Beiträge von kodi

    NRW hat doch schon längst ein Hygienekonzept: "Keine Seife reicht aus und die Lehrer sollen sich mal nicht so haben..."

    Hygienekonzept heißt ja nicht zwangsläufig, dass es im Sinne von Infektionseindämmung/-verhinderung funktional sein muss.

    Ach noch besser. Für das Unterrichten in Schichten ist auch gesorgt.

    Während die 800 Schüler an den 10 Waschbecken der 50 Jahre alten stinkenden Klos mit Dämmerbeleuchtung in einer Schlange mit 2m Abstand, die 3x um das Schulgebäude geht, anstehen, um sich nach der Pause jeweils mindestens 30s die Hände zu waschen, können die die schon fertig damit sind in Kleingruppen unterrichtet werden.

    Auf Abschlüsse vorbereiten heißt für ZP 10 ja [...]

    Es ist ja auch gut, dass Realschulen und Hauptschulen ihre Schüler vorbereiten dürfen. Wäre ab dem 4.5. echt knapp geworden.

    Die Idee dahinter ist der Laschet-Witz des Jahres.

    Wir bereiten unsere Schüler seit Anfang des Schuljahres auf die ZP10 vor.

    Würden wir da jetzt erst, wenige Tage vor der Prüfung, mit anfangen, dann würde die ZP10 ein Fiasko .....wie NRWs-Corona-Plan.

    Mh.... ok ich sehe, wie die auf wenige Tage Vorbereitungszeit kommen.... :D

    Nimm auf jeden Fall Kontakt zu deinem zuständigen Bezirkspersonalrat auf!

    Ich persönlich finde den Verschiebungswunsch übrigens ganz und gar nicht egoistisch. Es ist eher eine Win-Win-Situation.

    Ich denke wir werden noch über jeden Kollegen froh sein, der die nächsten Monate für Unterricht zur Verfügung steht.

    Neben etwaigen Corona-Kranken und Risikogruppen, die aufgefangen werden müssen, werden die Kollegen eine Menge Stress wegen der aktuellen Situation haben. Stress macht bekanntlich anfällig für Krankheiten. Von daher wird es genug Bedarf für deine Arbeitskraft geben und es sollte eigentlich im Sinn des Dienstherren sein, Freistellungsphasen zu verschieben.

    Gut, das mag jetzt so ein bischen die Sicht des Vertretungsplaners sein... ;)

    Einzig an der Universität in Siegen wäre diese Kombination möglich, allerdings auch nur fürs Gymnasium. Nun ist laut Prognose meine Fächerkombi eher semi für Sek 2, dafür aber hervorragend für Sek 1.

    Wäre es also möglich, nach dem Studium- falls die Chancen nach wie vor düster wären- an einer Realschule zu unterrichten bzw. das Referendariat abzulegen ?

    Solange in der S1 ein Lehrermangel herrscht, kannst du auch mit dem Gym-Abschluss nach dem Vorbereitungsdienst relativ zuverlässig in die S1 wechseln. Du bekommst dann halt weniger Geld und mußt für den Wechsel zurück ans Gymnasium einen Laufbahnwechsel machen, der nicht garantiert ist.

    Im Grunde hälst du dir aus meiner Sicht die meisten Optionen offen, wenn du weiter auf Gym studierst und dort auch deinen Vorbereitungsdienst machst.

    Grundsätzlich würde ich mich allerdings an deiner Stelle noch einmal über die Berufsschulen informieren. Die haben spannende Bildungsgänge und vielleicht kannst du da Teile deines bisherigen Studiums (BWL?) weiterverwenden, sodass du vielleicht eine ebenfalls interessante Alternative zum Wechsel auf Deutsch/Spanisch findest.

    Sicher macht es Sinn sich ein paar Gedanken um eine mögliche Schmierinfektion zu machen.

    Letztendlich ist die Situation aber auch nicht viel anders als z.B. beim Einkaufen oder bei der Lieferung von Onlinebestellungen.

    Persönlich halte ich das Problem "Heftkorrektur" noch für am besten handhabbar.

