Beiträge von Anna Lisa

    Es gibt doch genug Fortbildungen, gerade für Ipads, gab es immer schon und gibt es auch aktuell immerhin per Videokonferenz. Da muss man selbst aktiv werden. Diese Anspruchshaltung finde ich verwirrend, ja.

    Wieso denn Anspruchshaltung???

    Ich arbeite seit 20 Jahren mit einem wunderbar funktionierenden System, komme prima klar, kann alles machen, was ich möchte. Habe mich regelmäßig fortgebildet. Das EINZIGE Manko ist, dass es von mir selbst finanziert ist.

    Jetzt kommt mein AG daher und möchte, dass ich auf ein mir unbekanntes System wechsle, mit dem ich mich NULL auskenne.

    Warum soll ich mich denn jetzt aktiv darum kümmern? Der AG möchte doch, dass ich wechsle, nicht ich.

    Ich auch. Ich lasse mir aber trotzdem gerne von meiner Dienstherrin dabei helfen. Auf die ist immer Verlass.

    Sorry, wollt' ich dir gar nicht vors Gepäck defäkieren. Eine Idee, wie man Arbeiten ohne die nowendigen Geräte erledigen kann, habe ich aber nicht. Ich wandte mich zunächst an die Schulleiterin und erklärte ihr, dass es so nicht geht. Dann abwarten.

    Hast du überhaupt eine Möglichkeit, von iPad aus zu drucken?

    OK.

    Nein, ich glaube nicht, dazu bräuchte ich ein USB Kabel, oder? Wurde nicht mitgeliefert.

    Oder halt die umständliche Methode mit erst Mail schicken usw. Aber das darf ich ja dann nicht, weil ich die Daten ja nicht auf meinem Laptop haben darf.

    Also nein. Hat sich erledigt.

    Aber ehrlich gesagt, hat mich noch nie jemand gefragt, wo ich mit arbeite, womit ich drucke etc.... Hauptsache die Arbeit wird erledigt. Wird wohl auch in Zukunft keiner tun. Oder glaubt ihr, da kommt demnächst jemand vom Ministerium zum Kaffee in meinem Arbeitszimmer vorbei?

    Von Hand. An der Schreibmaschine. Auf einem Rechner in der Schule. Oder du diktierst sie auf Band und eine Schreibkraft tippt die.

    Ich denke, dann werden wir auf dem üblichen Weg darüber informiert. Mal sehen, wie groß die Freude dann über die iPads ist.

    Verarschen kann ich mich alleine. Ich würde mir eher hilfreiche und ernstgemeinte Tipps hier wünschen, denn die Frage ist wirklich dringend, da ich in den nächsten 3 Wochen AOSF-Gutachten schreiben muss und demnächst stehen ja wieder Abitur Gutachten an.

    Ich nutze ja bisher mein privates Gerät, weil mir das einfach deutlich die Arbeit erleichtert. Ich hätte gerne komplett auf ein Dienstgerät umgestellt, weil mich doch sehr nervt, zu Gunsten der dienstlichen Nutzung gewisse Einschränkungen am Privatgerät vorzunehmen (und sei es nur das Ausschalten der Benachrichtigungen, weil es doch etwas unanganehm war, als mal eine Dating App Benachrichtigung aufploppte, als das Ding gerade am Beamer hing 😄).

    Ohne Stift finde ich es allerdings auch nicht nutzbar. Und je länger ich darüber nachdenke, desto bescheuerter wäre es etwas anzunehmen, was noch eigene Investitionen erfordert.

    Annehmen kannst du es ja, musst es ja nichts nutzen, sondern kannst es in den Schrank legen. So geschehen bisher bei mir. Ich musste auch nicht unterschreiben, dass ich keine privaten Geräte mehr nutzen darf.

    Wenn ich da an meinen Bekannten denken, der selbst seinen 15 jährigen nicht alleine lässt.....

    Ich glaube man findet für jede Altersgruppe ein Argument warum man diese nicht alleine lassen kann.

    Bei den Grundschülern kann ich das bedingt verstehen, aber wir haben 5er die mit dem Zug zur Schule fahren und dann kommt das Argument, sie könnten nicht alleine bleiben, obwohl sie selbst an nem Bahnhof sich alleine zurecht finden können?

    Na ja, man kann 5.Klässler sicherlich mal 4-5 Stunden alleine zu Hause lassen. Kein Problem. Aber nicht 10 und dann abends anfangen, das Homeschooling zu machen.

