Beiträge von Ruhe

    Anja:


    Deinen Link werde ich bei Gelegenheit mal lesen.


    Ich wollte das nur einfach mal wissen, da hier die Diskussion aufkam. Die Antwort, weil weiterführende Schulen das nicht wollen, finde ich etwas eigenartig und keine Begründe für das NIchtschreiben von Diktaten als solche.


    Selbst lasse ich keine Diktate schreiben, weil ich keine Sprache unterichte. Allerdings kann ich nichts schlimmes an Diktaten finden.
    Ich wollte das nur mal wissen.

    Das beantwortet meine Frage aber nicht.


    Die Kollegin, die in meiner 5.Klasse Deutsch unterrichtet schreibt Diktate um die Rechtschreibleistung zu überprüfen. Die Englischkollegin auch.


    Keine Diktate, weil man das an weiterführenden Schulen nicht mehr macht?
    Woanders hieß es, dass man nichts im Hinblick auf die weiterführende Schule machen soll.


    Ich verstehe immer noch nicht, was an Diktaten als Überprüfung der Rechtschreibleistung falsch ist.

    Das hätte ich auch gern mal gewusst.


    Eine mit mir befreundete Grundschullehrerin guckt mich immer entsetzt an, wenn von Diktaten die Rede ist. Sie sagt mir aber nicht warum, außer "Das macht man nicht mehr."


    Warum?

    Hallo, ich lese hier schon eine Weile mit. Nun möchte ich auch mal etwas dazu betragen.
    Ich bin kein Quereinsteiger, sondern habe die "klassische Lehreraubildung" gemacht und bin nun seit 10Jahren im Schuldienst.


    Ich persönlich habe kein Problem mit Quereinsteigern. Da ich nach dem Ref. sofort eine Stelle mit allem drum und dran bekommen habe, befürchte ich auch nicht, dass mir ein Quereinsteiger "etwas wegnimmt".


    An unserer Schule haben wir im Moment 2 Quereinsteiger. Beide sind (soweit ich das feststellen kann) im Kollegium anerkannt. Mit einer bin ich auch nun privat befreundet.
    Die Gründe für ihren Wechsel an die Schule sind verschiedenen, aber sicher nicht weil sie es wanders nicht geschafft haben.
    Es sind nicht alle Kollegien an Schulen negativ Quereinsteigern eingestellt.


    Es hat bei uns bisher einen Quereinsteiger gegeben, der sich selbst unbeliebt gemacht hat (so herum geht es in einigen Fällen aber auch), indem er öfter betont hat, dass "richtige leben" kennt. Sprich: Wir "klassischen Lehrer" haben soch keine Ahnung vom Leben draussen, wie es hier schon mehrfach deutlich wurde oder als "fast traurig" bezeichnet wurde. Mit dieser Haltung machte sich der Kollege keine Freunde. Er hat auch mittlerweile vom Lehrerberuf abstand genommen.
    Ich selbst finde eine solche Aussage ziemlich abwertend, sogar fast schon arrogant.


    In diesem Thread habe ich den Eindruck gewonnen, dass Quereinsteiger wollen, dass ihr Lebensweg akzeptiert wird und, dass sie als Lehrer gleichwertig behandelt werden. Das ist auch ihr gute Recht. Aber, warum wird hier an einigen Stellen ein "klassischer Lehrerlebensweg" als "fast traurig" bezeichnet? Warum wird ein normaler Lehrerlebensweg nicht akzeptiert?
    Da liegt bei mir ein gewaltiger Widerspruch.


    Ansonsten wünsche ich eich viel Freude und Spaß an der neuen Tätigkeit.

    Du weißt doch sicher in welchen Themengebieten du geprüft wirst und von welchen Profs.
    Bei mir war das jedenfalls so. Ich habe mir einen Prof pro Prüfung ausgesucht und mit diesen dann mehrere Prüfungsthemen abgesprochen. Dann war klar, was gelernt werden musste.
    Die anderen Prüfer im mündlichen und der 2.Korrekteur beim schriftlichen waren dann unbekannte.

