Die Fünftklässler, die ich im Unterricht erlebt habe, konnten einige grundlegende Wortfelder mündlich abrufen und - und zumindest das hat ja durchaus auch einen nicht zu unterschätzenden Wert - waren nicht scheu zu sprechen. Insofern war der Grundschulunterricht durchaus erfolgreich darin, Sprechhemmungen abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Dennoch waren die Kenntnisse so marginal, dass man es in 2-3 Monaten aufgeholt hätte. Zeigte sich auch wunderbar an den Kindern, die von der Grundschule mit ewig viel Unterrichtsausfall kamen und die quasi bei 0 anfingen - nach wenigen Wochen war kein Unterschied mehr festzustellen.
Die Probleme im Deutschen sind meines Erachtens gravierender als im Englischen. Das würde eine Auslagerung aus der Grundschule durchaus rechtfertigen.