formfehler im ü-prfg.verfahren?

  • Hallo Cecilia,


    ich bin keine Lehrerin, sondern nur als Mutter in der Schule engagiert. Das bedingt es, dass sich etliche Leute mit Schulproblemen an mich wenden.


    Ganz besonders wichtig finde ich es in solchen Fällen, dass man die Diskussion mal wieder auf eine sachliche Ebene befördert. Es ist weder in Ordnung, die Eltern zu übergehen, noch eine solche Überprüfung und die Sonderschule von vornherein abzulehnen.


    Eltern sind natürlich in so einer Situation ganz außerordentlich emotional belastet und reagieren nicht immer unbedingt rational. Ich finde, das ist ihr gutes Recht. Aber die anderen sollten es nicht auch so halten. Dann führt die Aktion nur noch ins Chaos.


    Grüße Enja

  • Was "Braunauge" angeht, kann man den Hergang ihrer "Schulgeschichte" bei www.grundschultreff.de nachlesen...
    Was "unseren Fall" angeht: Hier haben "außerschulische Fachkräfte" von Beginn sehr sachlich und argumentativ gut reagiert - auch mit einem schrftl. Gutachten.


    "Schlammschlacht" wurde es durch Reaktionen beteiligter Lehrkräfte, z.B. "Drohbrief" seitens KL , der auf unwahre Unterstellungen basiert... (dafür gibt es Zeugen, zum Glück). Die ganze Sache ist dermaßen "lächerlich", dass wir es nicht mal für nötig befinden, Papier an eine Antwort zu verschwenden.


    Insgesamt gibt es überhaupt nur ZWEI Schriftstücke an die Eltern in der ganzen Sache von Schulseite.


    1.den Drohbrief und 2. die unrechtmäßige Einladung... (zudem diverse mdl. vor Dritten geäußerte An-/Beschuldigungen....gg. das Kind/die Eltern/gg. mich, die mit der Sache erst die kürzeste Zeit befasst ist...)


    Von unsere Seite lediglich ein höflich-/sachlich-/ablehnendes Schreiben bzgl. der "Einladung zur Ü" ......-> allein der guten Form und Höflichkeit halber, damit die Herrschaften morgen nicht umsonst warten... (natürlich auch, weil es der rechtlich "korrekte Weg" ist...)


    LG cecilia

  • Das heißt also, es sind wie immer bei deinen "Fallgeschichten" ausschließlich die anderen Schuld, weil sie unsachlich sind?


    Abgesehen davon scheint mir, dass ihr da schon wieder mit Kanonen auf Spatzen schießen wollt. So ein Überprüfungsverfahren hört sich zugegebenermaßen immer erstmal schlimm an, aber eigentlich wird da nur etwas betrieben, was jedem Schüler jedes Jahr einmal zustehen sollte: nämlich Förderdiagnostik. Selbst an Sonderschulen mit geringerer Klassenstärke ist das allerdings oftmals nicht möglich, weil einfach vorne und hinten die Zeit fehlt.


    Und nicht zuletzt verstehe ich deine Aufregung überhaupt nicht, wenn du davon überzeugt bist, dass das Kind ganz eindeutig auf die Regelschule gehört. Sonderpäd. Gutachten werden von unbeteiligten Dritten erstellt und in diesem Gutachten wird auch lediglich eine Empfehlung an das Schulamt ausgesprochen. Ist das Gutachten nicht schlüssig, wird der Empfehlung widersprochen. Dass ein Kind in eine Sonderschule abgeschoben wird, weil irgendjemand es nicht leiden kann, ist damit so ziemlich ausgeschlossen. Es sei denn jemand verfälscht die Testergebnisse. Aber kein Sonderschullehrer wird wohl so blöd sein, wegen irgendeiner Streiterei zwischen Eltern und Klassenlehrer seinen Job auf's Spiel zu setzen.


    Von daher freut euch doch einfach, dass ihr eine Seite Fördervorschläge für lau kriegt.
    Und in eurer Schlammschlacht würdet letztlich ihr zudem als Gewinner dastehen, wenn ihr nochmal von offizieller Seite die Bestätigung für eure Einschätzung bekommt. Aber so wie du dich gegen eine Überprüfung wehrst, scheint es mir fast, als bist du dir da selbst nicht so ganz sicher.