    Manche Eltern müssen tatsächlich 8 Stunden oder mehr arbeiten und haben Wegezeiten von 30-60 Minuten. Da kommt man dann schon auf 10 oder mehr Stunden Abwesenheit, es gibt ja auch noch eine verpflichtende Mittagspause.

    Wenn ich mir vorstelle, dass ich morgens um 7 das Haus verlasse, wenn meine (gerade frisch 13 gewordenen) Kinder noch schlafen, und dann um 17.30 erst wieder da bin und die Kids machen die ganze Zeit nichts weiter als vor der Konsole oder am Handy zu hocken und sich Fastfood reinziehen...... Und Schulaufgaben sind dann selbstverständlich nicht komplett fertig. Nee danke.

    Klar, das geht mal 1x, davon stirbt keiner. Aber das geht halt nicht 5x die Woche und schon gar nicht über mehre Wochen.

    In einem Thread, in dem dauerhaft davon geredet wird, wie arm wir Lehrer dran sind, wenn wir uns Privatgeräte kaufen, finde ich die Arroganz, hier den privaten Einsatz der Eltern zu fordern, schon ziemlich bemerkenswert.

    Hhhhhm, also ich finanziere seit Ewigkeiten ohne zu Meckern meine Privatgeräte und tue das auch für meine Kinder. Für mich ist das selbstverständlich. Aber ich erwarte sonst auch nicht jeden Pups vom Staat. Meine Eltern haben mir beigebracht, dass jeder für sein Glück selbst verantwortlich ist.

    Ich finde, jetzt vom Staat zu verlangen, dass er auch noch jedem Schüler den Internetzugang finanziert, wäre doch etwas übertrieben.

    Cool wäre es natürlich, wenn ALLE Schüler Endgeräte bekämen, die mit einer Karte ausgestattet sind, womit man dann aber nur auf die Lernplattformen zugreifen könnte :engel:

    Wenn Du nicht zu Hause auf einen Internetanschuluss zurückgreifen kannst und die mobilen Daten exklusiv nutzen musst, sind 4 GB schneller weg, als Dir lieb ist. Wenn die mobilen Daten nur ergänzend genutzt werden, reichen sie in der Tat in der Regel aus.

    Gut, okay, das stimmt. Andererseits: Ich behaupte mal, dass für UNSER Homeschooling (Aufgaben werden online gestellt, längst nicht von allen Lehrern, meist nur die 3 Hauptfächer, keine Videokonferenzen) 1 GB reichen würde, es reicht ja, sich 1x am Tag einzuloggen.

    Wenn dann die 4 GB nicht reichen, liegt das nur daran, dass einem andere Sachen wichtiger sind und man sich das schlecht einteilt, aber nicht daran, dass es nicht möglich wäre, wenn man denn wollte. Ansonsten kann man ja auch noch 2-3 Euro mehr investieren und das Volumen verdoppeln.

    Ganz ehrlich: So viele Schüler haben ein IPhone - wer sich DAS leisten kann, kann sich auch die 10 GB im Monat leisten. Alles eine Frage der Priorität.

    Ich habe aktuelle einen Schüler, in dessen Haushalt das Internet ausgefallen ist, und die Telekommunikationsfirma schickt keinen Techniker wegen Corona. Ganz klasse! Ist im Shudown ja nicht so wichtig wie Zeitschriften oder Haarspülungen.

    Darüber hinaus hat das Kind sein Datenvolumen aufgebraucht. Neues kaufen ist nicht drin.

    Da würde eines der vielen schönen neuen Tablets, die nutzlos da unkonfiguriert bei uns im Keller liegen, auch nicht helfen.

    Meine Kinder haben eine Flatrate für 7,79 im Monat. Damit kann man unbegrenzt surfen. Ich selbst zahle nur unwesentlich mehr, habe aber auch noch eine Zweitsim mit drin.

    Ich glaube kaum, dass die Eltern dieses Kindes deutlich weniger im Monat zahlen und wenn sie diesen Betrag aufbringen können, dann sollen sie ihn einfach mal geschickt einsetzen. Internet ist einfach ein Muss heutzutage.

    Oder das Kind soll mal weniger Youtoube Videos gucken und per WA verschicken, dann ist auch das Volumen nicht so schnell aufgebraucht. Ganz ehrlich, da habe ich wenig Verständnis für.

