Beiträge von kodi

    Unser Zeugnisprogramm bietet an, dass die KI den Text besser umformuliert. Ich habe es ausprobiert und es hört sich unmöglich an.

    Das ist auch kein Wunder. Die 'KI' produziert nur statistisch wahrscheinliche Wortfolgen.

    Es ist zwar beeindruckend, was damit möglich ist, aber wenn du die Modelle nicht mit hochwertigen Trainingsdaten fütterst, kommt natürlich auch nur unterdurchschnittlicher Stuss raus.

    Jetzt sind geschliffen und fachlich fundiert formulierte Schulzeugnisse in der Regel nicht digital frei verfügbar... von daher... Wie soll ein Language Modell darauf trainiert werden. Vermutlich hatte es nur den generischen Arbeitszeugnismüll in den Trainingsdaten.

    Aber z.B. in Dinge, wie Mitarbeit bei der Beschaffung und Verwaltung der Lernmittel kann sich doch jeder einarbeiten oder?

    So richtig schlauer werde ich auch nicht. Vielleicht ist es sinnvoll, sich doch erstmal nur intern zu bewerben? Die Chancen sind ja eh gering, da viele Stellen extern vergeben werden und am Ende versucht man es einfach 1-2 Jahre später nochmal.

    Du bewirbst dich bei den Stellen, wo du Interesse hast und wo die Aufgabenbereiche zu dir passen.

    Der einfachste Weg ist sicherlich die interne Bewerbung, wenn du gefördert wirst und für die Stelle gewünscht wirst.


    Spam-Bewerbungen ruinieren deine Reputation nachhaltig, weil der Eindruck entsteht "Meint kann alles" = "Kann nix".

    Darüber hinaus hältst du alle Verfahren auf, bis auch das letzte entschieden wurde. Toppen kannst du den negativen Eindruck dann nur noch mit einer Klage, die dann sämtliche Verfahren noch länger auf Eis legt. SL und Dezernenten sprechen untereinander. Die Dienstlichen Beurteilungen werden dann mit besonderer Sorgfalt erstellt.

    Rein rechtlich kannst du das mit der Spam-Bewerbung natürlich tun.

    Ich kenne das korinthenkackende Gegenlesen ebenfalls und fand es ziemlich nervtötend. Es macht allen einen Haufen Zusatzarbeit und hat am Ende nur was mit dem kranken Perfektionismus der SL zu tun.

    Die Zusatzarbeit entsteht doch durch eigene Schludrigkeit.

    Gib ein fehlerfreies, grammatikalisch korrektes, in adäquater Sprache formuliertes und stilistisch angemessenes Zeugnis ab und alles ist ok.

    Das sollte man bei einem offiziellen Dokument eigentlich auch erwarten können. ;)

    Um es mal auszusprechen... Die Grundfrage ist halt, ist es ein echter medizinischer Dienstleiter oder ist es ein Blaumach-Dienstleister.

    Das kann ja zum Glück dann die personalaktenführende Stelle klären.

    Meine Schulsekretärin meinte letztens zu mir (Beamtin), ich müsste gar nicht vorbeikommen und abgeben, ein Scan würde reichen.

    Also wenn das an die Bezirksregierung weiter geht, dann muss es bei uns im Original in Papier sein. Ausnahme eAU.

    Sonst krieg ich einen Meckeranruf. ;(

    Zum Glück müssen wir bei Beamten nicht alles weitergeben.

    Klar, kann man da als SL in der Ausgestaltung kreativ sein, @WillG.

    Mir ging es eher um die Begründung seitens der Lehrerin für den Wunsch nach einer Entlastung. 'Sind viele Schüler und AG ist anstrengend', ist eher keine geeignete Begründung.

    Der Arbeitgeber kann nicht willkürlich entscheiden. Für Beamte gibt es allgemeingültige Regeln und nicht jeder Schulleiter kann seine eigene Regeln aufstellen.

    Mir geht es um die Rechtslage und die Vorgaben für eine elektronische Krankschreibung.

    Hast du doch schon im 4. Beitrag erläutert bekommen.

    Die AUs prüft auch nicht die SL sondern die personalaktenführende Stelle in der Bezirksregierung (Schulamt bei GS/HS).

    Würdest du bei mir die Teleklinik-AU einreichen, würde die AU sofort dort landen.

    Die elektronische Krankschreibung ist übrigens etwas anderes und betrifft derzeit nur gesetzlich Versicherte. Auch die wird von der personalaktenführenden Stelle abgerufen und geprüft.

    Ich sehe jetzt nicht wirklich den Vorteil des Sek1-Studiums, um ehrlich zu sein - insbesondere, weil in NRW die Studiengänge mittlerweile auch alle gleich lang sind.

    Gerade wenn man in die nichtgymnasiale S1 will, dann ist es schon richtig, den entsprechenden Studiengang zu wählen.

    Für die Fachinhalte ist das nicht so relevant, sehr wohl aber für Didaktik, Methodik und Pädagogik. Entsprechende Schwierigkeiten sehen wir immer wieder bei unseren schulformfremden 'Einsteigern'.