    Gruß
    Mia

    Man soll denken lehren, nicht Gedachtes.
    (Cornelius Gustav Gurlitt)

  • Ähm ich muss wohl meinen Beitrag von vor ein paar Tagen korrigieren.


    Ich habe heute noch einmal im Studienseminar nachgefragt, und es sieht wohl so aus, dass die Eltern nicht mehr das letzte wort haben.
    Es gibt ja nun in NDS keine Bezirksregierungen mehr, sondern die Landesschulämter (oder so). Seitdem ist wohl der einzige Weg der Eltern eine richtige Klage, wenn sie nicht wollen, dass ihr Kind auf eine Sonderschule geht.


    Aber trotzdem:


    1. Überprüfung bedeutet nicht gleich sonderpädagogischer Förderbedarf (wozu übrigens auch Hochbegabung zählt. nur mal so nebenbei)


    2. Sonderpädagogischer Förderbedarf heißt nicht gleich Sonderschule. Es gibt ja auch noch sowas wie integration.


    3. Sonderschullehrer sind kompetente Leute, sie würden nicht leichtfertig einen Förderbedarf aussprechen, der gar nicht da ist. Warum also die Panik wenn ihr doch alle davon überzeugt seid, dass das Kind eh ganz "normal" ist?????


    4. Warum machst du das eigentlich alles??
    Gespräche mit dem Schulamt, Gespräche mit den Lehrer usw usw.
    Kann es mal sein, dass diese ganzen Ämter und öffentlichen Stellen gar keine Auskunft geben dürfen, zund deshlab niemand was weiß? Du bist keine Erziehungsberechtigte und deshalb DARF dir niemand was sagen.
    Da sollte sich doch wohl echt mal die Eltern bemühen!


    5. Mal im Ernst, hab schon einige/viele Beiträge/Threads von dir gelesen. man sind das bei euch alles Verschwörungen gegen die Kinder und Eltern. Böses System. :rolleyes:


    Wenn ich dir nen Tip geben darf. Auch wenn es eventuell anmaßend ist, weil ich dich nicht persönlich kenne:


    Fass dir mal an die eigene Nase. Ich als Lehrer hätte irgendwann auch keine Lust mehr mit einer "Pseudolehrerin" (weiß ja nicht welche Qualis du hast) zu diskutieren die überall nur Verschwörungen und Angriffe wittert!


    Nur ein kleiner Denkanstoß.


    Ansonsten wünsche ich dir / euch noch einen schönen Tag!


    LG Sunrise!

    Tschacka!


    <img src="http://img113.imageshack.us/img113/6624/zwanzigklein7xb.jpg">

  • Zitat

    Sonderpäd. Gutachten werden von unbeteiligten Dritten erstellt


    Ja, das ist wohl so - jedenfalls so angedacht.


    Nun ist der vorab benannte Gutachter aber kein "unbeteiligter Dritter", sondern jemand, der schon "involviert" ist (schrieb ich glaube ich schon) und sich schon vorab (auch den Eltern gegenüber aus dem Fenster lehnte ( Vortestung in der Regelschule--&gt; Sonderschule... warum auch immer).


    Glaube kaum, dass es eine intelligente Idee wäre, in diesem Wissen jemandem das Kind ein 2.Mal zu geben.


    Zitat

    Es sei denn jemand verfälscht die Testergebnisse.


    Das hält keiner von uns mehr für ausgeschlossen.




    Zitat

    Warum machst du das eigentlich alles??

    Ich habe keinen Grund, NICHT zu helfen. Und tatsächlich bei Menschen, für die sich häufig genug keiner zuständig fühlt.
    Und frag` das mal jeden anderen Menschen, der sich ehrenamtlich engagiert, wo auch immer...


    Zitat

    Da sollte sich doch wohl echt mal die Eltern bemühen!

    Das ist schwierig, wenn man eine andere Muttersprache als Deutsch hat. Und "Fehler", weil man das Amtsdeutsch oder die Fachtermini nicht versteht, darf man sich hier leider nicht leisten.


    Zitat

    und es sieht wohl so aus, dass die Eltern nicht mehr das letzte wort haben.
    Es gibt ja nun in NDS keine Bezirksregierungen mehr, sondern die Landesschulämter (oder so). Seitdem ist wohl der einzige Weg der Eltern eine richtige Klage, wenn sie nicht wollen, dass ihr Kind auf eine Sonderschule geht.


