Beiträge von Brick in the wall

    Das Fazit ist, das ich leider nicht 6-7 Leute aus dem Unterricht schmeißen kann, dann würde es super laufen.

    Warum nicht?

    Ich kann natürlich nicht beurteilen, wie die kollegiumsinterne Unterstützung ist etc. und vor allem die Geschichte mit der Probezeit.
    Wenn aber 6-7 Schüler deutlich gemacht bekommen, dass sie mit einem Verhalten, wie du es beschreibst, im unterricht nicht willkommen sind, dann könnte das Wirkung zeigen.
    Meine Erfahrungen damit sind positiv, allerdings funktioniert das nur, wenn die Schüler grundsätzlich noch erreichbar sind und die Eltern ein Interesse an Schulerfolg der Kinder haben. Übertreiben darf man es auch nicht.
    Du selber musst dir allerdings vorher darüber Gedanken machen, wo du die Schüler ggf. unterbringst (Kollegen ansprechen) und musst dir auch sehr sicher sein, dass sie ihren Rauswurf nicht als Heldentat feiern, der entweder sofort von anderen Schülern oder von ihnen selbst in der nächsten Stunde wiederholt wird.
    Der Ausschluss muss also irgendwie spürbare Folgen - und zwar unangenehme. Z.B. ist man bei selbstverschuldetem Versäumen ja verpflichtet, alles nachzuarbeiten. Es könnte durch einen Test in der nächsten Stunde überprüft werden. Aber das wäre dann schon eine Stufe weiter, vielleicht ist das ja gar nciht nötig.

    Und wie gesagt: ob du dir damit nicht kollegiumsintern selbst ins Bein schneidest, musst du selbst beurteilen.
    Wenn du es nicht schon längst getan hast: Frag mal Kollegen, wie es bei denen läuft. Vielleicht erfährst du da etwas, mit dem du was anfangen kannst.

    Zu Physik selbst kann ich nichts sagen, aber Flipper hat auf jeden Fall einen ganz wunden Punkt getroffen, nämlich den Stundenplan.

    Je nach Studienseminar (oder wie das in RLP gennnat wirst), hast du entweder einen kompletten Tag Seminar oder an zwei oder drei Nachmittagen, das sind die üblichen Modelle
    In der Schule hast du Stundenverpflichtungen, die einerseits aus einem festen Plan für dich bestehen, außerdem wirst du wechselnden Ausbildungsunterricht bei erfahrenen Kollegen machen (müssen!), musst dich also nach deren Stundenplan richten. Da wechselst du noramerlweise alle paar Wochen.
    Nicht eingerechnet sind dann Fahrzeiten zwischen Uni, Wohnung, Schule und Seminar.
    Dazu kommt, dass von Refs je nach Schule mehr oder weniger deutlich erwartet wird, dass sie nicht "nur" Unterricht machen...

    Kurz: Ich halte das schon aus oragnisatorischen Gründen für unrealistisch.Wenn du Physik wirklich dranhängen willst, würde ich das so schnell wie möglich anfangen und das Ref ggf. um ein Jahr nach hinten verschieben. Ob die Variante für dich realistisch ist, musst du aber natürlich selber wissen.

    Hallo zusammen,

    unsere örtliche ARGE ist aus irgendwelchen Gründen nicht bereit, mir Auskünfte zu einem bestimmten Thema zu geben, auch nicht ohne Namennennung.
    Vielleicht kann mir hier aber jemand aus Erfahrung etwas dazu sagen.
    Es geht darum, dass für ein Kind meiner Klasse beantragt wurde, die Kosten der Klassenfahrt zu übernehmen, die im Herbst stattfinden wird.

    Ich glaube zu wissen, dass das GEld von der Behörde erst kurz vor der Fahrt auf mein Konto überwiesen wird, da es ja sein könnte, dass die Antragstellerin bis dahin nicht mehr leistungsberechtigt ist. Kann das jemand bestätigen? Oder kommt das Geld zu dem von mir festgesestzten Zahlungszeitpunkt für alle Eltern, der vor den Sommerferien liegt?
    Finanziell ist das für mich zwar nicht so entscheidend, aber es geht hier auch darum, die Glaubwürdigkeit der Familie zu beurteilen.

    Danke für eure Erfahrungen und schönes Wochenende, hoffentlich korrekturfrei!

