Beiträge von nani

    Der Sinn der Trennung ist ja auch, dass man im Unterricht Abstand halten kann. Bei vollen Klassen ist das in der Regel nicht möglich.

    Trotzdem wäre es natürlich schön, wenn die Kinder sich nur in ihren Gruppen bewegen. Aber das liegt ja auch in der Gruppeneinteilung.

    Das stimmt! Freunde zu trennen ist natürlich blöd. Wenn man ohnehin nur ein oder zwei Kontaktpersonen hat, wäre es schön, wenn der beste Freund dabei wäre. Aber üblicherweise wissen die Lehrer doch, wer wen gern trifft und haben das bei der Einteilung hoffentlich berücksichtigt.

    Also bei meinen ist das durchaus möglich, sich innerhalb der eigenen Gruppe zu treffen und eben nicht Kinder der jeweils anderen Gruppe. Wäre doch komplett widersinnig! Dann braucht man sich auch nicht darüber aufzuregen, dass die Zahlen nicht runtergehen und die Trennung (und die vielen, vielen anderen Konsequenzen dieser Sorglosigkeit) noch ewig weiterbesteht.


    Im Übrigen: wenn sich zwei Achtjährige vor dem Schulgebäude umarmen - okay. Aber wenn ein Vater bewusst Regeln umschifft....hm. Finde ich daneben.

    Die Absprache mit Parallelkollegen würde ich dir auch empfehlen. Frage, frage, frage. Jeder fängt mal neu an, und die Zeiten sind jetzt einmal mehr besonders.


    Als Tipp: nimm dir für jeden Tag nur wenig vor. Im Grunde sind deine Ersties noch ganz frisch an der Schule, weil so viel Unterricht ausgefallen ist. Und bei den Kleinen dauert alles lange, selbst das Herausholen einer Mappe oder das Abheften eines Arbeitsblattes zieht sich eeeeewig hin.


    Ich würde den Tag gut strukturieren (es gibt für die Visualisierung des Tagesablaufs an der Tafel tolle Bildkarten in Büchern und im Netz) und nach einer Lernphase immer etwas mit Bewegung einbauen - kleine Bewegungsspiele (oft gibts da auch etwas Passendes zum aktuellen Buchstaben), Brain Gym (kannst Du googeln, das sind kleine Übungen für zwischendurch und danach können alle wieder klar denken ;-) ) etc. Mach jeden Tag Mathe und Deutsch, verknüpfe es mit anderen Fächern, wo immer möglich. Wenn ihr das "ei" in Deutsch besprecht, kannst du das Eichhörnchen in Sachunterricht parallel aufgreifen (oder auch in Kunst oder evtl. auch in Musik, vielleicht gibts da was Passendes).


    Und nimm den Druck raus - bei den Kindern und bei dir. Ohne Druck lernen die Kleinen am besten und dir gehts auch besser. Habe aber dein Ziel vor Augen (zB alle oder fast alle Buchstaben bis zu den Sommerferien schaffen und Addition und Subtraktion bis 20), dann wird es schon klappen. Viel Erfolg!

    Heute gab es an meiner Schule auch die Bescheinigungen fürs Testen beim Allgemeinmediziner (ein Mal pro Woche kostenfrei in NDS). Aber wenn ich hier lese, dass es "unsozial" ist, sich deshalb nicht wöchentlich testen zu lassen, wundere ich mich doch sehr.


    Wir leben nun seit einem Jahr mit diesem blöden Virus und ich habe mich (soweit ich weiß, ich habe mich noch nie testen lassen) bisher nicht angesteckt. Würde ich Symptome bekommen, die auch nur entfernt auf Corona hindeuten könnten, gehe ich zum Testen. Klar. Und wenn ich Kontaktperson einer infizierten Person war, auch. Aber ich sehe gerade nicht, warum ich mich wöchentlich bei einem Arzt ins völlig überfüllte Wartezimmer mit hustenden und sonstwie erkrankten Personen setzen sollte, wenn ich mich fit und gesund fühle. Da stecke ich mich vermutlich wahrscheinlicher an als im Klassenraum, wo gelüftet wird, man viel Platz um sich herum hat und vor allem weiß, wer täglich da ist (und ggf. wer hustet). Klar, es gibt Menschen, die Angst haben. Das war ja auch die Begründung von Herrn Tonne, er möchte ihnen Sicherheit bieten. Zu den Ängstlichen gehöre ich aber nicht. Respekt ja, ich möchte mich nicht anstecken, aber ich laufe nicht seit einem Jahr mit Panik durch die Gegend und habe es auch zukünftig nicht vor. Und meine Kontakt sind so überschaubar, dass ich behaupten würde, es mitzubekommen, wenn jemand dieser wenigen Personen erkrankt. Und dann lasse ich mich natürlich testen. Aber ein Mal pro Woche? Nee, das finde ich überzogen.

