An einem Beispiel (Anmerkung: kein Lehrer, jedoch Beamter, auch nicht Schulbereich, so dass ich mir hier keine Sorgen wegen Verletzung vertraulicher Daten machen muss) möchte ich Mal deutlich machen was geht
Beamter mit länger zurück liegender Grunderkrankung, die jedoch noch beeinträchtigt, hat eine schwere Depression.
Ausgelöst und verstärkt durch Grunderkrankung in Kombination mit massiver Aufgabenverdichtung.
Facharzt veranlasst medikamentöse Therapie mit längerer Krankschreibung. Laut Facharzt soll der Patient eben nicht zu Hause bleiben, sondern an die frische Luft. Fahrradfahren, Fitnessstudio, erlaubt ist was gut tut. Innerhalb des nächsten halben Jahres ist der Patient krank geschrieben, geht in eine achtwöchige stationäre Therapie (entsprechend einer Reha,) und fährt mit schriftlicher Erlaubnis des Arztes und Kenntnis des Dienstherrn in einen vierwöchigen Auslandsurlaub. Im Anschluss erfolgt eine halbjährige stufenweise Wiedereingliederung. D.h. die tägliche Arbeitszeit wird, beginnend mit zwei Stunden täglich bis zur vollen Belastung angehoben.
Dies Mal zur Verdeutlichung was zulässig und für Psychiater tägliches Brot ist.
Jedem der das für übertrieben hält, als selbst ebenfalls Betroffener kann ich das sehr gut nachvollziehen. In den meisten Fällen schleppt man sich bis zum Zusammenbruch sehr lange zur Arbeit. Diesen chronifizierten Zustand in den Griff zu bekommen dauert mit unter sehr sehr lange.
Es hilft auch nicht sich ständig mit der Frage zu beschäftigen, was die Kollegen denken könnten. Hier verweise ich auf die "Ärzte" mit Lass die Leute reden..
Die Ärzte