Beiträge von kodi

    Alle Schüler, die es ermöglichen können, gehen in den Distanzunterricht. Ggf. kann man bei einigen Kindern, die abgemeldet werden, dann noch gegensteuern.

    Das funktioniert aber nur, wenn man die Präsenzkinder dann zusammenlegen darf.

    Wir hatten vor Weihnachten das Problem, dass die verblieben Präsenzkinder die nötige Arbeitszeit blockierten, um die Distanzlernkinder mit qualitativ hochwertigem Distanzunterricht zu versorgen.

    Das wirds bringen. Ich gehe davon aus, dass Frau "alles ist sicher" Gebauer direkt in Stufe 3 einsteigen wird :)


    Davon gehe ich auch aus.

    Schließlich ist der Inzidenzwert ja unter 200.

    In 2 Wochen werden Luschi und Gebauer dann sagen, es hätte ihnen gar keiner gesagt, dass der Inzidenzwert nur so niedrig war, weil Weihnachten und Neujahr kaum getestet wurde. Das hätten sie nicht wissen können.

    Zitat von diversen Usern

    Ich habe Mathe, Physik, was auch immer... studiert, ohne LK belegt zu haben...

    Das ist schön für euch. Nur waren alle, die hier im Forum unterwegs sind, offensichtlich in ihren Fächern studierfähig. ;)

    Es gibt aber leider eine nicht unerhebliche Zahl an Leuten, die ihre Studiengänge nicht schaffen.

    Ein Grund dafür sind mangelhafte Vorkenntnisse und fehlende Fähigkeiten um an den Unistoff anzuschließen.

    Meine persönliche Beobachtung in den Studiengängen Physik, Maschinenbau und Elektrotechnik ist, dass das nahezu ausschließlich Leute trifft, die Mathe nicht im LK hatten. Das Mathestudium ist noch einmal ein Sonderfall für sich. Ich finde die Frage schon naheliegend, ob da nicht schon die Weichenstellung im Gymnasium falsch gelaufen ist...

    Ich bin mir aber sicher, dass es hier im Forum mindestens einen gibt, der einen dem widersprechenden Fall kennt... ;):P^^

    Es kann sein, dass man so einen Computer-Raum einfach nicht sinnvoll anonym betreiben kann.

    Wieso willst du das überhaupt?

    Häng doch die Rechner der Studyhall in das Schulnetzwerk.

    Wenn das vernünftig gemacht wurde, habt ihr da doch Netzboot, automatisches Zurücksetzen, zentrale Userverwaltung, Fileserver mit Kontingenten, Druckserver mit Kontingenten, Radiusserver für WLAN-Anmeldung, zentrale Imageverwaltung, Clouddienste, Netzfilter und Logs mit datenschutzkonformen Zugriffsbeschränkungen. Falls ihr sowas nicht habt, solltet ihr das sowieso beim Schulträger beantragen.

    Ich würde da jetzt auch nicht mit Synology herumbasteln. Das ist für zu Hause nett, ersetzt aber keinen echten, hochverfügbaren Server.

    Ich denke auch nicht, dass die Schule hier das Hauptproblem ist. Schulen bereiten natürlich unterschiedlich auf das Studium vor. Bei der Bandbreite an Wünschen der verschiedenen Fakultäten, was Schülerinnen können müssen, ist es auch schwierig, alles abzudecken. Wenn man hier ansetzen würde, müsste man massiv in den Mathekursen differenzieren (mehr Stochastik/ Statistik für die eine Gruppe, mehr Analysis/ Differenzialgleichungen für die andere Gruppe, mehr Beweiswerkzeuge und grundsätzliche mathematische Gedankengebäude für die dritte Gruppe und so weiter).

    Ich denke das wäre der richtige Weg. Im Grunde kann das sogar im jetzigen System gemacht werden:

    Mathe Grundkurs: vorwiegend Stochastik/Statistik

    Leistungskurs: "Angewandte Mathematik" - Statistik, Analysis/Differenzialgleichungen, lineare Algebra - alles anwendungsorientiert

    Leistungskurs: "Mathematik" - Statistik, Analysis/Differenzialgleichungen, lineare Algebra - alles beweisorientiert

    Eventuell sollte man auch das Schulfach umbenennen, um stärker zu Kennzeichnen, dass an der Schule nur ein kleines Subset der angewandten Mathematik unterrichtet wird.

