Sprich vorher mit der Dezernent*in war bei mir sehr hilfreich.
Beiträge von Dr. Rakete
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Für eine Koordinatorenstelle musst vor weg eine Stunde zeigen.
Die ist Grundlage für die Beurteilung durch deine SL.
Am Revisionstag:- 1 Stunde
- Eine Beratungsgespräch. Ich habe z. B. mit einer Kollegin eine Mitarbeitergespräch simuliert. Eine Kollegin von mir hat eine Beratung zu einer misslungenen Mathearbeit gemacht. Eine Beurteilung von Unterricht ist mir bei Stufenleitungen unbekannt (Macht auch wenig Sinn, weil man dieser Position keinen Kontakt mit dieser Aufgabe hat).
- Ein Kolloquium
Die Leitung einer Konferenz zum Thema der Stelle.
Ich bin allerdings im GS-System/NRW zuhause. Kann sein, dass es an am Gym ein wenig anders läuft
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Nicht du, aber die Beamten die dies angetrieben haben und Beamteninteressenverbände.
Beamte, die sich auf ihr Recht berufen und ihre Besoldung gerichtlich überprüfen lassen, sind dann genau wessen schuldig?
Verfassungstreue? Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit? Glauben an die FDGO?
Mal abgesehen davon sind die Familienzuschläge, wie ich bereits oben erwähnt habe, ein Trick, um nicht die Besoldung aller Beamten zu erhöhen. -
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Ja, ohne das Partnereinkommen müsste deine Besoldung 20000€ höher sein bzw. da du aus NRW stammst 6.000€. Auch du hast für das Land NRW nämlich einen Partner der 6.000€ verdient und deshalb werden die diese 6.000€ auf die Besoldung fiktiv angerechnet.
Nochmal ich führer diese Diskussion nicht auf der Neidebene. Diesen Vorwurf habe ich (hoffentlich) nie gemacht. Es geht um eine korrekte Umsetzung der Vorgaben des BverfG.
Das Partnereinkommen ist eine Rechentrick. Es drückt die Besoldung von Beamten ohne Kinder stärker als die von Beamten mit Kindern.
Edit: Partnereinkommen heißt: Wir alle bekommen weniger! -
Ja aber nur 6000€ keine 20000€.
Das wird in NRW genauso kommen. Keine Sorge. Weil es bezahlbar bleiben muss
Und das BverfG wird das eines Tages absegnen. Weil Deutschland sonst in den Staatskrise rutscht.
Die Erhöhungen der Grundbesoldung (die ohne die Rechentricks weit weniger Fett ist als sie wirkt) ist das Maximum, was geht. -
Dann kann man sehen, was passiert, wenn die Besoldung dahingehend neugeregelt wird, dass ein Beamter nicht mehr alleine sein Familie versorgen können muss.

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Das kann alles sein was die SL dafür vorgesehen hat und die Bez. Reg. genehmigt. Die Ado macht dazu nur sehr allgemeine Vorgaben.
Beispielhaft:
Stundenplanung
Vertretungsplanung
Übergang P-SekI
Begabtenförderung
Leitung des sprachlichen Bereichs
Koordination Europaschule
Administration von Software Schild/IServ
Koordinierung von Sprach/NW/Kunst-Fachschaften
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Diese Posten gibts es aber vor allem am Gymnasium. Ob das jeder dieser A15 Mitglied der erw. SL ist, kann ich. nicht sagen.
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Nein, die sind kein Teil der SL.
Oberstufenkoordinator*in und du Did. Leiter*in sind Teil der SL.
Die A15er nennen sich in feinsten Beamtendeutsch.
Fachleiter zur Koordinierung schulfachlicher Aufgaben. -
Jede Gesamtschule hat 2-3 A15 Stellen außerhalb der SL je nach Größe
Edit: Gilt für NRW
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Lies dir mal die Diskussion im Öffentlichen Dienst Forum durch. Da ist der Großteil der Rückmeldungen wenig begeistert.
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Ich bin Beamter, mit Kindern. Mein teureres Haus im Speckgürtel wird durch die höheren Zuschläge fein gefödert im Gegensatz zu meinen KuK im Sauerland. Beamte sind zum allergrößten Teil im gehobenen und höheren Dienst, da muss mir niemand mit Miete kommen, die allermeisten davon dürften Immobilienbesitzer sein.
Die Kinderzuschläge an sich sind vernunftbefreit, die Unterschiede in den Mietstufen sind nochmal das Sahnehäubchen.
