Fragen...was kommt nach dem Prognosegespräch in NRW?!

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    • Fragen...was kommt nach dem Prognosegespräch in NRW?!

      Hallo, ich bin neu hier!

      Habe aber leider nix explizites zu diesem Thema gefunden.

      Und zwar möchte ich gerne ab dem naechsten Schuljahr als Seiteneinsteiger an einem Berufskolleg mein berufliches Referendariat machen.
      Ein Berufskolleg habe ich, welches mich nach der Durchsicht meiner Bewerbungsunterlagen und einem Vorstellungsgespräch gerne einstellen würde. Danach hat die Schulaufsicht die Möglichkeiten der OBAS-Teilnahme wohl ebenso erfolgreich geprüft.
      Nach gut zwei Wochen habe ich die Einladung zum "OBAS-Prognosegespräch" erhalten, das hatte ich vor wenigen Tagen. Es verlief super, da die Seminarleitung im Regierungsbezirk Arnsberg total nett war.
      Insgesamt habe ich wohl einen guten Eindruck hinterlassen, so dass die Schule mich weiterhin gerne einstellen möchte, sowie auch die Seminarleitung das befürwortet!
      Wie geht es denn nun weiter?
      Denkt ihr, dass jetzt noch die Bezirksregierung meine Unterlagen prüft oder ist das schon geschehen und es ist jetzt in sicheren Tüchern?
      Das Warten ist sehr anstrengend, aber ich möchte auch niemanden auf die Nerven gehen und andauernd fragen. Könnt ihr mir von euren Erfahrungen kurz berichten? Wer weiß etwas über das bürokratische Vorgehen? ;)
      Ich bedanke mich bei euch :rose:
    • Grüße euch bzw. dich@Sissymaus,

      danke fuer die prompte Antwort! *freu*
      Deine Rueckmeldung klingt ja schon mal sehr positiv! Beim Prognosegespräch und dem ebenso nochmals sehr positiven Feedback der Schulleitung wurde mir "nur" mitgeteilt, dass jetzt die Unterlagen an die Bezirksregierung Arnsberg gehen.

      Wer hat denn die Äquivalenz im Erstfach und Zweitfach mit den passenden SWS geprüft? Die Schulaufsicht?!
      Oder schon vorab die Bezirksregierung oder... *fragend*


      Jedoch denke ich ebenso, dass das Prognosegespräch erst dann erfolgt, wenn soweit "Alles" in sicheren Tüchern ist, oder?

      Das Einstellungsangebot erhaelt von man dann von der Schule oder der Bezirksregierung?

      Eventuell ist sogar bei mir, laut der Studienseminarleiterin, eine Verkürzung des OBAS möglich - da ich schon seit 1,5 Jahren als Vertretungslehrer an einer Foerderschule arbeite! Bin gespannt...

      Faecher sind uebrigens -> Erstfach "Sozialpädagogik (Pädagogik) und Zweitfach "Sozialwissenschaften" oder "Psychologie". Von entsprechenden Unis habe ich für Pädagogik im Erstfach und für Sozialwissenschaft, sowie Psychologie als Zweitfächer die Äquivalenz vorab prüfen lassen :)

      Freue mich natürlich nochmals von euch Profis zu lesen! Merci :top:
    • Ich kann nur vom Stand von vor sechs Jahren berichten.
      Da musste die Schulleitung die Voraussetzungen prüfen (hat sie mit mir zusammen gemacht) und beim Prognosegespräch hat der Seminarleiter da noch einmal darübergeschaut und meinte, dass alles in Ordnung sei.
      Danach kamen die bürokratischen Mühlen, die sehr lange dauerten: Ich wusste bei Schuljahresbeginn noch nicht, an welches Seminar ich komme... Dann war aber alles problemlos.
      Ich denke auch, dass Du davon ausgehen kannst, dass die Sache jetzt ihren Gang nimmt.

