Beiträge von kodi

    Schade, dass die GEW dem so giftig gegenüber steht.

    Angesichts der Tatsache, dass es sonst keinen strukturierten Weg gibt, wie man als Lehrer seine persönlichen Entwicklungsziele und Wünsche einbringen kann, wären so Gespräche eigentlich eine gute Sache.

    Ich halt es für völlig illusorisch, dass die Arbeitszeiterfassung in Deutschland zu einer irgendwie gearteten Präsenzpflicht in der Schule führt. Selbst wenn man stumpf die Klassenräume als Arbeitsplätze definieren würde, dann zöge die Einrichtung rechtskonformer Arbeitsplätze dort landesweit so horrende Kosten nach sich, dass das niemals kommen wird.

    Webuntis:

    Eigenes Backup - Gibt es nicht. Du kannst nur einen PDF-Export machen, zwecks Archivierung.

    Push-Benachrichtigungen:

    Gibt es nur für Stundenplan/Vertretungsplanänderungen. Für offene Stunden gibt es das leider nicht.

    Das zeigt alles so ein bisschen, dass das immernoch eine an Untis angeflickte Lösung ist und die noch nicht wirklich zu Ende gedacht wurde...

    Dazu passt auch, dass die App deutlich weniger kann als die Weboberfläche.

    Trotzdem ist es eine große Erleichterung gegenüber den Papierklassenbüchern.

    Frag sie am besten selbst. Das hängt doch stark von der Schule ab.

    Bei uns umfasst das zum Beispiel:

    • Bereitstellung von Standardumfragen
    • Support für unsere Umfragetools
    • Steuerung und Controlling des Unterrichtsfeedbacks
    • Steuerung und Standardisierung der Kollegiale Hospitation und des Umgangs mit den Ergebnissen
    • Evaluation von Teilaspekten des Schulprogramms, zB. Wirksamkeit des Förderkonzepts im Ganztag.

    Ich bin Diplom Grundschullehrerin aus EU zurzeit ohne Anerkennung.

    Versuch mittelfristig möglichst die Anerkennung anzugehen.

    Bei uns in NRW gibt es so Anpassungslehrgänge...also quasi ein Referendariat mit einfacheren Bedingungen, um die volle Lehrbefähigung zu erhalten. Bayern hat da bestimmt auch einen entsprechenden Weg in den regulären Dienst.

    Wenn du es rein beruflich nutzt, dann gibst du natürlich den vollen Betrag an bzw. die nächsten 3 Jahre jeweils ein Drittel, wenn du über 3 Jahre abschreiben willst. Wenn das Finanzamt kürzen will, machen die das von alleine.

    Wenn du natürlich eine private Mischnutzung machst, dann den entsprechenden Prozentsatz.

    Das kannst du auch kurz in dem Feld erläutern:

    NAS 333€ von 1000€. Abschreibung Jahr 1/3. 100% beruflich, da privates Zweitgerät vorhanden.

    Dann erübrigt sich oft schon die Nachfrage vom Finanzamt.

    Zum NAS:

    Wenn du ein kleines NAS zum Backup mit 2x 8TB nimmst, bist du schon nahe der 1000€-Grenze.

    Wegen Datensicherheit spiegelst du die Platten, hast also nur 8 TB zur Verfügung. Das ist jetzt für 2-3 Vollbackups geeignet, aber nicht soo viel Speicherplatz.

    Hat bei mir funktioniert. Quasi identische Konstellation. Erst wurde erst seitens des Finanzamts nur eine teilberufliche Nutzung angesetzt. Dagegen hab ich Widerspruch eingelegt und geschrieben, dass ich separate Geräte für die private Nutzung haben. Was natürlich auch stimmt. Daraufhin ging das durch.

    AfA war bei mir noch 3 Jahre...was für mich ja auch vorteilhafter ist.

    Ich empfehle dir die Fortbildung "Schulleitung - Eine Perspektive?" zu machen. Sie wird in ähnlicher Form von allen Bezirksregierungen angeboten.

    Die Fortbildung bereitet dich nicht auf die Bewerbung und Überprüfung vor. Aber sie ist sehr hilfreich, um deinen Wunsch in die Leitung zu gehen noch einmal zu überprüfen.

    Ansonsten kann ich dir nur den Tipp geben, dass du dich eng mit deinem Dezernenten absprichst bzw. von ihm/ihr beraten lässt, was erwartet wird, sobald es konkret wird und deine Überprüfung ansteht.

    ... wobei ich mich jetzt gerade frage, ob die Überprüfung noch von deinem Dezernenten gemacht wird oder schon vom Schulrat, des für die Stelle zuständigen Schulamts. Sprich auf jeden Fall mit den Zuständigen.

    Bei uns legt jede Fachkonferenz die Leistungskriterien fest. Eine gleiche Regelung in allen Fächern halte ich aufgrund der fachspezifischen Besonderheiten für nicht möglich.

    Allerdings sollte es schon einen Grundkonsenz geben. Dazu gehört für mich auch, dass man nicht die Persönlichkeitsmerkmale eines Schülers benotet, sondern die individuelle Leistung. Insofern finde ich auch, dass Introvertiertheit bzw. Extrovertiertheit kein Vor- oder Nachteil bei der Notengebung sein sollte.

    Aufstiegsstellen:

    Naja, in manchen Bundesländern gibt es keine Sprungbeförderungen mehr. Da ist A14 dann ein notwendiger Zwischenschritt.

    Abordnungen:

    Viele Kollegen sind was das Arbeitsumfeld angeht eher konservativ und meiden Veränderungen. (Übrigens total spannend, weil das nicht unbedingt mit politisch konservativ deckungsgleich ist.). Du musst dich auf eine neue Situation einstellen, anderes Klientel, neue Strukturen, anderer Schulweg, etc. Bringt halt alles je nach Sichtweise Unsicherheit, Risiken und Mehrarbeit oder Abwechslung und Chancen...

    Darüber hinaus kann eine Teilabordnung auch zeitlich ziemlich ätzend werden, wenn man viel zwischen den Schulen pendeln muss.

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