Ich hab auch schon 4en gegeben, weil die berechtigte 5 den Abschluss gekostet hätte und man da gerade bei Leuten, die bereits Ausbildungsverträge in der Tasche haben, an Fragen der Verhältnismäßigkeit stößt bzw. abzuwägen anfängt, was hier der größere gesellschaftliche Schaden wäre. Allerdings: wie oft hört man danach, dass der Schüler sich die 4 noch bei x anderen Kollegen auf gleiche Weise erquatscht hat 😕 Am Ende muss man schauen, dass der verliehene Abschluss auch die schulische Realität spiegelt und nicht zum einen Geschenk verkommt.
Beiträge von Maylin85
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Den Absturz letzte Woche hast du registriert?
Falls Merz Kanzler wird, fließt wohl ein großer Teil der Beiträge an Blackrock. Das Geplänkel über aktienbasierte Renten ist ja bereits der Vorgeschmack,Welcher Absturz? Das war eine kleine Marktkorrektur, die erwartet und überfällig war (aber ja, meinem technologielastigen Depot tat es auch weh - dennoch, Absturz ist was anderes).
Der historische Trend ist ungebrochen aufwärts.
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Dass hier manche den Aufwand, ein Kind großzuziehen, mit der Hundehaltung gleichsetzen, ist für mich absurd. Ich hatte beides und man kann es zeitlich und von der Belastung her nicht vergleichen.
Habe ich nirgends. Mir ging es rein darum, dass gewisse organisatorische Parameter sich nicht unterscheiden, wie eben z.B. die Abhängigkeit von den Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen. Und etwas allgemeiner gesprochen: jeder hat irgendwelche legitimen Interessen oder Verpflichtungen, die fröhliche Abordnungen (darum ging es ja im Kern) zu einem echten Problem machen können. Ob das nun Kinder sind oder Hunde oder das Kümmern um ältere Nachbarn oder Verwandte oder ehrenamtliche Tätigkeiten oder das wöchentliche, mit längeren Pendelzeiten nicht mehr vereinbare Sporttraining.. Dass hier dann letztlich scheinbar nur Kinder zählen, finde ich nicht richtig. Zumal die meisten Kinder auch noch ein zweites, einsatzfähiges Elternteil haben - da schaut natürlich auch niemand, wie superunverzichtbar das überhaupt tatsächlich morgens bis zur Kitaöffnungszeit ist...
Letztlich aber auch eine müßige Diskussion. Man kann am Ende nur selbst seine Konsequenzen ziehen.
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Ok, wenn zukünftig die Arbeitsnehmer fehlen, die das umlagefinanzierte Rentensystem tragen, woher kommen den dann die Steuereinnahmen, die die Pensionen tragen?
Kinder haben oder nicht ist eine individuelle Entscheidung. Da will ich mich gar nicht einmischen. Da soll jeder nach seiner Farcon glücklich werden.
Mich stört das Hunde und Kinder von dir als Privatsache auf einer Ebene gleichgesetzt werden.
Kinder werden in 20 Jahren den Laden am Laufen halten, Aufgaben in der Gesellschaft übernehmen usw. .
Hunde kacken in 20 Jahren weiter in irgendeine Ecke.
Deshalb dürfen Eltern von Kleinkindern gerne eine Extrawurst gebraten bekommen.
Renten können sich nicht länger auf Steuern und Umlagen stützen, sondern die Beiträge müssen zu einem erheblichen Teil sinnvoll am Finanzmarkt angelegt werden. Ist jetzt auch keine neue Erkenntnis, es passiert nur nix.
Zum Rest schreibe ich nichts mehr, da kommen wir eh auf keinen Nenner 😊Ernsthaft?! Dem Gedankengang kann ich leider nicht folgen.
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Wie löst die Überbevölkerung auf dem Globus bitte die Probleme vor der unsere Gesellschaft aufgrund der Demographie steht?
Irgendwer muss das Geld erwirtschaften, dass wir beide (vielleicht) in den 2050ern als Pension bekommen.
[...]
Stimmt, die Gesetze die Eltern Sonderrechte einräumen, gelten nur innerhalb der Lehrerberufs.
Das sogenannte Lex Lehramt.
Wir werden allein schon klimawandelbedingt zukünftig große Migrationsbewegungen sehen. Ich mache mir jedenfalls null Sorgen drum, in einigen Jahrzehnten irgendwo auf diesem Planeten noch eine Pflegekraft zu finden.