    Hallo zusammen,


    kennt ihr gute Seiten, auf denen Grundschüler online Englisch üben können? Ich möchte ein Padlet erstellen und würde es am liebsten thematisch aufbauen: colours, school things, animals etc. Zu jedem Thema würde ich gern auf ein, zwei, drei geeignete Seiten verweisen, auf denen man zu diesem Thema kleine Spiele / Übungen machen kann, Lieder hören etc.


    Kennt ihr so etwas? Freue mich über Tipps.


    Danke und LG

    - Auf jeden Fall Geocachen :-)

    - Schatzsuche (auch da gibts digital Möglichkeiten, wenn man nicht selbst den Weg mit Karte oder Schnipseln vorbereiten möchte - wir haben dafür einen kostenlosen Testzugang von troovie) - am Ende wartet natürlich wirklich ein Schatz (Ü-Ei oder so)

    - Lego bauen

    - oder generell mal ein neues Spielzeug ins Kinderzimmer einschleusen (gerade boomen hier die WhatsApp-Flohmärkte, da kann man günstig vor Ort tauschen oder shoppen)

    - Mega-Outdoor-Spielzeug: Stampfrakete / Stomp rocket auf dem Feld oder im Garten - der Superspaß!

    - Briefe an die Freunde schreiben, schön verzieren und anschließend Postbote spielen (das tolle ist: anschließend bekommt das Absenderkind Briefe zurück!)

    - Schiffe basteln (Papier, Holz, ...) und auf einem nahegelegenen See schwimmen lassen

    - Zauberkasten ausprobieren und Zaubershow einstudieren

    - Steine anmalen (kennst du das? War hier im letzten Lockdown ein Hype: man grundiert Steine, malt sie mit Steinmalstiften /Acrylstiften an, lackiert sie mit Schutzlack und legt sie bei einem Spaziergang o.ä. aus. Wer einen Stein findet, postet ihn z.B. in einer Facebook-Gruppe. Tolle Motivation für Spaziergänge!)

    Hallo zusammen,


    Kürzlich wurde ich an eine Grundschule versetzt, die technisch ziemlich gut ausgestattet ist. Aber die tolle Ausstattung hat natürlich nur einen Nutzen, wenn man sie auch zu benutzen weiß! Deshalb suche ich nach tollen und geeigneten Lernprogrammen für Grundschüler - und zwar sowohl für die Benutzung zu Hause als auch in der Schule. Ich baue aufs Schwarmwissen und hoffe auf tolle neue Ideen. :-)


    Ich kenne bisher eigentlich nur "padlet". Darüber habe ich für meine Klasse ein nettes "virtuelles Klassenzimmer" erstellt. Die ersten drei oder vier Padlets sind kostenlos, von daher kann man das problemlos testen.


    Was kennt und nutzt ihr so?

    Ich möchte mich Kopfschloss anschließen. Ich kenne Kinder aus meiner eigenen Schule, die rein kognitiv locker in der höheren Klasse zurechtgekommen sind, sozial aber ständig außen vor waren, weil die anderen Kinder eben ein Jahr älter waren. Noch gravierender werden die Unterschiede im Sozialverhalten mit Beginn der Pubertät - also in etwa zeitgleich mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule (Klasse 5). Dort von vornherein keinen Anschluss zu finden, weil man "das Baby" ist, kleiner ist oder einfach andere Themen / Interessen hat, muss schlimm sein für das Kind.


