Englisch als Fremdsprache & LRS und co.

  • Hallo ihr Lieben,


    mir als GS-Student ist aufgefallen, dass es kaum Material für den Fremdsprachenunterricht gibt, welches im speziellen auf LRS bzw. Lernbehinderungen eingeht. Ich kenn mich im Bereich Fördern bzw. Sonderschule auch garnicht aus.


    Keiner konnte mir auch nur ansatzweise Tipps geben, wie ich Kinder mit sprachlichen Defiziten, LRS und anderen Lernbehinderungen besser und gezielter fördern kann. Da es in Englisch ja hauptsächlich um lesen, schreiben und sprechen geht steht ich und die Kinder echt auf dem Schlauch.


    Die üblichen didaktischen Empfehlungen helfen nur bedingt weiter und ich kann immer nur ausprobieren z.B. Aussprache/Artikulationsübungen mit Spiegel machen und so was.
    Ich schau sonst manchmal auf amerikanischen Websites nach Fördermaterial für ihre LRS und Problemkinder und bastel das für den Fremdsprachenunterricht um.


    Wer mir (und den Kindern) also helfen kann: MELDET EUCH und gebt mir Tipps!


    Tausend Dank Elli

  • Auskennen tu ich mich leider auch überhaupt nicht.
    Allerdings ist deine Frage wirklich interessant! Denn bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache wird ja in der momentanen Diskussion immer mehr Wert auch auf die Förderung der Erstsprache gelegt. Es ist ja erwiesen, dass Kinder, die Probleme in der Muttersprache haben, diese auch in den Zweitspracherwerb mitnehmen. Komisch, dass da im Hinblick auf Englisch nichts gemacht wird!


    Zwei Freundinnen von mir haben Englisch für die Grundschule studiert. Ich werde bei denen mal nachfragen.

  • @ ellipirelli1980:


    Ich hbe nur zwei Literaturtipps, mit denen Du vielleicht etwas anfangen kannst:


    1) Gisela Zander:
    Besser Englisch lernen trotz Lese-Rechtschreib-Schwäche. Arbeitsblätter, Materialien und Tipps.


    2) Gisela Zander:
    Was ist LRS-Förderung im Englischunterricht?


    Beide Bücher sind vom Verlag an der Ruhr. Schau einfach mal rein! Besonders in dem ersten Buch könntest Du einige Antworten auf Deine Fragen bekommen.

  • Hallöchen,


    vielen Dank für die Tipps. Wahrscheinlich "probieren" die meisten Lehrer und schauen was geht und was zum scheitern verurteilt ist.


    Ich werde mal schauen, ob unsere Bibo die Bücher hat oder mal im Netz suchen.
    Das Problem mit nicht-deutschen Muttersprachlern wird zum Beispiel in meinem Studium so gut wie nie angesprochen - nur die Studis von Deutsch als Fremdsprache lernen in der Hinsicht etwas. Aber in meiner kleinen Praxiserfahrung haben sich Kinder anderer Nationen nie als Problem sondern stets als interessante Bereicherung dargestellt.


    Aber die Probleme in ihrer Muttersprache kann ich als Lehrer ja nicht erkennen und kann immer nur von Problemen in Deutsch ausgehen. Da kann man nur die Eltern fragen oder?


    Elli

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