Wie gesagt: In NDS ist es anders.
Wie gesagt: In NRW nicht! ![]()
Im ersten Beitrag in diesem Thread ging es ja um NRW.
Wie gesagt: In NDS ist es anders.
Wie gesagt: In NRW nicht! ![]()
Im ersten Beitrag in diesem Thread ging es ja um NRW.
Am Gymnasium ist die Wahl der Abiturfächer an bestimmte Bedingungen geknüpft, die drei Bereiche Sprachen, Gesellschafts- und Naturwissenschaften mit Mathematik müssen vertreten sein. Ich kann als LKs keine zwei Gesellschafts- oder Naturwissenschaften oder Fremdsprachen wählen. Wenn ich Sport, Kunst oder Musik als Abiturfach haben möchte, muss ich trotzdem die drei Bereiche abdecken.
Wenn ich mir die Prüfungsfächer an BKs durchlese, scheinen die Bedingungen da eben viel fachspezifischer zu sein, so dass ich nicht noch zusätzlich in Sprachen und Gesellschaftswissenschaften geprüft werden muss, wenn ich eine bestimmte Fachrichtung belege.
Wie ich in Beitrag #2 schon schrieb, sind die Lehrpläne (in NRW) ja anders, die Stofffülle ist geringer. Und wir haben regelmäßig SuS, die mit Mühe und Not die Mittelstufe beenden, dann auf ein BK wechseln und dort die allgemeine Hochschulreife mit 1,x erhalten.
Ich finde es ja sinnvoll, dass man ein berufsbezogenes Abitur machen kann. Da das aber in erster Linie eben auf diese Berufsrichtung vorbereitet, fände ich es sinnvoller, das dann auch so zu benennen und dass es nur zu einem Studium in diesem Bereich berechtigt.
Wahrscheinlich gelte ich jetzt als elitär denkender Gymnasiallehrer, aber diese Lehrplanunterschiede sind halt schon deutlich. Vielleicht ist es auch nur ein lokales Problem ...
Und an den berufsbezogenen Aufgaben, die oft sehr greifbar sind. Wenn ich ans Maschinenbau-Abitur denke, sind die Aufgaben sehr anwendungsbezogen und nicht so abstrakt.
Haltet Ihr es dann für sinnvoll, für so einen spezialisierten Rahmen die allgemeine Hochschulreife zu vergeben?
Ich finde es schon etwas absurd, wenn man als sportlich talentierter Mensch den Bildungsgang für Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Sport belegt, um einen guten NC für das Jurastudium zu erreichen.
Dann aber bitte auch eine grundlegende Reform der gesetzlichen Krankenversicherung!
Ich habe mir einmal die Physik-Lehrpläne angesehen. Da sind die Grundkurse der Beruflichen Gymnasien gegenüber den Gymnasien deutlich abgespeckt. Der Stoff der Q2 fehlt fast völlig. Die Leistungskurse sind vergleichbar.
Mein Lacher bezog sich hierauf:
Mal für euch beide: Dein Sohn ist 11 und die Lehrkraft ist eine erfahrene, studierte, erwachsene Person. Wenn die Lehrkraft eine Entscheidung trifft, dann ist die in der Regel fundiert und begründet.
So eine Denkweise kenne ich nur von Leuten, die sich selbst für fehlerfrei halten und daher allen KuK dann auch Fehlerfreiheit attestieren: Wir sind professionell ausgebildet, also machen wir keine Fehler.
Wer es, und da schließe ich Lehrkräfte mit ein, als Erwachsener nicht schafft mal eine Woche ohne Alkohol auszukommen, hat ein ganz anderes Problem ob es rechtlich iO ist.
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[\ironie]Aber wir wollen doch nicht päpstlicher als der Papst sein![/ironie]
Man hat dann allerdings viele Lerngruppen, da beide Fächer in d[e]r Sek I nur zweistündig unterrichtet werden, oft sogar im halbjährlichen Wechsel.
Die hat man mit zwei Nebenfächern und ungünstiger Unterrichtsverteilung auch.
