Beiträge von Anna Lisa

    Ich glaube nicht, dass es nach dem 10. Januar wieder "normal" weiter geht.

    Nun ja, aber das ist jetzt der Fakt, über deinen Glauben möchte ich jetzt nicht diskutieren und auch nicht spekulieren.

    Aktuell haben wir nur dieses Problem. Alles weitere können wir dann im Januar besprechen. Dann sieht die Situation wieder anders aus, aber man kann ja nicht über ungelegte Eier diskutieren.

    Maylin, was sollen denn solche wirklich unverschämten Aussagen? Ich finde es sehr frech zu behaupten, es würde etwas nicht stimmen, wenn ein Kind nicht jeden Tag von morgens bis mittags allein bleiben kann! Ich würde es mit meinem Kind nicht machen und halte das auch für nicht ungewöhnlich.

    Also ich finde schon, dass ein Kind in der 6. oder 7. Klasse mal AUSNAHMSWEISE für 5 Tage tagsüber ein paar Stunden alleine bleiben kann. Das mussten meine Kinder im übrigen sowohl im ersten Lockdown als auch jetzt wieder auch. Das ist doch keine Dauerlösung und vorübergehend.

    Worin siehst du das Problem? Das die Kinder Angst bekommen? Das sie das Haus abreißen oder sonstigen Unsinn machen? Dass sie verhungern oder verdursten??

    Das Schlimmste Problem wird wohl sein, dass die Kinder dann den ganzen Tag vor der Glotze, dem Handy oder der Playstation hocken. Das ist natürlich nicht optimal und ich verstehe jeden, der das für seine Kinder nicht möchte.

    Aber noch mal: Es handelt sich um eine Ausnahme und nur 5 (!) Tage!!! Da MUSS das mal gehen, wir haben Pandemie!

    Ja klar, das kann man 1x (!) machen. Aber mein Englischunterricht besteht aus weit mehr als irgendwelche Lieder und Reime auswendig lernen. Was mache ich dann in all den anderen Stunden?

    Ich habe oft nur 2-3 Wochen zwischen den einzelnen Klassenarbeiten. Soll ich dann ein Gedicht aufsagen lassen???

    Und wie bestehen die dann eine Abschlussprüfung, wenn die in jedem Schuljahr wochenlang nur Lieder und Dialoge auswendig lernen?

    Es ist tatsächlich sehr wichtig, dass die Kinder lernen, dass es auf die Rechtschreibung ankommt und auch, dass man das Wort nicht "irgendwie" kennen muss, sondern schon genau. Dabei ist die Rechtschreibung gar nicht mal das große Problem.

    Bei sonstigen Texten und Übungen nehmen die Kinder Korrekturen etc. gar nicht ernst und würden tatsächlich Riesen-Lücken aufbauen und eben den Übergang zum "richtigen" Lernen nie schaffen.

    Trotzdem vergebe ich halbe Punkte, wenn nur ein Buchstabendreher drin ist, oder ein Doppelbuchstabe, wo keiner hingehört etc.

    Witzig, dass Kinder solche Dienste lieben. Eine Kollegin hat mal die Klassendienste vergeben, nach "wer war besonders brav und fleißig, der darf fegen." Sie haben sich drum gerissen. Das will ich mal zu Hause erleben: Wenn du brav Hausaufgaben gemacht hast, darfst du dein Zimmer aufräumen ^^

    Vielleicht sollte ich statt Staubsauger mal einen Besen anschaffen, dann machen meine Kinder gerne Hausarbeit :engel:

    Nein. Das sind am Anfang irgendwas um 20 Wörter pro Woche, die sind zumutbar. Die schlechten Noten ergeben sich daraus, dass ich nur richtig oder falsch werte - sprich, ob das Wort einen Rechtschreibfehler hat oder überhaupt gar nicht gewusst wurde, macht keinen Unterschied und gibt beides 0 Punkte. In den ersten Tests lernen die Kinder einfach noch wahnsinnig schlampig und meinen es reicht, wenn ersichtlich ist, dass sie das richtige Wort meinen. Mir ist aber wichtig, dass sie von Anfang an sorgfältig schreiben. Auch wenn das vermutlich nicht ihren Erfahrungswerten aus der Grundschule entspricht. Fange ich damit erst verspätet an, weil sie erst "ankommen müssen", müssen sie hinterher doppelt lernen.

    Ich vergebe bei Rechtschreibfehlern immerhin noch einen halben Punkt, sofern das Wort noch deutlich zu erkennen ist.

    Ja, aber mal ehrlich, wie viele sind von so etwas denn betroffen?
    Und grundsätzlich geht es hier doch um eine allgemeine Frage, der sich momentan jeder stellt.

