Ironie muss man den Kindern aber tatsächlich beibringen oder vorleben und dann erklären, damit sie es dann verstehen.
Tja, manche Kolleginnen haben längere Zeit Probleme mit ironischen Bemerkungen meinerseits als die "trainierten" Schüler*innen...
Ironie muss man den Kindern aber tatsächlich beibringen oder vorleben und dann erklären, damit sie es dann verstehen.
Tja, manche Kolleginnen haben längere Zeit Probleme mit ironischen Bemerkungen meinerseits als die "trainierten" Schüler*innen...
Danke für die Erklärung, ist auch eine schöne Idee!
mit Ironie kommst du nicht weit
Spätestens nach einem halben Jahr haben meine Klassen gelernt, mich nicht immer so ganz ernst zu nehmen Ironie zu erkennen . Ohne Ironie hätte ich es nicht so lange im Schulbetrieb ausgehalten.
Seit den Zeiten von Fu und Fara bin ich mit Sockenpuppen Klassentieren ausgestattet. Diese Wesen ziehen bei mit aber nie die ganz große Show ab, aber sie sind manchmal im Zwiegespräch mit Kindern sinnvoll: Beim Erklären oder Trösten zum Beispiel. Dann können sie witzig sein, mit verstellter Stimme sprechen oder zum Kuscheln beim Kind bleiben.
Ganz zu Beginn einer ersten Klasse find ich sie auch wichtig zur Identifikation mit einer Gruppe: Wir sind die Igelklasse, wir sind die die Regenbogenfischklasse. Das Tier kennzeichnet die Tür zu Klassenraum, taucht immer wieder auf Arbeitsblättern auf oder eben als sprechende Puppe, auch durch die Kinder. Diejenigen, die sich selbst kaum trauen zu reden, können sich oft mit dem Klassentier - das im Erzählkreis die Runde macht, äußern.
Keine meiner Kolleg*innen hampelt mit dem Tier vor der Klasse rum.
Vor der Klasse mit dem Tier "rumhampeln", das können effektiv und erfolgreich nur die Kolleg*innen mit Bühnenerfahrung, ohne sich lächerlich zu machen. Aber wer ist schon eine "Rampensau" vor der Klasse.
Zudem gibt es bei uns Tageskinder. Da sitzt das Klassentier dann einfach beim Arbeiten dabei.
Was sind "Tageskinder"? Komen die nur hin und wieder zur Schule?
Da hat NRW ja wirklich mal was sinnvolles im Schulgesetz.
Und ob!
@Sissymaus: Du kennst Frau Suhrbier? Hast du mal neben den Tetzlaffs gewohnt? ![]()
Gutscheine habe ich schon "gebastelt", meistens aber als Notlösung. Ich habe ja noch ein paar Tage.
Ich finde auch, die Kampagne sieht und hört sich besser an als erwartet. Ob es aber zweifelnde Menschen mit noch unausgereiftem Berufswunsch überzeugen kann, glaube ich weniger. Mich irritiert bei den Videos etwas, dass die Kolleg*innen nach dem Heranzoomen nicht in die Kamera schauen, sondern immer schräg zur Seite reden. Ist das stylish?
Der Laden (naja, schon größer, online und vor Ort), in dem ich gerade das Geburtstagsgeschenk für meine Frau bestellen und später abholen will, leidet akut unter einem Hackerangriff - nichts geht mehr, an keinem Standort... Gutschein oder neu überlegen, Mist!
Gefühlt ja... Nach dem Essen. 
Kochst du im richtigen Leben nach Nährwerttabelle o. ä.?
Den Spruch kenne ich auch noch. ![]()
"Was ist deine Lehrkraft?" Das fragt eine Werbekampagne des Schulministeriums. Mit peppig-bunten Videos und fünf begeisterten Lehrkräften sollen Abiturienten überzeugt werden.
Feller betonte, die fünf Lehrkräfte, die das Ministerium stellvertretend für die ganze Bandbreite der Erwerbsbiografien und Einsatzmöglichkeiten in diesem Beruf aussuchte, seien echt und hätten ihre Texte selbst verfasst. Louisa und Volker, zwei von fünf Gesichtern der Kampagne, waren bei der Vorstellung in Düsseldorf dabei.