    Auf die eigentliche Frage kann ich nicht antworten, würde aber dazu raten, ganz genau hinzusehen, ob die Unzufriedenheit wirklich am Bundesland NRW oder an anderen Dingen liegt. Du hast jetzt seit einem guten Monat eigenen Unterricht, vielleicht hat die Eingewöhnungsphase einfach nur noch nicht ganz geklappt?

    Vielleicht bin ich ja nicht gut genug informiert, aber ich habe es noch nirgendwo gelesen, dass man eine Note grundsätzlich nur nach oben verändern darf, wenn man sich vertan hat. Ich spreche für NRW und wäre dankbar, wenn das in der einen oder anderen Richtung jemand belegen könnte.
    Zu den Grundsätzen der Leistungsbeurteilung gehört doch vor allem, dass die Note erteilt wird, die der Leistung entspricht - bei gleichen Maßstäben für alle. Demnach muss ich eine falsch Note doch sogar ändern.
    Ich glaube, dass dieses Verbot ein Gerücht ist, das sich hartnäckig hält.

    Leicht gesagt, aber...

    versuch, möglichst sachlich damit umzugehen, also keine Brüllorgien. Die Schülerin und ihr Gefolge legen es ja nur darauf an, dass du die Beherrschung verlierst und sie sich hinterher darüber lustig machen können. Ich glaube schon, dass man die 5 vor die Tür setzen kann. Der Unterrichtsausschluss dienst ja u.a. dazu, Personen zu schützen und das Unterrichtsklima zu erhalten. Die Sache mit der Aufsichtspflicht musst du natürlich klären.

    Wenn der Rest des Kurses in Ordnung ist, könntest du die Sache ja evtl. auch mal offen ansprechen. Ist heikel, weiß ich. Ob das sinnvoll ist, musst du entscheiden, aber die normalen Schüler haben sicher auch keine Lust auf die Show.

    Davon abgesehen: Vermutlich hat das Mädchen ziemliche Problem, was ihr aber nciht das Recht gibt, sich wie die Axt im Walde zu benehmen. Ordnungsmaßnahmen sollte also ggf. folgen und ihre Erzieher müssen mit ins Boot.

    Das zweite Halbjahr hat in NRW doch gestern erst angefangen...

    Zum eigentlichen Thema: Das mit den 6 Schulstunden habe ich noch nie gehört, da würde ich an deiner Stelle mal in der [lexicon='BASS',''][/lexicon] nachschlagen und der Sache auf den Grund gehen.
    Wir regeln vergleichbare Fälle so, dass die Schüler je nach Situation entweder nicht beurteilt wrden oder aber so, wie es der Leistung in der anwesenden Zeit entspricht. Die ist natürlich nicht unbedingt großartig, wenn sehr oft oder fast immer gefehlt wird. Bei extrem hohen Fehlzeiten steltl sich ja sowieso die Frage, ob eine Wiederholung des Schuljahres nicht sinnvoll wäre.

    Habe schon in Hamburg anegerufen und gefragt und selbst die Mitarbeiterin fuer den Vorbereitungsdiesnt wusste nicht mal, wieviel man verdient und konnte es auch nicht herausfinden.


    Das kann ich mir wirklich kaum vorstellen, vielleicht war das eine Praktikantin...
    Eine Suche nach "Besolung Vorbereitungsdienst Hamburg" liefert direkt diesen Treffer hier: http://li.hamburg.de/contentblob/28…referendare.pdf
    Da steht auf S.34 alles, was du über das Bruttogehalt wissen musst. Besonders hoch dürften die Steuern nicht sein, aber dafür gibt es ja entsprechende Rechner im Netz.

    So ist es. Natürlich gibt es unangenehme Eltern. Aus verschiedenen Gründen.
    Das ist aber nicht die Mehrheit der Elternschaft.
    Die meisten Eltern sind erstmal an deiner Einschätzung ihres Kindes interessiert bzw. wollen dich kennenlernen. Bei den meisten ist das Gespräch dann auch schon vorbei, wenn du deine Eindrück geschildert hast.
    Also: Erstmal abwarten. In den letzten Jahren ist es mir übrigens nur einmal passiert, dass sich aufgrund von Nachhilfe einer meiner Schülerinnen ein Konflikt ergabt. Die Lehramtsstudentin, die die Nachhilfe gab, meinte, dass eine Klassenarbeit in einer anderen als meiner Schulform besser beurteilt woorden wäre. Wenn Eltern aus irgendeinem Grund ihrem Ärger Luft machen wollen, so meine Erfahrung, ist der Elternsprechtag meistens nicht der Ort der Wahl, sondern das wird dann geklärt, wenn es anliegt.

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