    Mein Partner war etwas am kränkeln, da überlegt man aktuell auch zweimal, bzw. ich halte dann auch noch einmal mehr Abstand und esse nur alleine in meinem Raum oder so.

    Ich kenne einige. Mein Mann z.B. ist ständig total überarbeitet und fühlt sich auch ständig krank. Viele, die enormen Stress auf der Arbeit haben und / oder sehr viele Überstunden leisten, z.B. auch Selbständige fühlen sich häufig krank oder nicht fit.

    Ganz so einfach ist es leider nicht. Mein Immunsystem reagiert z.B. ziemlich heftig, wenn es gegen Infektionen kämpft, d.h. ich fühle mich dann immer krank, obwohl ich es nicht bin. Manchmal habe ich aber auch tatsächlich einen Infekt, manchmal aber eben auch nicht. Das weiß ich nie so genau. Das geht mir meist den gesamten November / Dezember so. Soll ich dann also in diesen Monaten nicht zur Arbeit gehen?

    Übrigens: Die (Höchst-) Dauer der Hausaufgaben ist doch vorgeschrieben im Schulgesetz. Sollte es regelmäßig deutlich länger dauern, sollte man sich als Eltern definitiv beschweren und das vielleicht auch mal kollektiv verweigern.

    Andererseits: Ist vielleicht auch nur Hörensagen. Wenn ich mir meine Klasse so angucke: Bei einer Aufgabe sind die ersten 5 Schüler nach 5 Minuten fertig, während die nächsten 10 mindestens 15 Minuten brauchen und noch mal 10 haben nach 20 Minuten noch nicht mal 25 % fertig.

    Vielleicht gehören die, die sich andauernd beschweren ja auch zu der "Mein Kind arbeitet wahnsinnig langsam" Fraktion.

    Da kann die Schule dann aber irgendwann auch nichts mehr machen. Entweder nimmt man in Kauf, dass das Kind die gesamte Schulzeit über länger für alles braucht oder schickt das Kind auf eine andere Schule. Oder übt, dass es bald schneller geht ;)

    Wie kommst du denn darauf?2

    Frage ich mich auch. Meine Kinder sind beide auf einem der "besseren" (sprich anspruchsvolleren) Gymnasien der Stadt und es geht dort total lasch zu. Hausaufgaben? An den meisten Tagen Fehlanzeige, wenn überhaupt, sind sie nach 30 Minuten fertig, meist habe sie die schon in der Schule zwischendurch erledigt.

    Laptop wurde bisher nur im Lockdown benötigt. Oder allenfalls mal für ein Referat oder eine Recherche. Könnte man auch mit dem Handy machen.

    Mit Klassenarbeiten bombardiert? Das ist doch vorgeschrieben und meine Kinder am Gymnasium schreiben exakt gleich viele Arbeiten wie meine Schüler an der Gesamtschule.

    Meine Kinder wurden auch nett begleitet in den ersten Wochen und kamen gut zurecht, obwohl sie sehr unsicher waren. Das scheint doch eher schulspezifisch, aber nicht schulformspezifisch zu sein.

    Irgendwie kann ich dieses Klischee vom Gymnasium überhaupt nicht nachvollziehen.

    Besser als in den Keller, um zu lachen :rotfl:

    Na dann, viel Spaß euch. An einer Waldorfschule sah ich übrigens mal "Adventssingen": ganze Schule morgens auf dem Hof gemeinsames Singen im Frost. Laaaaaange vor Corona... War cool :top:

    Zu meiner Schulzeit haben wir uns im Treppenhaus unter dem Riesen-Adventskranz versammelt und gesungen. Keine Waldorfschule.

    Ach komm, das jetzt so pauschal zu kritisieren sich zu erdreisten mit "32" noch zu studieren, ist unter aller Kanone, unabhängig davon wie man die sonstigen Schilderungen findet.

    Ich kritisiere keinesfalls, dass sie mit 32 (noch / schon wieder?) studiert. NUR: Wenn man das möchte, muss einem doch völlig klar sein, dass das eine ganz andere Belastung mit sich bringt als in Erstausbildung mit 19. Klar, man muss sich selbst finanzieren. Alleine das schon. Das muss man vorher gut durchkalkulieren und dann entweder sagen "Schaffe ich nicht / das ist mir zu viel" oder das halt wissen und dann da durch, ohne alle anderen permanent vollzujammern. Schließlich hat man sich ja dafür entschieden und kein Mensch BRAUCHT ein Zweitstudium, das ist purer Luxus, den man sich eben gönnt.

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