Lehramtsinteressent Sek I: Chemie und Sport

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    • Lehramtsinteressent Sek I: Chemie und Sport

      Hallo,
      ich interessiere mich für das Lehramt in der SekI in den Fächern Chemie und Sport.
      Mich würde diesbezüglich interessieren:
      1) Wie viel ist bei dieser Fächerkombi an den Horrorstories von 60h Woche, kaum Freizeit etc. dran??? Oder kommt man doch mit durchschnittlich rund 40h hin bei durchschnittlich gut vorbereiteten Stunden???
      2) Wie gut sind in der Sek I die Beförderungschancen und welche Zusatzaufgaben übernimmt man z.B. für eine Beförderungsstelle???


      Danke fürs Antworten :)


      P.S.: Falls das jetzt so rüber kommt als wollte ich nur Karriere mit möglichst wenig Arbeit, kann ich euch beruhigen. Das Problem ist nur, dass man zu diesen Fragen sonst nirgendwo Antworten findet.

      Und das Grundgerüst dieses Threads ist von lennart191201 ( :) Danke). Nur bei dem sinds halt 1,5 Prüfungsfächer und bei mir halt keins.
    • @Bonzo21: Wenn ich deinen Post richtig interpretiere meinst/weist du das es ein Laumichel-Job ist, in dem man eher unter 40h kommst, hab ich das richtig Verstanden???

      Bevor jetzt alle meckern, nein danach wähle ich den Beruf nicht aus.
    • Sport ist ein anstregendes Fach, alleine stimmlich ist das was anderes als Unterricht im Klassenraum. Man muss es mögen.
      Chemie ist sicher nett, man kann Experimente mit den SuS machen und den Unterricht lebendig gestalten. Meine Tante hat das Fach Chemie am Gym und erzählt so lustige Sachen wie, dass die Schüler sich wie Moleküle im Raum bewegen - sieht sicher lustig aus, wenn man da zufällig die Tür aufmacht...
      Mit diesen beiden "Nebenfächern" ist es allerdings so, dass du oft nur 2 Wochenstunden in einer Klasse unterrichtest/ nur einen 2-stündigen Kurs hast. Bei uns stöhnen solche Lehrer darüber, dass sie viele Schüler haben und sich dementsprechend viele Namen merken müssen. Mit so wenig Stunden in Lerngruppen fällt es auch schwerer, eine Beziehung zu den SuS aufzubauen. Auf der anderen Seite ist der Korrekturaufwand aber auch nicht mit dem eines Kollegen mit z.B. Deutsch und Englisch zu vergleichen und der ist wirklich immens. In den Herbst-, Winter- oder Osterferien wegzufahren ist für mich mit Deutsch und Pädagogik quasi ausgeschlossen, es sei denn, ich korrigiere alles vor den Ferien weg - ist aber fast unmöglich.

      Der Lehrerjob hat sich in den letzten Jahren/ Jahrzehnten sehr verändert - Unterrichtsplanung, -durchführung und -nachbereitung sowie Korrigieren machen z.Zt. vielleicht 40% meiner beruflichen Tätigkeit aus. Viel Zeit geht drauf für konzeptionelle Arbeit, Konferenzen, Gespräche mit Schülern (die werden immer schwieriger und ihre Probleme immer individueller), Besprechungen mit Kollegen, etc.
      Man hat wenig Zeit, Wissen zu vertiefen, weil die Lehrpläne immer enger werden, der Druck auf einen ist immens, und man gibt den automatisch an die SuS weiter. DAS wäre für mich die Frage, die ich mir zu Beginn eines LA-Studiums stellen würde. Ich weiß nicht, ob ich es noch mal machen würde... auch wenn ich sehr gerne unterrichte!