Beiträge von Brick in the wall

    Vor ein paar Jahren, als ich in NRW Staatsexamen gemacht habe, zählte das Drittfach nicht in die Note mit rein.
    Grund: Drittfächer sind eigentlich für Lehrer gedacht, die nebenbei noch ein Fach studieren wollen - außerdem zählt es als Erweiterungsstudium, so dass du erst dann den Abschluss machen kannst, wenn du mit den ersten beiden Fächern durch bist. Du hast also schon eine Examensnote, bevor das Examen in Chinesisch überhaupt anfängt. Für dieses Fach gibt es dann ein Extrazeugnis, da steht auch sonst nichts drauf.
    Komisch, dass dir das dein Prüfungsamt nicht auch sagen kann...

    Ref. machst du übrigens nur in 2 Fächern, egal, wieviel du studiert hast. Du suchst die Fächer aus und wenn es keine oder kaum Seminare mit Chinesisch gibt, machst du in D+E und hast dann mehr Auswahl.

    Wir hatten mal die Situation, dass Referendarinnen in der Examenszeit eine längere Krankheitsvertretung übernommen haben. Wie freiwillig das war, weiß ich auch nicht. Unsere Fachschaft hat die anfallenden Korrekturen dann aufgeteilt, nachdem ein Erwartungshorizont erstellt worden war.
    Sowas zu fordern, ist natürlich schwierig, aber vielleicht ist es ja möglich, den/die Fachvorsitzende(n) dazu zu bringen, von selbst auf die Idee zu kommen?!

    Letzteres ist der Fall!


    Besoldungsdienstalter
    Was versteht man unter einem Besoldungsdienstalter (BDA)?

    Das BDA ist maßgeblich für die Feststellung der Stufe, aus der Ihr Grundgehalt errechnet wird. Das BDA beginnt grundsätzlich am Ersten des Monats, in dem Sie Ihr 21. Lebensjahr vollendet haben (wird als Regel-BDA bezeichnet). Dies bedeutet, dass Sie ab diesem Zeitpunkt Ihr Grundgehalt nach der Stufe 1 erhalten. Ab dem ersten des Monats, in dem Sie z. B. das 23. bzw. das 25. Lebensjahr vollenden, erhalten Sie Grundgehalt nach den Stufen 2 bzw. 3. Bis zum Erreichen der 5. Stufe erfolgt das Aufsteigen in die nächste Stufe im 2-Jahres Rhythmus. Danach bis zur 9. Stufe im 3-Jahres Rhythmus und bis zum Erreichen der Endstufe im 4-Jahres Rhythmus.

    http://www.lbv.bwl.de/fachlichetheme…ungsdienstalter

    Zitat

    Original von Ronia77
    aber wisst ihr zufällig, ob die "Vornoten" am Tag der UPP dem Prüfling bekannt sein müssen

    Mein Seminarleiter hat damals gesagt, dass die UPP offiziell keine Abschluss-, sondern eine ausbildungsbegleitende Prüfung sei, somit also auch nach der UPP noch UBs möglich seien.
    Nachgelesen habe ich das nie, aber wenn das so stimmt (er kannte sich gut mit Vorschriften aus), kann es ja keinen Zwang geben, dass die Vornoten bekannt sein müssen.

    Hallo delfinaki,

    oh, dsa ist aber bitter. Ich hoffe, du kommst schnell wieder auf die Beine.
    Ich kann nur für NRW sprechen: Ich weiß nicht, ob man nach nicht bestandenem 1. Stex. noch den Master (of Education oder so?) machen kann, wenn man Bachelor schon hat.
    Es gibt dann aber noch den berufsbereitenden Vorbereitungsdienst, für den es einige Voruassezungen gibt, u.a. muss man etwas studiert haben, wofür mind.8 Sem. Regelstudienzeit vorgesehen sind, also nicht Bachelor.

    Erstmal, auch wenn das nicht Kern des Problems ist: Es ist normal, dass man lange für die Erstellung von Material braucht, wenn man keine Routine hat.

