Nachdem NRW sich gerade mit er Neuregelung der Besoldung ordentlich mit Ruhm bekleckert. Hat man sich die nächste Schweinerei ausgedacht. Hatte ich auch schonmal drüber geschrieben. Jetzt beginnt aber das parlamentarische Verfahren zu dieser Sache.
Das Dienstrechtmodernisierungsgesetz sieht vor, dass die 41 Wochenstunde demnächst auf ein Lebensarbeitszeitkonto fließt, damit man das 41 Dienstjahr dann als Sabbatjahr vor dem Ruhestand nutzen kann. Bei Lehrern wird das Gesetz über 0,5 Deputatsstunden realisiert die dort drauf fließen. Nun kann sich jede*r mehr oder minder mathematische Begabte schnell ausrechnen, dass man als Lehrer dann erst nach 44 Jahren (22 Stunden Deputat am Abendgymnasium) bis zu 56 Jahren (28 Stunden Deputat Primarstufe usw.) dieses Jahr angespart hat.
Hier mal einige Abgeordnete bei denen es Sinn macht ein wenig Frust darüber abzulassen, dass Lehrkräfte (mal wieder) untereinander ungleich behandelt und zudem anderen Beamten gegenüber benachteiligt werden sollen:
CDU:
Jörg Blöming - personalpolitischer Sprecher
Claudia Schlottmann - schulpolitische Sprecherin
Grüne:
Lena Zingsheim-Zobel - schulpolitische Sprecherin
Arndt Klocke - Sprecher für mentale Gesundheit (weil die Benachteiligung einem so auf Gemüt schlägt!)
Verena Schäffer - Sprecherin für Gleichberechtigung (alle Beamten sollten dem Land ja gleich viel wert sein!)
Personal scheint den Grünen kein Sprecher wert zu sein.