Die Kinderzuschläge sind zunächst einmal ein Weg eine verfassungsgemäße Besoldung zu realisieren ohne das die Kosten aus dem Ruder laufen.
Sie sind damit eine Ausdruck absoluter Vernunft, was den Landeshaushalt betrifft. Die dann nochmal nach den Mietenstufen auszurichten ist ein weiterer Schritt die Besoldung unter BverfG Vorgaben verfassungskonform und kosteneffizient zu gestalten.
Gerade eben hat Spiegel Online berichtet, dass der Gesetzentwurf zur Neuregelung der Besoldung der Bundesbeamten vorliegt. Es würde mich nicht wundern, wenn es dem aktuellen Gesetz in NRW ähnelt. -
Guten Morgen,
ich lese hier schon seit einiger Zeit mit.
Weiß jemand, wie hoch diese Zulage in Niedersachsen netto ungefähr ausfällt? Bei mir fallen für die Erstellung des Stundenplans (inklusive Arbeitszeit in den Weihnachts- und Sommerferien), die Administration von WebUntis etc. etwa 280 Stunden pro Schuljahr an – daher würde ich diese Aufgaben eigentlich gern abgeben.
Der Personalrat hatte mir bereits vor einiger Zeit mitgeteilt, dass man von diesen Beförderungsstellen auch wieder zurücktreten kann.
In Niedersachsen scheinen es 196€ brutto zu sein.
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Das hängt vom Titel und Abschluss ab:
Amtstitel des mD < Bachelor < Amtstitel des gD < Master < Amtstitel des hD < Gott/Shiva/Jehova/Allah/Buddha usw.
Der AK zu Diskussion dieser Rangfolge trifft sich nächsten Mittwoch in der Mittagspause.
Zurück zum Thema.
Das Land NRW wird vor Gericht irgendwann eine Niederlage kassieren.
Dann wird es eine Zulage geben, die in der Höhe ähnlich der in Niedersachsen ist und gut ist. Die Höhe ist den meisten Aufgaben auch angemessen.
Und ja es klappt an anderen Schulformen auch, aber dort werden "nicht-beförderte" und "beförderte" auch nicht nachträglich in einen Topf geworfen. -
Ich denke dass eine Menge Beamte eine aktive Triebfeder bei der Durchsetzung dieser Regelung waren.
Wie ist man als Beamter Triebfeder?
Würde ich gerne wissen, damit ich das selbst nutzen kann, um meine Besoldung zu erhöhen. -
Die Aufgaben werden einfach verteilt werden, es hat nur keinen fancy Titel mehr.
Wie gesagt, in anderen Schularten und Bundesländern funtioniert es auch.
Es gibt für eine Beförderung in der SEK.l keinen fancy Titel. Auf der Urkunde steht in NRW Lehrer*in A13. Ob du damit auf einer Single Ü30 Party die Aufreißkönigin wirst, bezweifle ich.
Und natürlich gibt es in den Bundesländern, die A13 für alle schon abgeschlossen haben weiterhin Beförderungsämter in der SEK. I. -
Man könnte auch formulieren:
Wenn jemand anders auf A14 befördert wird geht und dafür eine Aufgabe übernimmt, geht es keiner anderen Person schlechter.
Was soll also das vergleichen der Schulformen?
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Und du blendest aus, dass es in Förderschulen sehr wohl Sek1 gibt und dass es an Förderschulen auch nie ein Beförderungsamt gab und gibt (außer SL oder Seminarleitung).
Und zum zweiten: Warum sollte es für den Schuldienst im Sek1-Bereich schlimmer sein, wenn es kein berufliches Weiterkommen gibt als für den Primarbereich?
Auch darum geht es hier nicht.
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Was sage ich denn anderes? Jetzt gibt es keine A13-Beförderung mehr, weil alle A13 kriegen. Win win für alle, außer denen, die A13 erst nach Jahren als Beförderung bekommen haben und jetzt sauer sind. Prognose: In 3 Jahren redet darüber kein Mensch mehr.
Ne, du hast den Kern der Debatte immer noch nicht durchdrungen.
Es geht darum, dass die mitunter sehr zeitaufwendigen Aufgaben, die bislang mit Geld honoriert werden, zukünftig nicht mehr mit Geld honoriert werden. Es wird wahrscheinlich aber auch keine zeitliche Entlastung geben.
Es werden die Aufgaben weiterhin von den selben Leuten gemacht, mehr Geld wird es nicht geben und Entlastung auch nicht. Sie sind ziemlich gekniffen.
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