    Wenn ich ganz vorsichtig sein will, kommen die in einen verschlossenen Behälter und werden nur an einem festen Arbeitsplatz ausgepackt und kontrolliert, den ich mit den entsprechenden Hygiene-Regeln benutze.

    Das eigentliche Problem tritt meiner Meinung nach an der Stelle auf, wo andere Personen beteiligt sind und ich die Hygiene nicht selbst unter Kontrolle habe, wie z.B. der Unterrichtssituation.

    Ich denke mal, damit will er sagen, dass die Ärzte froh sind, wenn ihre Kinder in der Schule sind. Vermute ich.

    Das ist jetzt nur anektdotisch, aber das ist die Personengruppe, die bei mir an der Schule die Notbetreuung überhaupt nicht wahrnimmt. Das gab mir etwas zu denken.

    Bei uns zählen bisher alle als Risikogruppe, die über 60 sind, chronische Krankheiten haben, immunsupprimiert sind oder schwanger sind.

    Ich hoffe, dass das rechtzeitig offiziell festgelegt wird, denn wir sind keine Ärzte und irgendwie ist es eine Zumutung, dass wir das während der ersten Tage der Corona-Epidemie selbst festlegen mußten. Glücklicherweise deckte sich das mit den späteren Empfehlungen des RKI.

    Letztendlich sollte der didaktische Mehrwert jeder Methode im Vordergrund stehen und nicht die Methode selbst.

    Es gibt sicher Situationen, wo eine Videokonferenz, so möglich, eingesetzt werden kann und sollte, weil sie einen Mehrwert bringt.

    Genauso gibt es Situationen wo das nicht der Fall ist. Das ist doch wie bei allen anderen Methoden auch und ausserdem extrem situations- und fachspezifisch.

    Und manchmal gibt es auch Rahmenbedingungen, die die optimale Lösung nicht zulassen. Dann nimmt man die nächstbeste.

    Ziehen die nicht arbeitenden Erwachsenen wirklich die Wirtschaft herunter oder ist es nicht eher die Tatsache, dass die Leute jetzt ihr Geld zusammenhalten und erst wieder ausgeben wollen, wenn die Sache mit Corona herum ist? Denn selbst wenn jetzt wieder alles normal aufmachen dürfte, solange es heißt, dass die Menschen Social Distancing betreiben müssen, werden sie zweimal überlegen, ins Kino zu gehen, Eisessen zu gehen, etc.

    Das ist genau das Hauptproblem. Dazu kommen die zusammengebrochenen Lieferketten.

    Eine Weltmarktfirma in meiner Stadt kann zum Beispiel nicht mehr produzieren, weil die Vorprodukte aus Norditalien kamen. Eine Schulöffnung bringt denen nichts.

    Im Grunde steht die Schulöffnung aber nur sinnbildlich für das Aufheben des jetzigen Social Distancing. Insofern geht es Wirtschaft/Politikern nicht primär um die Schule, sondern sie ist nur der besonders gut greifbare Stellvertreter.

    Ich fände es super, wenn alle ErzieherInnen und LehrerInnen zunächst mal einen Antikörper-Test bekämen.

    Das wäre genau der richtige Weg.... freitesten!

    So macht man es bei radiologischen Gefahrenbereichen ja auch.

    Es müßte in beide Richtungen freigestestet werden.

    Antikörpertest um die mutmaßlich immunen Schüler/Lehrer festzustellen und für alle anderen regelmäßige COVID19-RNA-Tests.

    Das Problem ist nur, dass es viel zu wenig Tests gibt. Und natürlich sollte mit dem Testen und Freitesten als erstes beim medizinischen Personal, Pflegepersonal und den Rettungsdiensten begonnen werden.

    Mathe ist insofern eine gute Idee, weil du im Informatikstudium eh viel Mathe machen mußt. Es gibt also einen Überschneidungsbereich.

    Darüber hinaus ist es hinterher an der Schule angenehm, wenn man Haupt- und Nebenfach unterrichtet.

    Falls du Mathe als Zweitfach nimmst, weißt du auch ziemlich sicher nach dem ersten Mathe-Semester, ob das etwas für dich ist oder nicht. Im Zweifel wechselst du dann das Fach.

    Obwohl ich nicht weiß, ob die Eintrockenproblematik immer noch besteht.