    Allerdings muss man auch klar sagen, dass es immer schlecht ist, in diese Schulformen aus Not einzusteigen. Sei es jetzt wegen des Studienplatzes, vermeintlichen Bedarfs oder weil man keinen Job in der studierten Schulform bekommt.

    Ich habe einmal ein komisches Gefühl gehabt, weil ein Problem, dass ich direkt vor einer GLK über E-Mail an meine Fachkollegen geschrieben habe, in der GLK allgemein genannt wurde. Mag Zufall gewesen sein, hat mich aber daran erinnert, dass unsere Mails von der SL gelesen werden können.

    Technisch kann da immer irgendwer deine Mails lesen, wenn du nicht gerade starke Verschlüsselung benutzt, was defakto niemand tut.

    Viel wahrscheinlicher war das Problem aber ein Tratschi-Kollege, dem du selbst geschrieben hast. ;)

    Auslassen? Was sind eure Erfahrungen?

    Auf keinen Fall einfach verschweigen. Kommt das heraus, dann wirst du wegen mangelnder charakterlicher Eignung aus dem Dienst entlassen. Da schrammte kürzlich ein Kollege knapp dran vorbei und ist dem nur durch erheblichem Einsatz mehrerer Seiten entgangen.

    Also es ist natürlich unmöglich, wenn standardmäßig davon ausgegangen wird, dass Lehrer die Administration übernehmen.

    Auf der anderen Seite darf man aber auch nicht vergessen, dass es immer wieder Kollegen gibt, die gerne gegen Entlastung für ein paar Deputatsstunden eine andere Tätigkeit machen.

    Ehrlich gesagt würde ich mir bei jedem ein paar Fragen stellen, der einerseits (in einem beliebigen Punkt) dogmatisch festgelegt ist und andererseits ein Sendungsbewusstsein äußert und als Rollenvorbild für irgendwelche Schülergruppen fungieren will. Wenn man sich dann triggern lässt und mit Beispielen wie "hassbelesen Dieter 50" kommt, ehrlich gesagt erst recht.

    Den Wunsch am Freitagsgebet teilnehmen zu wollen, sehe ich jetzt nicht als irgendwie erklärungsbedürftig an.

    Bei uns wäre das gar kein Problem, da dann eh schon Schluss ist. Ich hatte immer gedacht, dass an allen Schulen Freitags relativ zeitig Schluss ist und wäre nicht auf die Idee gekommen, dass es da ernsthaft Probleme geben könnte. Da sieht man mal wieder wie unterschiedlich offensichtlich die Schulen sind.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, was da Freitags so dringendes in der Zeit liegen sollte, dass man dem Wunsch nicht entgegen kommen könnte, da jemanden nicht einzusetzen. Wir erfüllen zumindest wesentlich schwieriger zu lösende Einsatzwünsche.

    Ich hatte ein paar Kollegen die drei Jahre und länger raus waren. Meine Beobachtung war, dass die bei der Rückkehr doch etwas gefremdelt haben, weil sich in der Zeit viel tut und man aus allem raus ist.

    Ich glaube, dass die Erwartung nahtlos wieder in die alte Position zurückzukehren eine Illusion ist. Wenn man dann eh einen kleinen Neuanfang macht, stellt sich die Frage, ob das wirklich so viel anders ist, als irgendwo einen kompletten zu machen. Bei letzterem hat man selbst zumindest keine enttäuschten Erwartungen.

    Solange die Landesregierung hier aber keinen Handlungsbedarf sieht bzw. womöglich auf Zeit spielt, können wir alle lediglich unsere Glaskugeln polieren oder neuen Kaffee fürs Kaffeesatzlesen aufbrühen.

    Genau so ist es.

    Auf der anderen Seite ist die Überprüfung zur ersten Beförderung jetzt auch nicht wirklich mit viel Arbeit verbunden.

    Muss halt jeder selber Wissen, ob da für einen persönlich Aufwand und Hoffnung auf eine Anpassung im passenden Verhältnis stehen.

    Wenn man sich das Besoldungsgefüge anschaut, dann wird aber schnell klar, dass selbst im Fall einer Anpassung der ersten Beförderungsämter A13 der Gehaltssprung nicht mehr so groß wie bisher sein wird.

    Option A wäre also in den Studiengang für Staatsexamen Gymnasiallehramt (in Bayern) zu wechseln für Deutsch und Politik und Gesellschaft. Einige der Fachmodule könnte ich mir wohl aus meinem Bachelor anrechnen lassen, damit ich nicht bei bei 0 anfange. Dennoch wären es noch ein paar Semester Studium (v. a. Pädagogik, Didaktik, Praktika). Ich könnte mir auch noch das Erweiterungsstudium Medienpädagogik und/oder als Drittfach Geographie vorstellen. Und dann ab ins Ref.

    Das würde ich persönlich empfehlen. Anders als manchmal behauptet, lernt man nämlich doch relevante Dinge im Lehramtsstudium, die man als Hintergrundwissen braucht. ;)

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