KAoA: „Potentialentdeckung“ jetzt in der 9

  • Aber dass dann etliche studierende Studienganghopping betreiben und mehrere Semster verlieren oder nach dem Abi Ausbildungen abgebrochen werden, ist dann nicht so schlimm?

    Ist damals auch schon passiert, das lag dann eben in der Eigenverantwortung des Studenten bzw. Azubis. Und wenn es wirklich nichts für einen ist, dann sollte man eben abbrechen.

    Es wird hier (von Akademikern!) suggeriert, dass man durch den Ausbau der Berufsorientierung in quantitativ grotesken Maßstäben die Abbruchwahrscheinlichkeit gegen absolut utopische 0% streben lassen kann, wenn man doch nur noch mehr Tage mit BO-Kram vollpackt. Gleichzeitig werden Klassenteiler als gottgegeben hingenommen und sich damit abgefunden, dass das Gymnasium immer mehr zur Hauptschule der Nation verkommt.

    Außerdem kann man sowieso nicht alle retten! Und das sollte auch nicht unser Anspruch sein, zumindest nicht, wenn man halbwegs gesund in seinen Ruhestand gehen will.

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