Wer hat den Keks aus der Dose geklaut?
Beiträge von pepe
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Aber das Wort "Mädchen" ist auch umstritten
Echt jetzt?
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In dem o.g. Zusammenhang passt eher "ungelenk".
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Ich habe in den letzten dreißig Jahren den Eindruck, dass sich eher die Elternklientel der Ärzte/Juristen/Lehrkräfte/Selbstständigen direkt bei der übergeordneten Behörde beschweren als die von dir genannte.
Der Mann einer Kollegin von mir, mit der ich eng zusammenarbeite, ist seit Jahren an einer Grundschule mit total gegensätzlicher Elternschaft. Was diesen Aspekt angeht, tut sich das nicht viel. Beschwerdegründe sind andere, von der Anzahl her scheint sich das nicht zu unterscheiden.
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aus Interesse: Was machen denn die anderen Kinder in der Zeit?
Genau das ist das Problem: Wenn es gelingt, diesen Unterricht parallel zu Religion, DAZ und div. Fördergruppen zu legen, mache ich in der Klasse auch differenzierten Förderunterricht, das geht dann mit ca 12-15 Kindern ganz gut. Meistens gelingt das den Stundenplanermacher*innen nicht, dann fehlen die entsprechenden Kinder im "normalen" Unterricht. So kann man da z.B. keine Einführungen machen, und auch fairerweise nichts "Schönes" wie Kunst oder Musik - oder eben die "Lesezeit".
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Ich mache das auch nicht, aber meine Klasse reagiert gut auf Klangstäbe. Ist halt Grundschule, das "Ritual" muss aber auch da zur Persönlichkeit der Lehrkraft passen.
Kuhglocke
... geht wohl nur in Friesland und Bayern...

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Englisch, Herkunftssprache - wer sich mit Sprache beschäftigt, weiß, wie wichtig die Grundlagen in der Erstsprache sind und dass sie lernförderlich sind ... aber wir haben gar keinen Herkunftssprachlichen Unterricht an der Schule. Englisch haben wir, da geht es ums Sprechen und ums Lesen ... Warum sollte ich "Sprache" kürzen, um "Sprache" einzusetzen?
1.) Wir haben 2 Stunden am Vormittag den Herkunftssprachlichen Unterricht in Türkisch. Alle anderen Herkunftssprachen werden - wenn die Eltern das wollen - außerhalb der Schulen unterrichtet. Warum Türkisch nicht? Ich habe Kinder in der Klasse, die sollen mit 4 Sprachen zurechtkommen: Zum Beispiel eine afrikanische Sprache + Französisch + Deutsch + weil das nicht reicht, auch noch Englisch.
2.) Grundschule hat jahrzehntelang auch ohne Englisch funktioniert. Wir haben nur 4 Jahre, und die Kinder sollen jetzt in Klasse 3 und 4 jeweils 3 Stunden Englisch lernen, obwohl sie sich (bei uns und an vielen anderen Schulen) kaum auf Deutsch verständlich ausdrücken können.
3.) Naja, das Religionsthema muss hier nicht diskutiert werden: Aber eine Stunde Ethik o.ä. in der Stundentafel ist machbar, und der religiöse Rest wäre Privatsache.
Gerade, weil du Palim, mit dem Rest deiner Ansichten (fast immer) völlig Recht hast, könnte man das doch überlegen.
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Um was für ein Klatschen geht es eigentlich? Ein einzelner lauter Schlag? Ein mittellauter, leicht schnippisch klingender Doppelschlag? Gleichmäßig moderates Dauerschlagen im Marschzeitmaß, auf dass alle mit einstimmen? Ein verloren wirkender Einzelapplaus?
Gute Frage, ernsthaft beantwortet:
Wenn die Musiklehrerin in meine Klasse kommt (Stundenwechsel/lautere "Herumkramphase") klatscht sie einen Rhythmus, die Kinder reagieren sofort und klatschen ihn nach und sind schnell fokussiert. Das machen sie noch zweimal, dann beginnt der eigentliche Unterricht.
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dann brauchen wir keine Schulleistungsstudien
Tja, man könnte einfach die vor Ort arbeitenden Praktiker fragen. Was ändert sich denn in der Praxis durch solche Studien? Es werden Missstände aufgezeigt, aber Ursachen werden nicht beseitigt. Die Arbeit wird nach unten weitergereicht, ohne dass entsprechende Ressourcen bereit gestellt werden. Ach ja, dafür gibt es ja weder Geld noch Personal.
Wie wäre es damit: Kein Englisch mehr an den Grundsschulen, der Herkunftssprachliche Unterricht findet außerhalb des Stundenplans am Nachmittag statt. Ebenso könnte der scheinbar unvermeidliche Religionsunterricht auf eine Stunde gekürzt werden. Und zack: Schon wären 5-6 Stunden für das Lesen da.
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Ist das nicht gerade im falschen Thread gelandet?
Ist wohl passiert, schneiden wir raus!
Weiter geht es mit dem Lesegenuss. (ß war mal...)
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Sorry, sehe gerade, dass du dich auf die SekII beziehst. Wahrscheinlich musst du dann doch ganz woanders suchen.