Und das Rentensystem funktioniert ohnehin nicht mehr und braucht andere Finanzierungsstrategien.
Zum zweiten Punkt: eine meiner Freundinnen arbeitet bei einer Bank. Ihre Abteilung wurde letztes Jahr größtenteils von Braunschweig nach Hannover verschoben, sie konnte sich mit zwei kleinen Kindern (3 und 1) überlegen, ob sie mitgeht und 70km one way pendelt oder halt kündigt. Bleiben durfte ein kinderloser Kollege, weil der für die Filiale halt schon allein aufgrund der Tatsache, dass er Vollzeit und sie Teilzeit arbeitet, wichtiger war. Nicht schön für sie, aber eine betriebswirtschaftlich logische Entscheidung. Im Schulbereich wird dagegen deutlich seltener auf Bedarfe der Schule geguckt, als auf irgendwelchen Sozialgedönskram. Doch, das ist schon unverhältnismäßig.
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Wenn diese Welt eins nicht hat, dann wohl zu wenig Menschen.
Und ja, natürlich ist es grundsätzlich erstmal Privatsache, wie man seinen Alltag regelt. Das heißt nicht, dass man im Einzelfall nicht schauen kann, wo ein Entgegenkommen möglich ist, aber dass mit Kindern automatisch ständig ein Anrecht auf Sonderbehandlung zu Lasten anderer Kollegen besteht, ist nunmal auch nicht richtig.
Jedenfalls kann man jedem, der sich mit dem Gedanken trägt Lehrer zu werden und nicht vor hat, einen Haufen Kinder in die Welt zu setzen, nur immer wieder sehr eindringlich von dieser Berufswahl abraten.
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Kann man alles machen, wenn man nicht parallel dazu andere in erheblich schlechtere Konditionen zwingt.
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Direkt geklaut für den Neffen und seine sehr geschätzte Seifenblasentrompete 👍😄
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Doch tut sie! Lies dir die permanente Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts durch!
Alternativ kannst du auch die aktuellen Gesetztentwürfe in HH oder NRW lesen, da wird es auch beschrieben.
Dein Beitrag zeigt nur, dass du dich mit der verfassungsrechtlichen Seite der Alimentation nicht beschäftigt hast.
Dann streich meinetwegen den Satz mit den Zuschlägen, organisatorisch bleibts dennoch gleichproblematisch. Wie man seinen Privatkram organisiert, sollte dienstlich einfach für alle Beschäftigten gleichermaßen überhaupt gar keine Rolle spielen und komplett irrelevant sein.
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Hundebesitzer sollen auch nicht klagen. Aber ... was macht man als Diener dreier Katzen?
Die lassen dich immerhin alleine aus dem Haus gehen und pullern brav ins Katzenklo, wenn du dich verspätest.
Hoffentlich 😅
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Gegenfrage, du weißt schon das die Besoldung eines Beamten auf eine 4 köpfige Familie abzielt?
Alleinstehende oder Hundeelternpaare sind demnach überalimentiert, wenn es so formulieren will.
Die permanente Gleichsetzung von Kinder und Hunden

Organisatorisch (!) kannst du das ruhig gleichsetzen, unterscheidet sich nämlich nicht.
Meine Alimentation zielt auch nicht auf eine vierköpfige Familie ab, denn ich bekomme weder Verheiratetenzuschlag noch Kinderzuschläge - seltsame Einlassung.
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Ich lese hier mit und habe Sorge, dass es bei euch bald "explodiert ".
Das fürchte ich leider auch. Ich überlege gerade, was ich tue, wenn wir (privater Träger) irgendwann ggf. schließen und in den Landesdienst überführt werden sollten. Kinderlos, wohnhaft in einer Stadt mit akutem Mangel in diversen Brennpunkten und für die Bezirksregierung dann völlig frei platzierbar, ist es eigentlich überhaupt keine ernsthaft erwägbare Option mehr, im Beruf zu bleiben. Unter den richtigen Voraussetzungen mache ich den Job wirklich sehr gerne und ich glaube auch recht gut, aber das Ausmaß an systemischer Schieflage ist hier meines Erachtens dermaßen groß, dass ich in den Ferien jedenfalls mal fleißig Bewerbungen auf außerschulische Stellen geschrieben habe, um Möglichkeiten auszuchecken. In Teilzeit okay, würde ich ggf. noch ausprobieren, aber mit erzwungener Vollzeit, no way.