    Im Hartz 4 Regelsatz für Kinder sind übrigens für Nachrichtenübermittlung 14,88 € im Monat vorgesehen!!! Wer da keine Flatrate für kauft, ist selber schuld. Wie gesagt, ich zahle für meine Kinder die Hälfte.

    Dazu braucht man ja noch eine Koppelmöglichkeit. Die haben wir auch nicht. Ach doch, ein Apple TV für die ganze Schule.


    Was für ein Stift und was für ein Ipad? Zur Kopplung steckt man den Stift einmal mit der Ladeseite ins Ipad.

    Dann kann man eben auch malen.

    Ich bin grundsätzlich ein Fan von One Note. Das macht aber vor allem dann Sinn, wenn man eben eine Stifteingabe hat und am Besten noch ein Beamer.

    Der Stift war dabei und was für ein IPad weiß ich nicht, keine Ahnung. Das mit der Ladeseite habe ich gemacht, ich habe ja geschrieben, dass er grundsätzlich aktiviert ist. Vielleicht geht das ja doch. Mal gucken.

    Ich muss mir das mit dem OneNote mal genauer angucken. Habe ja demnächst 3 Wochen Zeit ;)

    Ohne WLAN macht OneNote wenig Sinn, denn das ja quasi ein Onlinenotizbuch. Mir ist es auch schon passiert, dass ich meine Unterrichtsplanung nicht abrufen konnte, wenn unser WLAN nicht funktioniert hat - sehr nervig.

    Mit dem Stift schreibt man auf dem Bildschirm. Du kannst zB in PDF Datein, Word Dokumente oder in Power Point Folien reinschreiben.

    Die BiBox ist eine Art digitales Bücherregal von Westermann, über das man seine Schulbücher abrufen kann (vorausgesetzt, man hat sie mit Onlinecode gekauft).

    Das mit dem Stift habe ich ausprobiert, der schreibt nicht. Braucht man dafür extra eine App oder so? Oder muss irgendetwas anderes vorher machen. Grundsätzlich aktiviert ist er, die Tastatur funktioniert damit.

    von Westermann haben wir keine Schulbücher. Also kommen weder OneNote noch Bibox infrage.

    Tja, soviel zur Digitalisierung.

    • Streamen deiner Inhalte auf Beamer/{SMART|ACTIVE|PROWISE|..}-Board
      • Entwickeln von Tafelbildern
      • Tafelbilder aus vergangenen Stunden können einfach wieder an die Wand geworfen werden/weiterentwickelt werden
      • Visualisieren technischer Zusammenhänge
      • ...
    • Digitales Klassenbuch
    • Notenverwaltung
    • Inhalte (Arbeitsblätter/Medien/Bücher) über einem Gerät verfügbar
    • Ggf. ergeben sich ganz anderen Möglichkeiten im Hinblick auf die Unterrichtsgestaltung
    • iPad als Dokumentenkamera
    • Unterstützung von kooperativen Lernformen, wenn SuS auch iPads haben
    • ...

    Noch mal: Wir haben KEINE Beamer!

    Digitales Klassenbuch: Wir haben eines aus Papier. Das kann ich also nicht so einfach.

    Die Schüler haben KEINE Ipads.

    Damit die Dokumentenkamera Sinn macht, brauche ich doch wieder einen Beamer.

    Notenverwaltung: OK, das wäre ganz gut, bisher habe ich Papierlisten :rotwerd: Schon mal eine Sache gefunden.

    Anna Lisa Ich gucke mir am iPad im Präsenzunterricht meine Unterrichtsplanung in OneNote an, nutze es um mal eben am Beamer was zu zeigen, in Videokonferenzen ist es meine Tafel und Kreide, dann kann man damit super Arbeiten von Hand (also mit Stift) korrigieren.

    In der BiBox habe ich Unterrichtsfächer dabei,...

    Ohne Stift wäre es deutlich weniger hilfreich.

    Also sollte ich anfangen, mit OneNote zu arbeiten? Was ist das überhaupt? Ich kenne das gar nicht.

    Beamer haben wir nicht, W-Lan auch nicht.

    Mit dem Stift kann ich nur auf der Tastatur rumtippen, das kann ich aber auch mit dem Finger, schreiben tut der nicht.

    Was ist BiBox???

    Ich merke schon, ich lebe noch hinter dem Mond. Dabei dachte ich bisher immer, ich wäre schon ganz gut digitalisliert.....

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