Beiträge von FrozenYoghurt

    Ich will keinen Entlastungstaui, sondern eine vernünftige Besoldungserhöhung für NRW OHNE diesen ganzen Quatsch wie Sockelbeitrag, "min. aber xxx€" etc.

    Und zwar möglichst zügig, Opportunitätskosten sind real und da will ich am Markt möglichst profitieren und das geht nur durch Liquidität.

    Das ist eine ganz blöde Thematik, bei der man echt aufpassen muss. Beim Abschluss des PKV-Vertrags über einen Makler ist es zudem ratsam, der PKV keine "Blanko-Vollmacht" zu geben, im Falle des Falles selbständig bei irgendwelchen Ärzten in deine Patientenakte schauen zu dürfen, Stichwort Schweigepflichtsentbindung usw.

    Wobei das mittlerweile bei jedem halbwegs kompetenten Makler, der sich auch genügend Zeit nimmt, berücksichtigt werden sollte. Im Konfliktfall läuft es dann so ab, dass die PKV an dich herantritt und Infos über ggf. nicht angegebene Vorerkrankungen will, du dann aber den Informationsfluss ganz genau steuern kannst. Versicherungen sind nie daran interessiert, dir zu helfen, sondern möglichst nicht zahlen zu müssen, das sollte man gerade bei dieser wichtigen Entscheidung nicht vergessen.

    Finde ich vollkommen legitim, wenn bestimmte, vielleicht zunächst unattraktivere Schulformen mit für ausgebildete SEK-II-Kollegen attraktiven Stellen um diese werben. Dann überlegt man es sich vielleicht als Planstellensuchender doch noch einmal, ob man sich auf das "Abenteuer" einlässt.

    Tja. Wie eifrig war man dabei, sämtliche tradtionellen Tafeln aus dem Gebäude auszutauschen, nur um jetzt zu merken, dass ohne softwareseitige Unterstützung die für 5-stellige Beträge angeschafften Ungeheuer einen Pfifferling wert sind. Was daran ist jetzt genau nachhaltig?
    Ich bin für eine konsequente Rückkehr zu traditionellen Schulbüchern, und zwar bewährten, während man dabei nicht jedem Trend hinterher rennt.

    Ja, darf ich deshalb nichts dazu sagen? Außerdem haben wir an der Gesamtschule auch Sek-I-KuK mit Beförderungstelle, die betrifft das genauso.

    Ich bin auf A13Z und würde nicht jede beliebige A14-Stelle annehmen. Das muss sich schon irgendwie lohnen. Und die popeligen paar € mehr sind es nicht, die mich überzeugen.

    Hallo zusammen,

    ich versuche mich zur Zeit darüber zu informieren, was in NRW alles in die 60 Monate Wartezeit reinzählt, die man vollhaben muss, um im Falle einer DU Anspruch auf Mindestversorgung zu haben. Die gängigen Merkblätter bin ich durchgegangen, empfinde aber die Formulierungen teilweise als etwas unpräzise und schwammig. Grundsätzlich habe ich es so verstanden, dass ruhegehaltsfähige Zeiten zu der Wartezeit hinzuzählen, das wären bei mir folgende Zeiten:

    • Beamter auf Widerruf (Ref): 18 Monate
    • Beamter auf Probe: 12 Monate (verkürzte Probezeit gehabt)
    • Beamter auf Lebenszeit: 13 Monate

    Nach dem 2. Staatsexamen habe ich 18 Monate als Vertretungslehrer im staatlichen Schuldienst Vollzeit gearbeitet. Mir stellt sich nun die Frage, ob diese 18 Monate dazuzählen (bei der Einstufung der Erfahrungsstufe und bei der Berechnung der Probezeit taten sie dies!) oder eben nicht, weil es keine Beamtenzeit, jedoch aber ruhegehaltsfähige Zeit ist. Hat da jemand Erfahrung mit?