    Wenn möglich, würde ich ein Überspringen vermeiden - mit 9 Jahren aufs Gymnasium zu gehen ist m. M. nach nicht unbedingt erstrebenswert. Wobei es sicherlich auch Kinder gibt, die das wuppen können. Für mein Kind wünsche ich es mir aber nicht.


    Allerdings muss euer Sohn dann anderweitig gefördert werden, und da seid ihr ja auch total gut dabei mit all den Hobbys. Schade, dass er auf einer so konservativen Schule ist. Wäre der Unterricht dort moderner / differenzierter, wäre es für ihn sicherlich einfacher.


    Ich denke, es führt kein Weg daran vorbei, Differenzierung einzufordern. Die Idee des Schulleiters, ihn überspringen zu lassen, ist für ihn die einfachste Lösung. Aber er ist verpflichtet, zu differenzieren! Notfalls könntest Du als Mathelehrerin ja nach passendem Material schauen und es anbieten. Grundsätzlich finde ich den Gedanken sinnvoll, dass dein Sohn die "Basics" mitmacht und anschließend (also während die Mitschüler langatmig üben) neue/komplexere/weiterführende Aufgaben bearbeitet.

    Würden sich die Menschen an die Maßnahmen halten, die seit fast einem Jahr gelten, hätten wir jetzt nicht die Situation, die wir haben.


    Die Situation vom Frühjahr sollte sich nicht wiederholen und die Schulen sollten offenbleiben - aber wenn es doch nun mal nicht zu verantworten ist? Ich glaube, dass es JEDEM lieber wäre, wenn wir endlich wieder unseren normalen Alltag haben könnten, aber dazu braucht es eben niedrige Ansteckungsraten, damit unser Gesundheitssystem es schafft. Muss ich ja nun auch nicht näher ausführen, das wissen wir alles seit vielen, vielen Monaten.


    In meinem Umfeld halten sich die Leute ziemlich strikt an die Regeln und vermeiden Kontakte, wo immer möglich. Ja, man darf einen Menschen treffen - muss das aber nicht ausreizen und jeden Tag irgendwen anders treffen. So halten es alle im Freundeskreis. Die Zahl der privaten Zoom-Meetings steigt dafür.

    Es wurden ja schon tolle Ideen gesammelt!


    Generell finde ich "Wandertage" total gut. Das war früher ja die beliebteste Auszeit vom alltäglichen Schultrott und ist in den letzten Jahren total in Vergessenheit geraten, weil Zoos, Freizeitparks und Co einfach beliebter geworden sind. Aber die haben nun natürlich alle geschlossen. Deshalb: Einfach mal einen Tag lang rausgehen, durch Wälder, Felder, Wiesen streifen, Tiere beobachten, Tierspuren suchen, das Wachstum auf den Feldern betrachten. Aktuell könnte man gut Naturmaterial für Weihnachtsbasteleien suchen (z.B. einen Stern aus Ästen basteln, Tannengrün oder Moss, ...).


    Ansonsten finde ich Gesellschaftsspiele auch gut. Das kennen viele ja auch schon gar nicht mehr, dabei gibt es richtig tolle Spiele für jedes Alter. Alle zusammen könnten auch "Die Werwölfe von Düsterwald" spielen.


    Hauswirtschaft ist doch erlaubt, oder? (Bin an der GS, da gibts das nicht.) Man könnte auch zusammen was in der Küche herstellen, z.B. Pizza. Durchs Backen wird nun jedes Virus abgetötet (und falls Essen nicht erlaubt ist, nimmt halt jeder ein Stück mit).

    Ich hab die letzten Seiten hier so überflogen. Ist ja immer interessant, wie es in anderen BL so abläuft und was ihr alle da so erlebt. Hier, in einem eher ländlichen Bereich in NDS, gehen die Werte zwar auch hoch, aber es ist sicherlich kein Vergleich zu anderen Regionen, wo tatsächlich "die Hütte brennt".