Sowohl zu meiner Schulzeit als auch heute (NRW):
- es die einzige Möglichkeit war, in der Schule noch eine dritte Fremdsprache (zwei Jahre später Französisch) zu belegen. Gut, das mag heute anders sein, wo es auch noch Spanisch oder andere Wahlmöglichkeiten gibt.
- bei vielen, auch bei mir, ein großes Interesse an der Antike bestand.
Ob man in der 7. Französisch nimmt und in der 9. dann Latein oder umgekehrt macht keinen Unterschied. Beides ist möglich und auch bei Latein ab der 9. kann man das Latinum erreichen.
Interesse an der Antike? Die fand und findet sich bei manchen in der Oberstufe, evtl. schon ab der 9. Das ist aber ein kleiner Seitenaspekt.
Das ist die allgemeine Jahreskonferenz - mit Eintragung aller Noten (die ich teilweise erstmal zusammentragen muss), Fehlzeitenerfassung, Berechnung Vornoten, Vorschlag Endnote, etc. Für ca. 20 SuS.
Musst Du das alles von Hand machen? Fehlzeiten hole ich aus dem Stundenplanprogramm, Notenberechnungen macht unser Oberstufenprogramm. Nach der Eingabe der Noten (KuK die Liste ins Fach legen und dann ins Oberstufenprogramm eintippen), ist das eine Sache von wenigen Minuten.
Das ist etwas übertrieben. Zufliegen muss dem Kind nichts. Es kann sogar gefährlich sein, wenn ein Kind in der Grundschule nicht lernt, sich etwas zu erarbeiten. Plötzlich muss es sich anstrengen, und ist es nicht "gewohnt". Auch das kann zum "Blackout" oder zu Arbeitsverweigerung führen. Da kenne ich einige Beispiele.
Was würdest Du solchen Kindern empfehlen, denen alles zufliegt?
Wie deutlich? 10% des BIP?
Das ist die Adresse der Schule.
Bücher zu Rate zu ziehen, ist aber immer empfehlenswert. Wenn man zum Beispiel die Garage aufräumen möchte, lohnt es sich, sich erst einmal darüber zu informieren, wie andere Menschen Garagen aufräumen. Denn die haben sich ja schon entsprechende Gedanken gemacht, sie bewertet, zu Papier gebracht, das Geschriebene wurde dann lektoriert und als Buch veröffentlicht. Eine Lektüre dieses Buches macht also das Aufräumen der Garage so effizient, dass die Zeit, das passende Buch zu finden und es zu besorgen, eine Kleinigkeit gegenüber der Aufräumzeit ist. In guten Büchern findet man auch Literaturlisten, die weiterführende Gedanken zum Thema beinhalten; die lohnt es sich also auch zu lesen. Danach räumt sich die Garage fast von selbst auf. Und manchmal findet man auch in der Garage beim Aufräumen dann ein Buch ...
Bei schulischen Aufgaben muss das Buch natürlich über den Schuletat besorgt werden!
Einmal im Monat eine Pizza bestellen oder ein kleines Stück Schokolade (vielleicht sogar 80%+) sind in Ordnung.
Was ist denn in der 80%igen Schokolade noch an so bösen Substanzen drin, dass man sie sich nur einmal im Monat gönnen darf?
Bei Shakespeare wurden die Textzeilen der einzelnen Rollen auf zusammengerollte Papierstreifen (daher der Begriff "Rolle" im Theater) geschrieben, um Papier zu sparen. Jeder Schauspieler hat nur seine eigenen Textzeilen und die entsprechenden Stichwörter bekommen.
Das kenne ich auch noch von manchen Bühnenwerken zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Darf ich fragen, wofür du diese Beispiele sammelst? Wie gesagt, ich finde das sehr spannend.
Es geht um eine Art Komponisten-Kollektiv, bei denen die Schreibwerkzeuge großen Einfluss auf das Ergebnis haben. Da das in der Musik aber noch so gut wie gar nicht erforscht ist, nähere ich mich über die literarische Seite.
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