    LG

    Ähnlich wie bei Friesin, durch Latein natürlich Gymnasium / Gesamtschule hier in NRW. Als ich zu studieren begann, waren die Jobaussichten am Gym durch Latein recht gut. Nur leider hat die Landesregierung den Bedarf während meiner Studienzeit gedeckt, indem sie die Zertifikatskurse Latein an die Vergabe von Planstellen gekoppelt hat. So war es dann schwierig mit Stellen nach meinem Ref und ich musste mich entscheiden, ganz woanders hin zu ziehen (Bundeslandwechsel) oder aber an einer Gesamtschule anzuheuern. So kam ich an die Gesamtschule.

    Ähnlich, wie Wolfgang es schon beschrieben hat, ist man auch bei uns quasi Zehnkämpfer und ich kann dem auch etwas abgewinnen. Wer hätte gedacht, dass ich nun voll in der Mathe / Informatik - Ecke bin und mir das großen Spaß macht. Die Schülerschaft ist jedoch sehr anstrengend. Unsere Oberstufe wird ihrem Namen nicht gerecht.

    Hinweis aus eigener Erfahrung: Bei der Verwendung einer Karikatur als Einstieg, die gleichzeitig NICHT als Quelle ins Zentrum der Stunde geraten soll, unbedingt vorher Impulse / antizipierten Gesprächsverlauf zurechtlegen, damit man sich nicht direkt am Anfang selbst in Zeitnot bringt!

    Wie sollen die Ergebnisse aus der Quellenarbeit gesichert werden? Hier ggf. mit vorgefertigten Outputstrukturen arbeiten, die dann ggf. schnell vorne gezeigt und besprochen werden können, z. B. Tabellen geordnet nach den Ständen.


    Die Frage, ob noch was zu retten war, ist natürlich auch etwas spekulativ. Insgesamt läuft es ja darauf hinaus, dass die Gesamtsituation nicht mehr ohne Weiteres zu lösen war. Möglicherweise ist die Gewichtung bzw. Berechtigung der Beschwerden eine lohnendere Perspektive?


    Ganz alternative Idee: Falls es dir möglich ist, überlege, ob es vielleicht thematisch "nettere" Stunden gibt, die man zeigen könnte. Z.B. habe ich damals in der gleichen Jahrgangsstufe eine arbeitsteilige Quellenarbeit durchführen zu lassen hinsichtlich der Frage, inwiefern der Sturm auf die Bastille ein Tag zum Feiern ist. Da hast du dann die Dimension von Geschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur drin.

    Ich denke, insgesamt ist der Beruf gerade in Relation zu sonstigen Jobs durchaus familienfreundlich. Leider breitet sich das System Ganztagsschule aber immer weiter aus und da hört es dann langsam auf, freundlich zu sein – ob mit Familie oder ohne, da sitzen alle im selben Boot. Das Problem liegt auch in der Umsetzung von Teilzeit im Schulbereich. So eine richtige Teilzeit wie in anderen Jobs ist das ja nicht, da vieles mit "Dienstpflicht" etc. abgetan wird.

    Hallo zusammen,

    als noch halbwegs gesunder Kollege ohne akute OP-Notwendigkeiten wollte ich einmal in die Runde fragen, wie ihr genau vorgeht, wenn ihr wisst, dass der kommende Krankenhausaufenthalt teurer sein wird. Ich weiß, dass manche Krankenhäuser die Direktabrechnung mit Beihilfestelle und PKV anbieten, aber eben nicht alle. Gleichzeitig bin ich nicht dazu bereit, hohe 4-5 stellige Beträge für "den Fall des Falles" auf meinem Konto vorzuhalten (Opportunitätskosten). Wie regelt ihr diese Thematik?


    LG

    ÖPNV sollte m.E. für alle kostenlos sein, dann würde mancher autofahrende Mensch selbiges mal stehen lassen.

    In jedem Falle wäre es total sinnvoll, kostenlose Schülerbeförderung anzubieten. Warum gibt's das nicht überall? Kinder müssen nunmal täglich in die Schule gelangen.

    Hat die Wirtschaft ja nichts von...