    Das hört sich alles nicht gut an und wird auch nicht von alleine besser werden.
    Vielleicht gibt es im Kollegium jüngere Leute, die deine Fächer haben, aber nicht deine Mentoren sind? Wenn ja, dann sprich die an. Gerade die, die erst vor einigen Jahre ihr Ref absolviert haben, wissen oft aus eigener Erfahrung, wo der Schuh drückt und haben manchmal hilfreiche Tipps.
    Gibt es sowas wie einen Ausbildungskoordiantor an der Schule? Heißt je nach Bundesland anders, ist aber jemand, der für die Betreuung der Refs zuständig ist - unabhängig von den Fächern. Die sind auch für Probleme deiner Art zuständig.
    Was die Stoffverteilung angeht, würde ich, wenn ich wirklich keine Erfahrung und keine Unterstüzung habe und gar nicht weiß, wie ich es machen soll, die Zeit durch die Anzahl der Themen teilen und fertig. Damit ist zwar die Reihenfolge noch nicht geklärt, aber zumindest die ungefähre Dauer der jeweiligen Blöcke.
    Was sagen denn die Mitrefs? Gibt es da Unterstüzung?

    Alles in allem glaube ich, dass du gegenüber den Fachleitern die Karten auf den Tisch legen solltest, wenn es dir so schlecht geht. Zaubern können die zwar auch nicht, aber vielleicht haben sie einen Rat aus Erfahrung.
    Gut wäre natürlich auch, wenn du in der Schule eine vertrauenswürdige Person hättest, mit der du dich austauschen könntest.

    Und nicht zu vergessen: Für einen Anfänger sind 12 Wochenstunden viel.
    Refs befinden sich in Ausbildung, müssen teilweise den Job von fertigen Lehrern machen und werden finanziell kurz gehalten. Da kann niemand Perfektion erwarten! Man muss z.B. nicht immer das Rad neu erfinden, sondern kann zur eigenen Entlastung auch auf passendes U-Mat von Verlagen zurückgreifen.

    Wichtig ist, dass du versuchst, so schnell wie möglich persönliche und schulische Unterstüzung zu bekommen. Die Anfangsphase ist nämlich viel leichter, wenn man sie nciht alleine durchstehen muss - ich könnte mir gut vorstellen, dass die Welt in ein paar Wochen schon ganz anders aussieht!

    Zitat

    Naja, die Frage ist schon berechtigt - Refs haben da schon häufig Akzeptanzprobleme.

    Nach meiner Wahrnehmung aber nur dann, wenn sie ihren Job nicht angemessen ausüben (wie bei anderen Kollegen auch) oder wenn die Ausbildungslehrer sich so verhalten, dass das Ansehen untergraben wird.

    Wenn ich in der Situation wäre, würde ich mich zum Status auch erstmal gar nicht äußern, sondern dann kurz etwas erklären, wenn der erste Unterrichtsbesuch ansteht. Schüler sind bei sowas meistens sehr routiniert.

    Schüler interessieren sich relativ wenig für echte oder vermeintliche Hierarchein im Kollegium, solange sie es nicht mit Praktikanten oder Schulleitern zu tun haben.
    Bei uns ist es so üblich, dass sich neue Kollegiumsmiglieder selber vorstellen, da kann dann jeder sagen, was er will.

    Zitat

    Original von [FoNziE]
    Hallo

    Ich bin zur Zeit mit Mathe/Info im Ref und muss wohl abbrechen, da meine Augen bei dem Infolehrerberuf nicht so richtig mitmachen wollen. Nun möchte/muss ich ein drittes Fach studieren. Kann ich dann mit meinem Erstfach (Mathe) und meinem dritten Fach in das Referendariat einsteigen?

    Ich kann nur für NRW sprechen, aber wenn du ein 1.Stex. hast, hast du ja einen vollwertigen Uniabschluss, also sollte das kein Problem sein. Wer in NRW drei Fächer hat, wählt 2 für das Ref aus.