    Das war vordem auch schon so. Sonst hätte es ja zuvor nie Klageverfahren gegeben. (s. "Ruth S.", Nds., BVG Urteil von 1997)



    Zitat

    Von daher freut euch doch einfach, dass ihr eine Seite Fördervorschläge für lau kriegt.


    Die neue KL braucht keine "Vorschläge", weil zum einen sehr fitt und engagiert (zum anderen sieht sie keinerlei "Förderbedarf in dieser Hinsicht"), die "alte KL" wollte nie "Fördervorschläge" /Differenzierung o.ä. ...- ansonsten hätte sie sich nicht nur für dieses Kind beizeiten Hilfen geholt (erinnert euch: ich erlebte sie ein Jahr als KL MEINES Kindes!)
    Im übrigen wurde vorm Schulwechsel der alten Schule von Seiten Eltern ein "Förderkonzept" vorgelegt in Verbindung mit einer außerschulischen Einrichtung ...-insbesondere für die bemängelte RS, aber auch zur Stärkung des Lernverhaltens...
    Die KL wollte es nicht hören, lehnte ab...und blieb bei ihrer Forderung nach SS!
    Es wäre unwahrscheinlich, zu meinen, sie hätte dann "Fördervorschläge der SS" im Regelunterricht umgesetzt.


    LG cecilia (ich berichte euch gern vom Ausgang in der Sache...)

  • ...neues Schreiben aus SS in der Sache..., bekomme es gleich, Mutter versteht es nicht und klingt wieder ratlos...
    Eigentlich waren wir der Ansicht, unser letztes Schreiben reicht?


    Wer streitet sich hier gern?


    Das Kind bekam heute eine EK-KA zurück, hat trotz nur eines Tages Vorbereitungszeit, weil neu in der Klasse, eine "3" geschrieben... (Thema: BL, Hauptstädte, Gebirge, Flüsse...)


    Alle Beurteilungen derzeit positiv...


    LG cecilia


    P.S. : Schreiben- man meint, man hätte Konf. abgehalten, Briefe geschickt, infomiert... aha... Das findet sich dann ja hoffentlich in der Akte. Denn bei den Eltern ging nix ein...
    Sehr merkwürdig...

  • In dem Schreiben ist eine angeblich stattgef. Konf. mit Datum angegeben, ein angeblich an die ELtern geschickter Brief mit demselben Datum.
    Allerdings haben die Eltern NIE einen Brief erhalten...- offenbar hat die Schule, wie inzwischen bekannt ist, nichts mit Einschreiben geschickt (also Aussage gg. Aussage...)


    Interessant aber ist, dass das Gespräch mit den Eltern, dessen Existenz sie nie bestritten haben, mit einem Datum 10 Tage SPÄTER (nach Konferenz) angegeben wird - und das dürfte nach den Vorschriften nicht sein.
    Die Eltern sind VOR einer Konf. zu informieren und anzuhören...


    Der Knaller: Die Eltern haben mir noch mal detailiert den Gesprächsverlauf geschildert...
    Sie wurden mdl./tel. in die Schule gebeten (schrftl. ist vorgeschrieben in so einem Fall) , fanden sich da zu viert wieder...
    Die eigentlich vorgesehene "Ergebnisoffenheit" sah so aus:
    "Entweder Sie melden Ihr Kind selbst innerhalb der nächsten 14 Tage an der So-Schule an- oder, wenn wir nichts von Ihnen hören, oder Sie versuchen, andere Wege zu gehen, machen wir eine Klassenkonferenz und weisen ihn dort ein!"


    Ich betrachte diese Vorgehensweise als NÖTIGUNG! Und bin gespannt, wie das angeblich vorhandene Gesprächsprotokoll wohl aussehen mag.
    Warum hat man hier so gehandelt? Vielleicht weil ihnen klar wurde, dass sie nicht ganz den vorgeschriebenen Weg (erst Elterninfo, dann Konferenz...) eingehalten haben? Also "legalisiert" man das Ganze durch "freiwilligen Überritt" an die So-Schule?
    Weil man sehr genau weiß, dass diese Eltern , aufgewachsen in einem totalitären östlichen Staat und sich den hier geltenden Gesetzen nicht sicher, sich schon nicht wehren werden... und Hilfen sowieso nicht zu erwarten haben?


