Beiträge von nani

    Ihr lieben Niedersächsler,

    in diesem Jahr haben wir ja eine ganz neue Situation was Ferienanfang und -ende betrifft: das jetzige Schuljahr endet an einem Freitag und das neue beginnt an einem Montag (nicht so wie sonst Ende am Mi und Beginn am Do). Ich persönlich finde das ja total doof, weil ich diese halben Wochen einfach immer klasse fand!

    Nun kommt aber noch was anderes hinzu: die Einschulung der neuen Ersties.
    Einige Schulen schulen die Kleinen ja schon am Samstag vor Schulbeginn ein (1.9.) und die Ersties haben am Montag (3.9.) ihren ersten Schultag.
    Mein SL hat beantragt, dass die Einschulungsfeier erst am Samstag nach Schuljahresbeginn (8.9.) sein soll, weil unsere Einschulungsfeier immer von den Dritt- und Viertklässlern gestaltet wird und wir uns nicht darauf verlassen können, dass die Kinder nach sechs Wochen ohne erneute Erinnerung zur Feier erscheinen und dann auch noch ihre Beiträge / Vorführungen im Kopf haben. Gedacht war, dass die Erstklässler dann am Mo, 10.9. ihren ersten Schultag haben. Nun stellte sich aber heraus, dass das aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist, dass die Kinder noch eine Woche nach Schuljahresbeginn zu Hause betreut werden müssen. Konsequenz: die Erstklässler kommen, genauso wie alle anderen Schüler auch, am Mo, 3.9. in die Schule (schön, so im allgemeinen Wiedersehenschaos der größeren Schüler), die Einschulungsfeier findet aber am Samstag darauf erst statt!!

    Ich bin echt schockiert...hatte mich schon so gefreut, dass ich statt zweier Tage wie bisher (bzw. zumindest an einigen Stunden dieser beiden Tage) nun fünf Tage habe, um den Klassenraum herzurichten und noch dies und das vorzubereiten, zu basteln und zu kopieren - nun habe ich statt zweier Tage gar keinen mehr! :( Aber OK, das ist nun wirklich mein Problem, mein Job beginnt nun mal am 3.9. und ab dann habe ich auch parat zu stehen.

    Nun frage ich mich allerdings, wie ihr es organisiert. Tatsächlich eine Woche Schule und erst danach die Feier mit Schultüte und Gottesdienst und so? Finde ich doof. Meinem Gefühl nach gehört die Schultüte zum ersten Schultag! Und eine Feier, wenn man doch schon fünf U-Tage hinter sich hat, finde ich auch irgendwie lahm...die "erste Schulstunde" danach kann dann aber wirklich wegfallen.

    Schreibt doch mal bitte, wie das an Euren Schulen geregelt wird! Danke!

    Edit: Ich habe eben gesehen, dass es wirklich nur in diesem Jahr so ist, dass das Schuljahr am Fr endet und am Mo beginnt. Die nächsten Jahre läuft es zum Glück wieder wie bisher. Nun finde ich es aber noch viel ungerechter, dass wir Erstklasslehrer diese beiden (zumindest etwas ruhigeren) Tage zu Schuljahresbeginn nicht bekommen, die es sonst durch den Donnerstag und den Freitag noch gibt. Könnte man nicht zumindest noch den Montag und/oder Dienstag für die Erstklässler freigeben, damit die großen Kinder angekommen sind und vor allem die Erstklasslehrer, die eh schon genug Stress haben werden und mit Sicherheit auch schon hatten, noch Zeit für wichtige Dinge??

    Hallo,

    mein SL spricht in letzter Zeit ganz oft von der Inklusion UND der sonderpäd. Grundversorgung. Ehrlich gesagt dachte ich, dass das ein und dasselbe sei... Er spricht aber immer von dem einen UND dem anderen. Kann mir jemand bitte kurz den Unterschied erklären? Mir ist es echt unangenehm, Euch das zu fragen, aber vor meinem SL wäre es mir auch peinlich... :sleeping:

    Danke und Gruß

    DANKE nochmal! Ich habe mich eigentlich für alles entschieden :D , muss jetzt aber noch schauen, was ich davon noch irgendwo bekomme! Heute musste schon der Dachboden meiner Eltern herhalten, ein paar gruselige Dinge kamen da tatsächlich noch zutage. Kennt ihr noch diese "Klammertiere", die man sich früher tatsächlich an Gardinen oder gar Pullover geklemmt hat? Sowas habe ich z.B. entdeckt. Und Cassetten, eine alte Zeitschrift, Deko für den Setzkasten etc. Leider keine Glasschnuller oder eine Diddl-Maus.Ich suche weiter.
    :winkewinke:

    Ihr Lieben,

    demnächst bin ich zu einer 90er-Fete eingeladen und würde der Gastgeberin gerne ein Geschenk a la 90er machen. Hab an eine Art "Präsentkorb" mit typischen Dingen der 90er gedacht. Zum Beispiel haben wir zu der Zeit gerne "Baileys" getrunken, davon vielleicht was. Oder ich bastele eine neue Verpackung für Twix mit dem Aufdruck "Raider". Sowas in der Art. Aber ich brauche noch mehr Ideen. Könnt ihr mir helfen??

