Das ist schwierig, weil mindestens 30% der Arbeitszeit zu Hause stattfindet. Nicht jeder kann oder will klar trennen. Bei mir erledige ich bei anstrengenden Korrekturen noch viele andere Dinge nebenher. Kurz Hunde versorgen, aufräumen, Zeitung lesen, Besuch empfangen, Gartenarbeit....
Einfach, weil nicht 30 Minuten starker Konzentration bei mir eine Abwechslung erforderlich ist.
Dasselbe gilt auch für Planung, Nachbereitung usw..
Will das nicht tracken und wenn ja, würde ich dabei alle privaten Tätigkeiten mit einbeziehen. So wie im Bürojob, wio zwischendurch Urlaub gebucht wird oder man sich mit der netten Kollegin länger übers Wochenende unterhält.
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Ist doch ganz einfach: Timer einstellen und bei jeder Unterbrechung kurz auf Pause drücken, z.B. wenn du zwischendurch die Spülmaschine umräumst, mit dem Hund Gassi gehst etc. Ist doch ganz normal, das mache ich schon immer so. Natürlich sind die 10 Minuten Spülmaschine umräumen keine Arbeitszeit.
Was ich jedoch sehr wohl als Arbeitszeit ansehe: Gespräche mit Kollegen. Z.B. wenn die Konferenz erst in 15 Minuten anfängt und man gemeinsam wartet etc. Das gehört zwingend zu einer guten gemeinsamen Arbeit dazu. Wir sind keine Roboter, die nur extrem zielgerichtete Kommunikation betreiben. Soziales Bonding ist wichtig für gute, effektive, gemeinsame Arbeit und das passiert ja auch in jedem Büro, auf jeder Baustelle, in jedem Geschäft. Warum nicht auch in der Schule.
Betrete ich die Schule, stempel ich quasi ein, verlasse ich sie, stempel ich aus. Und nur, wenn ich wirklich mindestens 15 Minuten am Stück ganz für mich alleine habe und privaten Kram erledige, dann trage ich das auch als Pause ein bzw. rechne diese Zeit dann ab.