Beiträge von kodi

    Klar, es muss alles rechtlich einwandfrei ablaufen...

    Aber ganz im ernst, überlege dir, ob es das Wert ist da deine Energie hinein zu versenken und ob und was du damit gewinnen kannst.

    Ich weiß, dass das manchmal schwer ist innerlich einen Schritt zurück zu treten und zu gucken, ob das Anliegen für einen wirklich soo wichtig ist... ;)

    Erstens wissen wir nicht, ob es um die TO selbst geht und zweitens würde ich selbst dann nicht so weit gehen.

    Es ist völlig verständlich, dass jemand Wege sucht, wie er/sie das Berufsleben ohne einen drastischen Schritt wie Kündigung/Zurruhesetzung weiter gestalten kann. Die Chance als Lehrer schulfremd eingesetzt zu werden ist allerdings wirklich klein bis nicht vorhanden.

    Schulen sind allerdings sehr unterschiedlich, sodass es durchaus sein kann, dass eine Wiedereingliederung an einer anderen Schule erfolgreich wäre und sich woanders auch eine dauerhaft positive Situation ergibt.

    [...] Bei uns sind die Fakultäten sehr feingliedrig aufgesplittet.[...]

    Oder guckt mal bei Gartenbau. Da gibt es 4 Fakultäten nur für Gartenbau. Wehe man hat die Falsche, dann kann man sich auf Stellen, die mit einer anderen Gartenbau-Fakulta ausgeschrieben wurde, nicht bewerben. [...]

    Das ist ziemlich bescheuert. Da stimme ich dir zu.

    Man muss allerdings fairerweise dazu sagen, dass man auch mehrere Fächer ausschreiben kann.

    Ich hatte zu Beginn um TIPPS gebeten bzw erfragt, ob es ERFAHRUNGEN dazu gibt-um irgendwelche Kommentare oder gar Kritik hatte ich nicht gebeten, Dr. Rakete und kodi!

    Das ist ein öffentliches Forum hier. Da musst du damit rechnen, dass nicht nur das geschrieben wird, was du gerade hören willst, zumal, wenn du selbst die Vorlage gibst und dich von deiner Ursprungsfrage entfernst. Aber das nur am Rande... ;)

    Als Kritik waren meine Posts nicht gemeint. Sieh sie als Tipp zur Versetzung bzw. als Tipp für sich realistisch zu klären, welche "anderen" Verwendungsmöglichkeiten es denn überhaupt geben könnte.

    Erfahrungen habe ich bewusst nicht geschildert, weil ich niemanden demotivieren will und ich in einem anderen Bundesland bin.

    - Es wird eine Versetzung empfohlen inkl. WE; alternativ eine anderweitige Verwendung, etwa in pädagogischer oder verwaltender Funktion,

    Dann lässt man sich versetzen. Irgendwelche Empfehlungen für nicht existente Posten/Verwendungen sind nichts weiter als Luftschlösser.

    Absolut unverständlich.

    Ich finde das absolut verständlich und ehrlich gesagt sogar richtig.

    Was soll dieser andere Bereich jenseits der Schule sein?

    Auch in der Verwaltung werden nur qualifizierte Leute gebraucht. Guckt man sich das Besoldungs/Gehaltsgefüge dort an, dann wird schnell klar, dass allein schon rein besoldungstechnisch wenige analoge Posten existieren. Diese erfordern alle eine Qualifikation, die ein normaler Lehrer nicht hat. Das schlimmst, was man machen könnte, wäre irgendwelche Lehrer dort zu parken, die dafür völlig unqualifiziert sind.

    Wenn man nicht mehr in der Schule arbeiten will, dann muss man sich beruflich umorientieren, so wie jeder andere Arbeitnehmer auch.

    Hier würde ich einmal gerne Eure Meinungen/ Erfahrungen explizit aus der Praxis hören, um ein besseres Bild zu bekommen.

    Ich kann dir meine persönliche Erfahrung sagen.

    Ich hab noch einen Duden mit der für mich "echten" Rechtschreibung und empfinde die Rechtschreib/Grammatikreform aus den 90ern bis heute konfus und seltsam, weil ich vorher alphabetisiert wurde.

    Natürlich benutze ich die aktuelle Rechtschreibung/Grammatik im beruflichen Kontext.

    Da ich eine Zeitlang viele alte Bücher gelesen habe und wegen meines Mathestudiums, kann ich auch noch sowohl die Rechtschreibung der vorletzten Jahrhundertwende als auch Frakturschrift und Sütherling.


    Ich halte die die ganzen Rechtschreib- und Grammatikreformen für durchgeknallte Hirngespinste irgendwelcher Uni-Typen. Solange es keine radikale Sprachreform gibt, die die grundlegende Struktur vereinheitlicht und vereinfacht, kann man sich diese Reförmchen auch sparen.

    Mit anderen Worten, ihr habt da Hörensagen und unbelegte Vermutungen? ...vermutlich von der Betroffenen?

