Einstieg in den Schuldienst in Vollzeit

  • Hallo ihr Lieben,

    von einer Sorge gerate ich in die nächste... nach dem Abschluss des Referendariats steige ich mit einer Vollzeitstelle ein. Ich bin grundsätzlich sehr glücklich, da ich diese an meiner Wunschschule beginnen kann.

    Was mir allerdings bereits jetzt schlaflose Nächte bereitet, ist das nun kommende erste Jahr. Ich werde insgesamt 25 Stunden unterrichten. Davon sind fünf Stunden ein eA-Kurs in Deutsch und zwei Stunden ein Kurs in Ethik. Darüber hinaus übernehme ich die Klassenleitung einer neuen fünften Klasse. Wie in meinem letzten Beitrag ersichtlich, ist das Unterrichten für mich auch noch sehr anstrengend, da es mir schwerfällt, die Kontrolle in Klassen dauerhaft zu behalten. In meiner Vorstellung ist all das gleichgesetzt mit durchzuarbeitenden Nächten, keiner Freizeit und dem Abschied von meinen sozialen Kontakten. Ich versuche, mich in den Sommerferien möglichst gut vorzubereiten und insbesondere die grobe Planung zur Verteilung der Leistungserhebungen anzugehen. Ich hoffe aber auch, die Ferien - wenn auch mit schlechtem Gewissen - ein wenig entspannen zu können.

    Daher möchte ich euch nach euren Tipps fragen: Was hat euch geholfen, euch Freizeit zu schaffen? Gibt es Planungs- oder Organisationstipps, die ihr mir geben könnt? Habt ihr andere Hinweise, die hilfreich sein könnten? Wird es irgendwann besser? :traenen:

    Ich freue mich über jede Antwort und jeden Hinweis, den ich mitnehmen kann!


    Viele Grüße und ein kühles Lüftchen :hitze:

    Einmal editiert, zuletzt von linchen732 (27. Juni 2026 20:42)

  • Meine persönliche Erfahrung ist, dass die ersten 2-3 Jahre die bei weitem anstrengendsten meiner Lehrerlaufbahn waren. Man hat wenig Erfahrung im Umgang mit eigentlich allem, muss sich in eine neue Schule und deren Eigenheiten einarbeiten, hat wenig griffbereites Material und ist in vielen (Standard-)Vorgängen noch nicht sicher.

    Das war fordernd ABER danach wird es mit einsetzender Routine zügig besser. Da muss man sich durchbeißen, es lohnt sich.

    Und ganz wichtig: Das Ref ist um! Verabschiede dich ganz schnell von dem Gedanken dieses Niveau dauerhaft und durchgehend zu halten.

    Eine grobe Planung des Halbjahres mache ich für meine Klassen in den Sommerferien auch immer, fühle mich so entspannter zum Schuljahresstart.

    Und auch du darfst wie alle anderen von uns auch die Ferien maximal mit bestem Gewissen entspannen.

  • Bei mir waren die ersten Jahre auch fordernd, andere aber auch.

    Ich merke jetzt erst Entspannung, gleichzeitig hatte ich den vermutlich forderndsten Jahrgang gerade jetzt… das weiß man ja erst am Ende der Laufbahn.

    Es kommen immer neue Herausforderungen. Es gibt Menschen, die entspannen die Ferien über, mir hilft es eher, vorbereitet ins Jahr zu gehen, den allgemeinen Kram schon fertig zu haben, denn Überraschungen kommen noch genug dazu.

    Ansonsten ist es hilfreich, sich abzustimmen und mit Kolleg:innen zuteilen, das ist mal mehr mal weniger hilfreich, aber immer besser, als alles allein zu meistern.

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