Beiträge von nani

    Mein Sportunterricht bestand im Abrufen vom Stand des Könnens. Es ging nicht darum, dieses Können zu Entwickeln oder gar zu Fördern.

    Ohne mir den Fragebogen angesehen zu haben, bin ich über diese Aussage gestolpert. Verstehe ich sie falsch? Für mich klingt es so: es geht im SportU nur darum, zu überprüfen, was Schüler in diesem Moment leisten können. Es geht nicht darum, sie dabei zu unterstützen, besser zu werden. Es geht auch nicht darum, Freude an der Bewegung zu fördern, sondern nur um das Abprüfen von Fähigkeiten.

    Vielleicht verstehe ich das aber auch falsch. Dieses Thema liegt mir echt am Herzen, weil ich selbst bis zum Ende meiner Schulzeit gedacht habe, extrem unsportlich zu sein. Dabei wurden im Sportunterricht einfach nur dauerhaft Fähigkeiten abgeprüft, die mir nicht lagen: turnerische Elemente, Mannschaftssport, Leichtathletik. Immer nur Frustration und schlechte Noten. Dass ich (jetzt) gut bin und Freude habe im Schwimmen, in Fitness / Tabata, im Reiten und im Rudern war mir damals nicht bewusst und wäre ich nicht zufällig im späteren Verlauf meines Lebens darüber "gestolpert", würde ich nun vermutlich gar keinen Sport machen und mich immer noch super unsportlich fühlen. Von daher wünsche ich mir so sehr für alle jetzigen und künftigen Schüler, dass sie diese Erfahrung nicht machen müssen.... Aber wie gesagt, vielleicht interpretiere ich aus privaten Gründen auch zu viel rein.

    ALLE Schulen hoffen auf Personal. Mach Dir darum keinen Kopf, sondern denke daran, was Du möchtest. Du möchtest "absolut nicht dort bleiben" und solltest das deshalb auch nicht tun. Versetzungsanträge können seeeehr viele Jahre nicht bewilligt werden, also such Dir was, das Dir zusagt. Viel Erfolg!

    Und: die Note sagt nicht sehr viel aus. Fang an, mach Deine Erfahrungen und komme erstmal an im Beruf. Alles wird gut!

    Hey zusammen,

    demnächst steht Sexualerziehung in Klasse 4 an und einige Mädchen haben mich bereits jetzt, lange vorher, gefragt, ob es denn auch mal eine getrennte Stunde für Jungen und Mädchen geben wird. Die Mädels würden da gern über "Mädchenthemen" wie Menstruation sprechen.

    Nun frage ich mich gerade, ob ich das machen sollte oder nicht, denn die Jungs sollen darüber ja auch Bescheid wissen. Andererseits öffnen sich die Kinder in einer geschlechtshomogenen Gruppe eher, was ihre Fragen, Sorgen etc. anbelangt.

    Was meint ihr, welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

    Gruß, nani

    Hallo zusammen,

    diesen Post schreibe ich als Mutter, die eine Frage an die Gymnasiallehrkräfte hier im Forum hat. Folgende Situation: meine Kinder besuchen das hiesige Gymnasium, an dem Lehrkräftemangel herrscht (stand in der Zeitung und wird auch immer wieder bei allen sich bietenden Gelegenheiten erwähnt).

    Aus diesem Grund findet viel Unterricht gar nicht statt bzw. wird epochalisiert.

    Beispiele: nur drei statt vier Englischstunden im 7. Jahrgang, kein Physik in Jahrgang 5 und 8, Religion / WuN nur ein Halbjahr in Jahrgang 5, Sport in fast allen Jahrgängen nur ein Halbjahr, Musik in den Jahrgängen 5-8 nur ein Halbjahr. Vermutlich habe ich einiges vergessen.

    Ich sehe wirklich die Not, die diese Schule hat, aber letzten Endes baden es ja die Schülerinnen und Schüler im Zentralabitur aus. Aber es geht wohl nicht anders.

