Beiträge von pepe

    Ganz toll. Können die kinderlosen Vollzeitdeppen das ja übernehmen . Genauso sowas ärgert mich.

    Anscheinend hast du keine AAhnung von Grundschule. Ich habe auch immer darum gebeten, keine Frühaufsichten zu machen. Meine Kinder sind schon länger erwachsen, aber vor halb acht auf dem Schulhof zu stehen finde ich einfach doof... Dann habe ich natürlich Aufsichten zu anderen Zeiten gehabt, Ich denke mal, das ist in Grundschulen durch einfachste Absprachen möglich. Es gibt tatsächlich Kolleg*innen, die lieber morgens draußen stehen, als in den "großen" Pausen oder nach dem Unterricht.

    Da musst du dich nicht ärgern. :troest:

    Na klar, das ist es. Du wertschätzt die Pflegekräfte und Arbeitenden auf dem Bau und schwupps, schon entscheiden sich ganz viele Eltern gegen das Gymnasium für ihr Kind. Das Problem ist nicht das, was wir beobachten, sondern die Beobachtenden sind das Problem... *Ironie Off*

    Humbug. Das ist keine Ironie, das ist Ablenkung von dem, was du gesagt hast. Wie du gemerkt haben solltest, hat sich die Diskussion hier in eine andere Richtung bewegt. Eltern sei es erlaubt, ihre Kinder auf das Gymnasium zu schicken, auch wenn sie es da sehr schwer haben werden. Schon klar.

    Zuletzt ging es aber darum, dass hier Akademiker abfällige Bemerkungen über Berufsfelder machen, für die man nicht studieren muss. Findest du wirklich, dass die Aufgabe von Lehrkräften ist, Eltern mit einer schlechten Meinung über z.B. Handwerksberufe zu bestärken? Du musst nicht antworten...

    Stand: 22.04.2024 15:40 Uhr

    Im neuen Schuljahr müssen die Schulen in NRW viele Kinder und Jugendliche in neuen Klassen unterbringen. Dann endet die Erstförderung für viele Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine. ...

    Auf der Basis intensiven Austauschs zwischen den Schulen und den Schulaufsichten ist derzeit davon auszugehen, dass zum Schuljahr 2024/2025 landesweit rund 33.000 neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler in die Regelbeschulung kommen", hieß es aus dem Schulministerium.

    ...

    Mit den vorhandenen Kapazitäten sei das eigentlich gar nicht möglich. Es fehle an Räumen, Lehrpersonal und Materialen.

    ...

    Mal wieder eine "überraschende" Entwicklung? Ich bin gespannt, wie Planungen ("Das Ministerium dagegen betont, dass man seit Langem mit den Beteiligten an der Vorbereitung arbeite.") umgesetzt werden.

    Ich behaupte trotzdem, dass das am Problem vorbeigeht. Wenn Eltern ihren Kindern nicht beim Übertritt unkompliziert alle Wege offen halten wollten, dann hätten wir keine Gymnasialquote von z.B. über 40% in NRW. ...

    Ich behaupte mal, dass es langfristig nicht hauptsächlich an studierten Fachkräften mangeln wird. Viele der akademischen Berufe werden über kurz oder lang vielfach durch KI überflüssig bzw. ersetzt werden. Menschen im Handwerk, in der Pflege, auf dem Bau usw. sind nicht so leicht zu ersetzen und müssen notwendigerweise in Zukunft umworben, möglichst gut bezahlt und wertgeschätzt werden.

    Dass letzteres bei einigen User*innen hier überhaupt nicht zutrifft, spricht nicht gerade für unsere akademische Ausbildung.

    ... das ist einfach wurscht.

    Nein.

    Wir versuchen nur die Realität zu erklären, ... .

    Gut, aber die Realität besteht leider auch aus vielen Vorurteilen.

    Ich habe als Schüler, nach dem Abitur und auch während des Studiums immer wieder in verschiedenen "Fabriksken" in der Gegend um meinem Heimatort gearbeitet und dabei die unterschiedlichsten Leute kennengelernt. Umgangsformen und Verhaltensweisen habe ich nicht als abhängig vom Schulabschluss erfahren, Charaktere entwickeln sich in die eine oder andere Richtung, "kannsse nix machn".

    Die richtig fiese Typen waren dabei die, die sprachlich auf hohem Niveau die übelsten Gemeinheiten austeilten - auf dem Gymnasium. Das sprachlich niederschwellige Gefrotzel bei den Jobs, die ich während des Studiums gemacht habe, war selten beleidigend. Mobbing klappt "besser" bei den "Gebildeten". So die Erfahrungen aus meiner Blase.

    Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen. Zur Gefahr, dass der Galgen traumatisierte Kinder triggern könnte, würde ich sagen, dass das natürlich sicherlich auch von der Zusammensetzung einer Klasse abhängt.

    Bezüglich der Suizide durch Erhängen sehe ich da keinen Zusammenhang.

    Seit über 20 Jahren habe ich das Spiel nicht mehr gemacht. Schlüsselerlebnis war in einer Kunst-Doppelstunde (Fremdklasse), als am Ende noch ein paar Minuten "übrig" waren. Als während des Spiels ein Mädchen (4.Klasse) in Tränen ausbrach, haben wir abgebrochen. Ein paar Mitschüler*innen wussten, dass der Vater des Kindes sich einige Wochen vorher erhängt hatte. Ich nicht. Alle Kolleg*innen, denen ich das erzählt habe, spielen es (hoffentlich) auch nicht mehr.

    Mal aktuelle Zahlen zur "Unbeliebtheit" der Gesamtschulen für eine westdeutsche Großstadt:

    Am Donnerstag hat die Verwaltung im Schulausschuss der Stadt ****** die vorläufigen Anmeldezahlen der weiterführenden Schulen für 2024/25 vorgelegt.

    60 Prozent wollen aufs Gymnasium (okay, die Mehrheit).
    Aber:

    So führt die Gesamtschule ***** erneut die Liste der weiterführenden Schulen mit der größten Nachfrage an. Wie in den vergangenen Jahren muss sie aber auch entsprechend viele Ablehnung aussprechen:

    256 Anmeldung sind dort eingegangen, nur 162 künftige Fünftklässler können aufgenommen werden.

    Und hier entscheidet der Elternwille, nicht die Empfehlungen der Grundschulen.

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