Klar darf die Nachschreibklausur ruhig ein bisschen "ungefälliger" sein als die Erstklausur, wo man natürlich von mehreren Optionen die optimalste Variante auswählt, aber es sollte doch in etwa vergleichbar bleiben. Hier ist es das meines Erachtens schon nicht, weil die Textgrundlage einmal Lyrik (liegt gerade schwächeren Schülern oft nicht so) und einmal ein Sachtext ist. Würde ich so nicht machen. Ob man am Ende comment oder discussion nimmt, ist egal, aber Ausgangstextgenre und Analyseschwerpunkt sollten meines Erachtens schon gleich sein.
Beiträge von Maylin85
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Ich prüfe in Nachschreibklausuren die gleichen Zieltextformate ab. Wenn die Unterrichtsreihe auf Redeanalyse ausgerichtet war, macht es doch auch überhaupt gar keinen Sinn, Charakterisierungen abzufragen. Es ist in Englisch ja jetzt auch nicht soooo wahnsinnig schwer, passende Ausgangstexte zu finden, die gleiche Aufgabentypen ermöglichen.
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Fehler nicht, aber sonderlich punkten konnte sie eben auch nicht. Als Nr. 2 okay, als Präsidentin drängt sie sich mir jetzt aber nicht zwingend auf und ich bin ziemlich sicher, dass sie sich auch in regulären Vorwahlen nicht durchgesetzt hätte. Das Überzeugendste an Harris ist, dass sie halt nicht Trump ist.
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Beide Kandidaten sind schlecht und das machts für Wähler halt schwierig. Der Vorwurf, dass Harris keine konkreten Aussagen tätigt und ständig vor Journalisten und spontanen Fragen wegrennt, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Kompetent wirkt das halt auch nicht.
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2022 ist doch aber keine neue Ausgabe oder hab ich was verpasst?
Mir ist in Englisch kein Lehrwerk bekannt, mit dem ich hinreichend "tief" durch die Lehrplanthemen käme. Einführungsphase geht noch halbwegs, in der Q-Phase arbeite ich überwiegend mit eigenen Zusammenstellungen aus verschiedenen Lehrwerken, themenspezifischen Heften und natürlich aktuellen, authentischen Medien. Das Raabe-Material finde ich für Englisch als Ergänzung oft auch sehr hilfreich.
Insgesamt gefiel mir Context zuletzt aber auch besser als Klett (was wir eingeführt haben und ich quasi gar nicht nutze).
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In den meisten meiner LG (von der BFS über Berufsschule bis zum BG) besteht die Zeugnisnote zu 40% aus der schriftlichen Leistung und zu 60% aus der sonstigen Mitarbeit, die wiederum hauptsächlich aus der mündlichen Mitarbeit gebildet wird. Für jedeN S notiere ich mir nach jeder Stunde eine Mitarbeitsnote.
5 Punkte oder eine glatte 4, also ausreichend, bekommt, wer nicht stört, pünktlich ist, sich an die Klassenregeln hält und auf Nachfrage halbwegs passend antwortet.
Das ist großzügig. Ich hab mir seinerzeit sämtliche Noten durch Sonstige Mitarbeit halbiert, war auch ok.
Fürs Nichtstören und Anwesendsein gibts bei mir heute auch keine 4 - das ist keine bewertbare Leistung, sondern erstmal selbtverständlich.
Dafür werte ich in die Sonstige Mitarbeit aber nicht nur primär mündliche Beteiligung, sondern alles, was für mich an fachlicher Leistung irgendwie sichtbar wird - Engagement in Gruppenarbeiten, Einzelarbeiten, Stundenprotokolle ( wenn sie der restlichen Gruppe zur Verfügung gestellt werden), abgegebene Ausarbeitungen, etc. Gerade Letzteres nutzen introvertiere Schüler auch gerne.
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An allen Schulen mit Handyverbot im Unterricht, an denen ich gearbeitet habe, wurden die Handys im Sekretariat gesammelt und am Ende des Schultages wieder ausgegeben. Wer soll das denn sonst machen? Hätte ich mich selbst damit rumschlagen müssen, hätte ich das Verbot vermutlich nicht durchgesetzt.
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Für mein Selbstbild waren mir meine Klausurnoten wichtig, alles andere hat mich als Schüler nicht sonderlich interessiert. Aus Lehrersicht sehe ich es heute auch anders, damals habe ich aber wirklich einfach keine Lust gehabt, mich mündlich zu beteiligen und hab im Unterricht auch oft lieber gelesen oder sowas.
Und dann haben 6 von den 10, die sich nie melden, eine 5 oder 6. Ist das besser, als genau denen zwischendurch auf den Zahn zu fühlen?
Man geht ja auch mal rum und bekommt einen Eindruck, ob Schüler in Arbeitsphasen mit den Aufgaben klarkommen, fragt "auf kurzem Wege", ob es irgendwo Schwierigkeiten gibt, lässt sich mal Ausarbeitungen zeigen usw.
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Spannendes Arbeitsmodell. Könnte ich mir aufgrund der höheren Flexibilität für die Zukunft auch noch sehr gut vorstellen - darf ich fragen, ob Vertretungsstellen immer problemlos zu finden waren? Wie groß ist die Auswahl bei dir gewesen, wie wurden Wünsche berücksichtigt?
Zur Sache: ich wüsste auch nicht, wieso für Vertretungskräfte andere Regelungen gelten sollte, als für unbefristet Beschäftigte. Bei uns musste an allen Konferenzen und sonstigen Veranstaltungen teilgenommen werden (ggf. nicht im vollen Stundenumfang, aber dennoch).
