Die gehört genau so zum Kollegium und ist genauso von den Geldern des Schulträgers abhängig wie wir auch.
Genau die Schulleitungen sollten das an der Stelle einfordern. Aber eben nicht vom Förderverein.
Die gehört genau so zum Kollegium und ist genauso von den Geldern des Schulträgers abhängig wie wir auch.
Genau die Schulleitungen sollten das an der Stelle einfordern. Aber eben nicht vom Förderverein.
"Arbeitgeber" in "Gänsefüßchen" ist nicht natürlich meine Schulleitung, ich denke, das sollte klar sein.
Aber dass ganz liebe Lehrer immer wieder in die eigene Tasche greifen, um Dinge zu bezahlen, ist ein Grund, warum Schule überhaupt noch funktioniert. Als alte Häsin kennst du doch die Diskussionen hier, oder?
Und ein Förderverein tut im Prinzip nichts anderes, wenn er notwendige Arbeitsmittel (Stifte, Papier) bereitstellt. Ein Förderverein sollte nur das finanzieren, was zusätzlich zum regulären Schulbetrieb angeboten wird.
Aber was auffällt: LuL (jede*r) haben IMMER Recht (was man in Diskussionen häufig merkt)
Stimmt nicht! Basta! Ende der Diskussion. Ich bin raus!
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Nachdem das Nachbarforum schulthemen auch faktisch tot ist, können wir uns wohl glücklich schätzen, das im Zeitalter (a)sozialer Netzwerke Eltern, Schüler und andere Nicht-Lehrkräfte andere Spielwiesen gefunden haben, um sich "auszutauschen".
Bitte keine Links dazu! ![]()
Bald wieder meins!
Und wenn ich statt eben 12 Euro für Stifte auszugeben, 12 Euro an den Förderverein zahle und dafür weder Stifte noch Papier kaufen muss, dann habe ich doch damit viel mehr gewonnen
Wer sagt dir denn, dass du Stifte und Papier kaufen musst?
Apropos Förderverein: Ich finde es immer ein bisschen surreal, dass man als Lehrkraft (und das ging mir schon mehrfach so) immer wieder freundlich und/oder deutlich aufgefordert wird, Mitglied eines Fördervereins für die eigene Schule zu werden. Abgesehen davon, dass ich ja schon (inkonsequenterweise) von privatem Geld Ausgaben für die Schule tätige (wovon mir das Finanzamt dann 30-40% vielleicht zurückgibt), ist für mich die Mitgliedschaft im Förderverein ein absolutes No-Go. Ich bin ja auch als Siemens-Mitarbeiter keine Mitglied im Siemens-Förderverein...
Mal so am Rand.
Wir waren aus Überzeugung immer Mitglied in den diversen Fördervereinen der Schulen unserer Kinder. Aber an meiner eigenen Schule - nie. Es erschließt sich mir nicht, warum man dem eigenen "Arbeitgeber" Geld gibt, damit man seine Arbeit ordentlich erledigen darf...
Ach. Wie schön das wäre...da gehen Theorie und Praxis leider sehr weit auseinander...zumindest ist das meine persönliche Erfahrung.
Aktuelles Beispiel bei mir:
-> Vernachlässigtes Kind, hat schon Klasse 1 wiederholen müssen. Die Fehlzeiten, zumeist unentschuldigt seit über zwei Jahren, tendieren gegen 50%. Jugendamt, Polizei, Familienhilfe - alle "im Boot". Nach dem letzten meldepflichtigen Vorfall (unentschuldigte Fehltage vor und nach den Herbstferien) kam vom Jugendamt: Wegen mangelnder "Mitarbeit" der Familie wird jegliche Unterstützung eingestellt. Keine Familienhilfe mehr, Jugendamt "ist raus".
Bei diesem erneuten Schulabsentismus muss das ganze Verfahren (was wir schon zweimal "durch" haben) neu aufgerollt werden.
So viel zur Kompetenz der Institutionen wie Jugendamt... Ich mache da nicht mehr viel, tut mir leid für's Kind.
Natürlich bin ich darauf bedacht, einen gemeinsamen Termin zu finden, aber nicht auf Befehl.
Normal, ey. Wenn dann Termine nicht eingehalten werden, fährt man schärferes Geschütz auf.
Das ist alles Ironie an der Grenze zum Zynismus, würde ich sagen. Ganz mein Ding, aber damit eckt man natürlich schon mal an. Dass W.A. den von dir hervorgehobenen Satz ernst meint, glaube ich nicht.
Das war ein ehemaliges kleines Ladenlokal, zwei Räume, mit Spüle, Gasofen und als Gimmick eine Toilette "im Hof"... Es war kein Problem, das als Büro abzusetzen.