    In diesem Thread geht es ja heiß her mit Wechselmodell, Wunsch nach Schulschließung etc. Ich muss echt sagen, dass ich sehr hoffe, dass die Schulen geöffnet bleiben. Viele Eltern haben schon im Frühjahr alle Urlaubstage aufgebraucht (wir hier hatten insgesamt 60 ausgefallene Schultage, das sind mehr Urlaubstage, als zwei Elternteile zusammen haben!) und müssen einfach arbeiten. Zudem denke ich, dass wir mit dem Virus noch eine ganze Weile leben müssen. Ich tippe auf mindestens noch ein Jahr, aber wer weiß. Von daher müssen wir uns eh irgendwie damit "arrangieren", uns persönlich schützen und lernen, mit der Situation umzugehen. Keiner hat sich das so gewünscht, aber wir haben keine Wahl und müssen das Beste draus machen. Deshalb hoffe ich auch, dass Gastronomie, Wirtschaftsbetriebe und Co geöffnet bleiben, denn sie können ja nicht für die nächsten Monate (Jahre?) schließen, bis Corona "vorbei" ist. Wenn das überhaupt mal geschieht.


    Von daher: haltet alle durch, schützt euch, passt auf euch auf. Liebe Grüße

    Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber für mich klingt das panisch und hysterisch. Ich nehme Corona auch ernst, trage Maske, lüfte etc., aber extreme Angst davor, krank zu werden, habe ich keine. Respekt höchstens, deshalb wende ich ja die AHA+L-Maßnahmen an. Zugegebenermaßen wohnt in meinem Haus aber auch keine Großmutter oder ein Risikopatient.


    Nichtsdestotrotz denke ich, dass wir lernen müssen, mit der "Gefahr" zu leben. Eine (möglicherweise jahrelange) angstgeschwängerte Atmosphäre in eurer Familie macht auch krank, und zwar seelisch.


    Deshalb: DU lüftest den Klassenraum, in dem Du unterrichtest (und lässt Tür und Fenster zeitgleich auf, dann hast Du Durchzug und die Luft wird schnell ausgetauscht), DU trägst eine Maske, DU wäscht deine Hände. Wenn Du Dich (und Deine Eltern sich natürlich auch) so verhältst, wirst Du Dich höchstwahrscheinlich nicht anstecken.

    Grundsätzlich sehe ich das genauso. Ich kenne aber Leute, die haben ihren Individual-Urlaub für die Herbstferien lange vor Corona gebucht und bekommen kein Geld zurück, wenn sie nun nicht fahren. Klar, das ist ein Luxus-Problem. Aber wenn jemand unter diesen Bedingungen dennoch fahren möchte, finde ich das okay. Natürlich muss er danach in Quarantäne bis zum Test und natürlich gibts dafür kein Geld für die ausgefallenen Arbeitsstunden.

    Kindergruppen können ja auch Schulklassen sein. Ich meine gerade eine Kindergartengruppe.


    Wegen Corona findet in der Kita meines Kindes gerade echt wenig statt. Jeden Tag drinnen spielen und draußen auf dem Hof spielen. Nichts besonderes, keine tollen Bastelprojekte und schon gar keine Unternehmungen außerhalb des Kita-Geländes. Und das war eigentlich schon vor Corona so, nur nun ist es noch ausgeprägter. Sehr schade! Viele Kinder haben schon gar keine rechte Lust mehr auf immer dasselbe Spiel, das sehe ich bei meinem Kind und habe es im Gespräch mit anderen Eltern ebenfalls erfahren.


    Nun steht der erste Elternabend (unter anderem mit dem immer wiederkehrenden TOP "Aktivitäten") vor der Tür und ich vermute, dass gesagt wird, dass coronabedingt leider keine Unternehmung stattfinden kann.


    Ich finde, das geht schon! Man könnte

    - in den Wald gehen, Naturmaterialien sammeln oder einfach spielen

    - mal zu einem anderen Spielplatz gehen und dort spielen

    - evtl. einen Spaziergang durch den Ort machen

    - auch ein schönes (Jahres-)Projekt hätte was


    Was für Ideen habt ihr denn noch? Was kann man - trotz Corona - machen? Oder was wird bei Euch gemacht?


    Freu mich über Ideen, die ich dann beim Elternabend gleich einbringen kann... :)

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