Beiträge von Dr. Rakete

    Performative Selbstkasteiung, die Kohle kommt ja trotzdem.

    Die kinderlosen Lehrer sind wenigstens nur neidisch, was ja immerhin ein nachvollziehbares Gefühl ist.

    Mir ist die Debatte um die Zuschläge mittlerweile egal.

    Der freiwillige Verzicht bezog sich auf die Gesamtheit der Lehrer

    Wie alt ist denn deine stellv. SL? Ziel ist dann richtiger SL oder? Ist halt so ne Frage, ob sich die stellv. SL Stelle sonst lohnt? Finanziell ist es ja eher ein Minusgeschäft, weil viel mehr Mehraufwant als deine A15-Koordinatorenstelle oder?

    Momentan stehen Zeitaufwand und Gehalt in einem guten Verhältnis. Die Schule zu wechseln für eine stv. SL ist ein Sprung ins Ungewisse. Das zu riskieren für das Z ist es mir nicht wert. Mich reizt eine SL (noch) nicht.

    Ich bin gut zufrieden im Augenblick. Wenn sich das ändern sollte, müsste man seine Optionen ausloten.

    Mehr Geld = attraktiv

    weniger Geld = unattraktiv

    Ganz einfache Rechnung. Warum aber ausgerechnet Lehrer so gerne gegen die eigenen Interessen argumentieren, wäre eine Untersuchung wert.

    Lehrer sind wirklich die einzige Berufsgruppe die klaglos eine Gehaltskürzung oder sonstige Kürzungen hinnimmt, wie man an dem Desinteresse beim Thema Widerspruch oder dem von mir hier angestoßenem Thema Lebensarbeitszeitkonto in NRW sieht. Wie sind auch die einzige Berufsgruppe, die sich ständig bereit erklärt auf ihre Vorteile zu verzichten.
    Warum sollten wir auf irgendetwas freiwillig verzichten?

    Nennt mir mal eine Berufsgruppe, die freiwillig, so wie wir, in Diskussionen auf den Boden guckt und sagt: "Stimmt, du hast ja recht, mir geht es viel zu gut und eigentlich müsste mir mal was weggenommen werden."

    Lest mal den parallel Grundschulthread. Außerhalb der Schule zählen unsere Studiengänge 0,0!
    Es ist eine Risiko Lehramt zu studieren. Wenn du nicht bestehst, hast du nix Brauchbares und wenn du den Laden verlässt, stehst du auch ziemlich doof da. Dieses Risiko einzugehen, muss eine entsprechende Gegenleistung gegenüber stehen.

    Wir haben eine Regelausbildung von 6,5 Jahren hinter uns, riskieren am Ende mit nichts dazustehen, arbeiten zudem mit 41 Stunden (NRW!) eine der höchsten Wochenarbeitszeiten, Dienstwagen, bezahlte Betriebsfeiern, Spülmaschine (!), Kaffee umsonst, unkomplizierte Abrechnung von Reisekosten, Obstkorb, Kokspartys und all die anderen Annehmlichkeiten der privaten Wortschaft sind für uns nur Fata Morganen.

    Das was wir kriegen inkl. der Privilegien ist völlig ok.

    Ich war näher an 40 als an 50.

    Die Frage nach dem "Weiter" stellt sich erst in dem Augenblick in dem es die Möglichkeit dazu gibt. In meiner Region kannst du die Gesamtschulen an einer Hand abzählen, die in einer pendelbaren Distanz (+|-30 Minuten) sind.

    Da ich aber aktuell sehr zufrieden bin, denke ich das ich darauf warte, dass mein stv. SL geht.

    Nach Düsseldorf ist es zu weit. Außerdem glaub ich nicht, dass da Koordinatoren die erste Wahl sind.

    Das hat weniger mit dem Bundesland zu tun, sondern (ungerechterweise) mit der Schulform. In BaWü, wo Plattenspieler tätig ist, erhalten Schulleiter an Gymnasien A16, an Förderschulen A15, an Grundschulen noch weniger. Hier in NRW sieht es ähnlich aus. Ein Konrektor erhält an einer Grundschule gerade mal eine Amtszulage zum normalen Gehalt (A13), an den Gesamtschulen und Gymnasien gibt es für die gleiche Aufgabe (A15(Z)).

    Die Wartedauern sind meiner Meinung nach mittlerweile normal geworden. Höre davon öfter.


    Nun ist aber auch eine Unterschied, ob ein Konrektor eine 2 zügige Grundschule oder eine 6 zügige Gesamtschule/Gymnasium leitet.

    Nachdem NRW sich gerade mit er Neuregelung der Besoldung ordentlich mit Ruhm bekleckert. Hat man sich die nächste Schweinerei ausgedacht. Hatte ich auch schonmal drüber geschrieben. Jetzt beginnt aber das parlamentarische Verfahren zu dieser Sache.

    Das Dienstrechtmodernisierungsgesetz sieht vor, dass die 41 Wochenstunde demnächst auf ein Lebensarbeitszeitkonto fließt, damit man das 41 Dienstjahr dann als Sabbatjahr vor dem Ruhestand nutzen kann. Bei Lehrern wird das Gesetz über 0,5 Deputatsstunden realisiert die dort drauf fließen. Nun kann sich jede*r mehr oder minder mathematische Begabte schnell ausrechnen, dass man als Lehrer dann erst nach 44 Jahren (22 Stunden Deputat am Abendgymnasium) bis zu 56 Jahren (28 Stunden Deputat Primarstufe usw.) dieses Jahr angespart hat.

    Hier mal einige Abgeordnete bei denen es Sinn macht ein wenig Frust darüber abzulassen, dass Lehrkräfte (mal wieder) untereinander ungleich behandelt und zudem anderen Beamten gegenüber benachteiligt werden sollen:

    CDU:

    Jörg Blöming - personalpolitischer Sprecher

    Claudia Schlottmann - schulpolitische Sprecherin

    Grüne:

    Lena Zingsheim-Zobel - schulpolitische Sprecherin

    Arndt Klocke - Sprecher für mentale Gesundheit (weil die Benachteiligung einem so auf Gemüt schlägt!)

    Verena Schäffer - Sprecherin für Gleichberechtigung (alle Beamten sollten dem Land ja gleich viel wert sein!)

    Personal scheint den Grünen kein Sprecher wert zu sein.

    Der Nutzerwechsel ist insofern doof, als dass man aus der vorherigen Posts eines User Dinge herleiten kann.

    In deinem Falle:

    Versetzung gewollt und bereut.

    Mein Mitleid hast du. Es ist aber ein Beispiel dafür ist, dass sich versetzen lassen ein zweischneidiges Schwert sein kann und nicht das Allheilmittel ist, als welches es von vielen hier betrachtet wird.

    Der Namenswechsel macht deine Geschichte weniger nachvollziehbar.

    Dieser Account stellt genau dieselbe Frage wie Kreidemeister vor 2 Wochen an dieser Stelle:

    Kreidemeister
    4. September 2026 10:59

    Das ist quasi 100% deckungsgleich.

    Warum diskutieren wir das nochmal?

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