Beiträge von Brick in the wall

    Ist nicht überraschend, dass das kommt: Unsere Bezirksregierung hat heute gegen Abend einen Erlass rumgeschickt, nach dem die Schulen in der Sek.I eigenverantwortlich über die Anzahl der Klassenarbeiten entscheiden dürfen.

    Das gilt nicht für die Arbeiten, die an die Stelle der ZP10 treten.

    Von der Sek.II ist nicht die Rede.

    Bei mir ist das ähnlich wie bei Herrn Rau.

    Ich habe eine Nummer nur für Schüler und Eltern. Die ist so eingestellt, dass das Telefon zu bestimmten Zeiten nicht klingelt.

    Anzahl der ungeplanten Anrufe pro Jahr: ca.2.

    Wenn ich selber anrufe, unterdrücke ich die Nummer dann eben fallweise.


    Meine Handynummer gebe ich seit Jahren vor Klassenfahrten in der Mittelstufe raus. Gibt mir ein besseres Gefühl. Anzahl der missbräuclichen Anrufe bisher: 0.


    Aber, wie schon mehrfach gesagt, das ist eine individuelle Entscheidung. Bei uns hat das Sekretariat eine Telefonliste, die auch kollegiumsöffentlich ist. Die Nummer, die nicht an Eltern/SuS rausgegeben werden dürfen, sind markiert.

    Ich finde es richtig, dass Risikogruppen geschützt werden, keine Frage, bin aber mal gespannt, wie die praktischen Konsequenzen sein werden:


    Wer am 3.5. Risikopatient oder Risikoschüler ist, ist das am 4.5. auch noch - bis es irgendwann einen Impfstoff gibt.

    Ich kann mr bei keiner Lerngruppe vorstellen, dass man sie über einen sehr langen Zeitrum so beschult wie jetzt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diejenigen, die keiner Risikogruppe angehören, in einem Kollegium über einen sehr langen Zeitrum vielleicht 8-10 Leute (bei einem mittelgroßen Gymnasium, einfach mal geschätzt) vertreten.

    Der Fakt, dass immer noch nichts hinsichtlich der zu schreibenden Klassenarbeiten, der Benotung gesagt wurde, ärgert mich.

    Frau Gebauer hat gestern im Schulausschuss gesagt, dass darüber eben im Ausschuss eine Einigung erzielt werden solle, weil dann ja von der APO SI und APO GOSt abgewichen werden müsse. Das müsse bald geschehen.


    Mein Tipp: Schulen sollen, wenn möglich, eine Arbeit/Klausur pro Halbjahr schreiben lassen.

    Wir werden der Q2 Termine anbieten, bei denen sie individuelle Anliegen besprechen können.

    Außerdem wird es noch die Gelegenheit für Prüfungssimulationen geben und, wenn gewünscht, einige wenige Unterrichtsstunden.

    Alles als Angebot und auf freiwilliger Basis und zeitlich entzerrt.

    Montag bis Mittwoch rückt das Kollegium nicht an.


    Zur Frage der EF am Gymnasium: Frau Gebauer hat von den Jahrgängen gesprochen, die den Hauptschulabschluss nach Klasse 10, den mittleren Schulabschluss und das Abi machen. Damit wäre die EF in jedem G8-Gymnasium dabei.

    Unser Ministerpräsident hat ja heute bewiesen, dass NRW ein Sonderthema sein kann.

    Mein Vorschlag: Hier kann alles gesammelt werden, was mit der Schulöffnung in NRW zu tun hat.

    Ich denke dabei an Infos aus dem MSB und den BezReg und Ideen, wie sie umgesetzt werden können.

    Wenn wir uns hier auf NRW beschränken, könnte eine gute Übersicht aus der Praxis für die Praxis entstehen.

    Und wenn möglich: Keine Grundsatzdiskussionen, sondern nur NRW-spezifische Vorgaben und Ideen zur Umsetzung.


    Ich fange mal an, ohne dass es schon Infor darüber gibt, wie die Organsation in der kommenden Woche sein soll: Grundkurse sollten ausgedünnt werden. Nur die, die in einem GK Abi machen, haben da noch Unterricht.

    NRW


    27.4., Q2 (nur Abifächer), 6, 9+10/EF


    SL sorgen für Abstand, Klassenteilungen und Hygiene (die Woche ab dem 20.4. wird dann für einen Schnell kurs "Ich schneied mir etwas aus den Rippen) genutzt.

    Fächer: Sprachen und Mathe


    Informationen darüber, ob die in der APO SI und APO GOSt vorgesehene Anzahl an Klausuren etc noch gilt: 7.5.


    Es bleibt den Schulen selbst überlassen, ob sie in der einen Woche die eine Hälfte der Klasse und in der anderen Woche die andere Hälfte beschulen wollen. Alternative: Schichtbetrieb innerhalb der Woche.

    Wieso denn Anfang Mai, es geht um Anfang April!

    Ja, schon. Ich meinte das so, dss die Fragen nicht erst dann aufkommen, wenn wir wieder anfangen und es dann eine Woche oder länger dauert, bis sie beantwortet werden. Auch für das Miniserium ist das ja eine absolute Ausnahmesituation.

    Ich glaube zwar auch nicht, dass wir am 20.4. normal wieder anfangen werden, trotzdem ist es richtig, diese Fragen zu formulieren.

    Warum? Ich glaube zwar, dass alle möglichen Dinge durchdacht werden, aber trotzdem kann es nicht verkehrt sein, einen Hinwei aus der Praxis zu bekommen. Und falls wie wieder regulät unterrichten am dem 20.4. , müssen diese Fragen geklärt werden - und zwar nicht erst ca. Anfang Mai.

    Flipper, vielleicht möchtest du sie an das Ministerium oder an die BezREg senden?

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