    Auch in deinem unbekannten Bundesland wird es doch Beurteilungsrichtlinien geben. In NRW steht da relativ klar drin, was beurteilt wird und wie es zu gewichten ist. Darüber hinaus gibt es Maßstabskonferenzen, in denen der Beurteilungsmaßstab abgeglichen wird.

    Rein von deiner Beschreibung sehe ich da jetzt keine stichhaltigen Anhaltspunkte, um an der Dienstbeurteilung Zweifel zu haben. Ich finde es sogar gar nicht mal so abwegig, dass bei jemandem, der sich in zig Projekten engagiert, irgendwann auch die Unterrichtsqualität leiden könnte.

    Naja, du hast ja auch ein reguläres Unterrichtsfach. Entsprechend kannst du auch als Fachlehrer eingesetzt werden. Das wäre an einer Förderschule ja ggf. auch nicht anders. Auch dort werden ja ggf. Abschlüsse erworben.

    Wenn es vernünftig läuft, wirst du später in der Regel Einzelförderung oder Kleingruppenförderung machen und als Doppelbesetzung für die GL-Kinder (aber nicht ausschließlich die, sondern auch für die anderen SuS) eingesetzt.

    Da es viel zu wenig Sonderpädagogen gibt, kenne ich kaum eine Schule, die die ohne Not als normalen Fachlehrer in Fachunterricht schickt.

    Mann muss ein bisschen vorsichtig sein mit der Schuldzuschreibung von Lebensstilen. Das ist als normaler Durchschnittsmensch immer leicht und leichtfertig dahergeredet. (Kenne ich von mir auch.) Die Realität stellt sich dann doch meistens als sehr viel komplexer heraus.

    Das hat auch oft nichts mit Wille oder Unwille zur Veränderung zu tun.

    Wir hatten mal eine Elmo und diverse No-Name-Geräte, einige sogar noch aus analogen Zeiten.

    Die Elmo war ok, sprengt aber den Preisrahmen. Letztendlich wurden alle Dokumentenkameras deutlich weniger genutzt als erwartet.

    Von daher würde ich zu einer Testphase raten.

    Es gab vor ein paar Jahren mal massiv Druck vom LBV nur halbjährlich abzurechnen, wegen Überlastung.

    Uns war trotzdem wichtiger, dass die Kollegen zeitnah ihr Geld bekommen. ;)

    Irgendwie ist das auch ein Zeichen der Wertschätzung. Wenn man schon eine ungeliebte und relativ schlecht bezahlte Arbeit wie Mehrarbeit macht, dann soll man wenigstens schnell das Geld bekommen.

    Dein Vertrauen ins Kollegium in allen Ehren, aber wieso gehst du nicht lieber selbst zum Amtsarzt und nimmst deine Befundberichte mit, statt dem PR diese weiterzuleiten?

    Mit Personalrat ist hier mit ziemlicher Sicherheit der Bezirkspersonalrat gemeint und nicht der Personalrat/Lehrerrat im Kollegium.

    Dem Bezirkspersonalrat muss man keine Arztberichte schicken, aber die Schilderung des Sachverhalts (baldige Genesung) wird immer die beschriebene Antwort auslösen. Eine vernünftige Dienststelle wird der auch folgen.

    Woher kommt ein "wir Lehrer sind gut bezahlt"? Wenn dieser Beruf in allen getesteten Ländern massiv unterbezahlt ist und Deutschland zumindest nicht zu den Ländern gehört, wo die Diskrepanz zwischen Schule und Wirtschaft am größten ist, dann ist es doch ein fataler Fehlschluss daraus zu folgern, dass wir "gut bezahlt sind".

    Weil du als Lehrer einkommenstechnisch unter den oberen 10-20% der abhängig Beschäftigten bist.

    Für einige Fachrichtungen ist das Lehrergehalt nicht konkurrenzfähig, für andere ist das ein absolutes Top-Einkommen. Im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung sind Lehrer gut bezahlt.

    ... desto unbeliebter wird dein Name an der Stelle, die für die Zuteilung der Refstellen zuständig ist. Offiziell natürlich nicht erlaubt, aber wohl kaum zu überprüfen.

    Glaubst du ernsthaft, es interessiert den Sachbearbeiter, ob du zurückgezogen hast?

    Solange da nicht irgendein Erlass greift, werden die schön nach Schema F einteilen.

    Sitze mal wieder an der Statistik und der Eingabe bei Schild.

    Witzig: ein Kollege hat 28 Stunden Unterricht. ich habe den Unterricht in vollen Stunden eingegeben .... angezeigt wird mir, dass er 23,05 Stunden Unterricht macht. (23 ist okay, wegen "nichtunterrichtlicher Tätigkeiten". Aber die 0,05 wundert mich dann doch. *kopfkratz*)

    Kenne ich. Rundungsfehler. Ist müßig drüber nachzudenken.

    Wir nutzen das Minutenmodell wegen Stundentakt. Die Rundungsfehler verschwinden dann in Mehr- oder Minderleistungen aus schulorganisatorischen Gründen, weil die Statistik auch keine Arbeitszeitkonten kennt....

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