    Ich bin einfach nur noch entsetzt. Wir/die ELtern haben Akteneinsicht beantragt. Und wir überlegen, diesen Fall an die Presse zu bringen, schon, damit andere Familien sich rechtzeitig Hilfen holen können.


    Ein Anwalt ist informiert. Nach Akteneinsicht werden wir entscheiden, wie es weitergeht. Das Kind ist weiterhin gut in der (neuen) Schule...


    Aus Gesprächen mit Dritten, die sich ebenfalls um das Lernen von Kindern kümmern, weiß ich, dass der hier vorliegende Fall in unserem Bezirk KEIN Einzelfall ist, es wohl andere schon so ähnlich erlebten.


    Daraus, dass ich hier einige Fragen mit ? formuliert habe, sollte eigentlich klar sein, dass zum jetzigen Zeitpunkt - ohne Kenntnis der Akten- für mich nicht 100% klar ist, warum man hier so handelte...


    Aber für jeden, der das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit ernst nimmt, sollte klar sein, dass ein solches Verhalten FALSCH ist. Und man mit den entsprechenden zur Verfügung stehenden Mitteln gg. so etwas vorgehen MUSS.


    M. (...im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, garantiert... bzgl. möglicher Unterstellungen weiter unten...!)

  • ...Logik ist gefragt:


    nachfolgende Daten frei erfunden (der Anonymität wegen, aber die Reihenfolge stimmt):


    Schule schreibt


    -Klassenkonferenz erfolgte am 25.11.
    -Brief an die Eltern erfolgte am 25.11
    -Elterngespräch in der Schule erfolgte am 05.12.


    Inhalt Elterngespräch wie oben geschildert (Versuch, die "Freiwilligkeit" durch Druck herzustellen...)


    Kann dieser Verlauf als logisch wahr angenommen werden?


    Die Eltern haben nach ihrer Aussage keinen Brief erhalten (die Akte weist evtl. ein Schreiben auf, jedoch keine Beweisbarkeit durch Einschreiberückschein o.ä.), hätte es diesen Brief wirklich gegeben, hätten doch die Eltern schon beim Gespräch am 05.12. sagen müssen:


    "Stopp, was heißt hier, Sie wollen eine Konferenz machen? Sie haben doch schon eine Konferenz gemacht, wie Sie uns mit Schreiben vom 25.11. mitteilten?"


    Und wenn an der Existenz eines Briefes derart gezweifelt werden darf, kann dann nicht auch an der Existenz eines Konferenzbeschlusses gezweifelt werden? Wie kann man am 05.12. behaupten/drohen: Wir machen eine Konf., wenn diese doch nach derzeitiger Aktenlage bereits am 25.11. stattgefunden hat?


    Bahnhof...


    Aber falls das jemand erklären kann, bitte......


    M.

  • ...jedenfalls hat offenbar auch von euch keiner eine passende Erklärung...????


    Vielleicht "passt" diese:
    Kl sagt Eltern: Sie melden Ihr Kind freiwillig an, weil wenn Sie es nicht freiwillig tun, und wir erst eine Konferenz machen müssen, wird es für das Kind unangenehm. Dann bekommt es eine Überprüfung, muss in der Schule fehlen...und so ist es für das Kind viel einfacher. Und außerdem hat Lehrer x das Kind ja schon gesehen!
    (45 min in der Schule ohne Info an die ELtern...)


    Was wäre eine mögliche Erklärung dafür? Vielleicht, dass man sehr genau wusste, Kind x ist nicht L und übersteht eine reguläre Überprfg.?


    Viele Fragezeichen...


    M.

  • Hallo "Momo86"!


    Als du noch Cecilia warst, habe ich in diesem Forum zum Ausdruck gebracht, dass ich dein Engagement für Kinder und deine speziellen Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Lese-, Schreib- und Rechenschwäche schätze.


    Auf deine Aktionen der letzten Woche konnte ich bestenfalls mit Erbarmen schauen.


    Nach deinem heutigen Beitrag in emgs ...



    ... finde ich keine Worte mehr für dich. Du hast eine Fürsprecherin weniger.


    Aber was ich zuvor schon formuliert hatte, sollst du noch erfahren:


    Als Cecilia und/oder Silke hast du dargestellt, dass dein Schützling zur sonderpädagogischen Überprüfung aufgefordert worden sei, ohne dass es zuvor zu einer Konferenz oder zu Elterninfos gekommen sei - denn der Gelegenheit hierzu wäret ihr durch schnellen Schulwechsel im Februar rechtzeitig zuvorgekommen.