    Ich weiß nicht aus welchem Bundesland du kommst, aber meines Wissens dürfen HA nicht benotet werden (jedenfalls ist das in der Sek1 so). Also dürfen auch nicht gemachte keine 6 kriegen. Ist jedenfalls in NRW so.


    Ich mache mir darüber aber Aufzeichnungen. Indirekt fließt ja doch irgendwie ein.

    Ich arbeite zwar nicht im Grundschulbereich, aber ich klinke mich trotzdem mal ein.


    Anja: Von Super-Acht habe ich bisher nichts gehört und bin gerade darauf gestoßen. Ich finde das sehr interessant. Ich denke, dass das auch noch 5.Klässler machen? Ich probiere das mit eigenen Aufgaben mal aus. Schöne Idee.

    Wir haben für die Babyschale udn den nachfolgeden Sitz (mien Sohn ist jetzt 2 Jahre alt) jeweils einen von Römer gekauft.
    Der Grund: Römer ist bisher immer Testsiegen beim gemeinsamen Test von ADAC und Stiftung Warentest gewesen. Zudem hat die Römerbabyschale einen 5Punkt-Gurt und der Maxicosi nur einen 3Punkt-Gurt, da kann das Kind beim Seitenaufprall schon mal verrutschen (wie bei einer Bekannten, die einen Seitenaufprall auf der "Babyseite" hatte).
    Dies ist aber nur meine persönliche Meinung und die aus meinem Bekanntenkreis.

    Ich habe den Termin selbst vereinbart. Dann ging es viel schneller.
    Zudem Termin habe ich dann Kopien der Untersuchungsergebnisse meiner Frauenärztin mitgenommen.
    Die Ärztin vom BAD hat sich diese anschaut und nach ca. 20min war ich wieder draussen. Die Ärztin hat keine eigenen Untersuchungen mehr gemacht.
    Eine Kollegin, die ihren Termin nciht selbst vereinbart hat, musste 3 Wochen auf einen Termin warten und durfte solange nciht unterrichten. Bei mir ging fast von heute auf morgen. Ich habe angerufen und einen Termin für den übernächsten Tag bekommen.
    Danach habe ich dann ganz normal bis zum Mutterschutz gearbeitet.

    Eine Patentlösung kann ich dir auch nicht bieten.
    Wenn du nichts schriftliches von den Schülern hast, kannst du ja nur auf das mündliche zurückgreifen. Ich gehe davon aus, dass du da gute Aufzeichnungen hast. Hast du die Hefte auch angesehen? Dann hättest du einen weiteren Punkt, den du mit einbeziehen kannst.
    Ich hatte mal ein ähnliches Problem; allerdings nur bei der Bewertung einzelner Schüler, die häufiger (entschuldigt) fehlten. Da die Relistunden (ich das Fach mal 2Jahre lang unterrichtet) damals an nur einem Tag in der Woche lagen, habe ich auf das mündliche und die Hefte udn Hausaufgabenverhalten zurückgegriffen.


    Ein Problem ist da allerdings noch: Es gibt sicher auch bei dir einige liebe stille Schüler/innen,die mündlich schwach aber schriftlich gut sind. Wenn du nun die eigentlich vorgeschriebene schriftliche Leistungskontrolle nicht gemacht hast, kann das bei diesen Schülern von Nachteil sein.
    Da können sich Eltern beschweren, da ihre Kinder die schriftliche Chance ihre Note so zu verbessern nicht hatten.


    Wann müssen denn die Noten stehen? Nach den Weihnachtsferien ist doch auch noch Zeit? Wir haben nach Weihnachten noch 3 Wochen Unterricht vor Notenschluss, da schriebe ich auch noch Klassenarbeiten.

    Die Tabelle kenne ich auch. hängt bei uns aus.


