... denn neben meinem Ref habe ich die vergangenen 6 Monate an einer Schule in kirchlicher Trägerschaft gearbeitet...
Wie meinst du das? Hast du da parallel zum Ref gearbeitet oder vor bzw. nach dem Ref?
Zählt das Ref überhaupt mit?
... denn neben meinem Ref habe ich die vergangenen 6 Monate an einer Schule in kirchlicher Trägerschaft gearbeitet...
Wie meinst du das? Hast du da parallel zum Ref gearbeitet oder vor bzw. nach dem Ref?
Zählt das Ref überhaupt mit?
Du kannst auf 3 Ebenen handeln:
Belastungssteuerung:
Besetzung:
Informell:
Grundsätzlich hast du aber keinen Anspruch darauf beide deiner Fächer in ausgeglichenem Umfang zu unterrichten. Deine SL wird auch den Fach- und Personalbedarf sehr genau kennen. Personalplanung läuft meistens auf mehrere Jahre im voraus. Schlußendlich muss es (je nach Fach) auch Bewerber geben.
Ein OBAS'ler ist ein Seiteneinsteiger bei dem davon ausgegangen wird, dass er die volle Nachqualifikation schafft. Er ist hinterher gleichwertig zu einem "normalen" Lehrer.
Bezüglich der Stellengarantie:
Der OBAS'ler steht zwar nach seiner Prüfung nicht in Konkurrenz zu fertigen Lehramtsanwärtern, dafür jedoch vor seiner Einstellung!
Die Stelle muss für den Seiteneinstieg/OBAS geöffnet sein und er ist glaub ich auch erstmal ein nachrangiger Bewerber. Insofern ist das nicht wirklich unfair gegenüber den regulären LAA.
Das ist nicht diskriminierend gemeint. Es beschreibt meine Schulrealität.
Bei uns gibt es mehrheitlich Frauen. Wir haben seit 10 Jahren keinen Teilzeitmann mit Stundenplanzeitwunsch gehabt.
Das mag anderswo anders sein.
Bei halber Stelle hättest du bei uns 2 freie Tage. Ganztag heißt aber auch, dass du sehr wahrscheinlich nachmittags Unterricht hast und dafür ggf. mal vormittags später anfängst. Je nach Mutti-Quote ist das mal mehr oder mal weniger. Jede Muss-Zeitsperre eines Kollegens erhöht den Unterrichtsanteil dort für alle anderen.
Ich glaub das ist für uns Männer nicht so das Problem, weil wir defakto nur in sehr wenigen Bereichen diskriminiert werden und daher das Bewußtsein für Männerdiskriminierung nicht so ausgeprägt ist. So nach dem Motto: Wenn es einem gut geht, triggert einen vieles auch nicht.
Keine Randerscheinung, Männer könnten sich durchaus diskriminiert fühlen:
Gefühlte 90% von Meldungen/Nachrichten/Berichten über kriminelle Taten sind nicht gegendert.
So als Mann: Passt doch auch meistens. ![]()
Was schwebt dir da vor? Die Schülerklientel auf alle Schulen verteilen, so daß es keine Brennpunktschulen mehr gibt?
So als Lehrer einer solchen Schule...
Ziel wäre dabei die Benachteiligung auszugleichen bzw. abzufangen.
Das allergrößte Problem der Brennpunktschulen ist der Ressourcenmangel um auf die "Brennpunktursachen und ~folgen" adäquat reagieren zu können.
Da ich sehr gewillt bin mich dem Beruf voll und ganz zu widmen,
Als Beamter ist das deine Pflicht. Auch wenn es heute etwas altmodisch scheint, die mit den Privilegien einhergehenden Dienstpflichten zu kennen. ![]()
Sei es finanziell oder andere Aufstiegsmöglichkeiten.
Grundsätzlich ist das eine eher ungesunde Erwartung im Schuldienst. Die Karriereoptionen sind relativ begrenzt. Belohnungssysteme gibt es nicht.
Es gibt in NRW neuerdings in der Grundschule vereinzelte Aufstiegsstellen. Das Auswahlverfahren dazu ist ganz neu und etwas komisch. Vorleistung jenseits der eigentlichen Überprüfung hat der Personalrat unverständlicherweise ausklammern lassen.
Begründung ist wohl Chancengleichheit???
An den anderen Schulformen gibt es deutlich mehr Aufstiegsstellen. Offiziell werden auch die nach Leistungsbericht/Überprüfung (und nachrangig nach Besolungsdienstalter) vergeben. In der Praxis wird aber dann auch oft jahrelanges Engagement honoriert.
Ich hab so meine Zweifel bezüglich der Wirksamkeit eines Ortszuschlags.
Mein Eindruck ist, dass Leute die Lehrer werden eher zu geringer örtlicher Flexibilität neigen. Vielleicht auch einfach, weil es überall Schulen gibt und man sich anders als in anderen akademischen Berufen nicht von vorne herein auf örtliche Flexibilität einstellen muss.