    Weil du ein mehr als genügend großes eigenes Einkommen hast, um deine eigene Mobilität zu sichern und letztlich deinen Arbeitsplatz passend zum eigenen Wohnort bzw. deinen Wohnort zum eigenen Arbeitsplatz gewählt hast. Das sieht bei schulpflichtigen Kindern schlicht anders aus.

    Verantwortung der Eltern?

    Solche Aussagen sind mein Problem:

    Frei nach Satoshi Nakamoto: wenn du es nicht verstehen möchtest, ich habe nicht die Zeit dich zu überzeugen, sorry.

    Ich bin scheinbar hier nicht der einzige mit der Auffassung. Seis drum, mir tun nur deinen SuS leid.

    Nein, ich bin wirklich verwundert, dass du als Kollege, der offenbar u.a. Mathematik studiert hat, nicht in der Lage bist, mir verständlich und ohne mich persönlich anzugreifen deine Meinung sachlich erläutern kannst. Wenn du keine Zeit dafür hast, bitte. Dann beschwere dich aber nicht, wenn es hier Leute gibt, die dir kontra geben. Und ich bin mit meiner Auffassung ebenfalls nicht der einzige. Eigentlich die perfekte Gelegenheit für einen vernünftigen Austausch, oder bist du dir da zu fein oder zu beschäftigt für? Tja, nicht mein Problem!

    Deine SuS tun mir noch mehr leid, wenn du im Alltag wie ein Elefant im Porzellanladen auf abweichende, aber begründete Meinungen reagierst.

    Ah, ok, hatte ich gar nicht gelesen. Wer hat das geschrieben?

    Es gibt eindeutig auch noch ein paar Stufen zwischen 0% und den Zahlen, die wir heute haben. Ich wehre mich lediglich gegen die Annahme, dass am Gym KEINE BO stattfinden muss, weil sie ja Abitur machen. Das kam, soweit ich mich erinnere, von Dir FrozenYoghurt Ich wusste auch bisher nicht, dass Abitur ein Beruf ist. Bin halt nur vom BK und hab nicht mal ein Abitur.

    Ich sitze an einer Stelle, an der ich sehe, wie orientierungslos die Kids sind und sich nicht trauen, eine Ausbildung anzufangen. Ich sehe auch, dass das duale System unbeliebt geworden ist, obwohl andere Länder uns darum beneiden und das Ganze ein Erfolgsmodell ist. Kids, die von ihren Eltern suggeriert bekommen, ein Studium ist das einzig wWahre, dabei werden sie voraussichtlich nicht dazu in der Lage sein. Es kostet uns Unmengen an Geld, wenn die Kids Jedes Jahr einen neuen Bildungsgang starten, anstatt in die Ausbildung zu gehen.

    Und Abiturienten, die erfolglos ein Studium versucht haben, dann zwangsweise in der Ausbildung landen und sagen: Mir war nicht bewusst, was genau duale Ausbildung eigentlich ist und wie sie abläuft. Passt eigentlich perfekt zu mir. Davon habe ich jedes Jahr mindestens einen in nur meinem Beruf (der sehr klein ist!). In anderen Berufen sind das jedes Jahr mehrere. Diese Schleife hat der Gesellschaft reichlich Geld gekostet.

    Es geht um Möglichkeiten eröffnen und bekanntmachen. Ein Lösen aus der Blase der Familie. Aber wir können natürlich auch dabei bleiben, dass Hänschen das macht, was sein Vater schon gemacht hat. Traditionen: So wichtig.

    Sorry, leider totaler Unfug. Bitte lies noch einmal meinen Post #33 genau nach. Dass Abitur kein Beruf ist, kann man auch ohne Abitur wissen.

    Richtig und weil es nicht zu 100% funktioniert, dann lassen wir es. Wenn wir schon dabei sind, dann kann auch der Unterricht in französisch weg, da habe ich kaum französisch gelernt. Zeitverschwendung. Mathematik lernen manche auch nicht richtig, kann also auch weg. Merkste selbst oder?