      Dass Du verkürzen kannst, ist zwar nett, solltest Du aber nur tun, wenn es wirklich triftige Gründe (Altersgrenze) gibt. OBAS ist an sich schon stressig genug.
    • Seiteneinsteiger85 schrieb:

      Wer hat denn die Äquivalenz im Erstfach und Zweitfach mit den passenden SWS geprüft? Die Schulaufsicht?!
      Oder schon vorab die Bezirksregierung oder... *fragend*
      Bei mir war es 2012 so, dass zunächst die Schule die Voraussetzungen geprüft hat. Dafür kann sie auch Rückfragen bei der BezRg. stellen. Verbindlich gibt die BezRg. hier aber noch keine Auskunft. Nach der Prüfung erfolgt das Prognosegespräch, wo tatsächlich auch noch einmal der Seminarausbilder über die Unterlagen gucken kann. Wie genau das gemacht wird, weiß nicht. Erst NACH diesem Gespräch und der Zusage der Stelle durch die Schule geht das an die BezRg. Vorsicht: An der Stelle bist du noch nicht eingestellt, beim Seiteneinstieg kann die Schulleitung dies nämlich nicht selbst entscheiden.

      Irgendein Amt bei der BezRg. prüft dann beliebig lange (bei mir fast sechs Wochen), ob die SWS und belegten Fächer passen. Bis dahin habe ich keinerlei verbindliche Auskunft bekommen, telefonisch wurde nur gesagt "Im Regelfall haben Ingenieure genug Mathe gehabt, um dies als Zweitfach anerkannt zu bekommen." Also heißt es abwarten.

      Sei dir allerdings sicher, dass die Schule (gerade BKs) sehr viel Erfahrung mit Seiteneinsteigern haben und bei Unklarheiten alles im Vorfeld tun werden, um sicherzustellen, dass du die Stelle auch annehmen kannst. Sollte die BezRg nämlich aus irgendeinem Grund die Stelle für dich ablehnen, ist die Stelle für die Schule auch erstmal nicht besetzbar und muss komplett neu ausgeschrieben werden. Ich vermute, wenn du nicht als Architekt Elektrotechnik unterrichten möchtest und das mit vielen einzelnen Nachweisen aus dem gesamten Studium nachweisen willst, kennen sowohl Schule als auch BezRg. ziemlich genau, ob du die Vorraussetzungen erfüllst.

      Übrigens: Glückwunsch.

      Das Einstellungsangebot kommt von der BezRg per Mail. Danach hast du drei(!) Tage, bis die Antwort bei der BezRg. vorliegen muss. Organisier dir also ein Fax und ein Mailkonto, dass du jeden Tag regelmäßig checkst :)
    • Grüße Dic SwinginPhone! Besten Dank für Deine Schilderung bzgl. der Erfahrung, auch wenn diese schon 6 Jahre zurück liegen.

      Denke úńd hoffe ja, dass die Schulleitung und wohl auch nochmals die Seminarleitung beim Prognosegespräch die Äquivalenzprüfung für die beiden Fächer vollzogen haben. Ebenso wird es wohl auch keinen Ersterfüller geben, sonst hätte ich ja nicht schon das Prognosegespräch gehabt, oder?

      Mit der Seminarzuweisung! Es kommen bei mir wohl nur zwei verschiedene Städte in Frage, beide recht nahe beisammen. Dies ist die "kleinste Problematik", wenn der Rest schon klappt :)

      "Das es seinen Gang nimmt", wurde mir auch von der Schulleitung & Co. bestätigt, aber ich habe halt wirklich Angst, dass es JETZT doch noch irgendwo dran scheitern kann.

      Auch hinsichtlich Verkürzung...die ist mir ehrlich gesagt nicht so wichtig! Hautsache den OBAS starten können und erfolgreich abschließen

      Warum hast Du das OBAS als stressig genug empfunden? :)

      Würde mich nochmals über eine Antwort freuen und / oder hat noch Jemand aktuelle Infos vom OBAS. ALLES hilft ;) und ich bin sehr dankbar.

      Viele Grüße :D
    • ...zu Kalle29 :) Natürlich auch an Dich ein riesengroßes Danke...derartige Infos sind einfach wunderbar und bringen Licht ins Dunkle!

      Doof, dass die Bezirksregierung noch keine wirkliche Auskunft vorab gibt :( Aber Du hast schon Recht, dass wohl die Schule & Co. sämtliche Unklarheiten aus dem Weg räumenn möchte, damit die Stelle nicht erstmal unbesetzt bleibt!!!

      Krass, wie lange diese jeweilige Stelle sich Zeit lassen darf. Aber zum Glück ist es ja zeitlich nicht mehr so lange, bis zu den Sommerferien. Somit sollten die Damen und Herren Gas geben ;)

      Bei jener Entscheidung der "Gleichwertigkeit"zähen rein die Fakten, oder? Also keine vorherige Lehrertätigkeit an der Schule, in der Erwachsenenbildung oder gar eine Gleichstellung als Schwerstbehinderter? Oder wird dies dabei auch berücksichtigt?!