Ich habe die Aktion (ob's hilft?) gerade entdeckt und stelle die Seite schon mal hier ins Forum, ohne mir eine eigene Meinung dazu gebildet zu habe. Dazu habe ich heute Abend noch keine Lust. Ihr vielleicht?
Hier ist die "Anwerbeseite".
Die Vorgabe von §38 NSchG ist doch eine ganz klare: Konferenzen und entsprechende Sitzungen haben außerhalb der Unterrichtszeit stattzufinden
Ich lese da: Konferenzen sowie Sitzungen der Bildungsgangs- und Fachgruppen finden in der unterrichtsfreien Zeit statt. Dann lässt man Konferenzen mal als Dienstbesprechung laufen und Teamsitzungen sind vielleich auch keine Fachgruppen. Eine Schulleitung, die Belastungsgrenzen des Kollegiums nicht ausreizen will, kann da durchaus ihrer Fürsorgepflicht gerecht werden, ohne Paragraphenreiter zu beschämen. ![]()
Der Moment, wenn man ganz entspannt denkt, blockierten Usern mal wieder eine Chance zu geben... und der Moment, in dem man dann merkt, dass jede Diskussion noch immer zu nichts führt.
Und der Pädagogische Tag hat nichts mit Unterricht zu tun? Bei uns jedenfalls. Nennt sich Pädagogischer Tag.
Habe ich nicht gesagt, lies meine Beiträge nochmal von vorn.
Warum? Die meisten Klassenausflüge haben durchaus etwas mit Unterricht zu tun. Bei uns jedenfalls. Nennt sich "außerschulischer Unterricht".
Meinst du das ernst oder missverstehen wir uns? Klassenausflüge finden doch überall (auch) vormittags statt...
Hier meine ich natürlich nur die "Kollegiumsausflüge". Steter Kampf an Grundschulen um Genehmigung, Selbstverständlichkeit an den mir bekannten Gymnasien/Gesamtschulen.
Okay, dann wäre dein Ansatz "machen lassen" und eher versuchen, das Vorgehen dieser Schule zu kopieren?
Nein, nicht kopieren. Sondern anpassen, denn ich finde es richtig: Siehe meinen Beitrag #17. Die Nachmittagstermine haben dermaßen zugenommen, dass die Lehrerarbeitszeit sich unangemessen erhöht hat, weil kein Ausgleich stattfindet.
ansonsten haben Konferenzen und andere ähnliche Veranstaltungen außerhalb der Unterrichtszeit statt zu finden.
Es ist doch bekannt, das die Aufgabenbereiche der Lehrkräfte immer umfangreicher werden.
Nur ein Beispiel: Die Arbeit in den sogenannten "multiprofessionellen Teams": Ich bin sehr dafür, dass es Absprachen, oft sehr kleinschrittige und notwendige gibt. Allein dieser Zeitbedarf sprengt die "normale" Arbeitszeit, ganz zu schweigen von den immer umfangreicheren (auch notwendigen) Fortbildungen. Das ist Mehrarbeit, weil das früher so nicht stattfand. Die ganzen andern Verpflichtungen bleiben ja bestehen. Wir haben als Grundschullehrer seit ewigen Zeiten 28 Unterrichtsstunden (NRW). Pi mal Daumen sind aber sicher 5-10 Stunden verpflichtende Arbeit außerhalb des Unterrichts dazu gekommen, ohne Ausgleich.
Alternative zu Fortbildungen und Konferenzen am Vormittag wäre ja eine Reduzierung des Unterrichtsdeputats der Lehrkräfte. Das käme heutzutage wohl auf dasselbe raus wie 5 unterrichtsfreie Tage im Schuljahr.
Notenkonferenzen, pädagogische Tage etc.
Ausflüge...
Ich habe mich immer geärgert, dass weiterführende Schulen (besonders Gymnasien) die Möglichkeiten, unterrichtsfreie Tage für "wichtigere" Dinge durchzusetzen, besser nutzen können, als Grundschulen. Ihre Lobby scheint stärker zu sein. Im Grunde finde ich aber, dass viele dienstliche Dinge tatsächlich in den Vormittag gehören. Mehrarbeit gibt es schon genug.
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