    Nachdem du zur Kenntnis hast nehmen müssen, dass Konferenz und Elterninfo bereits im November 2004 stattgefunden haben, breiten Lena 66, Momo 86 und Cecilia ein Vexierspiel aus Erkenntnissen, Vermutungen, Behauptungen und Anklagen zur angeblichen Datenfälschung und Nötigung aus, gut verteilt auf 4 Foren und x threads. Du inszenierst hier zwanghaft eine multiple Persönlichkeit.


    Liebe Momo, so du das sein möchtest und könntest; Lies das Buch über Momo. Lies, wie in ihrer Gegenwrt jeder Streit sich auflöst.


    Momo steht für ein Kind, dem jede Selbstdarstellung fremd ist, das ganz im Sein gegenwärtig ist. In ihrer Gegenwart, unter ihrem klaren Blick kommen Streit und Hader zur Ruhe; Ursachen aus der Vergangenheit werden bedeutungslos.


    Wenn du mit iden Augen einer Momo auf das Verfahren mit deinem Schützling schaust, sieht du:


    Es gibt ein gültiges, laufendes Verfahren, das auf einem Konferenzbeschluss fußt. Sofern sich die Voraussetzungen für diesen Konferenzbeschluss geändert haben, kann er durch einen neuen Konferenzbeschluss aufgehoben werden.


    Falls der neue SL also sicher ist, dass die Lernvoraussetzungen sich nachhaltig zum Positiven geändert haben, wird er einen neuen Beschluss herbeiführen.


    Als verantwortungsbewusster Pädagoge wird er aber vielleicht den Aufschwung der letzten Wochen zu der Kellerfahrt der letzten 1 1/2 Jahre, den entsprechenden Hinweisen von Grundschule, Orientierungsstufe und Hauptschule in Relation setzen wollen. Möglicherweise teilt er nicht vorbehaltlos deine Sichtweise, dass alle an diesem Verfahren beteiligten Fachkräfte Idioten, Fälscher, Kinderhasser und Verbrecher sind.


    Sicher freut sich der neue SL deines Schützlings mit dir, mir und allen Verfahrensbeteiligten, wenn er mit gutem Gewissen einen neuen Konferenzbeschluss zur Stornierung des Verfahrens unterstützen kann.


    (Hier folgte ein Namensvorschlag. Ich habe ihn heute gelöscht, nachdem ich erfuhr, dass meine Intuition mir einen Namen eingegeben hatte, der in unerfreulichen Kreisen benutzt wird. Eine Verbindung mit diesen Kreisen herzustellen, stellt eine Beleidigung dar, die in diesem Form keinen Platz hat. Ich entschuldige mich dafür.)


    Bablin (seit 56 Jahren und auch weiterhin).

    Wer hohe Türme bauen will,
    muss lange beim Fundament verweilen.
    Anton Bruckner

    Einmal editiert, zuletzt von Bablin ()

  • Als Cecilia und/oder Silke hast du dargestellt, dass dein Schützling zur sonderpädagogischen Überprüfung aufgefordert worden sei, ohne dass es zuvor zu einer Konferenz oder zu Elterninfos gekommen sei - denn der Gelegenheit hierzu wäret ihr durch schnellen Schulwechsel im Februar rechtzeitig zuvorgekommen.
    ....................................................................
    Das sind jedenfalls die mir und den Eltern bekannt gemachten Fakten. Denn Briefe/Informationen an die Eltern hatte es wie richtig dargestellt nicht gegeben!
    Da kann gern in der Akte stehen was will!
    ......................................................................
    Nachdem du zur Kenntnis hast nehmen müssen, dass Konferenz und Elterninfo bereits im November 2004 stattgefunden haben...


    Ich habe "nicht zur Kenntnis genommen", denn die Tatsache, dass ein SL nun schreibt, es habe eine Konferenz stattgefunden, berechtigt nicht automatisch zu dieser Annahme, dass dem auch so gewesen ist!


    Und die Akte hat nach wie vor außer der Schule keiner gesehen.
    ..........................................................................