      Aber krass, dass das Einstellungsangebot von der Bezirksregierung per Mail kommt und nur 3 Tage gültig ist?! *ahhh*
      Also nicht von der Schule erhalte ich jene Íńfos?
      Danke übrigens für Deine Glückwünsche :rose:
      Freue mich über sämtliche Hilfestellungen...Du hast es aber nie bereut, oder? Beste Grüße :gruss:
    • OBAS ist wirklich ziemlich stressig. Wir hatten eine, die um 3 Monate verkürzt hat, um die UPP vor den Sommerferien statt danach machen zu können. Alle anderen haben sich das nicht angetan. 19 Stunden unterrichten und womöglich noch andere Aufgaben erfüllen, während man eigentlich noch lernt, Lehrer zu sein, ist ne harte Nummer.
      Verkürzen würde ich also nur, wenn zB die Verbeamtung auf dem Spiel steht, was ich aber bei Dir eher nicht vermute (Jahrgang 85?)

      Viel Erfolg weiterhin.
    • @Sissymaus...das glaube ich Dir zu 100%, dass es echt anstrengend ist und nur wenige die die Möglichkeit haben, dann auch "verkürzen"!
      Jenes wurde im Gespräch mit der Seminarleitung@Prognoseauswahlgespräch in den Raum geworfen, da ich halt schon seit 1,5 Jahren als Vertretungslehrkraft im System "Schule" drin bin und selbst unterrichte, Unterricht vorbereite und und und... ABER erstmal die Stelle überhaupt HABEN *hoffentlich*

      DANKE Dir für die Erfolgswünsche...es muss einfach klappen! Ich kann nur hoffen und dass es nicht 100 Jahre geht, bis eine Enstscheidung gefällt wird.

      Dir/Euch einen warmen Frühlingsabend wünsche ich :D mit ganz viel Dank :victory:
    • Seiteneinsteiger85 schrieb:

      Bei jener Entscheidung der "Gleichwertigkeit"zähen rein die Fakten, oder? Also keine vorherige Lehrertätigkeit an der Schule, in der Erwachsenenbildung oder gar eine Gleichstellung als Schwerstbehinderter? Oder wird dies dabei auch berücksichtigt?!
      Soweit ich weiß, ist lediglich dein Uni-Abschluss und die zweijährige Berufserfahrung relevant. Ob eine Einstufung als Schwerbehinderter Relevanz hat, weiß ich nicht. Erscheint mir aber eher unwahrscheinlich, wenn es um die Anerkennung deines Studiums zur Zulassung zu OBAS gilt. Es gibt aber soweit ich weiß immer noch eine bevorzugte Einstellung von Schwerbehinderten bei gleicher Eignung.

      Seiteneinsteiger85 schrieb:

      Also nicht von der Schule erhalte ich jene Íńfos?
      Nein - die Bez.Rg gibt die Einstellungszusage nach Prüfung. Die Schule wird irgendwann aber auch informiert - aber erst später. Meine Schulleiterin hat mich gebeten ihr Bescheid zu sagen, sobald ich die Unterlagen erhalten habe.

      Seiteneinsteiger85 schrieb:

      Freue mich über sämtliche Hilfestellungen...Du hast es aber nie bereut, oder?
      Selbst während der stressigen OBAS-Zeit eigentlich nie. Ich gehe jeden Tag gerne zum Unterricht (beachte: hier steht nichts von Verwaltung, Konferenzen und Co ;-))


      Verkürzen würde ich tatsächlich niemandem empfehlen, wenn die sechs Monate nicht entscheidend für die Verbeamtung sind. Es gibt als Angesteller immerhin TV-L 13, was zwar ein paar hundert Euro weniger sind als A13. Aber der Stress, den du hast, um die 10 Lehrproben in 12 statt 18 Monaten abzuleisten (effektiv ist es nochmal weniger Zeit, da du rechtzeitig vor der Abschlussprüfung durch sein musst und du 13 Wochen Ferien hast) und nebenbei noch 19 Stunden zu unterrichten, ist es einfach nicht wert.
    • Verkürzung: Also ich hab vorher auch schon 2 Jahre an der Schule unterrichtet. Nur eben nicht so, wie es das Seminar haben wollte. Da habe ich doch einiges lernen müssen und das war ein Prozess. Es geht ja nicht darum, etwas auswendig zu lernen, sondern um eine Weiterentwicklung. Du hast auch so nur 12-14 Monate Zeit für das ganze.
      Beispiel: Beginn 1.11.17, 2 Lehrproben vor Weihnachten. Dann erstmal Pause bis 1.5.18 danach 10 Lehrproben bis einige Wochen vor den Sommerferien 19. nach den Sommerferien: upp.