Das gibt es doch längst. Je nach Umfang der Abordnung sind genau dafür Dinge wie Trennungsgeld, Reisekostenerstattung und Umzugskostenvergütung gedacht.
Kilometermäßig ist es ja manchmal gar nicht so weit. Aber fahr mal quer durchs Ruhrgebiet...
Irgendwie erscheint mir die Diskussion um kranke Kinder absurd - denn das Hauptproblem bei der Abordnung in entferntere Gebiete liegt am Zeitfaktor:
Mit Kind kommt man nicht mehr rechtzeitig vor Schließung der Kita an, um das Kind abzuholen - oder kann es nicht zur Öffnungszeit dort "abgeben".
Ich hab exakt das gleiche Problem mit der Hundebetreuung, interessiert - zu Recht! - keine Sau. Wenns blöd läuft, muss ich wen bezahlen, der sie morgens eine halbe Stunde oder Stunde betreut, und dann wegbringt, wenn ich früh los muss. Entsprechendes nachmittags, wenn Konferenzen die Öffnungszeiten der HuTa überschreiten. Mir erschließt sich NULL, wieso es Eltern nicht zumutbar sein soll, sich ebenfalls entsprechend zu organisieren und notfalls halt wen dafür zu bezahlen. Dafür gibts ja immerhin fette Zulagen.
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Na wenn landesweite Versetzungen "Teil des Deals" sind, möge die Arbeitgeberseite halt auch Umzug und neue Bleibe bezahlen. Morgens quer durchs Ruhrgebiet geschickt werden, ist fahrttechnisch je nach Strecke ne glatte Zumutung.
Und auch in denen, die es sind, lässt es sich oft gut arbeiten.

Das muss man aber wollen und man sollte sich aktiv dafür entscheiden.
Ich würde es nicht wollen.
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Es gibt doch bereits ein Anrecht auf herkunftsprachlichen Unterricht. Unsere Bosnier und Kroaten haben das fast geschlossen wahrgenommen, die Türken eher selten.
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Entschuldigung, aber ein Paar, das mit ihrem Verdienst gerade so einigermaßen über die Runden kommen, kann nicht einfach mal mehr bezahlen.
Dann braucht man nicht über mehr Personal phantasieren, denn ohne attraktivere Konditionen wird man keins kriegen. Zugewanderte hin oder her.
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Kinderbetreuung ist schon ziemlich billig, da kann man auch keine herausragende Qualität erwarten. Ich zahl mehr an Betreuung für meine Hunde, als die meisten Leute in meinem Umfeld für ihre Kinder. Meiner Meinung nach kann man Eltern da ruhig mehr in die Pflicht nehmen. Gegen ein kostenloses Vorschuljahr spricht nichts, all die anderen Jahre (viele Kinder werden ja schon deutlich früher in Kitas gestopft) dürften aber deutlich teurer sein.
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Und jetzt einen ernstgemeinten Vorschlag, bitte!
Beiträge deutlich hoch, Gehälter deutlich hoch, Rest regelt der freie Arbeitsmarkt.
Möglicherweise schon, wenn attraktivere Rahmenbedingungen einen anderen Personalschlüssel, bessere Förderung und vielleicht auch die Gewinnung von Muttersprachlern ermöglichen. Realistisch betrachtet ist alles andere nur mäßig erfolgversprechende Rumdoktorei.
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Vielleicht machst du einmal selbst einen Vorschlag, wie man es erreichen könnte, dass alle Kinder im Kindergarten (einschließlich der Flüchtlingskinder) einen guten Betreuungsschlüssel und eine bestmögliche Förderung vorfinden?
Beiträge deutlich hoch, Gehälter deutlich hoch, Rest regelt der freie Arbeitsmarkt.
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Vielleicht hier mal schauen, ob Bedarf besteht.
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An den kirchlichen Schulen, an denen ich gearbeitet habe (NRW), war die Mehrheit im Kirchenbeamtenverhältnis zu gleichen Konditionen wie Landesbeamte.
Ich finde die Kirchen als Arbeitgeber mittlerweile attraktiver, als das Land. Von Vollzeitzwang und chronischer Unterbesetzung hört man dort seltener, das Schülerklientel ist schon etwas selektierter. Man muss halt überlegen, inwiefern einem die kirchliche Ausrichtung zusagt.
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