    Aber die Frage war ja eine andere oder stehe ich jetzt auf dem Schlauch?
    Der Themenersteller wollte wissen, wie viel Aufgaben die Schüler in dieser Zeit schaffen um den Rahmen eben einzuhalten.
    Ich nehme je nach Alter und Kenntnis über die shcüler meine Arbeitszeit mal 3 oder mal4. D.h. ist die Arbeit eine Schulstunde lang, dann kommen eben Aufgaben,d ie ich in 20 bzw. 15 min schaffe.

    Ich arbeite zwar in der Sek1, aber auch 5.Klässler müssen das noch üben.
    * Einmal habe ich Ziffernkärtchen hergestellt, so dass sich die Schüler Aufgaben legen konnten, die sie dann im Heft ausrechnen mussten.
    * auf kleinen Legosteinen habe ich Ziffern mit Edding geschrieben und die Schüler mussten aufgaben nachstecken und dann im Haft selbst ausrechen. Oder dann selbstausgedachte Aufgaben stecken und rechen.
    * Die Schüler denken sich für ihre Nachbarn oder andere Klassenkameraden Aufgaben aus, welche diese dann ausrechnen müssen. So kann man eigene Aufgaben rechnen. Man kann auch die Schüleraufgaben sammelnudn dann ein AB für alle draus machen.
    * Ein AB mit 24 Aufgaben für den LÜK - Kasten kreieren. die AUfgaben dann aber schriftlich rechnen lassen.
    * 2 bsi 3 Aufgaben auf einen Zettel, dann in eine Ü-eier-Dose oder Filmdose etc. tun und in ein großes Gefäß legen. Die Schüler müssen sich dann die Aufgaben holen und rechnen.


    Mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein. Falls mir noch was einfallen sollte, schiebe ich es nach.

    Wenn es durch Heirat war: Nein.
    Habe ich auch nicht. Habe auch gar nicht nach gefragt. Im meinem Pass steht doch der Mädchenname. Ich habe auch den Führerschein (den alten rosa) nicht ändern lassen. Musste ich auch nicht.
    Was soll an der Urkunde denn dann falsch sein?


    Wenn es nicht durch Heirat war, weiß ich es nicht.

    Soweit ich weiß, dauert die Probezeit 3 Jahre.
    Allerdings zählt das Alter beim Antritt der Planstelle und nicht das Alter am Ende der Probezeitz. So war es bei mir jedenfalls (obwohl ich sowie so nich unter 30 war). Da dürfte es bei dir doch dann kein Prblem geben.


    Ansonsten: Ein Anruf bei der Bezirksregierung würde das klären.

    In der Sek1 habe ich das schon oft gemacht. Allerdings habe ich dann im Gegensatz zur Grundschule nur in den Stunden des jeweiligen Faches an dem Plan arbeiten lassen. In Mathe sind das dann bei mir vier bis fünf Stunden. Fächerübergreifend habe ich das noch nie gemacht, da ich eigentlich immer nur eines meiner Fächer in den KLassen habe. Meine Kollegen sind da nicht so bereit zu. Zudem passen die Lehrpläne der verschiedenen Fächer auch nicht immer zueinander. Also mache ich nur 1Fach-Wochenpläne. Die Schüler lernen aber trotzdem freieres Arbeiten und eigene Zeiteinteilung, ...

    Mal eine blöde Frage:


    Ich halte es eigentlich auch für selbstverständlich, dass Elterngespärche auf deutsch geführt werden. Ich kann ja auch kein Tschechisch, türkisch, ...