      Also: je nach Lage der Sommerferien hast du sowieso wenig Zeit dafür. Die würde ich mir an deiner Stelle nehmen.
    • Grüße Euch, insbesonder@Kalle29 und Sissymaus :)

      DANKE nochmals für Eure Hilfestellungen & Informationen. Ihr glaubt gar nicht, wie wertvoll dies in einer nervenden "Wartezeit" sein kann, obwohl man versucht sich abzulenken, sind Infos echt gut ;)

      Krass, dass man selbst vor der betreffenden Schule von Seiten der Bezirksregierung informiert wird. Dann werde ich mal meine Augen & Ohren per Mail + Telefon gezielt aufhalten *lach*
      Bei mir ist es ´eh ein "merkwürdiger Fall", da ich meinen Masterabschluss im pädagogischen Bereich als Fernstudium absolviert habe und währendessen schon immerzu als Dozent bzw. in den letzten 1,5 Jahren als Vertretungslehrer gearbeitet habe.
      Somit wurde mir im Prognosegespräch mitgeteilt, dass ich womöglich das Referendariat verkürzen könnte, aber andersherum die Problematik besteht, dass ich bis November 2017 / Mai 2018 noch keine 2 Jahre nach meinem Masterabschluss gearbeitet habe. Ich ABER schon während dem Masterabschluss und auch schon während des Bachelors Vollzeit gearbeitet habe ;)
      Dies liegt wohl ganz alleine nun in der Entscheidung der Bezirksregierung *ahhh*

      Hoffentlich kann und wird die Dame des Prognosegesprächs - als Studienseminarleitung - ein mega gutes Wort für mich einlegen. War auf alle Fälle ein super angenehmes und wohlwollendes Gespräch *freu*

      Hinsichtlich der Verkürzung...erstmal die Stelle für den OBAS haben *uff* und dann kommt´s mir wirklich nicht auf 18 oder 12 Monate an. Da bin ich total entspannt, wenn ich erstmal sooo weit wäre ;)

      Finde es aber sehr schön zu lesen, dass Ihr weiterhin dies NIE bereut habt und so denke und sehe ich das ebenso ;) Habe ich auch im Prognosegespräch erwähnt, dass die Motivation zu 100% vorhande ist, sonst würde ich jetzt nicht hier sitzen...denn ich könnte wohl auch weiterhin als Vertretungslehrer mich irgendwie durchhangeln, der aber - gottseidank - auch an meiner Schule mit eigenständigem Fachunterricht (fachfremd ;)) und zahlreichen weiteren Aufgaben besetzt ist.

      Also, drückt mir die Daumen :top: das die Bezirksregierung JA :victory: sagt!!! Beste Grüße an Euch :)
    • Ohhhhh@Sissymaus ;) DANKE für den Hinweis!!! und natürlich ebenso das :aufgepasst:

      Dies hatte ich überhaupt nicht so auf dem Schirm...gibt´s einen Grund dafür, dass es insgesamt 24 Monate, statt den regulären 18 dauert?

      Ich weiß, dass man mit einer vollen Stelle, minus den 6 Stunden "Seminar", unterrichtet und somit nicht nur in seinen beiden "Ausbildungsklassen"...und die "Betreuung" vom Mentor ist wohl eine anderweitige :-)
      Die Bezahlung ist doch genauso geregelt, wie als Vertretungslehrer laut TVöD, nicht wahr?

      Genießt den Sonnenschein :pfeifen:
    • Seiteneinsteiger85 schrieb:

      Ich weiß, dass man mit einer vollen Stelle, minus den 6 Stunden "Seminar", unterrichtet und somit nicht nur in seinen beiden "Ausbildungsklassen"...und die "Betreuung" vom Mentor ist wohl eine anderweitige :-)
      Die Bezahlung ist doch genauso geregelt, wie als Vertretungslehrer laut TVöD, nicht wahr?"Somit wurde mir im Prognosegespräch mitgeteilt, dass ich womöglich das Referendariat verkürzen könnte, aber andersherum die Problematik besteht, dass ich bis November 2017 / Mai 2018 noch keine 2 Jahre nach meinem Masterabschluss gearbeitet habe. Ich ABER schon während dem Masterabschluss und auch schon während des Bachelors Vollzeit gearbeitet habe
      Die Bez.Rg. kann durchaus kreativ mit den zwei Jahren umgehen. Manchmal zählt dann auch die Zeit bis zum Beginn vom OBAS oder ein anderer Zeitraum. Letztlich ist es aber eine Entscheidung der Bez.Rg. Ich gehe davon aus, dass dies im Vorfeld durch die Schule bereits geklärt wurde (und die vermutlich die gleiche unverbindliche Aussage bekommen wie du sie bekommen hast). Allerdings zählen die zwei Jahre erst NACH Masterabschluss - daran wird wohl nie gerüttelt

      Seiteneinsteiger85 schrieb:

      Dies hatte ich überhaupt nicht so auf dem Schirm...gibt´s einen Grund dafür, dass es insgesamt 24 Monate, statt den regulären 18 dauert?
      Ja - im Idealfall für die Schule sind es sogar 27 Monate. Beispiel bei mir:
      1.2.2013: Beginn des Unterrichts an der Schule - nur dreimaliges Treffen im Seminar bis zum
      1.5.2013: Beginn des Bildungswissenschaftenkurses - da wird für alle, die es brauchen, in knapp 40 Stunden Pädagogik nachgeholt inkl. abschließender Prüfung (welche dann das 1. Staatsexamen ersetzt). Außerdem machst du hier zwei Lehrproben.
      1.11.2013: Beginn des regulären, 18 Monate langen Refs. Du sitzt wie alle grundständig studierten Lehrämtler in den gleichen Seminaren und musst die gleiche Anzahl an Lehrproben machen wie diese.
      30.4.2015: Ende des Refs.

      Kurz gesagt: Weil vor dem Beginn des Refs für die meisten OBASler noch ein Bildungswissenschaftskurs von sechs Monaten liegt, dauert die Ausbildung entsprechend länger. Außerdem machst du zwei Lehrproben mehr.

      "Ich weiß, dass man mit einer vollen Stelle, minus den 6 Stunden "Seminar", unterrichtet und somit nicht nur in seinen beiden "Ausbildungsklassen"...und die "Betreuung" vom Mentor ist wohl eine anderweitige :-)
      Die Bezahlung ist doch genauso geregelt, wie als Vertretungslehrer laut TVöD, nicht wahr?"

      Du unterrichtest 19,5 Stunden abzüglich einer Stunde Hospitation bei einem Kollegen. Im Regelfall wirst du allein gelassen, es sei denn die Schule hat Lehrerstellen über. Aber das bei jemandem die vollen 19 Stunden mit einem Kollegen begleitet wurden, habe ich noch nicht gehört. Ich hab direkt 18 Stunden alleine unterrichtet.

      Ich weiß auch nicht, wie die Bezahlung als Vertretungslehrer geregelt ist. Im OBAS erhälst du die ganze Zeit Gehalt nach TV-L Gruppe 13. Die Stufenzuordnung ist von deiner vorherigen Berufserfahrung abhängig. Mehr als Stufe 2 erhalten nach einem recht aktuellen Erlass allerdings nur die wenigstens.
    • Kalle29 schrieb:

      Die Bez.Rg. kann durchaus kreativ mit den zwei Jahren umgehen. Manchmal zählt dann auch die Zeit bis zum Beginn vom OBAS oder ein anderer Zeitraum. Letztlich ist es aber eine Entscheidung der Bez.Rg. Ich gehe davon aus, dass dies im Vorfeld durch die Schule bereits geklärt wurde (und die vermutlich die gleiche unverbindliche Aussage bekommen wie du sie bekommen hast). Allerdings zählen die zwei Jahre erst NACH Masterabschluss - daran wird wohl nie gerüttelt
      Ahhhh, DANKE dir@Kalle29, dass klingt ja nach doch viel Ermessensspielraum der Bezirksregierung! Denn rein faktisch habe ich noch keine zwei Jahre voll, wobei die Schulleitung & die Dame vom Studienseminar meinten, diese Zeit voll zu bekommen, wäre auch dann erstmal an der Schule möglich mit einer potentiellen Verkürzung des Referendariats etc. So dass es dann auf eine ähnliche Zeitdauer hinauslaufen würde. Warten wir mal ab! Wenn´s nur daran scheitern würde, auf ein paar Monate kommt´s nun wirklich nicht mehr an ^^

      Stimmt, von jenem Bildungswissenschaftskurs habe ich schon gehört! Jedoch wurde mir dies von Seiten der Uni mitunter äquivalent angerechnet bzw. bestätigt und dies sollte auch die Bezirksregierung "erkennen", da ich einen Bachelor als Bildungswissenschaftlicher erfolgreich absolviert habe :) Deshalb könnte vorab schon diese Zeit entfallen und auch 2 Lehrproben!

