Wie erwartet wurde es also das Modell "3. Welle".
Beiträge von kodi
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Es lohnt nicht, sich über Laschets Ausspruch zu streiten. Wir haben uns da sicher jetzt schon alle mehr Gedanken darüber gemacht, als Laschet es selbst tat.

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Wir bekommen einen ( 1 !) Luftfilter!
Der ist bestimmt für eure Motor-Schneefräse.

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CDL hat es schöner und einfühlender ausgedrückt.
Gerade die Gothic-Szene wird übrigens besonders gerne Opfer von Vorurteilen.
Ich finde das besonders traurig, weil das mit die tolerantesten Menschen waren, sie ich so kennengelernt habe. (Was jetzt natürlich eine persönliche Einzelbeobachtung ist.)
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Was genau ist dein Problem?
Jugendliche sind auf Identitätssuche und bilden oft Gruppen zur Abgrenzung gegenüber den erwachsenen Bezugspersonen. Mal ist das mehr sichtbar mal weniger.
Sie müssen weder deinen Moralvorstellungen, noch deinen religiösen Vorstellungen entsprechen.
Vermutlich interpretierst du da eh etwas herein.
Solange es den Schülern gut geht, sie sich in keiner Notlage befinden, die Leistungen nicht einbrechen, sie nicht straffällig werden, etc. geht dich das Ganze nichts an.
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Ich bin auch insgesamt nicht für ein Methodenfeuerwerk. Es geht letztlich ja nicht darum, möglichst viele Methoden zu zeigen, sondern einen maximalen Kompetenzzuwachs bei den SuS zu erreichen. Dafür brauchts das nicht unbedingt.
Für den einzelnen Schüler oder die einzelne Lerngruppe nicht, nein.
Allerdings wollen die Fachleiter in der Regel deine Kompetenz sehen. Dazu gehört eben, dass du alle Methoden beherrscht. Ansonsten kannst du sie auch nicht zielgerichtet auswählen und einsetzen, um den maximalen Kompetenzzuwachs bei deinen Schülern zu fördern.
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Bei uns gab es ein nacktes Ipad ohne Zubehör.
Immerhin dürfen wir selbst Apps installieren. (Vermutlich damit wir die selber kaufen.)In dieser Ausführung ist das IPad als Dienstgerät nutzlos.
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Weiterlaufen der Konferenzen im Hintergrund trotz Beenden der Konferenz ja schon erwähnt. Mikrophon läuft einfach weiter. Das kann nicht sein und ist eine Sicherheitslücke. Bei uns weigern sich auch Kollegen, VK durchzuführen, weil sie sich ausspioniert fühlen.
Das Problem kannte ich noch nicht.
Das ist für mich auch ein KO-Kriterium.
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Verkürz es nicht. Du wirst die Zeit brauchen.
Selbst nach Abschluss deines Referendariats bist du nur formal "fertiger" Lehrer. Auch wenn das der eine oder andere nicht wahrhaben will...
In der Regel brauchst du danach noch 5-10 Jahre Berufserfahrung bis du deine Fähigkeiten voll entfaltet hast.
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Viele Wissenschaftler bezeichnen sich als gläubig.
Dazu gibt es Studien, die etwas anderes sagen.
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Den Anspruch, dass sich Schulorganisation nach der regionalen Besäufnisplanung richten soll, finde ich schon ziemlich befremdlich.
Ach, aus rein pragmatischer Sicht macht das schon Sinn.
Erspart jede Menge Ärger mit Fehlzeiten, nicht fitten Schülern und Lehrern, externen Störungen, etc.
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Wir brauchen aus unterschiedlichen Gründen Religion. Sie gibt emotionalen Halt und erklärt Dinge, die wir uns rational nicht erklären können.
Wir?
Also ich brauch keine Religion.
Meine Toleranz gegenüber Religionen, ihren Organisationen und Mitgliedern wird auch umso weniger strapaziert, je weniger diese einen übergriffigen Allgemeinvertretungsanspruch mir gegenüber vertreten.
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....Der ruft lieber gleich jemanden an, der in der Nähe der Schule wohnt und bereit zu so was ist.
Und bei diesen Kollegen sollte sich jeder einmal bedanken, denn sie bewahren uns alle vor einer Bereitschaft nach ADO NRW §13!
Denn manchmal sind wirklich alle anderen Mittel der Adhoc-Vertretungsregelung erschöpft.
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Ich bin recht neu und weiß nicht, wie ich weiter planen soll. Ich habe bis Mitte Februar alles Online geplant und weiß daher nicht, ob ich in zwei Varianten planen soll(entweder als Onlineform bei Lockdownverlängerung oder in Präsenzform)
Plan zweigleisig, sodass du das meiste in beiden Modellen verwenden kannst.
Selbst wenn der Präsenzunterricht wieder los geht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er Distanzlernanteile enthält, z.B. bei einem rollierenden System oder wenn die Präsenz freigestellt wird, spätestens aber wenn einer deiner Schüler in Quarantäne muss.
Alle großen Gruppenaktivitäten und Veranstaltungen kannst du definitiv erstmal vergessen. Den Ostergottesdienst brauchst du z.B. ziemlich sicher nicht zu planen.
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Worauf wartet Frau Gebauer nun eigentlich? Auf ein Wunder am Ende der nächsten Woche?
- Sie versucht den Beschluss weichzukochen mit dem Verweis auf Abstimmung mit den Nachbarländern, insbesondere das idiotischen Vorgehen in Niedersachen.
- Sie wartet auf fallende Corona-Inzidenzen, um den Druck aus 1. zu verstärken.
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Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es so einfach ist wie es hier beschrieben wird. Wenn ich mir die folgende Grafik (Einstellungsprognose NRW) anschaue, dann graut es mir jetzt schon. Zu meinem Abschluss ist ein plus von 17.000 (!!!) Lehrkräften zu erwarten.
Siehe https://www.schulministerium.nrw.de/sites/default/…s/Prognosen.pdf
Das sind kummulierte Überhänge, die nicht der Realität entsprechen, weil die Leute ohne Stelle sich zwangsweise irgendwann umorientieren. Steht ja auch dabei.
Entscheidender ist die Grafik eine Seite weiter (S. 22).
Mathe hat da eine Idealkombination aus großer Einstellungschance und großer quantitativer Bedeutung.
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Wir behandeln Fehlzeiten wie sonst auch.
Wenn jemand nicht erscheint, gibt es einen Anruf und wir fragen nach.
Wenn jemand zum Arzt muss, dann bekommen wir eine Bescheinigung.
Wenn jemand krank ist, müssen die Eltern das Kind abmelden.
Für technische Probleme haben wir ein Supportteam. Der Fall ist dadurch abgedeckt.
Die Fehlzeiten sind im Distanzlernen drastisch zurückgegangen, weil wir noch schneller nachhaken als sonst.
Unsere Schüler haben aber auch jeden Tag verbindlichen Kontakt mit uns Klassenleitungen.
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Jetzt kam die mehr oder weniger höflich formulierte Anfrage, jeden morgen VK durchzuführen, weil das Kind nicht aufstehen wolle und es Kämpfe um die Aufgaben gebe.
Das ist vermutlich ein Ausdruck der Hilflosigkeit der Eltern. Was die Anfrage angeht, macht natürlich "der Ton die Musik."
Wir haben tatsächlich morgens und mittags feste Zeiten zu denen wir jeden Schultag verpflichtend Kontakt mit den Schülern aufnehmen.
Das Mittel ist aber freigestellt. Es muss keine Videokonferenz sein.
Es hilft sowohl den Schülern und Eltern als auch uns, die Verbindlichkeit des Distanzlernen zu stärken. Ich hab da auch schon einmal per Telefon jemanden geweckt oder von den Eltern wecken lassen.