    Warum der im Schreiben dargestellten Version zumindestens Misstrauen entgegenzubringen ist, steht oben!
    Es ist nicht LOGISCH nachvollziehbar, dass ein KL mit einer Konferenz droht, wenn diese Konferenz bereits 10 Tage zuvor stattgefunden haben soll und angeblich lt. Schreiben den Eltern auch bekannt gemacht sein sollte.
    .............................................................................


    .........deine Sichtweise, dass alle an diesem Verfahren beteiligten Fachkräfte Idioten, Fälscher, Kinderhasser und Verbrecher sind.


    ALLE Fachkräfte in diesem verfahren? Habe ich nicht gesagt, weder hier noch anderswo - ebenso wenig diese Ausdrücke benutzt!
    ............................................................................


    Sicher freut er sich mit dir, mir und allen Verfahrensbeteiligten, wenn er mit gutem Gewissen einen neuen Konferenzbeschluss zur Stornierung des Verfahrens unterstützen kann.


    ...............................
    DAS hätte er OHNE sein letztes Schreiben haben können.


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    Du hast eine Fürsprecherin weniger.
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    Das tut mir leid für uns beide - aber für alle meine Schützlinge gehe ich, wie du weißt, in dieser Hinsicht keine Kompromisse ein. Ich stehe hinter jedem meiner Kinder 100%ig. Ich kann meine Arbeit nur leisten, wenn ich auch hinter ihren Eltern 100%ig stehe. In diesem Fall ver- und traue ich der Aussage der Eltern.


    Meinst du ernsthaft, ich würde mich derart in die Nesseln setzen, wenn ich nicht überzeugt wäre aus eigener Anschauung und Überblick auf Kind und Eltern, dass das, was mir berichtet wurde, die Wahrheit ist?


    Meinst du ernsthaft, ich würde mir mit Absicht jede Menge Feinde machen wollen...? Mit einer konstruierten oder erdachten Geschichte?


    DAS ist genausowenig logisch.
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    Da du meinst, den Überblick zu haben, hätte ich gerne dann eine Erklärung für oben aufgezeigten Widerspruch...
    Bitte auch eine für das Nicht-Aufklären über das so-päd.Verfahren, für das Nicht-Mitgeben der vorgeschriebenen schrftl. Info über die Einberufung einer Fö-Kommission..., für die mdl. Einladung zum Gespräch..., dafür, dass die KL (vor dritten Zeugen!) die Unterstützung über das JA für das Kind(Lerntherapie) verweigerte..., aber 'angeblich' laut Akten (die ich nicht kenne, nach deiner Aussage Unterstützung/Maßnahmen ( deine Worte: den entsprechenden Hinweisen von Grundschule, Orientierungsstufe und Hauptschule) stattgefunden hätte...


    Hätte ich mir alles ausgedacht oder eingebildet? Ich oder die Eltern oder wir alle?
    ........................................................................


    Momo


    Zitat

    gut verteilt auf 4 Foren und x threads. Du inszenierst hier zwanghaft eine multiple Persönlichkeit


    Das sind Unterstellungen und persönliche Anschuldigungen (multiple Persönlichkeit), die ich nicht witzig finde. Ich zähle übrigens auch nicht deine oder die Beiträge anderen User in Forum x oder y oder z. Schon gar nicht würde ich Beiträge aus anderen Foren herüberkopieren (unabhängig ob das rechtlich erlaubt ist oder nicht).
    Es ist genauso wenig witzig, wie die Situation für dieses oder andere Kinder, denen man unterstellt "lernbehindert" oder "hyperaktiv" oder ... zu sein, obwohl sie es nicht sind.
    Ich fühle mich also einmal mehr mit meinen Schützlingen solidarisch.


    .................................................................
    Damit du nachlesen kannst, was du mir an den Kopf geworfen hast:


    Die multiple Persönlichkeit



    Häufig falsch als Schizophrenie bezeichnet, zeichnet sich die multiple Persönlichkeit dadurch aus, daß eine Person zwischen verschiedenen Identitäten umschalten kann. Diese beinhalten üblicherweise komplett verschiedene Charaktere. Auch Verhalten und Körpersprache sind verschieden. In jeweils einem Zustand existieren die andere Identität oder die anderen Identitäten nicht, Handlungen sind nicht erinnerlich ("Filmriß").