    Was mir nun aber wirklich aufstößt, ist die Krankheits- / Vertretungsregelung. Das läuft wie folgt: ein Kollege meldet sich krank. Folglich fallen die entsprechenden Stunden aus. Da in der Unterstufte keine Freistunden zulässig sind (ebenso: Kinder müssen in der 2. Std und in der 5. Std Unterricht haben, in der ersten und sechsten Stunde ist Ausfall möglich - so zumindest an diesem Gymnasium), werden Stunden einer anderen Lehrkraft vom Folgetag (oder einem anderen Tag innerhalb der nächsten Woche) vorgezogen,

    Beispiel: Kollege Müller hat Mittwoch in der 1. und 2. Stunde Mathe in der 5a und meldet sich krank. Kollege Meier hat Donnerstag in der 1. und 2. Stunde Deutsch in derselben Klasse.

    Nun läuft es so: die erste Stunde am Mittwoch fällt aus. Die zweite Stunde wird von Herrn Meier vertreten. Dafür fällt aber die erste Stunde am Donnerstag aus, denn er hat sie ja schon am Mittwoch erteilt.

    Es gibt einen massiven Unterrichtsausfall durch diese Praxis. Kind 1 hatte im ersten Halbjahr 34 ausgefallene Stunden (nur die, die nicht vertreten wurden), was mehr als einer ganzen Schulwoche entspricht! Habe ich mal auf WebUntis zusammengezählt.

    Ich muss mal ganz dumm fragen: ist das so üblich? Ich nehme an, diese Praxis ist aus der Not heraus entstanden, aber ich finde es nicht okay. Handhaben das andere Schulen auch so - oder gibt es Alternativen zum massiven Stundenausfall?

    Viele Grüße, nani

    Hallo zusammen,

    für die Kinder meiner ersten Klasse möchte ich ein dickes Heft anschaffen, in das sie während der vierjährigen Grundschulzeit fortwährend hineinschreiben (anfangs malen) sollen und das sozusagen die Lernentwicklung abbildet. Es sollen natürlich keine Arbeitsaufträge aus dem Arbeitsheft hineingeschrieben werden, sondern eher besondere Dinge: so waren meine Ferien, das habe ich am letzten Wochenende erlebt etc. Aber nun gehen mir die Ideen ehrlich gesagt auch schon aus. Gerne sollen auch mal "Vordrucke" (z.B. zu den Ferien: mein schönes Erlebnis, so war das Wetter, ...) eingeklebt werden.

    Habt ihr Ideen für so ein Heft / Buch?

    Dankeschön!

    chilipaprika

    So habe ich das noch gar nicht gesehen, da ist natürlich was dran. Allerdings darf das nicht auf den Gefühlen / der Seele der Kinder (die ja gerade mal 10-11 Jahre alt sind) ausgetragen werden.

    Im Grunde ist es ja die "Schuld" der Eltern, die meinen, "es doch mal versuchen" zu können auf dem Gymnasium. Es ist schon richtig, dass manche Kinder einfach gehen "müssen", da bis zum Abitur ja fraglos ein gewisses Leistungsniveau erreicht werden soll. Aber eben nicht auf die von mir beschriebene "fiese" Tour, unter der alle leiden. Die Noten sagen ja ohnehin schon viel aus, damit müsste es den Familien ja eigentlich klar genug sein... Ansonsten helfen deutliche Gespräche bestimmt auch weiter. Aber egal, wie die Lage gerade ist, finde ich, muss der Umgang miteinander beidseitig stets respektvoll sein und niemand darf niedergemacht, beleidigt oder verbal angegriffen werden. Erst recht nicht im Unterricht.