    Wegen der Problematik hatte ich jahrelang Farblaserdrucker.

    Dann mußte ich mir einen Notfalldrucker kaufen. (Dringender Druckauftrag abends, Toner alle, kein Toner zu bekommen.)

    Dadurch habe ich jetzt seit ca. 1,5 Jahren wieder einen Tintenstrahldrucker (Epson Workforce WF-3725).

    Erstaunlicherweise hatte ich mit dem noch nie Probleme mit eingetrockneten Tinten. Ich drucke ca. 1-2 Mal im Monat. Manchmal auch zwei Monate garnicht.

    Es scheint sich also seit den 90er-Jahren etwas auf dem Gebiet der Eintrockproblematik getan zu haben, oder ich hab Glück.

    Da hast du recht, aber es gibt viele Farbtoner, die sind nicht projektionsgeeignet.

    Beispielsweise die Toner der günstigen Samsung-Farblaserdrucker. Wenn du damit eine Farbfolie druckst und die projizierst, siehst du an der Wand ein Schwarzweiß-Bild mit einem Hauch von Farbe.

    Mit der Folie aus dem Tintenstrahler siehst du hingegend eine strahlend farbige Projektion.

    [...] Siehst du dich in deinem Beruf gefährdeter als jemand, der eine pflegerische Tätigkeit ausübt?

    Spontan geantwortet nein.

    Je länger ich darüber nachdenke:

    • Kontakt zu 500-1000 Leuten täglich
    • Indirekter Kontakt zu der 4-fachen Anzahl an Personen (Eltern, Geschwisterkinder, etc.)
    • Beengte Räumlichkeiten ohne Möglichkeit den Abstand einzuhalten
    • Krankenstand der Kontaktpersonen unbekannt
    • Keine Möglichkeit Verdachtsfälle ärztlich untersuchen zu lassen
    • Keine Hygieneschulung
    • Extrem eingeschränkte Schutzmaßnahmen (Waschbecken-Schülerverhältnis, Verfügbarkeit von Seife und Einmalhandtüchern)
    • Keine persönliche Schutzausrüstung vorgesehen (Gut die ist in der Pflege auch knapp aktuell)

    Im Vergleich zu Pflegern, die in der Corona-Abteilung oder im Rettungsdienst arbeiten, lautet meine Antwort immernoch nein.

    Ansonsten bin ich mir da bei genauerem Nachdenken nicht mehr so sicher...

    Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied.

    Ich bin Beamter und neben den vielen Annehmlichkeiten schließt das im Gegenzug auch eine besondere Dienstpflicht ein!

    Bei uns liegt der Anteil der Risikogruppe in unserem (jungen) Kollegium übrigens bei 10% und das sind alles harte Risikofälle, wo niemand auf die Idee käme das anzuzweifeln. Deren medizinische Probleme will niemand freiwillig haben!

    Der Qualifizierte Hauptschulabschluß Klasse 10 Typ B ist der FOR-Q.

    Siehe APO-S1 NRW §42 und §43.

    Interessant ist, dass es nicht möglich ist, den Schüler direkt in die Qualifikationsphase am Gymnasium zu schicken, wenn der FOR-Q an der Hauptschule erworben wurde. Wurde er an den anderen Schulformen erworben, geht das unter gewissen Umständen schon.

    Ich vermute mal, dass es an der grundsätzlich(?) fehlenden 2. Fremdsprache bei den Hauptschülern liegt?

    Nicht dass das letztlich praxisrelevant wäre...wir schicken unsere Realschüler mit FOR-Q auch nur in die Einführungsphase. Alles andere ist völlig unrealistisch.

    Ein ganz wichtiger Grund ist außerdem, dass man eine Rechtfertigung hat Lehrern während dieser Zeit einen Hungerlohn zu zahlen.

    Da jeder Lehrer durchs Referendariat muss, spart der Dienstherr Milliarden.

    Also als ich mein Ref gemacht hatte, entsprach die Bezahlung in NRW ziemlich genau der fiktiven Teilzeitquote, wenn man die selbstständig erteilten Stunden des BDUs ansetzte. Insofern war da nix mit Geldsparen seitens des Landes.

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