    Ein anschauliches Beispiel findet sich in Robert Louis Stevenson's "The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde". Aber Beispiele gibts auch im Alltag: "Filmriß" im Alkohol- oder Drogenrausch. Während eine Person noch handlungsfähig ist, sich aber anders als im nüchternen Zustand benimmt, begeht sie Handlungen, an die sie sich hinterher nicht mehr erinnern kann. Im günstigsten Fall ergibt das eine lustige Geschichte, im ungünstigsten eine Katastrophe.
    ...................................................................................
    Jemand, der zum Schutz seiner Identität in unterschiedlichen Internetforen unterschiedliche Nicks verwendet, ist garantiert KEINE Multiple Persönlichkeit!


    Die Gründe kennst du, und auch sonst weißt du, dass dem nicht so ist. Also warum?
    Ich käme nicht mal ansatzweise auf den Gedanken, dir so etwas zu unterstellen.

  • Hallo Momo,


    ich finde es nicht besonders sinnvoll, auf möglichen Verfahrensfehlern herzumzureiten. Das würde doch nur bedeuten, dass mit dem Verfahren noch einmal von vorn begonnen werden müsste.


    Was sollte das bringen? Wäre es nicht vorzuziehen zu einem sinnvollen Ergebnis zu kommen?


    Grüße Enja

  • ..............zu einem sinnvollen Ergebnis ..............
    .......................................................................................
    DAS wurde bereits vor Wochen herbeigeführt. Das Kind hat die Schule gewechselt und lernt dort ohne Probs.


    Wir hielten die Sache für erledigt, da wir uns sicher waren (schließlich hatten die Eltern nie Post oder Mitteilungen erhalten), dass es keinen Konf.Beschluss gibt.


    Sonst hätten wir nicht mal unsere kleine Feier abgehalten.
    Dennoch haben wir dann "Post" bekommen...


    Und was darin steht, kann so nicht gewesen sein! s.o.


    Und eine doppelte Ohrfeige für die Eltern (ebenso dann für mich!) ist, ihnen unterstellen zu wollen, sie würden lügen (von mir aus: die Unwahrheit sagen!)


    Man hat dem Kind nicht geholfen, man hat gg. geltendes Recht gehandelt, indem man das Verfahren offenbar ohne ausreichende Info betrieb..., und nun sagt man: Hey, wir haben doch einen Beschluss gehabt...! Und wir haben euch das auch mitgeteilt...


    Ein Glück, dass da die Schule in der Beweispflicht wäre...


    Die ELtern wären ohne die Unterstützung durch Dritte niemals von allein auf den jetzigen Weg gekommen (Umschulung), ebenso wenig darauf, dass die rechtliche Wirklichkeit in diesen Verfahren eine ganz andere ist...--&gt; dann wäre dieses intelligente Kind demnächst So-Schüler...



    Momo

  • Ging es jemals um das Kind?


    Dann hätte man unserem Vorschlag auf Schulwechsel zugestimmt...- den vorgeschlagenen Unterstützungsmaßnahmen... ! Dann wären den Eltern früher umsetzbare Hinweise genannt worden...


    Es wäre doch gleichfalls unlogisch, dass die Eltern angebliche Vorschläge bisher nicht umsetzten, aber jetzt "auf einmal" dies tun ...und das auch noch mit Erfolg?


    .................................................................
    Ohne den letzten Schriftwechsel, den die Schule anfing, hätten sie NIE WIEDER vom Kind/von den Eltern gehört...


    Deine Frage müsstest du also der Schule stellen.
    Ich kann sie nicht beantworten.


    Momo

  • Zitat

    gut verteilt auf 4 Foren und x threads


    Es sind 7 (allerdings nicht alle in dieser Angelegenheit). Ich darf um gründlichere Recherche bitten.


    Danke,


    Momo

  • Du hast echt viel Zeit dieses ganzen Postings zu tippen und dich immer weiter in Dinge hineinzusteigern.
    Geh doch lieber mal mit deinen Kiddies ein Eis essen, anstatt deine frei erfundenen (?) Kämpfe gegen imaginäre Windmühlen (und dieses Forum) weiterzukämpfen.


    Lies und beantworte doch auch mal dir kritische Posts und lass die Paragraphenreiterei.
    Also ich bin langsam echt mal wieder richtig genervt.


    Tina


    PS Gottseidank gibt es nicht nur Eltern wie dich, sondern auch solche, die vernünftig mit sich reden lassen.... soll ich jetzt schon mal meinen Anwalt einschalten???

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