Beiträge von kodi

    Darf die Fachschaft die Tests als eigene Kategorie führen, die 20% der Gesamtnote ausmacht?

    Zumindest nicht in der zitierten Form. "Tests"/Schriftliche Übungen gehören zu den sonstigen Leistungen.

    Bis du diesen Unsinn in der Fachschaft kippen kannst, würde ich das schlicht unterlaufen.

    Der Ritualtest wird ein 5min 1x1-Test/Kopfrechentest. Korrigiert wird er gegenseitig. Du fragst die Punktzahl in Kohorten ab und ermittelst eine Note aus dem langfristigen Trend. Fertig. Konferenzbeschluss formal erfüllt. ;)

    Wenn dir die "Test"-Notenermittlung so zu heikel ist, kannst du auch einfach einen Logineo-LMS-Test mit automatischer Auswertung stellen.

    Es ist schwierig, dazu etwas aus der Ferne und ohne Kenntnis der örtlichen Bedingungen zu sagen.

    Ich würde derzeit ausschließlich LiFePo4-Akkus kaufen. Das ist der einzige wirklich verfügbare Lithium-Akku, der nicht das Problem des Thermal-Runaway hat.

    An der Stelle ist der erste verlinkte Artikel etwas irreführend. Natürlich kriegst du jeden Lithiumakku irgendwie in Brand und dann hast du immer ein großes Problem, weil es ein Metallbrand ist.

    Es macht einen Unterschied, ob ein kleiner Defekt sofort eine sich selbst beschleunigende Zersetzungs-/Brandreaktion hervorruft oder nicht. Dass das nicht passiert, ist der entscheidende Vorteil bei LiFePo4- und Lithium-Titanat-Akkus.

    Allerdings ist jede Art von Akku schon allein aufgrund der gespeicherten Energie eine Brandgefahr. Wenn nicht der Akku selbst, dann spätestens die nachgeordneten Kontakte und die Elektronik. In kleinerem Maße gilt das auch für die Solaranlage und erst Recht für dein "normales" Stromnetz.

    Ich würde mir daher die Konstruktion des Akkus und der Elektronik vorher ansehen. Das hilft dir jetzt als Tipp allerdings wenig, wenn du dich nicht mit Leistungselektronik und Elektronikdesign auskennst. Gute aktuelle Tests kenne ich leider nicht.

    Wenn dein Treppenhaus dein einziger Fluchtweg ist, würde ich den Akku da nicht so hinstellen. Zur Not würde ich den Raum unter der Treppe abmauern, mit einer Brandschutztür versehen und einen Rauchabzug vorsehen bzw. nach außen entlüften.

    Ich finde den Status der SuS in dem Zusammenhang schwierig.

    So richtig Kunden sind sie auch nicht, weil sie zwangsweise da sind, unserer Verantwortung unterstehen, wir letztlich die bindenden Regeln für sie festlegen und sie sich in einer führungsähnlichen Struktur bewegen und wir sie auch sanktionieren.

    Was ich übrigens schwierig finde, mangels guter Alternative aber auch mache, ist das Teilzitieren.

    Die Gefahr ist immer, dass es so wirkt, als würde man einen Post zerpflücken.

    Auf der anderen Seite hat man bei der sich oft rasch entwickelnden Diskussion, sonst oft Schwierigkeiten auf einen Aspekt zu antworten, weil wieder bereits 5 neue Posts dazwischen liegen.

    Manchmal wünsche ich mir da so eine Threadansicht her, sodass Antworten auf einen speziellen Post direkt unter diesen sortiert werden.

    Ich finde auch, dass der Ton rauer geworden ist. Das gilt sowohl für die Antworten, die Verbissenheit mancher Diskussionen, als auch die Anzahl an provokanten Threadthemen/Threadeinstiegsposts.

    Ich beobachte an mir selbst, dass mich die Diskussionskultur manchmal auch entsprechend triggert und es nicht immer gelingt entsprechendes zu ignorieren. Das macht die Situation natürlich nicht besser, sondern führt zu einer sich selbst erhaltenden Abwärtsspirale. ;(

    Ähnlich wie Susi finde ich auch den 1f612@2x.png Smiley problematisch. Er wird meiner Meinung nach mangels Alternative oft als Ablehnungssmiley benutzt.

    Ich würde mir inzwischen Wünschen, dass es stattdessen einen Reaktionszeichen mit einem Fragezeichen und ein Ablehnungssymbol gäbe.

    Vielleicht würden sich dann die Ablehnungsposts und die oft leicht aggressiven Nachfragen und Antworten zum "Verwirrt-Smiley" erübrigen oder zumindest reduzieren.

    imho spricht es Bände, dass der extreme Masken- und Lockdownbewürworter Lauterbach zugibt, dass eine Maskenpflicht momentan juristisch nicht durchzusetzen ist.

    Finde ich jetzt nicht. Er achtet halt noch Recht und Gesetz und die Grundwerte unseres Staates.

    Zum Glück ist das auch bei der Mehrheit der Politiker und der Mehrheit der Deutschen noch die Regel.