Ich weiß, dass ich diese Arbeitsecke steuerlich nicht absetzen kann, weil sie nicht die Anforderungen eines Arbeitszimmers erfüllt.
Darum würde mich interessieren, wie ihr dieses Problem gelöst habt.
Das Problem kannst du nicht lösen. Aber alles andere was du für deine Arbeit brauchst, jedes Mousepad, jede Büroklammer, kannst du steuerlich absetzen. Ich weiß nicht, welche Antworten du dir hier erhoffst.
Als ich mein Arbeitszimmer wegen des Nachwuchses räumen musste, habe ich mir ein externes in derselben Straße wie unsere Wohnung anmieten können. Das war meine Lösung.
Hier in meiner Region haben wir einen wirklich eklatanten Mangel an Grundschullehrkräften. Und das liegt auch an den hier nicht vorhandenen Ausbildungsplätzen.
Unsere "Elite"uni hat keine Studiengänge für die Primarstufe. Ich bin mir sicher, wenn man hier das "Lehramtsstudentenleben" genießen könnte und nicht nur das meist nervige Referendariat, würden auch viel mehr ausgebildete Lehrkräfte im "Westzipfel" bleiben. Ich wäre auch gern an meinem Studienort geblieben, wenn es nicht wichtige persönliche Gründe für einen Wegzug gegeben hätte. (Aber hier fühle ich mich seit Jahrzehnten auch wohl.)
SpinOffForum für Rentner.
So eine Art "Hobbyraum", den man mit Altersnachweis (Ü63) betreten darf. Da dürfen wir dann rocken oder hosen, je nachdem.
Ich habe gerade mal nach meinem allerersten Beitrag hier geschaut: April 2003:
in Thread "Frust über Einstellungsaussichten"
Und der zweite: "Kleidung" - Kleiderordnung in der Schule bei Hitze
...
So viel hat sich anscheinend in 20 Jahren nicht verändert - meine Haaare sind halt grau geworden. ![]()
Vielen Dank für eure Antworten!
Einige Antworten sind hier im Forum schon zu finden. Ob das Thema für eine Masterarbeit ergiebig bzw. zu empfehlen ist, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Ich habe darauf angespielt, dass manche Paare früher schneller heiraten "mussten" als geplant.
In "Westpfahlen" muss man doch schon heiraten, wenn man sich in der Öffentlichkeit geküsst hat. Dann wird man sofort mit Heugabeln zum Pfarrer getrieben... Deshalb bin ich mit meiner Frau ja ins Rheinland gezogen, da konnten wir uns zehn Jahre Zeit lassen. Wenn man hier nach jedem Bützchen heiraten müsste, oje!
Und, trotzdem, es bleibt im Prinzip auch dabei, dass man mit all diesen Hilfestellungen und Entgegenkommen ein System stützt, dass es sich zu einfach macht. Ja, bis die Maßnahmen greifen (würden), würde es noch lange dauern. Aber die Maßnahmen werden ja gar nicht erst eingeleitet, solange alles irgendwie funktioniert. Und ich weiß nicht, wie es bei dir am Schulamt ist, aber als ich im Amt gearbeitet habe, war durchaus die (unausgesprochene) Devise, dass ja alles irgendwie okay ist, solange der Laden irgendwie läuft - und vor allem, solange es keine Beschwerden gibt.
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Konsequenterweise müsste der Dienstherr zu der Erkenntnis kommen, dass unter den Begebenheiten an vielen Schulen Dinge wie "verlässliche Schule" nunmal nicht möglich sind und ausgesetzt werden müssen.
Und der "Dienstherr" ist eben nicht in der Lage und teilweise nicht willens, evtl. vorhandene Erkenntnisse in Taten umzuwandeln, die die geschilderten Probleme lösen könnten.
Verantwortungsvolle SL "spiegeln die Situation nach oben", aber das nutzt nichts. Denn Schulleiter fordern nicht bzw. dürfen keine Ansprüche stellen. Das Spiegeln hat leider nur vernachlässigbare Konsequenzen.
Das nächste große Ding ist ja der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026. Es wird schon wieder etwas beschlossen (siehe Inklusion, Digitalisierung...), bevor überhaupt die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. Und das wird sich nicht ändern, "solange der Laden irgendwie [kostengünstiger] läuft". Lange wird der nicht mehr laufen, da bin ich ziemlich sicher. Man könnte meinen, er ist schon voll vor die Wand gefahren.
Feste Pläne haben wir auch. Aber die 3/4er schicken nur in die anderen 3er und 4er Klassen, das sind nur 3. Also schicke ich jedem 8 Schüler/Innen. Bei den 1/2ern ist es genauso.
Warum teilt ihr nicht auf alle auf?
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