Wie jetzt: Die Ausbildung geht bis VOR den Sommerferien, die Prüfungen aber sind erst DANACH?!?
War mal anders. Dann kam NRW auf die tolle Idee ein halbes Jahr aus dem Vorbereitungsdienst herauszukürzen (und als Praxissemester ins Studium zu verlegen). Wegen des bedarfsdeckenden Unterrichts (Stunden ohne Mentor, ganz allein vor der Klasse), der ganze Halbjahre umfassen muss, ging die Kürzung maximal zu Lasten der Reffis. Seitdem dürfen die mit einem Kurzzeitvertretungsvertrag, Hartz4 oder ähnlichem bis zum Einstellungstermin überbrücken. Wer Glück hat bekommt eine der wenigen Dauerstelle direkt nach Ende der Prüfungsphase, die Mehrheit erst zum Halbjahrs-/Schuljahrswechsel.
Wohl aber bei den A14er Stellen am Gymnasium. Sie dürfen nur dem festen Katalog von 37 Aufgaben entnommen werden.
Meines Wissens ist das eine nicht bindende Vereinbarung innerhalb mancher Regierungsbezirke. Das kann sich aber geändert haben.
Man muss keine Rampensau sein, um Schüler zu begeistern.
Interessanterweise beobachte ich übrigens, dass tendenziell ruhigere Kollegen auch eher ruhigere Klassen haben und umgekehrt.
Eine gewisse Rückwirkung scheint es also zu geben. Beiden Schülerleistungen sehe ich keine erkennbaren Unterschiede.
Den Bereich sucht letztendlich die SL in NRW aus. Es gibt bei A14/A13-Aufstiegsstellen keine fest vorgegebene Tätigkeitszuschreibung.
Die SL guckt, welchen Bereich sie benötigt und für eine Aufstiegsstelle geeignet sieht und schreibt dann die Stelle mit dem jeweiligen Tätigkeitsbereich aus.
Das führt dann in der Praxis im Vergleich zwischen unterschiedlichen Schulen unter Umständen zu einer ziemlichen Ungleichbehandlung.
Noch gilt doch die Isolationspflicht im Positivfall.
Wer wissentlich positiv durch die Gegend läuft, gehört angezeigt.
Darüber hinaus würde ich auch die Freundschaft beenden, denn wer wissentlich andere einer Ansteckungsgefahr aussetzt, ist alles andere aber sicher keine Freundin.
https://www1.wdr.de/nachrichten/la…corona-100.html
Die ersten Infos für den Schulbetrieb sind raus
Kurz zusammengefasst: Wir tun nix. ![]()
Lass es doch über den Förderverein laufen.
Wie kam ich mit dem Geld aus? (übrigens damals brutto 1/5 weniger als heute):
Das hört sich jetzt alles ein bischen freudlos an, wenn ich das so lese. Aber das war es in der Praxis nicht. Wenn man die Grundkosten gut im Griff hat, kann man sich aus dem übrig bleibendem Rest wieder kleine Extras gönnen.
Das es Lösungen gibt, die Dauer der Strahlung erheblich zu reduzieren, ist schon bekannt. Zurzeit noch politisch nicht gewollt und noch in den Kinderschuhen. Vielleicht blicken wir in 20 Jahren aus einem anderen Blickwinkel auf das Thema Endlagerung.
https://www.quarks.de/technik/energie/so-koennte-man-atommuell-recyceln-transmutation
Transmutation ist nicht wirklich die Lösung.
Per Beschleuniger ist das extrem teuer und mit einem Brutreaktor sehr gefährlich, weil das genau der Reaktortyp mit einem positiven Reaktionskoeffizient ist, sprich wenn du einen Störfall hast, beschleunigt der sich selbst. Das will man eigentlich überhaupt nicht mehr heutzutage.
Die Endlagerthematik ist vor allem ein politisches Problem, weil a) nicht nach geologischer Eignung geguckt wird, sondern nach politischer Eignung ("Wer wehrt sich am wenigsten und wo kann ich ein Altbergwerk recyclen?") und b) vorher nicht aufgearbeitet werden soll. Wenn du letztes nämlich machst und den Atommüll nach Isotopen bzw. Radioaktivität fraktionierst, dann hast du kein Problem mit Sicherung über Millionen Jahre, weil hoch radioaktive Isotope eine kurze Halbwertszeit haben. Das Problem ist nur, dass die Wiederaufarbeitsungsanlagen politisch nicht durchsetzbar sind, weil die existierenden in La Hague, Sellafield, Majak, Savannah River Site in den letzten 50 Jahren eine eindrucksvolle Liste an Störfällen und grob fahrlässigen bis kriminellen Handeln angesammelt haben...
Nimm doch nicht den Werbelink vorweg. ![]()
Mal ganz im ernst, wozu braucht man eine Buzz-Word-"Struktur", wenn man auch einfach guten Unterricht machen kann?
Werbung