Beiträge von Ruhe

    In der Woche 20.-24. Mai ist der späteste Termin für eine Klassenarbeit.

    Wieso das?

    Zeugnisse gibt es am 12.7. Bei uns z.B. ist eine Woche davor der Notenschluss und die Zeugniskonferenz am Montag in der Zeugniswoche. Da kann man doch bis Mitte/Ende Juni noch Klassenarbeiten schreiben. Mache ich immer. Die Kollegen auch.
    Vielleicht ist das an der Schule des TE auch so. Das müsste der/die TE erfragen.

    Ich habe mal was bei TimeTex gesehen. Das war ein fester Organizer den man an der Wand befestigen kann. Darauf waren ca. 30 Fächer genäht, die man beschriften konnte. Darein kann man bequem Handys stecken. Da hat jeder sein Fach.

    Ich selbst habe das nur bei Klassenarbeiten mit einer Pappbox gemacht.

    Im Grundlagenfach ist Chemie bei uns zweistündig. Eine Doppellektion heisst, die SuS haben genau 1 x pro Woche Chemie. Von einer zur nächsten Woche haben sie alles wieder vergessen, man fängt jede Doppellektion mit einer zähen Repetition an.

    Fällt die Doppellektion auf einen unterrichstfreien Tag, sind 100 % der Lektionen in dieser Woche weg. Der Abstand von einer zur nächsten Stunde vergrössert sich entsprechend und man repetiert in der folgenden Lektion nicht nur, sondern fängt quasi wieder von vorne an.

    Aus diesen Gründen mag ich auch lieber Einzelstunden.
    Diese "lernunwillige" Klasse, die ich gestern im anderen Thread vorgestellt habe, hat immer große Schwierigkeiten such nach einer Woche wieder in das Physikthema einzufinden. Dann hat noch jemand oder mehrere ihre Sachen vergessen. Das erschwert zusätzlich.
    Zudem hat die Klasse erst in 4 Wochen wieder Physik (Osterferien und Feiertag in der Woche nach den Osterferien). Da kann man quasi wieder vorn anfangen.

    Mir fällt gerade ein Stein vom Herzen, dass es nicht nur mir so geht.

    Ich hab so eine Klasse in Englisch. Unterstützung der Eltern Null, Vokabellernen Null, Hausaufgaben hat im Schnitt die Hälfte nicht gemacht. Klassenarbeiten fallen im Schnitt 1,5 Noten schlechter aus als bei der Parallelklasse, die ich ebenfalls unterrichte. Grundlagen werden nicht beherrscht. Mathe wird auch von einer Kollegin in beiden Klassen gegeben, Ergebnis ist ähnlich.

    Hört sich so an als würden wir von der gleichen Klasse sprechen. Auch hier ist eine Parallelklasse (die auch bei mir Mathe hat) deutlich besser.
    Hausaufgaben werden kaum oder nur oberflächlich gemacht. O-Ton: Habe ich nicht verstanden.
    Seit einigen Stunden bekommen die Schüler auf die Regeln für die Grundrechenarten mit rationalen Zahlen zu lernen. Heute konnten 9 Schüler die Regeln noch nicht einmal ansatzweise (auch nicht sinngemäß). :heul:

    Ich überlege mir seit einem Jahr vor jedem Thema, welche Grundfertigkeiten wieder gebraucht werden.

    Das mache ich ja auch. Aber es bleibt scheinbar nichts hängen. Ich wiederhole ja regelmäßig vor einer neuen Einheit.
    Nun werde ich morgen das Überblicksblatt für die nächste Klassenarbeit plus Übungsblätter zum freiwilligen Üben austeilen (die KA ist erst nach den Osterferien). Das werden sowieso wieder nur die 2er-Kandidaten machen.

    Die Idee mit dem Brief @jotto-mit-schaf finde ich gut. Auch das mit dem Reader @Zirkuskind werde ich mal für mich überdenken.

    Danke für die Rückmeldungen. Es tut gut zu wissen, dass man mit dem Problem nicht allein dasteht.

    Ich wende mich heute an euch, weil ich in einer Klasse 7 bald wahnsinnig werde. Diese habe ich in Mathematik und Physik. Das Problem ist in beiden Fächern das gleiche.

    Es fehlt der Klasse an Grundkenntnissen bzw. den Willen diese zu wiederholen.