      Mit dem "Alleine unterrichten" dachte ich mir im OBAS schon, ist aber für mich nix Neues, da ich als Vertretungslehrer auch vom ersten Tag an regulären Fachunterricht alleine führen mußte. Fachfremd und in einem nicht studierten Förderschwerpunkt. :rotwerd:

      Man erhält aber doch, wie ein regulärer Referendariat, einen Mentor in jedem seiner zwei Fächer an die Seite, welcher berät und sich u.a. die Stundenentwürfspläne anschaut, Hinweise gibt und und und, oder?

      Die Bezahlung als Vertretungslehrer ist soweit ähnlich geregelt und der große Vorteil eines OBAS´ler, wie ich sehe ;) Man wird nicht die vielen Monate nach regulärem Ref.-Gehalt entlohnt :cash:

      Wünsche Euch allensamt einen angenehmen Sonntag und schöne Pfingsten :gruss:
    • Seiteneinsteiger85 schrieb:

      Stimmt, von jenem Bildungswissenschaftskurs habe ich schon gehört! Jedoch wurde mir dies von Seiten der Uni mitunter äquivalent angerechnet bzw. bestätigt und dies sollte auch die Bezirksregierung "erkennen", da ich einen Bachelor als Bildungswissenschaftlicher erfolgreich absolviert habe Deshalb könnte vorab schon diese Zeit entfallen und auch 2 Lehrproben!
      Ja, BiWi kann gelegentlich mal angerechnet werden, vor allem bei Pädagogikstudenten. Ob die zwei Lehrproben entfallen, ist sicherlich Seminarabhängig. Bei uns mussten alle diese zwei zusätzlichen Lehrproben machen, da danach ein komisches Ausbildungsplanungsgespräch statt findet. Ich würde das gar nicht negativ sehen - je früher du weißt, was deine Fachleiter wollen (denn nur das ist leider relevant), desto eher kannst du dich darauf einstellen.

      Seiteneinsteiger85 schrieb:

      Man erhält aber doch, wie ein regulärer Referendariat, einen Mentor in jedem seiner zwei Fächer an die Seite, welcher berät und sich u.a. die Stundenentwürfspläne anschaut, Hinweise gibt und und und, oder?
      Joa, im Gegensatz zu dem normalen Ref bekommen die Kollegen sogar jeweils eine Entlastungsstunde dafür. Heißt aber nix - kann auch so sein, dass die sich nicht um dich kümmern.
    • Kalle29 schrieb:

      Ja, BiWi kann gelegentlich mal angerechnet werden ...
      Ist wirklich sehr seminarabhängig. Wir hatten auch mehrere diplomierte Pädagogen, die den Kurs noch machen mussten.
      Die beiden Lehrproben hatten bei uns nichts mit dem BiWi-Kurs zu tun. Wenn, dann wurden die beiden letzten Lehrproben gestrichen, die Examensnote also nur aus vier UBs gebildet.
    • Thanx nochmals ;) an euch Beide für die Erläuterung des BiWi-Kurses...da bin ich ja mal gespannt, wie das Seminar entsprechend entscheiden wird...aber wenn ich erstmal so weit bin *hoho*
      Denke auch, dass diese beiden "zusätzlichen" Lehrproben nicht als Negativ angesehen werden sollten, sondern eher als Chance Dinge laut des Fachleiters zu verändern.

      Hat Euch das Seminar, einmal wöchentlich, sehr viel weitergebracht oder würdet Ihr sagen, dies war eher vergoldete Zeit?
      Schreibt man darin Klausuren oder bekommt womöglich noch "Arbeitsaufträge" für zu Hause mit?! *mmmh*

      An welchem Studienseminarort dürftet Ihr denn verweilen? ^^


      Generell ist wohl der Seminartag, wie auch der Mentor / die Mentoren halt nicht zu pauschalisieren, sondern hängt vom Menschen ab. Nur echt ätzend, dass man darauf sozusagen "angewiesen" ist, oder?

      Ich wünsche Euch noch einen erholsamen Pfingstsonntag und sende beste Grüße 8)