Nicht jeder Schüler hat so gute Voraussetzungen zu Hause, wie wir alle.
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Versteh das jetzt bitte nicht falsch, ich kenne dich nicht und sehe das nur im Spiegel deiner Beiträge, aber mir scheint es so, dass du vor allem deine professionelle Einstellung neu justieren solltest:
- Bildungsvoraussetzungen der Schüler: Wenn du aus dem Gesamtschulsystem bzw. der S1 kommst, dann sollte du die Klientel doch eigentlich kennen...nämlich alle, die an der Gesamtschule nicht in die Oberstufe gehen + alle anderen S1-Schüler, die nicht in die Oberstufe gehen/können/wollen.
- Du mußt Schülern nicht den Hintern pudern, ihnen nicht irgendwas schenken und ihnen auc nichts vorheucheln.
Du mußt sie aber individuell fördern und auf ihre Stärken, Schwächen und Lernvoraussetzungen eingehen. - Es geht nicht darum jedem zu suggerieren, er könnte alles erreichen. Es geht aber wohl darum jedem die Möglichkeit zu eröffnen, sein/ihr maximales Potential zu erreichen.
- Intrinsisch motivierte Schüler wünschen wir uns alle. Das ist toll, wenn man sie hat oder diese Motivation wecken kann.
Realität ist aber auch, dass Schüler nicht frei nach intrinsischer Motivation die Schule besuchen können. Sie unterliegen rechtlichen, sozialen oder wirtschaftlichen Zwängen. Das gilt meistens auch für die Schüler, die in den vermeintlich freiwilligen Bildungsgängen sind. Allerspätestens gilt es dann aber für einzelne Fächer innerhalb der Bildungsgänge. Insofern gehört der adäquate Umgang mit nicht intrinsisch motivierten Lernen zum professionellen Handlungsrepertoir. - Schulleitung ohne Rückrat:
Wenn du erst 10 Monate an der Schule bist, davon 6 im Distanzunterricht, dann ist fraglich, ob du das überhaupt schon beurteilen kannst, selbst wenn du vorher 10 Jahre an einer anderen Schulform unterrichtet hast. - Du mußt nicht vorgaukeln wie toll Vorgaben, wie z.B. die Inlusion, sind.
Du mußt sie bestmöglich im Rahmen der Möglichkeiten umsetzen und solltest sie nicht hintertreiben.
Schlußendlich zu den Alternativen:
- Probleme mit den grundlegenden Leitlinien des Schulsystem:
QuaLis,Uni - Schwierigkeiten mit Lernervoraussetzungen/individueller Förderung:
Uni,Medienzentrum - Genervt von Verwaltungsarbeiten:
QuaLis,Bezirksregierung,Ministerium,Uni,Medienzentrum
Wie eingangs schon gesagt, vielleicht ist der Eindruck, der bei mir aus den Posts entstand, völlig falsch.
Vielleicht bist du auch im Moment wegen der aktuellen Situation in einer gedanklichen Negativspirale. Das ist mir auch schon passiert und da kommt man auch wieder heraus.
Schwierig wird es halt immer, wenn man sich pauschal auf irgendwas einschießt, seien es die Schüler, die Vorgaben, das System, das Bildungsniveau, etc.
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Für den Paranoia-Modus:
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