Beiträge von FrozenYoghurt

    Das stimmt wohl. Bei uns an der Gesamtschule ist es schon nötig, doch mit 7.-9. Klasse fällt es mir schwer, weil man da erst einmal natürlich auf Meinungen und "Wissen" stößt, das von TikTok & Konsorten bezogen wurde. Zusätzlich mag ich es fächerbedingt eher, Dinge mit einer gewissen zeitlichen Distanz zu betrachten.

    Eben, Kartoffelsalat ist Tradition, da ist nichts neu.

    Dass Kinder nicht still eine Stunde einem Gottesdienst lauschen auch nicht, schon gar nicht einem Schulgottesdienst mit 100 anwesenden Kindern und als Schaf verkleidetem Pfarrer.

    Kurz vor der Rente ist das halt anstrengender als mit 30, ist doch normal.

    Und was die Werte anbelangt, da warte ich seit 5 Seiten drauf, welche das sein sollen.

    Steht alles auf den ersten Seiten, lesen musst du schon selbst, sorry. #leseverständnis

    Viele Menschen unterscheiden nicht zwischen Advent- und Vorweihnachtszeit. Für andere ist es anscheinend wichtig. Also muss man bis einschließlich 24. Dezember von der Adventsbäckerei singen.

    Eine solche Diskussion kann man sich sparen, wenn man sich an der Realität orientiert. dann muss man sich nicht darüber streiten, ob Anakin Skywalker von der Midichlorianern selbst gedüddelt wurde oder ob das Zutun von Darth Plaguies eine entscheidende Rolle spielte. Und ob er schon dazu zum Auserwählten wurde. Und ob Hulk Thor hochheben kann, wenn dieser seinen Hammer in der Hand hat, obwohl Hulk den Hammer allein nicht heben kann.

    Also, man kann über so etwas diskutieren, aber das bringt einen in der Realität nicht weiter.

    Ab dem zweiten Absatz übertreibst du leider völlig.

    Wer ist wir? Auch dir wird keiner verbieten, aufs Klo zu gehen. Was ist daran so sonderbar, verwirrend oder witzig?

    Leute, gewöhnt euch doch bitte die Smileys ab und fasst in Worte was ihr sagen wollt. Niemand kann raten, was euch durcheinanderbringt.

    Naja, dir könnte eine Verletzung deiner Aufsichtspflicht ausgelegt werden, wenn es blöd läuft. Ich empfehle zur weiteren Lektüre das Buch "Nein, du gehst jetzt nicht auf's Klo!" von Dr. Thomas Böhm. Dort wird außerdem das rechtlich relevante Prinzip der Verhältnismäßigkeit erklärt, heißt konkret: SuS haben sich Herr Anwalt o. Ä. angeschaut und meinen jetzt, du verletzt die Menschenrechte. Da ist jegliche Verhältnismäßigkeit über Bord geworfen worden, da du ja nicht prinzipiell den Toilettengang verbietest, sondern diesen zu einem anderen Zeitpunkt gestattest. Nur eben nicht jetzt ad hoc.

    Zu den von dir beschriebenen medizinischen Aspekten: SuS sollten diese schon mitteilen, damit man als Lehrer im Einzelfall sensibel reagieren kann. Es gibt auch Gerichtsurteile zu Fällen, in denen sich ein Schüler dann am Platz eingenässt hat. Da die Lehrerin zu keinem Zeitpunkt über die medizinische Besonderheit wusste, ist auch nichts weiter passiert.

    Gymshark Absolut, ich bin da auch tendenziell zurückhaltend mit. Doch habe ich letztens z. B. eine Klausurensammlung eines Kollegen mit 30 SEK II - Geschichte - Klausuren für einen schmalen Taler erworben, da weiß ich genau, dass mir das gerade für das Erstellen von Nachschriften extrem viel Zeit sparen wird. Was ich nicht so mag, sind diese Klickibunti - Arbeitsblätter von z. B. Eduki.

    Ja! Man kann Arbeitszeit gut sparen, indem man sich zwar gedanklich, aber nicht akribisch materiell auf den Unterricht vorbereitet. Ich philosophiere lieber in der Badewanne mehr über ein Thema, mache dann ein spannendes Unterrichtsgespräch, Erfahrungsberichte oder Murmelgruppen, in denen die Schüler etwas Neues ausprobieren o.ä. als Einführung und lasse dann oft Aufgaben aus den Schulbüchern (die meisten sind gut und dafür sind sie ja auch da) mit intensiven Erklärungen, individuellen Hilfestellungen und Rückmeldungen arbeiten und zur Auflockerung gibt es Spiele, Lieder, Ausflüge etc.. Die besten Stunden ergeben sich meist spontan und nie nach angestrengter Planung. Was ich nicht mache, ist, minutiös zu planen oder lange nach zusätzlichem Material zu recherchieren. Auch vermeide ich es, für die Schule etwas einzukaufen. Bei der Steuer setze ich daher nie etwas ab. Ich habe auch nicht den Anspruch, dass etwas optisch oder fächerübergreifend zusammenpasst. Sonst ist man auch bei reduzierten Stunden schnell bei Vollzeit und Burnout.