    DANKE!

    Ich habe mal einen U-Besuch zum Thema "Mose am brennenden Dornenbusch" gehabt und gebe Dir gerne Tipps. Allerdings wäre es hilfreich, wenn Du, so wie schon mein Vorschreiber schrieb, schon mal grob skizzierst, was Du Dir vorstellst, was Deine Ideen sind und was Deine Klasse "braucht". Dann bekommst Du ganz sicher Rückmeldungen.

    Gute Freunde von uns haben vor fast einem Jahr ihr Baby kurz vor der Geburt verloren. Der erste Geburts- und gleichzeitig auf Todestag nähert sich nun und wir würden den Eltern gern zeigen, dass wir an das Baby denken und es nicht vergessen haben und es toll finden, wie tapfer sie als Eltern mit der schwierigen Situation umgehen. Die Frage ist nur: wie? Auf jeden Fall schreibe ich eine Karte, aber ich würde gern noch ein kleines Geschenk dazutun. Einen Schutzengel mit dem gravierten Namen des Kindes haben die Eltern schon. Gibts noch eine andere schöne Idee? Mir will nichts einfallen.

    Hallo ihr Lieben,

    am Freitag habe ich mir die hiesige Krippe angesehen (ich wohne in einer relativ kleinen Gemeinde, es gibt nur eine Krippe) und bin fast hinten über gefallen, als mir die Krippenleiterin die Preisliste in die Hand gedrückt hat. Sie hat mein "Entsetzen" sehr wohl gesehen und meinte, dass die Gebühren individuell in den einzelnen Gemeinden festgelegt werden. Nun frage ich mich: habe gerade ich hier die teuerste aller Krippen erwischt? Einfach aus Interesse würde mich mal interessieren, wie das bei Euch ist. Der Vergleichbarkeit wegen gebe ich einfach mal den Betrag an, der fällig ist, wenn das Kind 4 Stunden pro Tag betreut werden soll und die Eltern 60.000 Euro pro Jahr verdienen:
    Meine Gemeinde: 253 Euro plus Mittagessen
    Nachbargemeinde: 151 Euro plus Mittagessen

    Ich bin gespannt...

    Zu einer bekannten Melodie einen neuen, zur Lehrerin passenden Text, dichten und gemeinsam singen?
    Einen kleinen Film drehen (vielleicht mit Interviews einiger Schüler und Kollegen, einem Rundgang über das Schulgelände)?

    habt ihr mal versucht freie Tage zu bekommen, weil in der nahen Familie irgendwas gefeiert wird?

    Das will ich noch kurz ergänzen: ja, auch für Kollegen wird das möglich gemacht (natürlich mit entsprechender Vorarbeit, das heißt, die Person muss die Stunden vorarbeiten oder im Notfall nacharbeiten). Ich glaube, ich arbeite echt an einer tollen Schule. :)

    denn es gibt eben die vielen anderen mütter und väter, die bei den problemen ihrer zöglinge genau auf solche geschichten warten...und dann kannst du so oft wie nur möglich sagen "locker bleiben"...denn der stress landet dann bei anderen.

    Vielleicht ist es das: solche Eltern gibt es bei uns an der Schule nicht. Problembezirk halt. Da kümmern die sich wenig und unser oberstes Ziel ist es, mit diesen Eltern bloß in (gutem) Kontakt zu bleiben, wenn wir sie denn mal sehen, um zu Gunsten des Kindes zu retten, was zu retten ist. Wenn wir uns mit den Eltern wegen "Kleinigkeiten" anlegen würden, machen sie dicht. Und dann: hast du vier Jahre lang Probleme und das Kind möglicherweise ein Leben lang. Diese Vorgehensweise hat sich an unserer Schule bewährt, auch in anderen Fällen. Beispiel Sexualerziehung: offiziell müssen alle Kinder daran teilnehmen. Ziehe ich das durch, habe ich nur noch Probleme mit den Eltern (endlose Diskussionen auf Elternabenden und am Telefon, daraus folgen dann Klassenkonferenzen und Gespräche mit dem Rektor etc.) und die Kinder fühlen sich unwohl. Also handhaben wir das lockerer und die Kinder, die aus (religiösen) Gründen nicht mitmachen, gehen während der entsprechenden Stunden mit einer Aufgabe in eine Nachbarklasse oder auf den Flur. Da wird kein großes Tamtam draus gemacht.

    Aber ihr habt Recht: das kann man sicherlich nicht in jeder Schule so machen. Liegt halt alles an den Eltern, Kollegen und der Schulleitung, was möglich ist.