    Darüber hinaus müßte die Studienberatung/Studienorientierung deutlich früher ansetzen und die Schüler deutlicher in die entsprechenden Kurse beraten werden. Ich wunder mich z.B. immer über Physikstudenten, die keinen Mathe/Physik-LK belegt hatten.

    Meine Erfahrungen als ehemaliger Tutor und Dozent an der Uni sind, dass viele Studenten an den überfrachteten Erwartungen der Mathematikvorlesungen und Tutorien scheitern. Es gibt auch noch zu viele Professoren die knallhart aussieben, ohne Blick auf die Fähigkeiten der ankommenden Studentinnen.

    Naja, das kann man auch umgekehrt sehen. Da die Uni anders als die Schule gerade nicht das Ziel hat, auch ungeeignete Studenten auszubilden, kann man genauso argumentieren, dass das Aussieben gerade die Fähigkeiten der ankommenden Studenten in den Blick nimmt.

    Wie du auch festgestellt hast, ist die Diskrepanz zwischen Mathematik in der Schule und der Uni immens groß. Ob es besser wäre auch schon mehr Abstraktheit und vertiefende Gedankengebäude in die Schule zu bringen? Ich bezweifele es.

    Auch Vorkurse, die oft nur 4 Wochen dauern, können nicht alle gewünschten Defizite aufholen. Es wäre wünschenswert längere Eingewöhnungsphasen an der Uni einzubauen, in denen man die Kluft zwischen Schulmathematik und Unimathematik überbrücken könnte.

    Solange wir eine Schulform bzw. Schulstufe haben, die explizit das Ziel der Studierfähigkeit hat, ist es strukturell der falsche Weg, wenn die Uni ihre Anforderungen nach unten korrigieren muss und ein "Vorstudium" zur Erlangung der Studierfähigkeit einführen muss.

    Was die Fachbereiche allerdings meiner Meinung nach wirklich machen müßten, dass ist eine besser Darstellung und Kommunikation der Voraussetzungen für das Studium und zwar sowohl auf institutioneller Ebene an die Schulen/Schulministerien/Lehrplanschreiber, als auch auf individueller Ebene an die Studieninteressenten.

    Um das etwas zu versachlichen:

    Cera, dein Ärger auf die Sportlehrerin ist in der Sache insofern fehlgeleitet, weil eigentlich euer Vertretungsplaner hätte dafür sorgen müssen, dass die Turnhalle für den Aufbau frei ist. Letztlich ist er derjenige, der diese unmögliche Situation verursacht hat.

    Ein anderer Aspekt ist natürlich, wie freundlich oder unfreundlich besagte Lehrerin dann reagiert hat. Bei uns werden die zum Glück seltener, aber mancher Kollege kann durchaus Nachhilfe in der freundlichen Lehrer-Schüler-Kommunikation gebrauchen.

    Darüber hinaus ist auch klar, dass von dir als Schüler, der bei solchen Dingen hilft, nicht erwartet werden kann und darf, dass du die administrativen Zuständigkeiten kennst, geschweige denn dich darum kümmern mußt, dass diese funktionieren oder etwaige organisatorische Anweisungen weitergeben mußt. An dieser Stelle versagte erneut die Schulleitung bzw. der Tontechnikbeauftragte Lehrer deiner alten Schule (falls vorhanden).

    Ehrlicherweise muss man auch mal über die veränderten Rahmenbedingungen an den Unis sprechen.

    Völlig durchoptimierte verschlankte Studiengänge mit Betreuungsverhältnissen weit über 1:100 und Seminaren, die von prekär beschäftigten, zeitlich befristeten Lehrbeauftragten durchgeführt werden, führen nicht unbedingt zu einer qualitativ hochwertigen Lehr-Lernumgebung.

    Da kann man dann auch von den Studenten nicht so viel erwarten.

    Ich kann nur einen kleinen Teilaspekt beurteilen:

    Vorkurse in Mathematik und den Naturwissenschaften gab es auch schon vor 20 Jahren. Je nach Studiengang waren die auch dringend nötig.