    Ich habe jetzt nicht die ganze sechsseitige Diskussion verfolgt und bin als GS-Lehrerin vielleicht auch nicht in der Position, meinen beruflichen Senf dazuzugeben. Als Mama hingeben schon - und da ist mir einiges aufgefallen (habe ein Kind, das jetzt in die 8 Klasse kommt, also das vierte Jahr auf dem Gymnasium):

    - in Klasse 5 gab es sechs (!) Parallelklassen, vollgestopft mit 29-31 Kindern

    - leider gibt es in NDS nur auf Wunsch der Erziehungsberechtigten eine Empfehlung der GS (das ist sehr bedauerlich), aber selbst dann ist diese nicht bindend (das wiederum finde ich grundsätzlich und in den meisten Fällen gut)

    - die hohen Schülerzahlen haben sich im Laufe der Zeit reduziert, im neuen Schuljahr hat dieser Jahrgang nur noch 4 Parallelklassen

    - ich weiß von einigen, die nun auf die IGS oder auch die Hauptschule gehen und dort viel zufriedener sind, das ist doch wunderbar für die Kinder

    - was mich aber wirklich ärgert:

    1. zum einen mussten sich manche Kids echt monatelang durch den für sie viel zu schweren / umfangreichen Stoff quälen (Schuld der Eltern wegen falscher Schulwahl)

    2. auch für die anderen Kinder der Klasse war es mitunter eine Qual, weil viele Kids überfordert waren und deshalb laut waren / störten und vor allem auch viele Lehrkräfte damit überfordert (und ab einem gewissen Zeitpunkt scheinbar auch genervt) waren. Es fielen von einigen Lehrkräften während des Unterrichts wiederholt Sätze wie "Ich kriege euch hier schon noch runter von der Schule", was für manche Kinder schwer auszuhalten ist - auch, wenn sie gar nicht gemeint sind. Die Stimmung ist einfach schlecht, es wird viel mit Druck gearbeitet. Im Freundeskreis meines Kindes haben wegen eines Lehrers etliche Kinder Bauchschmerzen, Einschlafprobleme und Co - und das führe ich darauf zurück, dass dieser Lehrer mit den heterogenen Klassen einfach nicht klarkommt und sich nicht anders zu helfen weiß als durch Druck und Drohungen. Und das ist schlimm für alle.

    Auch wenn ich heute noch einfach aus Lust und Laune manchmal nette Dinge kaufe, die ich eigentlich nicht kaufen müssen. Vielleicht gibt es mal einen Klassentier oder ein Abschiedsgeschenk. Aber ich mache das, weil ich es möchte.

    Mir würde es im Traum nicht einfallen irgendwelche Dinge kaufen zu "müssen", weil der Schulträger oder die Schule es nicht kaufen wollen / können.

    Ich glaube, das ist der Unterschied. Wenn ich etwas kaufen MÖCHTE, weil es mir Arbeit abnimmt oder ich Lust darauf habe, irgendwas im Unterricht damit auszuprobieren, dann kaufe ich es (klar, sofern es einen bestimmten und von mir festgesetzten Wert nicht überschreitet).

    Aber ich bin nicht bereit, etwas zu kaufen, das ich kaufen SOLL, weil es die Schule so möchte. Und Grundausstattung schon mal gar nicht. Wenn das bisher alle Kollegen gemacht haben, ohne mit der Wimper zu zucken, finde ich das erstaunlich. Aber wenn du es jetzt nicht machst und damit vielleicht den Weg ebnest für Kollegen, die zukünftig dann auch nicht mehr auf Privatkosten die Wünsche der Schule besorgen, ist das doch eine gute Sache! :)

    Ich habe das auch mal gemacht (vor sehr langer Zeit) und mich dann sehr geärgert, weil das teuer angeschaffte Material (in diesem Fall die Lehrer-Handreichungen und ein paar Poster) nach einem Durchgang wegen Änderung des Lehrwerkes nicht mehr gebraucht wurden. Sie stehen hier immer noch im Schrank.

    Dafür gibt es Gelder, die die Schule ausgeben kann / sollte. Was nicht gekauft wird, kannst Du auch nicht verwenden.