    Zitat


    Mir schwebt als Fach Philosophie vor. Kann man sich da in ganz Deutschland damit für das Ethik-LA bewerben (nach erfolgreichem ersten Staatsexamen) oder gilt das nur für Thü,Sachsen,Berlin?

    Grüße

    Das Fach Philo gibt es doch in vielen Bundesländern, also werden da auch Refs ausgebildet.

    Ich habe in einem Gespräch mal grundsätzliches Interesse bekundet, als es sich ergeben hat. Einige Zeit später wurde eine Stelle frei, ich wurde gefragt, ob das Interesse noch bestehe. Und jetzt bin ich AKO - ohne Bewerbungsschreiben o.ä.

    Ich war bisher erst einmal mit Herolé weg, kann die aber empfehlen.
    Zwischenzeitlich hatte ich Probleme verursacht, wo mit die Mitarbeiterinnen dann ordentlich unter die Arme gegriffen haben, um das zu lösen.
    Ich habe ebenfalls das Service-Paket in Anspruch genommen, so gut wie niemand hat allerdings pünktlich bezahlt, da war Herolé erstaunlich gelassen - im Gegensatz zu mir.

    Ich kann Sarek da nur zustimmen.
    Das Ref ist kein Urlaub, aber auch keine Horrorzeit gewesen. Die Arbeitsweise ist ganz anders als in der Uni und wenn man mit vernünftigen Leuten in der Schule und im Seminar zu tun hat, dann lernt man in der Zeit wirklich eine ganze Menge.
    Also bitte nicht verrückt machen lassen!

    Wer krank ist, ist krank - auch im Ref.
    Wenn es nötig ist, setz alles dran, wieder gesund zu werden, das ist langristig die bessere Lösung. Mit dem Seminar und der Schulleitung würde ich ein offenes Wort sprechen.

    Gute Besserung!

    Von Praktikanten werden keine Wunderdinge erwartet. Meistens hospitieren die ja nur und geben vielleicht einige wenige Stunden selber, gerade am Anfang des Studiums.
    Negativ fällt man als Praktikant auf, wenn man ungefragt alle möglichen Dinge besser weiß als Kollegen, die jahre- oder jahrzehntelang in der Praxis stehen.
    Verhalte dich ganz normal interessiert, dann klappt das schon.

    Auf die Aussage der Rektorin würde ich allerdings nicht zu viel geben. Bis du als Bewerber auftreten könntest vergehen noch einige Jahre. Wenn sich in der Zwischenzeit jemand mit deinen Fächern bewirbt und da wirklich Mangel besteht, wird die Schule vermutlich zugreifen, um die Lücke zu stopfen.

    Naja, Visionen müssen ja nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun haben, ob man die Details nun für wünschenswert hält oder nicht.

    Interessant wäre aber sicherlich, sich mit dem Katalog mal vor dem Hintergrund der heutigen Realität auseinanderzusetzen. Da könnte man z.B. mal über Personal- und Raumbedarf reden und sich mal den Istzustand an vielen Schuen ansehen. Dann ist man ganz schnell bei dem Unterschied zwischen politischen Sonntagsreden und politischem Handeln. Das ist z.B. eine Herausforderung der Schule im 21. Jahrhundert.

    Wenn das klar auf den Punkt geberacht wird, ist das auch eine Form der Praxisvorbereitung...

    Edit: Dass manches in Uniseminaren manchmal wirklichkeitsfern ist, ist natürlich nicht, auch hier nicht, Schuld der Teilnehmer.

    Ich arbeite ohne FQ. Im Ref. vor ein paar Jahren war das mal Thema in der Fachkonferenz. Der Vorsitzende hat bei der BezReg angerufen und sich die Antwort eingehandelt, dass es in Deutsch keinen FQ gibt.
    Finde ich zwar nicht richtig, aber das ist wohl Stand der Dinge.

Werbung