    Ebenso gab hinterher während des Studiums umfangreiche Repetitorien in einigen Studiengängen (Maschinenbau, Jura).

    Da ist also schon länger etwas im Argen.

    Essen mit in den Unterricht nehmen geht garnicht. Das ist bezahlte Arbeitszeit.

    Wer da meint, sein Mittagessen im Unterricht zu sich zu nehmen, ist aus meiner Sicht extrem unprofessionell und hat nix im Schuldienst verloren.

    Ansonsten ist das mit den Lieferdiensten eine schöne Sache. Haben wir an meiner alten Schule oft vor Konferenzen in Anspruch genommen. Dort konnte man auch für eine bestimmte Uhrzeit bestellen.

    Typischer Luschi-Plan.

    Solange nicht die inkompetente Landesregierung aus der Entscheidungsschleife herausgeschnitten wird, kommt da eh nix sinnvolles mehr bei raus.

    Eigentlich müßten die Schulleiter und die Kommunen die volle Ausgestaltungsfreiheit bekommen. Geht was schief, läßt man sie ja auch allein im Regen stehen. Von daher sollten die gleich die Freiheit bekommen, Entscheidungen so zu treffen, dass nichts schief geht.

    Eine Beachtung der RKI-Richtlinien finde ich in dem "Plan" immernoch nicht.

    Warum sollte ein Vermieter das machen?

    Ich kann das nur für mich beantworten:

    Weil ich möchte, dass meine Mieter zufrieden sind und noch lange dort wohnen. Der längste Mieter wohnt seit 25 Jahrem im Haus. Die Miete wurde nur einmal erhöht, weil das Finanzamt mit einer Strafsteuer drohte. Ich muss die Rendite nicht optimieren. Es reicht, wenn sich das Haus trägt und einen kleinen Bonus zum Gehalt liefert, der mir den Urlaub finanziert.

    Ansonsten könnte man noch argumentieren, dass eine Renovierung den Wert des Hauses erhält.

    Sprich mit deinem Vermieter.

    Ich als Vermieter habe schon folgende Varianten mal gemacht:

    • Komplettübernahme der Kosten
    • x Monate Miete aussetzen
    • Beteiligung an xx% der Gesamtkosten
    • Übernahme der Materialkosten
    • Einfrieren der Miethöhe

    Das kommt immer ein bischen auf die Vermietungsstrategie und die Baumaßnahme an.

    Er soll sich auf jeden Fall einen Anwalt nehmen.

    Jenachdem wie massiv der Vorfall ist, ist Post super. Da gibt es dann DNA-Spuren.

    Daher würde ich versuchen mindestens zwei Asservate sichern zu lassen. Ob die dann irgendwann ausgewertet werden, ist mal dahingestellt, aber zumindest gibt es dann die Möglichkeit.

    Da kann eigentlich niemand mehr behaupten, dass in Deutschland nicht gerade ganz grundsätzlich was falsch läuft.

    Das ist auch seit Monaten fast jedem klar, der nicht gerade selbst Politiker ist.

    • Keine Strategie
    • Ignorien der Wissenschaftler
    • Konfuse und uneinheitliche Regelungen
    • Ministerpräsidenten mit der Konfliktkultur und Urteilsfähigkeit einer Kindergartengruppe
    • Überlastete Gesundheitsämter
    • Fachärzte, die Teile der Bevölkerung (Kinder) garnicht testen
    • Völlig unterbesetztes Gesundheitswesen (Gesundheitsamt, Krankenpflege, Altenpflege)
    • Großzüge Duldung aller Covidioten jeder Ausprägung

    [...] Es wäre einfacher ein am Präsenzunterricht teilnehmendes Kind anmelden zu müssen, weil damit direkt das Distanzlernen als der "Normalfall" suggeriert wird. Natürlich besteht de facto eine Gleichwertigkeit der Entscheidungen, aber rein psychologisch spielt es sicherlich durchaus eine Rolle, für welche der beiden Varianten explizites Aktivwerden gefordert wird.

    Ich glaube kaum, dass die jetzige Regelung Zufall ist, sondern vermute dass sich mit voller Absicht und in Kenntnis der von dir angedeuteten Prozesse für die jetzige Regelung entschieden wurde.

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