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Und wie soll ich sonst als Lehrer herausfinden, ob alle S noch mitkommen? Am Ende doch wieder summarisch durch Klausuren?
Ja 👍
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Als jemand, der sich in der Schule quasi nie gemeldet hat, hätte ich mich dieser Ansatz extrem genervt. Nur weil man keine Lust hat sich zu beteiligen, heißt das nicht, dsss man nicht mitdenkt.
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Wäre nicht eigentlich der Schulträger in der Verantwortung derartige Stornokosten zu tragen. Denn die Schule ist der Veranstalter und das auch Mal was daneben gehen kann gehört zum Betriebsrisiko, dass der Betreiber zu tragen hat. Oder liege ich da falsch?
Sehe ich auch so, aber an solchen Fragen scheiden sich die Geister. Als ich die Schule gewechselt habe, war ich noch gesetzt für eine Kursfahrt, die dann logischerweise auf einen Kollegen umgebucht werden musste. Meine alte Schule war der Meinung, die Storno bzw. Umbuchungskosten für den Flug hätte ich selbst zu tragen, denn ich sei ja der Verursacher. Hab ich natürlich abgelehnt und glücklicherweise war ich finanziell auch nicht in Vorleistung getreten, sondern habe meine Anzahlung vom Schulkonto vorstrecken lassen. Wurde dann letztlich so geschluckt, aber ich will nicht wissen, wie lange ich meiner Anzahlung hätte hinterherrennen dürfen, wenn ich sie selbst gezahlt hätte.
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Wenn ihr wüsstet, welche Geschäfte Menschen so im Wald liegen lassen (und Hund 1 findet sie alle 🤮)...
Die Konversation übers Wildpinkeln amüsiert mich dagegen ein bissi. Das stört mich in Wald und Feld nun wirklich gar nicht und auch auf der Autobahn kann ich verstehen, dass man das Gebüsch einer öffentlichen Toilette vorzieht. Öffentliche Toiletten sind die allerletzte Option, wenn wirklich gar nix anderes mehr geht 🙈
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Sie können z.B. ihre Meinung zur Lehrwerksauswahl beitragen. Bis heute mein Highlight, abends um weit nach 20 Uhr. Wir wollten Klett, es hätte einfach nur eine 20sekündige Abstimmung sein können. Die Elternvertreterin hielt ein flammendes, 20minütiges Plädoyer für Cornelsen, weil Silky die Kegelrobbe wunderbar motivierend sei und außerdem habe sie sich als Grafikerin mal das Layout angeschaut und verglichen und blablabla... 😵
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Ich kann mich leider auch an kaum eine gewinnbringende Elternwortmeldung erinnern. Wenn sie mal gekommen sind, haben sie ewig lange auf - für uns - irrelevanten Punkten rumgeritten.
Interessant fand ich höchstens Eltern, die selbst Lehrer des Faches waren und berichten konnten, wie Dinge an ihren eigenen Schulen ggf. pragmatischer gelöst werden.
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In dem Fall waren noch 2 Kollegen dabei, aber eben "irgendwo unten". Keiner von denen wollte mit den Kids hochfahren und ich hatte gesagt, ich mache das halt. Unten angekommen brauchte ich erstmal ewig, bis ich überhaupt einen der Kollegen gefunden habe (ist ziemlich dunkel gewesen und die haben sich halt auch "irgendwo" auf den 2 Etagen die Ausstellung angeguckt). Handy hat keiner gehört.
Naja, aber passiert ja glücklicherweise nicht ständig.
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Beim Besuch des Fernsehturms in Stuttgart war eine Schülerin dabei, die oben auf dem Turm begann zu hyperventilieren.
Exakt das ist MIR unerwartet passiert, im Oberhausener Gasometer. Mir war bis dato nicht ansatzweise bewusst, dass ich in dem Bereich Probleme habe, aber der Aufzug ging auf, ich hab 3 Schritte gemacht, jemand öffnete die gegenüberliegende Tür zur Aussichtsplattform und es ging schlagartig absolut gar nichts mehr. Ich hab mich an der Wand entlang zurück zum Aufzug gehangelt und das Hirn funkte nur noch "runter", Schüler (Klasse 6) oben unbeaufsichtigt... sind auch außen über die eigentlich gesperrte Treppe runtergelaufen, was sie explizit nicht sollten... am Ende ist nichts passiert, aber ich frage mich bis heute, wie man so eine Situation professionell löst, wenn man plötzlich selbst zum Totalausfall mutiert 🙁
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Elternabende nicht vor 19.00 Uhr
Elternsprechtage 15.00-19.00 Uhr
Am blödsten finde ich aber die Fachkonferenzen ab 16.00 Uhr wegen der Eltern, die dann nie, nie, nie da auftauchen!
Immerhin ab 16 Uhr. Ich kenne das noch ab frühestens 18 Uhr.
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Ich hab noch nie gehört, dass in der Oberstufe MC zulässig ist. Bis Klasse 7, evtl. 8, okay, aber ihr macht das wirklich noch in der Oberstufe?
Ansonsten: ich nutze für sowas mittlerweile ebenfalls ChatGPT 😊 Man muss natürlich nochmal drüber lesen, ob die Vorschläge Sinn machen, und ändert hinterher sicherlich auch nochmal was, aber grundsätzlich ist das eine der Anwendungsoptionen, die einen Haufen Arbeitszeit sparen und schonmal ein vernünftiges Grundgerüst liefern.
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Ja, ok. Aber immerhin erspart man sich die schlaflose Überstundenwoche.
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