    Ich sehe den Fall nur anders gelagert.
    Die Themenstellerin ist Englischlehrerin (sie unterrichtet jedenfalls Englisch). Daher kann ich doch als Elternteil davon ausgehen, dass eine Lehrerin die meinem Kind diese Sprache beibringt, diese auch beherrscht. Daher sehe ich die Sache völlig anders gelagert als wenn türkische, tschechische, ... Eltern kommen. Diese Fächer unterrichtet die Themenstellerin ja auch nicht.

    indidi, su hast ja Recht.
    Aber die Kollegin wollte ja, dass ich die Strafarbeit weiterleite, da sie in meienr Klasse ja nur diese eine Vertretungsstunde hatte und die Klasse sonst nicht hat. Das finde ich jetzt nicht ungewöhnlich, dass man als Klassenleiter mal etwas an einen Schüler weitergibt.
    Nur hat sie es nicht getan. Da der Schüler ständig bei mir stand habe ich nachgefragt. Nach 10Tagen wollte sie davon nichts mehr wissen.
    Der Schüler ist aber, weil er bei der Kollegin immer abgeblitzt ist, immer wieder zu mir gekommen (schließlich bin ich seine Klassenlehrerin; an wen soll er sich denn sonst wenden?).
    Selbstverständlich löse ich meine Probleme selbst und auch meine Kollegen.
    Dieser Fall läuft eben nicht normal.


    Der Ausgang der Geschichte: Als der Schüler am Freitag mittag (nach 15Tagen) seine Strafarbeit immer noch nicht hatte, habe ich sie ihm erlassen. Er hat seine Bereitschaft die Strafarbeit zu machen zu genüge gezeigt. Hat immer wieder nachgefragt und wurde immer wieder weggeschickt. Irgendwann reicht es.
    Ein Schüler muss (auch wenn er nun straffrei ausgeht) nicht wochenlang die Schlampigkeit einer Lehrerin ausbaden.

    Mit der Kollegin habe ich darüber nicht mehr gesprochen.
    Am Ende des Schultages habe ich den Schüler heute gefragt, ob er die Strafarbeit nun bekommen hat. Er sagte, dass Frau x noch nichts für in hatte.
    Morgen sind das jetzt 14Tage.
    Mit dem Schüler und einem Klassenkameraden habe ich mittlerweile ein intensives gespräch geführt. Bei mir verhält sich der Schüler ja noch im Rahmen. Das ausbuhren kommt beimir nicht mehr vor (im Moment zumindest ;)
    Um die strafarbeitsache werde ich mich nicht mehr kümmern. Auch in Zukunft bei dieser Kollegin nciht mehr; auch wenn sie mich an meinem freien Tag wegen so was wieder zuhause anruft.
    Ich bin nur gespannt, wann sich die Eltern des Schülers diesbezüglich mal melden (falls sie davon wissen ;)).

    Ich habe heute morgen meine Kollegin ein letztes mal gefragt. Als sie wieder ncihts hatte, habe ich gesagt, dass für mich das Thema erledigt sei und sie sich selbst kümmern solle.
    Daraufhinmeinte diese, dass sie dies vonanfang an vorgehabt hätte. Warum ich mich überhaupt eingemischt habe.
    Sie hätte nie etwas anderes gesagt. Der Junge hätte Blödsinn erzählt.
    Auf meine Frage, warum sie mir das nicht klar gesagt hätte, meinte sie, das hätte sie die ganze Zeit ich hätte ja nichts mitgekriegt.


    daraufhin habe ich ihr gesagt, dass sie mich dann auch in Zukunftnicht an meinen freien Tagen zu hause anrufen braucht, wenn sich ein Schüler meiner Klasse nciht benimmt und das Problem selbst lösen soll.


    Den Schüler habe ich nun, als er wieder fragte, zu ihr geschickt. Ich weiß jetzt noch nicht, wie es ausgegangen ist.

    Mich würde einfach nur mal interessieren, warum die Realschulen keinen aufnimmt. In unserer Stadt ist das eigentlich kein Problem.
    Sitzenbleiber aus der 9.Klasse des Gymnasiums kommen bei uns in die 10.Klasse. Dieses Schuljahr haben wir vom benachbarten Gymnasium 3 Schüler/innen aufgenommen.


    Ich finde es schade, dass das bei euch nicht geht. So hätten die Schüler dann noch mal eine Chance.

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