    Ich hatte neulich einen ähnlichen Fall: das Kind fehlte drei Tage vor den Osterferien, das Nachbarskind (ebenfalls in meiner KLasse) wusste, dass die Familie im Urlaub ist. Der Schüler ist in der 4. Klasse, es ist zum ersten Mal vorgekommen, zu den Eltern habe ich ein gutes Verhältnis (was ich für wirklich wichtig in der pädagogischen Arbeit erachte). Toll fand ich das nicht, aber warum sollte ich daraus ein Riesentheater machen? Was habe ich davon? Nur Ärger, missgestimmte Eltern, Stress. Ich habe ihn als "fehlend" im Klassenbuch eingetragen, fertig. Mit meinem Chef habe ich darüber nicht gesprochen (hätte das Kind ein, zwei Wochen gefehlt, wäre das sicherlich anders), denn u.a. hätte ich ihn damit in die Lage gebracht, reagieren zu müssen. Ich glaube aber, er hätte so reagiert wie in meinem zweiten Fall:

    Vor ein, zwei Jahren hat mir eine Mutter kurz vor den Ferien "gebeichtet", dass der Flug schon zwei Tage vor Ferienbeginn geht. Mein Chef hat das auf meine Nachfrage hin durchgehen lassen - mit der Begründung, dass es eine Ausnahme bleiben muss, es von der Familie nicht "prahlerisch" vor anderen Eltern an die große Glocke gehängt wird, und vor allem mit der Begründung, dass wir uns selbst den guten "Draht" zu Eltern verbauen, wenn wir bei solchen "Kleinigkeiten" schon päpstlicher sind als der Papst. Die Kinder müssen den Stoff / die Hausaufgaben natürlich nachholen und fertig.

    Also: ich würde darum nicht so viel Wind machen - wenn es eine Ausnahme bleibt. Jetzt sind aber die Mühlen schon angelaufen (Sekretärin, Rektor, Handyanruf mit Flughafengeräuschen etc.), wie man nun verfährt, weiß ich auch nicht...

    Hallihallo,

    kurze Frage an Euch (die mir echt ein bisschen peinlich ist), denn ich stehe auf dem Schlauch: in den Zeugnissen für die erste Klasse schreibe ich ja u.a. auf, wie sicher die Kinder Laute und Buchstaben kennen. Wie kann ich notieren, dass die o.g. Buchstabenkombinationen noch nicht ganz gesichert sind im Gegenzug zu den "einfachen" Buchstaben wie a, m, l, s und so weiter? Habt ihr da einen Tipp für mich?

    DANKE!!

    Ich glaube, ich würde die entsprechende Kollegin ansprechen: "Hör mal, die Schüler haben mich das und das gefragt / erzählt, und ich frage mich, wie sie darauf kommen. Hast Du in Deiner Standpauke irgendwas dergleichen verlauten lassen?" Dann soll die Kollegin erstmal reagieren. Das Ziel des Gesprächs wäre, ihr klar zu machen, dass ihr Verhalten absolut nicht OK war und dass sie in Zukunft etwas vorsichtiger sein soll mit dem, was sie sagt.

    Hm, oder kann man das nicht bringen? Im MOment erscheint mir diese Vorgehensweise als ganz klar...

    Nö, gar nicht. Finde ich super, Deinen Vorschlag. Das werde ich auf jeden Fall so machen.

    Wie würdest Du (alle anderen dürfen aber auch gern antworten) denn dann im Unterricht mit dem Buch umgehen? Wenn wir, sagen wir mal, im Unterricht das erste Kapitel besprechen würden, haben einige Kinder vermutlich schon das ganze Buch gelesen und wissen somit, wie es weitergeht. Denen würde es ganz schwer fallen, ihr Wissen nicht preiszugeben - das aber wäre frustrierend für die anderen, denn die müssen dann ja eigentlich gar nicht mehr weiterlesen. Würdest Du / würdet ihr dann im Unterricht überhaupt noch auf einzelne Kapitel eingehen? Oder genügt es, wenn im LTB genügend Aufgaben zum "Nachdenken" und Reflektieren des Gelesenen enthalten sind?

    Bespricht man, wenn man ein LTB einsetzt, überhaupt noch im Klassenverband einzelne Aspekte des Buches? Und wenn ja, wann? Ganz am Ende, wenn alle mit dem Lesen fertig sind?

    Ihr seht, ich bin ein Neuling auf dem Gebiet und freu mich über Ideen!

    Guten Morgen,

    mit meinen Viertklässlern möchte ich eine Ganzschrift lesen und habe dazu ein Lesetagebuch erstellt. Die Frage, die sich mir nun stellt, ist, wie ich damit umgehe.

    Meine Idee ist, dass die Kinder das Buch vorwiegend zu Hause lesen und dort auch das Lesetagebuch bearbeiten sollen (HA über zwei Wochen hinweg). Aber auch im Unterricht dürfen sie natürlich im Buch lesen und auch Seiten im LTB ausfüllen. Nun frage ich mich, wie ich im Unterricht (mit allen gemeinsam) über das Buch und das LTB ins Gespräch kommen kann - es sind ja alle immer unterschiedlich weit... Oder reden wir erst nach zwei Wochen (=wenn alle mit dem Lesen und dem LTB fertig sein sollten) über den Inhalt des Buches?

    Habt ihr Anregungen für mich?

    Liebe Grüße und danke!

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