    Kann man so auch für die Sek I und auch Sek II übertragen. Genau so! Wobei ich mir manchmal doch gerne im Sinne eines Tausches Zeit gegen Geld fachlich gute Materialien kaufe, Arbeitsblattsammlungen etc.

    Gleichzeitig frage ich mich, ob wir Beamte betroffen sein könnten bei der Idee, auf Kapitalerträge Sozialabgaben zu erheben. Das geht ja eigentlich nicht, da wir ja dann auch leistungsberechtigt wären.. korrekt?

    Guten Abend liebe Mitforist*innen,

    das Schießen gegen Beamte ist sicher nicht an euch vorbeigegangen in Zeiten einer schlecht laufenden Wirtschaft. Wie beurteilt ihr die Lage? Glaubt ihr, dass eine Bärbel Bas es durchgesetzt bekommt, Beamte in die schwarzen Löcher Rentenversicherung / Gesetzliche KV einzahlen zu lassen? Ich fühle mich langsam echt unwohl..

    Ich denke auch, dass etwas Weihnachten feiern am letzten Tag vollkommen okay ist, allerdings nicht den ganzen Tag. Das macht es für alle irgendwie anstrengend. Da bin ich ganz froh, dass unsere Schule nur die ersten vier Stunden ansetzt für den Tag und dann geht es für die SuS nach Hause (und für uns zur Weihnachtsfeier..).

    Und wo wir gerade dabei sind: 1000€ Single Stk. I Freibetrag auf Kapitalerträge ist absolut nicht mehr zeitgemäß in Zeiten massiver Inflation, Wohlstandsverlust und erbärmlicher Tarifabschlüsse im ÖD. Ich tue mich mittlerweile massiv schwer, den Wirtschaftsstandort Deutschland im Wirtschaft / Politik-Unterricht noch irgendwie legitimieren oder gutheißen zu können vor meinen SuS, denen man doch ein Gegenwicht zum Lebensentwurf Hauptschulabschluss -> Bürgergeld zeichnen können sollte.

    Den Freibetrag gibt es doch längst und beträgt in direkter Linie mal eben 400.000€. Um einen vergleichbaren Betrag anzusparen, muss der durchschnittliche Arbeitnehmer jahrzehntelang arbeiten. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, wenn ein Erbe deutlich teurerer Immobilien dann für den über 400.000€ hinausgehenden Betrag auch mal etwas Steuern zahlen muss.

    Für 400.000€ sind hier auf dem Dorf im Westen NRWs die letzten Bruchbuden, sorry, "Handwerkerträume" gelistet. Der Betrag gehört angehoben auf einen modernen, inflations- und marktbereinigten Preis.

    Deutschland zählt zu den Ländern mit der höchsten Vermögensungleichheit unter den westlichen Demokratien. Diese Ungleichheit wird durch Erbschaften und Schenkungen über Generationen festgeschrieben. Wir sind keine Leistungs- sondern eine Erbengesellschaft.

    Die Erbschaftssteuer schadet auch der Wirtschaft nicht. Durch die Erbschaftssteuer ist noch kein einziges Unternehmen pleite gegangen oder hat deswegen Deutschland verlassen.

    Länder wie die USA, Dänemark, Südkorea oder Japan zeigen, dass selbst deutlich höhere Steuern auf geerbte Unternehmensvermögen keine negativen Folgen für die Wirtschaft haben.

    Ja, da hat die entsprechende Lobby der Reichen fantastische Lobbyarbeit geleistet und einige Schlupflöcher geschaffen, um ja keine Erbschaftssteuer zahlen zu müssen. Das ist doch kein Argument gegen die Steuer sondern für die schlechte Umsetzung.

    Diese Privlegien bei der Erbschaftssteuer für Firmenerben sind laut Subventionsbericht die größte Steuersubvention in Deutschland. Und obwohl es die größte Steuersubvention ist, kommt sie nur wenigen zugute: Der Großteil landet jedes Jahr bei wenigen hundert Überreichen

    Das Problem ist, dass bei dieser Versagertruppe von Regierung man befürchten muss, dass auch der kleine Mann von einer Erbschaftssteuer in enormem Maße betroffen sein könnte. Erbschaftssteuer ja, aber bitte ab einem gewissen Freibetrag, damit Omas Haus auch vernünftig vererbt werden kann.

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