    Es is, wie immer eine Abwägungssache und die findet halt in Demokratien im Prozess statt und nicht technokratisch. darüber genießen Grundrechte einen Schutz vor einer Beseitigung durch eine wieauchimmergeartetete Mehrheit, d.h. ihre Einschränkung muss immer gut begründet und bei starken Eingriffen nur temporär sein.

    Das Verständnisproblem darüber scheint mir allerdings schwerpunktmäßig bei der Querdenkerfraktion verortet zu sein und eher weniger bei den Maskenbefürwortern.

    wäre es nicht nach der hier vertretenen Position jetzt unsere Pflicht als brave BeamtInnen, unserer SchülerInnen vorzuleben, dass eben gerade keine Maskenpflicht herrscht?

    Klar. Deshalb wird auch kein Schüler zur Maske verpflichtet. ;)

    Weil diese von den Sparkassen so nett angebotenen "Klassenkonten" nichts anderes sind als Privatgirokonten, wenn man genauer in die Bedingungen rein schaut. Ein echtes Anderkonto wird inzwischen fast ausschließlich entsprechenden Berufsgruppen (RAs, Wirtschaftsprüfer u.ä.) eingeräumt.

    Meine Sparkasse hat mir vor etlichen Jahren mal ein Konto mit Fremdgeldvereinbarung eingerichtet. Dadurch sollte das Geld nach damaliger Aussage aus dem Privatvermögen raus sein. Keine Ahnung ob es sowas noch gibt.

    Nutzt die Gelegenheit und stellt auf Rasterzeugnisse um.

    Dann müsst ihr nur noch ankreuzen. Das könnt ihr wahlweise mit Word machen oder ihr nutzt Schild/SchildWeb.

    Dann seid ihr auch den ganzen Formulierungskram los. Den verstehen die Eltern ja eh nicht, da alles positiv formuliert sein muss.

    Ihr müsst natürlich einmalig die Kompetenzen für die Rasterzeugnisse überlegen und einpflegen.

    Das ist natürlich nur eine mittelfristige Lösung.

    1. Befürwortet ihr das 9-Euro-Ticket oder nicht?

    In der Form nicht. Ich würde es befürworten, wenn es dauerhaft verfügbar wäre. Grundsätzlich finde ich die Idee richtig, den Bus/Bahnverkehr so weit zu subventionieren, dass er nicht nur für alle erschwinglich ist, sondern einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Verkehrsmittel Auto hat. Letztendlich muss das Verkehrskonzept (und die Finanzierung) so umgestaltet werden, dass ökologische/gesellschaftliche/volkswirtschaftliche Nutzen wieder im Vordergrund steht und nicht der individuelle Nutzen. Das erfordert eine deutliche Kursänderung weg vom klassischen Autoverkehr. Die Idee das über Anreize statt Verbote/Nachteile zu machen, finde ich richtig.

    2. Werdet ihr euch das Ticket für einen/mehrere Monate kaufen?

    Eher nicht, da kein Reisebedarf.

    3. Werdet ihr (teilweise) auf den ÖPNV umsteigen und das (evtl. vorhandene) Auto öfter stehen lassen?

    Eher nicht, da die Fahrzeiten nicht zu meinen Arbeitszeiten passen und mir der städtischen ÖPNV zu voll ist. Corona ist noch nicht vorbei.

    Das Fahrrad ist bei mir die bessere Alternative.

    4. Werdet ihr mit dem Ticket Familie/Freunde besuchen oder in den (Kurz-)Urlaub fahren?

    Nein

    Ich verstehe nicht, wie man in Städten mit so gutem ÖPNV (für mich alles wo die nächste Straßenbahn/U-Bahn, Bus im mind. 10 min Takt fährt) überhaupt mit dem Auto fährt. Mal abgesehen von großen Einkäufen für die Familie, Getränkekisten oder sonstigen Fahrten wo Größeres transportiert werden muss.

    Gibt schon noch eine Reihe anderer Gründe:

    • Es stinkt nicht.
    • Du hast einen Sitzplatz.
    • Niemand unterschreitet deine intime Distanz.
    • Du wirst nicht angepöbelt oder angegrabscht.
    • Du musst nicht umsteigen.
    • Wenn du irgendwo wartest, dann im Auto und nicht an einer zugigen Haltestelle.

    Ich würde jetzt nicht gerade alle sozialen Probleme an einer fehlenden Vaterfigur festmachen.

    Allerdings beobachte ich bei meinen Schülern auch sehr deutlich, dass diejenigen ohne präsenten Vater sich sehr stark auf eine Ersatzvaterfigur fixieren.... oft einen ihrer Lehrer. Social Media hab ich nicht so im Blick. Umgekehrt beobachte ich das bei Schülern ohne präsente Mutter übrigens auch. Die Fälle sind aber deutlich seltener.

    Ich ziehe aus der Beobachtung den Schluss, dass soziale Rollen eben nicht geschlechtsneutral ausgefüllt werden können. Vermutlich liegt das an den Rollen- und Erwartungsbildern der Gesellschaft.

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