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Wenn meine beiden Noch-Gar-Nicht-Deutschsprecher nicht im DAZ-Unterricht sind, sondern in meiner Klasse (wie gaaanz oft), lernen sie mit der Anton-App am Tablet. Sehr gerne arbeiten sie auch mit dem BOOKii (Der Hörstift). Wir haben dafür Grundwortschatzmaterialien, mit denen sie bis hin zum Wörterschreiben selbständig lernen können. Viel ist das noch nicht, aber bei allen anderen vorhandenen Materialien geht das Lernen nur mit Hilfe, was ich wegen 24 anderen Kindern nicht allein leisten kann.
Ich kann mir vorstellen, dass solche Übungen auch für deine Altersstufe sinnvoll sind, aber auch für ältere Schüler müsste es was geben, das weiß ich aber nicht. https://www.tessloff.com/bookii.html
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seit wann dürfen nur männer döner und bier??
stimmt, im hopfen sind weibliche hormone. das haben frauen meist nicht nötig.
Was hattest du zum Frühstück - schon etwas "Vatertag" gefeiert?
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Ich glaube, was das angeht, unterschätzt du "Bullerbü" ein wenig.

Gibt's da doch mehr als eine Beschwerde?
Es gibt sicher Schulleiter*innen, die nicht in der Lage sind, mit Eltern auf Augenhöhe zu reden und sich deshalb Beschwerden einhandeln. Aber die SL, um die es hier geht, hat anscheinend ja die weit überwiegende Mehrheit der Eltern und Kolleg*innen auf ihrer Seite.Es ist schon schade, dass wir die genauen Gründe für die unsägliche Eskalation wohl nicht erfahren werden. Aber eine streitbare Schulleitung legt sich auch gerne mit denen an, die für das Chaos im System (mit)verantwortlich sind. Und die haben Gegenwind gar nicht gern.
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1 Beschwerde im Jahr ist nicht viel. 15 in 15 Jahren schon. Da wird eine Tendenz raus.
Bullerbü... Wenn die Elternschaft eine teilweise schwierige Klientel ist, die das deutsche Schulsystem entweder nicht versteht oder ablehnt, kommt es sehr schnell zu Beschwerden bei der vorgesetzten Behörde. Das passiert fast schon bei jedem Fall von Absentismus, der von der Schule gemeldet wird und vor allem bei noch intensiverer Zusammenarbeit der Schule mit dem Jugendamt. Die Mitschüler, die Lehrer, die Betreuer - alle sind Schuld. Und die Schulleitung kümmert sich nicht richtig darum.
Natürlich ist es wichtig, auch
die dunkle Seite der Machtdie behördlichen Argumente anzuhören, aber was davon öffentlich wurde, ist erschreckend schwach. -
... Anekdote am Rande: Ich habe letzte Woche Post von der Bezirksregierung bekommen, an Herrn Lehrerin "pepe"... genial, oder? Inzwischen wird schriftlich schon so dämlich/herrlich herumgegendert, dass so etwas vor dem Absenden nicht mehr auffällt.
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