Beiträge von SwinginPhone

    Ich habe verkürzt und war danach nicht direkt Beamter auf Probe...
    Was nicht heißt, dass ich die Verkürzung jedem empfehlen möchte. (Es lag auch nicht an der Berufserfahrung vorher.)
    Je nach Schule kann es sein, dass die Verbeamtung ein unabhängiger Akt ist, so dass man noch ein paar Monate (oder noch länger) Angestellter bleibt.

    Kommentar meiner Deutschlehrerin, damals in der 3. Klasse, 1989, als es um das Thema "Briefe schreiben" ging:

    Als Mann schreibt man "Sehr geehrte Damen und Herren" und als Frau schreibt man "Sehr geehrte Herren und Damen".
    Nur irgendwie hat sich diese alte Weisheit irgendwie in den letzten 30 Jahren verflüchtigt.

    Das war vielleicht aber auch nur eine persönliche Ansicht weniger Einzelpersonen.

    Mir wurde das in den 80ern nicht so beigebracht und die ehemaligen Sekretärinnen in meinem Umkreis kennen das so auch nicht.

    Ohne Referendariat bzw. das Äquivalent im Seiteneinstieg (OBAS heißt das in NRW) wird das mit der Verbeamtung nichts. Und dafür fehlt dir das zweite Fach. Außerdem sitzt du auf keiner Planstelle, sondern auf einer ganz normalen Vertretungsstelle, da wird nix umgewandelt.

    In NRW sind Kunst und Musik jeweils als „Einfach“ möglich. Keine Ahnung, ob das in Niedersachsen auch so ist...

    Grifftabelle...

    Der Registerwechsel kann ein deutliches Problem darstellen. Nicht umsonst bleiben einige Anfängerschulen im ersten Band komplett im Chalumeau-Register. Wie lange man im unteren Register bleibt, ist sehr von der persönlichen Konstitution abhängig (bei meinen SuS waren es meist sechs bis neun Monate, bei Erwachsenen aber oft deutlich mehr). Wichtig ist, dass Du das Überblasen wirklich durch die Oktavklappe „erzeugst“ und nicht den Ansatz oder die Luftführung änderst. Oder: Wenn die überblasenen Töne nur mit Mühe kommen, machst Du auch „unten“ etwas falsch.
    Problematisch ist, dass der Wechsel vom b' zum c'' ein komplettes Umgreifen nahezu aller Finger bedeutet und man da schon mal mit einem Finger verrutscht, so dass nichts mehr geht. Deshalb ist es wichtig, dass man die überblasenen Töne vorbereitet (dass man „abdeckt“) und diesen Wechsel langsam und stetig übt. Dazu gehört auch eine Mundstück-Blatt-Kombination, die Halt bietet (die also nicht sofort „zumacht“, wenn man von den Fingern her mehr Kraft aufwenden muss) und dass Du vom Ansatz her etwas „weiter fasst“, damit auch genügend Luft fließen kann. (Das lässt sich per Ferndiagnose nur schwer beurteilen.)

    Um sich schon einmal an diese Töne heranzutasten, sind reine Überblasübungen sehr sinnvoll. Also z. B. das tiefe f spielen und dann (ohne sonst etwas zu verändern), die „Oktav“- bzw. Überblasklappe dazuzudrücken. Dann sollte das c'' erklingen. (Das geht auch gut mit e, g und a.) Herunterbinden, also Überblasklappe loslassen, funktioniert nicht so gut, übe also nur die Bindung nach oben. Dann kämen Übungen, dass man kleine Melodien im unteren Register (f e f g a a g f g e f) „einfach“ mit Überblasklappe spielt (c h c d e e d c d h c).
    Solltest Du große Probleme mit dem überblasenen Register haben, kannst Du mal jemanden in Deiner Umgebung bitten, für Dich die Überblasklappe zu drücken und Du weiterhin denkst, dass Du unten spielst. Das macht oft den Kopf davon frei, dass die überblasenen Töne etwas „besonderes“ sind.

    Melodien mit Registerwechsel (a' b' c'' d'' c'' b' a') sind eine Hürde und müssen auch von sehr talentierten jungen SuS gut geübt werden (aber kein Grund, zu verzweifeln...).

    Viele Grüße

    PS: Meinst Du mit „ein Instrument mit Oktavklappe“, dass Dich das Überblasen in die Duodezime stört? Das hat sich bei meinen SuS nie als Problem herausgestellt. Wichtig ist, dass Du vom Notenbild ausgehst und nicht im Kopf immer daran denkst, dass ein c'' ein überblasenes f ist.

    Und ja, mein Schulleiter hat auch gerade den zweiten Quereinsteiger nach nicht einmal 3 Monaten wieder vor die Tür gesetzt, weil es absolut nicht ging. Das war auch so eine Koryphäe von wegen "ich bin was Besseres, ich komme aus der Wirtschaft".

    [/offtopic]Ach... Ich dachte die Quereinsteiger hätten alle ihre Planstelle sicher und würden generell gegenüber normal ausgebildeten Kollegen bevorzugt...[/ontopic]

    Es kommen auch Millionen mit dem Essen von McDonald's, der Bild-Zeitung oder dem Dschungel-Camp klar. So wie jeder mich verstehen tut, wenn ich alle Sätze mit tun als Hilfsverb formulieren täte. Oder jeder Engländer würde mich verstehen tun, wenn ich bei der dritten Person das s eben nicht mitnehmen täte...

    Was spricht dagegen, ein gewisses Niveau auch bei Arbeitsblättern zu halten?

    Man gucke sich einfach mal alle Kleinbuchstaben an:
    abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

    Einige stehen aufrecht, einige kippen nach rechts, andere nach links, das s hat einen Haken wie das r (Warum?), beim m ist der mittlere Strich länger als die äußeren, beim p ist der linke Strich länger als der rechte beim q, das l ist ein Strich. Der Abstand der einzelnen Zeichen ist nicht gut, weil er weder gleichmäßig (monospace) noch proportional ist.
    Alles Gründe, diese Schriftart nicht zu nutzen. Vor allem, wenn es die Schriftart (Schulschrift), die die Kinder schreiben sollen, als verfügbaren Font gibt.

    Um die Sammlung zu vervollständigen:

    Als ich 2002 mal für ein paar Jahre beim öffentlichen Dienst angestellt war, musste ich vorher zum Amtsarzt.

    Vor OBAS (bzw. vor meiner Tätigkeit als Vertretungslehrer) musste ich nur zu meinem Hausarzt, der meine grundsätzliche Gesundheit bestätigte und nach OBAS dann zum Amtsarzt (das war 2013).

    (6) Es ist eine einschlägige fachpraktische Tätigkeit von zwölf Monaten Dauer nachzuweisen. Der überwiegende Teil der fachpraktischen Tätigkeit soll vor Abschluss des Studiums geleistet werden. Die fachpraktische Tätigkeit kann auch im Rahmen besonderer Praktika der Hochschulen erbracht werden. Das für Schulen zuständige Ministerium erlässt die näheren Bestimmungen.

    Das klingt für mich nach einem Jahrespraktikum und nicht nach zwei Jahren Vollzeitbeschäftigung. Oder übersehe ich noch etwas?

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