    Ne können wir nicht. Dann bleiben wir am besten ganz daheim, wenn wir nicht jeden retten können. Du sagst doch selbst, dass das nicht der Maßstab sein kann. Also können wir nicht 6% des Schuljahres für was anderes als Fachunterricht verwenden?

    Ich verstehe nicht, was überhaupt dein Problem ist, dass du so schnippisch und albern reagierst. Machst du das in deinem Unterricht auch so, dass du abweichende Meinungen einfach publik ins Absurde übersteigerst und deinem Gegenüber Worte oder Folgerungen in den Mund legst, die es so niemals geäußert hat? Man verzeihe mir die rhetorische Frage, aber ich muss mich doch sehr wundern, wie weit weg vom akademischen Ductus so manche Forendiskussion hier verläuft. Ich empfehle dir, die Posts nochmal genau durchzulesen, es hapert deutlich am Textverständnis. Oder aber am Unwillen, vernünftig auf Diskussionspartner einzugehen. So ist das Eckkneipenniveau.

    Für die Qualität ist die Schule selbst verantwortlich und die Quantität ist ziemlich gering. Also kritisiert ihr euch selbst oder wo liegt das Problem jetzt?

    Und hier machst du es dir extrem bequem, ähnlich wie zahlreiche Politiker im Bildungswesen: Hauptsache, ressourcenfressende Programme wortgewaltig durchdrücken, um anschließend die Verantwortung an die einzelne Schule zu übertragen, anstatt gemeinsame Programme oder Standards zu entwickeln. So geht es uns doch auch seit etlichen Jahren mit der Handyregelung.

    Nochmal mein Standpunkt: BO am Gym ja, aber bitte in angemessenem Umfang. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass eine Lehrkraft wie ein Vermittler der Arbeitsagentur auftreten muss und SuS, die ein Recht auf ein breites Bildungsangebot haben, das zur Interessens- und Persönlichkeitsbildung gereicht, einfach nur stumpf in irgendwelche Jobs presst. Hauptsache, die Zahlen stimmen, richtig? Außerdem bin ich auch kein Sozialarbeiter, der Schülern Bewerbungen erstellt oder gar dabei hilft, zu telefonieren. Wenn das eure Dienstauffassung ist, bitte, macht, was euch glücklich macht. Aber übertragt bitte eure mir seltsam anmutende Auffassung bitte nicht mit einer solchen moralingesäuerten Arroganz auf alle anderen. Das wäre nett.

    Aber dass dann etliche studierende Studienganghopping betreiben und mehrere Semster verlieren oder nach dem Abi Ausbildungen abgebrochen werden, ist dann nicht so schlimm?

    Ist damals auch schon passiert, das lag dann eben in der Eigenverantwortung des Studenten bzw. Azubis. Und wenn es wirklich nichts für einen ist, dann sollte man eben abbrechen.

    Es wird hier (von Akademikern!) suggeriert, dass man durch den Ausbau der Berufsorientierung in quantitativ grotesken Maßstäben die Abbruchwahrscheinlichkeit gegen absolut utopische 0% streben lassen kann, wenn man doch nur noch mehr Tage mit BO-Kram vollpackt. Gleichzeitig werden Klassenteiler als gottgegeben hingenommen und sich damit abgefunden, dass das Gymnasium immer mehr zur Hauptschule der Nation verkommt.

    Außerdem kann man sowieso nicht alle retten! Und das sollte auch nicht unser Anspruch sein, zumindest nicht, wenn man halbwegs gesund in seinen Ruhestand gehen will.

    Nein ist es nicht, du kletterst den Elfenbeinturm nur immer weiter hoch. Für Lehrer reicht es eben nicht nur fachlich gut ausgebildet zu sein.

    Der Rest bestätigt einfach nur meinen Punkt.

    Dann hast du das Ziel bzw. den Sinn und Zweck der Schulform Gymnasium nicht verstanden. Aber vielleicht prallen hier auch Welten aufeinander, du scheinst an einer beruflichen Schule unterwegs zu sein. Da ist der Bezug zum Beruf ja schon viel eher gegeben.

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