    Der Teenie wird 14. Da wir auf dem Land wohnen (die Kreisstadt mit 40000 Einwohnern, in der es so eine Rallye gibt, ist 30 km entfernt) gibt es keine regionalen Anbieter. Leider! Bisher habe ich die Kindergeburtstage immer selbst ausgearbeitet und die tollsten Rallyes, Schatzsuchen etc. entwickelt. Aber zum einen gehen mir nun echt die Ideen aus und mit 14 möchten die Kids auch nicht mehr hier vor Ort herumschleichen.

    Ich frage mich bei dem o.g. Anbieter, ob die Rallyes stadtspezifisch sind oder in jeder Stadt irgendwie gleich. Und ob das dann wohl ansprechend / interessant ist. Ganz günstig ist es nämlich nicht, und lauter unzufriedene Teenies möchte ich auch nicht haben. 8) Ich überlege also weiter...

    Hallo zusammen,

    hat jemand von euch schon Erfahrungen mit den Angeboten von stadtrallye.de gemacht (ich hoffe, ich darf hier danach fragen - Werbung möchte ich jedenfalls nicht machen, ich kenne das Konzept ja gar nicht!)? Die bieten in vielen Städten Outdoor-Rallyes a la Escape Room an und ich überlege gerade, ob das was für den Teenie-Geburtstag meines Kindes wäre. Allerdings kenne ich niemanden, der das bisher gemacht hat und mir sagen kann, ob die Rallyes gut durchdacht, interessant, abwechslungsreich, lösbar etc. sind. Vielleicht gibts ja hier jemanden, der Erfahrungen damit gemacht hat. Ich würde mich über Rückmeldungen freuen.

    Beste Grüße, nani

    Ich schubse dieses alte Thema mal hoch, weil das Lesen so wichtig ist und ich gern mehr Zeit in meiner 3. Klasse darauf verwenden würde.

    Habt ihr tolle alltagstaugliche Ideen für Lesespiele, bei denen die ganze Klasse mitmachen kann?

    Mir fällt gerade nur ein:

    - Lesespaziergang

    - Lesekärtchen vom Zaubereinmaleins

    - Lesen im Lesetandem

    Das alles finden meine Schüler super, aber vielleicht gibts ja noch viel mehr, was ich noch nicht kenne oder mir gerade nicht einfällt?!

    Danke und beste Grüße!

    Hallo,

    über den Blogtipp von Quittengelee und die Idee von Palim kam ich auf einen Lesespaziergang und bin bei eduki im kostenlosen Bereich fündig geworden. :)

    Es hat soweit alles gut geklappt und meine großen Schulkinder waren tolle Leser und Unterstützer der Kleinen bei der Suche der zum vorgelesenen Text passenden Bilder. Das hat allen Spaß gemacht!

    Danke für Eure Tipps!

    Das ist auch eine sehr schöne Idee! (Aber auch dafür fehlt mir Material....) Die Kleinen sollten bei meinem ursprünglichen Plan ja auch nicht 10-15 Minuten nur zuhören, sondern die Bilder "lesen", während die Grundschulkinder den Text lesen. Aber vielleicht gefällt mir deine Idee noch besser. Oder eine Mischung aus beidem. :)

    Hallo ins Rund,

    die zukünftigen Erstklässler kommen in meine Klasse zu Besuch und sollen zum Schnuppern in den Unterricht eingebunden werden. Ich würde gern mit allen etwas lesen (jeweils in einer Kleingruppe: ein bis zwei Schulkinder mit einem Kindergartenkind), wobei die Kita-Kinder Bilder "lesen" und die Großen den Text drum herum. Natürlich gibt es viele Bücher, die so aufgebaut sind, aber ich benötige einen Text, der in ca 10-15 Minuten gelesen werden kann (alles weitere wäre für die Kleinen sicherlich zu lang) und vielleicht auch für alle gleich ist. Sonst brauche ich sehr viele Bücher...

    Lange Rede, kurzer Sinn: kennt ihr solche Texte (im Idealfall zum Runterladen im Internet)?

    LG Nani

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