    Ein Beispiel heute: Es ging um die Division von rationalen Zahlen. Die Regeln werden beherrscht. Die Schüler wissen, wann welches Vorzeichen zu setzten ist. Es scheitert aber an der Division. Immer, wenn die Schüler eine Aufgabe nicht im Kopf lösen können, macht kaum einer eine schriftliche Nebenrechnung. Die meisten wohl aus Bequemlichkeit, denn irgendeiner sagt ja später die Lösung. Ein Teil aber sagt mir, dass sie nicht wisse wie das geht, die schriftliche Division.
    Nun haben wir diese (Grundschulstoff) seit dem 5.Schuljahr im Mathematikunterricht immer mal wieder wiederholt. Heute war ich aber nicht bereit noch einmal schriftliches Dividieren zu wiederholen. Es handelte sich u.a. um die Aufgabe -144: 2= Da wollte ich 144:12 einfach nicht schriftlich vorrechnen, da zu trivial. Zwei Schüler sind daraufhin richtig pampig geworden und haben sich geweigert überhaupt noch was zu machen. Ihr Problem. Hausaufgaben werden von vielen Schülern dann konsequent nicht gemacht. Nebenrechnungen werden gemacht mit dem Hinweis, dass ich das ja nie erklärt hätte. Eigeninitiative ist fehlt. Elterninformationen führen zu keiner Besserung. Die Klassenarbeiten fallen mittelmäßig bis schlecht aus.

    In Physik waren viele kaum in der Lage Kräfteparallelogramme zu zeichnen, da nur wenige einen Winkel korrekt zeichnen konnten. Ich wiederhole es. In der nächsten Stunde wieder die Frage: Wie geht das mit dem Winkelzeichnen?

    Ist das normal?
    Sind die zu bequem?
    Bin ich zu wenig fordernd?
    Inwieweit kann ich schon zigmal Wiederholtes einfach mal voraussetzen?
    Was mache ich falsch?

    Ich bin ratlos :gruebel: und auch genervt :schimpf: .

    Ich war zwar noch nie in der Lage eine Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung durchführen zu müssen, aber ich halte das eigentlich für selbstverständlich.

    Ich wundere mich, dass das erst ein Gericht klarstellen muss.

    Edit: Sommertraum: Wie stehst du denn selbst dazu?

    Was hat das Gehalt jetzt mit der Frage zu tun?

    (denn wir RS-Lehrkräfte erhalten ja auch A13)

    In NRW aber nicht. Da bekommen RS - Lehrkräfte A12 und die an die an der Heizung lehnenden (und whatsappenden - leider bei uns auch vorgekommen) Förderschullehrer A13.
    Das hat bei uns im Kollegium durchaus für Unmut gesorgt.
    Daher kann ich @Firelilly schon verstehen.

    Nun haben wir aber eine Förderschullehrerin, die Vollzeit bei uns ist. Daraufhin wurde das Förderkonzept umgestellt. Diese Kollegin hat nun einen eigenen Klassenraum und die Förderschüler, die zieldifferent (also hauptsächlich LE und GE) unterrichtet werden, sind in den Hauptfachstunden (also bei uns in Mathe, Deutsch und Englisch) aus der Klasse herausgezogen und werden dann bei ihr im Raum von ihr unterrichtet. So haben wir anderen Lehrer zieldifferente Kinder nur noch in den Nebenfächern dabeisitzen. In Mathe habe ich nur noch zielgleiche Förderkinder sitzen.
    Das System hat uns die Arbeit sehr erleichtert.

    Klassenlehrergeschäfte:
    * Einfordern von Entschuldigungen, … je nach Aufwand (2 - 3,5 facher Satz)
    * Organisation von Klassenaktivitäten, wie Klassenfeste, … je nach Aufwand (2 - 3,5 facher Satz)
    * Schreiben von Zeugnissen …
    ...

    Ich habe im ersten Halbjahr den Förderkurs geleitet und sie gebeten, da freiwillig mitzumachen, weil sich das Problem für mich sofort abgezeichnet hat. Sie hat den Kurs aber wieder nach zwei Mal teilnehmen.verlassen, ich glaube sie wollte lieber ihre Pause haben.

    Was sagen denn die Eltern dazu, dass sie den Förderkurs wieder verlassen hat?
    Zwischen den Zeilen habe ich es so verstanden (korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege), dass den Eltern daran gelegen ist, dass die Schülerin auf dem Gymnasium bleibt

    Ich weiß, dass sie seit dem Halbjahr Nachhilfe nimmt

    Da wiederhole ich einfach mal meine Frage von oben:

    Symmetra, du schreibst, dass die Schülerin Nachhilfe bekommt. Kannst du da ansetzen? Hast mal mit der Nachhilfe gesprochen und konkret abgesprochen was genau zu wiederholen ist?

    Das mache ich aktuell bei einer Schülerin von mir. Da geht es zwar nicht um eine Versetzung, sondern nur um von der Betonfünf in Mathe runterzukommen. Das funktioniert recht gut.

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