Beiträge von Ruhe

    Natürlich werde ich den MNS tragen, auch wenn es für mich blöd ist.

    Ich würde an deiner Stelle einen Schrieb aufsetzen, dass aus gesundheitlichen Gründen deinerseits das Abziehen der Maske im Rahmen von Teilen des Unterrichtsgeschehens nötig und dies von den Eltern zur Kenntnis zu nehmen sei.

    Auch werde ich keine Kinder zwingen diese abzusetzen. Dadurch werden die Kinder gegenseitig nicht geschützt und ich auch nicht.

    wenn ich (Schülerin) meine Maske für meine ANtwort abziehe, atme ich währenddessen die Luft der Nachbarin ein, die sie für ihre Antwort ausgeatmet hat.
    Es ist wirklich doof, weil es keine richtige Lösung gibt. Alleine den SuS sagen, dass man sie ohne Maske besser versteht, ist Einfluss auf ihr Verhalten...

    Irgendwie müssen wir jetzt da durch. Wie ich das unterrichtstechnisch organisiere bis zum 31.8. muss ich mir noch überlegen. Vielleicht fällt den Schülern ja auch etwas ein. Ansonsten muss ich eben mehr schriftlich einfordern. Mal sehen.

    in Schulen/im Umgang mit hörgeschädigten SuS (LuL) wäre alles andere auch wirklich hochproblematisch.

    Darüber zerbreche ich mir gerade den Kopf. Ich bin die hörgeschädigte Lehrerin. Darf ich von dem/der SchülerIn, der gerade drangenommen wurde verlangen für die Dauer der Antwort die Maske abzusetzen, damit ich die Antwort verstehe? Eigentlich ja, oder?

    Das würde dann aber ein ständiges An - und Ausgeziehe und hält den Betrieb auch ein wenig auf und wird lästig.

    Dass sich die Kids dann außerhalb der Schule wieder "vermischen", steht natürlich auf einem anderen Blatt.

    Bei uns an der Schule sitzen sehr viele Geschwisterkinder und Verwandtenkinder. Auch in Parallelklassen. Da müssen die in der Schule streng getrennt sein und zuhause sitzen sie alle an einem Tisch. Am nächsten Tag wieder getrennt, damit sich nichts durchmischt. Ist schon komisch.

    Wie gesagt, hier auch nur mit Termin bei der Schulleitung, aber selbst an das Verbot haben sich viele nicht gehalten, man hat sie immer wieder irgendwo erwischt (und wir konnten nicht an allen fünf Eingängen jemanden durchgängig stehen haben).

    Wir haben die Türen verschlossen. Also so, dass man nicht mehr einfach so von draußen rein kam, aber von innen noch raus kam. Einfach irgendwem wer draußen steht die Tür aufmachen ist meines Wissens nicht vorgekommen. Dann musste man als Außenstehender klingel. Hat gut geklappt.

    Ohne Maske haben wir auch niemanden (auch nicht die Schüler; auch nicht die Kleinen) ins Haus rein gelassen.

    Und nein, bei uns haben sich weder Kollegen noch Kinder wirklich daran gehalten und Eltern schon gar nicht (obwohl die ja eigentlich sogar ein Betretungsverbot der Schule hatte,, aber trotzdem sind sie mir dann im Schulhaus begegnet, weil man doch nicht verlangen kann, dass sie außen rum laufen, der Weg ist doch "viel" weiter.

    Oh, das ist schade. :_o_(

    Bei uns hat es ganz gut geklappt.

    Blöd ist es für die Kinder mit Hörbeeinträchtigung, WENN sie sonst auf das Mundbild achten.

    Und auch für die hörbeeinträchtigte/n LehrerInnen, wie mich z.B., die auch auf das Mundbild achtet. Ich habe SchülerInnen im Präsenzunterricht vor den Ferien, die im Unterricht Maske trugen schlicht weg nicht akustisch verstanden. Die betreffenden reagieren spätenstens ab der zweiten Wiederholung ihrer Antwort genervt.

    Daher bin ich hin- und hergerissen was Maske im Unterricht angeht. Zum einen unbedingt, weil es die Verteilung der Aerosole verändert, zum anderen nicht, weil ich nichts höre.

    Es wird eine stressige Zeit.

    Naja, nicht nur Spätpubertierende feiern hier. In den sauerländischen Dörfern sind die Schützenfeste dieses Jahr alle abgesagt.

    Man feiert trotzdem an dem betreffenden Wochenende in voller Montur. Dann eben nicht offiziell in der Schützenhalle mit allem drum und dran (kein Vogelschießen, kein Kirmesbetrieb, o.ä.), sondern bei einem der Bauern auf dem Hof mit reichlich Bier. Natürlich ohne Abstand.

    Ich bin kein Schützenfestfan und wäre ohnehin nicht hingegangen.

    Aber wenn man mal scharf nachdenkt, weiß man ja schon, dass Proben eingescannt oder kopiert werden um sie sich gegenseitig weiterzugeben.

    Och, das machen z.B. in der Stadt wo ich vorher an einer Schule war, die Nachhilfeinstitute. In NRW dürfen die Schüler die Klassenarbeiten ja behalten. Die befragten dann ihre Schüler nach Schule, Fach und Lehrer und griffen in ihren Ordner für die gezielte Vorbereitung auf die Klassenarbeiten.

    Ich wurde dann mit der Zeit sehr sehr einfallsreich bei der Erstellung von Klassenarbeiten. :pfeifen:

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