Selbst WENN Eltern täglich Hausaufgaben mit einer 16jährigen machen - so what, wenn ihr das hilft, einen Abschluss zu bekommen, den sie alleine nicht schaffen würde und der sie besser für ihr späteres Berufsleben positioniert? Ist doch völlig legitim.
Beiträge von Maylin85
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Im Englischen finde ich die Verwendung völlig unproblematisch, im Deutschen dagegen extrem fragwürdig. Man muss schon auch auf den Kontext achten, in dem man sich bewegt. Nicht alles lässt sich übertragen.
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Ich bin recht froh, dass meinem Freundeskreis anscheinend auch ohne explizite Ausladung von Kindern immer klar war, dass sie bitte grundsätzlich ohne Kinder eingeladen sind. Ich kenne es nur so, dass diejenigen, die welche mitbringen wollten, nett gefragt haben. Einfach selbstverständlich davon ausgegangen, dass das okay ist, ist zum Glück niemand.
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Man lässt sich doch nicht zum Essen einladen, um dort dann "Paarzeit" oder "Familienzeit" zu verbringen. Finde ich ehrlich gesagt etwas komisch vom Ansatz her.
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Ich würde irgendwas schreiben a la "Seid uns nicht böse, aber wir denken, dass es keine gute Idee ist, Kinder zu diesem Anlass und zu einem doch recht späten Abendessen mit in dieses sehr gehobene Restaurant mitzunehmen" .. vielleicht verbunden mit dem Nachsatz, dass man sich freut, bei Gelegenheit nochmal in einem anderen Setting anzustoßen oder sowas. Aber mitbringen lassen würde ich sie auch nicht. Sobald Kinder dabei sind, dreht es sich letztlich sowieso mehr oder weniger überwiegend um die Kinder und das macht euch letztlich nur den ganzen Abend kaputt.
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Tja nu, aber das ist halt so. Die Konsequenz daraus, dass andere Eltern ihren Job nicht machen, kann ja nicht sein, das eigene Kind nicht bestmöglich schulisch zu begleiten.
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Ich habe auch keine Dienstunfähigkeitsversicherung. Allerdings nicht so sehr, weil ich sie als überflüssig erachte, sondern weil sie mir lange zu teuer war und ich hier mit meinem Zoo sowieso am Monatsende überwiegend bei +/-/0 lande. Ich halte mich selbst allerdings auch nicht für Burnout-empfänglich und schließe zumindest aus, sie aus psychischen Gründen eventuell mal zu brauchen. Vor schweren Krankheiten ist man natürlich nie gefeit und dieses Restrisiko bleibt halt.
Ich hatte vor einigen Monaten mal darüber nachgedacht, eventuell doch noch eine abzuschließen, bin aber bereits genervt von dem Prozedere, mich mit irgendeinem Makler auseinandersetzen zu müssen, und von dem ganzen Kram, den man einreichen soll. Muss jetzt ohne gehen.
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Als Nichtgrundschullehrer finde ich die Unterschiede bezüglich Hausaufgabenkorrekur ja interessant. Mich würde interessieren, wie die Rechtschreibleistungen von Grundschülern aus Bayern im Vergleich zu z.B. NRW aussehen. Angesichts dessen, wie die Fünftklässler an Gymnasien schreiben, scheint mir, dass man hier bei uns in diesem Punkt bereits vollumfänglich kapituliert hat und es letztlich auch egal ist - wäre spannend, ob Bayern (bei regelmäßiger Korrektur) andere Ergebnisse erzielt.
Davon abgesehen hört sich das nach einem Arbeitsaufwand an, den ich bei freier Entscheidung auch nicht betreiben wollen würde.
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Nach 7 Jahren Tätigkeit als vollqualifizierte Lehrkraft in England ist es für mich durchaus auch unverständlich, jetzt irgendwas von Nachstudieren zu lesen. OBAS okay, aber alles andere ist bei faktisch vorhandenen Qualifikationen doch etwas befremdlich.
Ich kann die Fragen leider auch nicht beantworten, aber vielleicht lohnt es sich zu überlegen, ob man sich ggf. auch längerfristig mit Privatschulen anfreunden kann. Die internationalen Schulen suchen ja auch immer mal wieder Lehrkräfte (ich stolpere z.B. öfters über Stellenanzeigen von St. George's in Duisburg und Köln).
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Ich verstehe immer noch nicht, wieso nicht einfach alle am 9. Mai schreiben. Dann wird auch nicht ggf. sehenden Auges Mehrarbeit für dezentrale Klausuren verursacht.
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Ich kenne es auch bisher von allen Schulen so, dass die Fachlehrer ganztägig für eventuelle Fragen anwesend sein müssen. Dass man die eigentlich ja eh nicht beantworten darf, spielt keine Rolle. Ich hatte mehrere Fälle, wo ich von der Aufsicht angetextet wurde, um mir eine Frage anzuhören und zu erklären, dass ich dazu nichts sagen kann und werde. Mäßig singfrei? Ja. Definitiv. Aber nun gut.
Mir erschließt sich der Sondertermin für muslimische Schüler nicht. Wieso nimmt man dann nicht direkt für alle einen anderen Termin? Der Freitag ist wegen des Bahnstreiks doch sowieso suboptimal.
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Das sollte gut durchdacht werden..gerade wenn du viel medizinische Hilfe brauchst könnte die PK von Vorteil sein.
Ich bin auch nur mir 30% Zuschlag drin..hab aber durch meine Kinder eh einen Beihilfeanteil von 70%.
Da kann ich nur zustimmen, insbesondere, falls man OPs anstrebt (und der Punkt nicht von vornherein ausgeschlossen wird). Meine sind (nach grottiger, unterirdischer amtsärztlicher Begutachtung) von der Beihilfe und letztlich auch mehr oder weniger von der PVK abgelehnt worden, aber insgesamt und unabhängig von meinem Fall scheinen mir die Übernahmechancen unterhalb von Stadium III bei PVK und Beihilfe höher als bei der GKV.
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Ist es denn bereits diagnostiziert? Ich wusste, dass ich eins habe, habe aber bewusst vorher nicht "offiziell" diagnostizieren lassen und die Amtsärztin zat damals auch nichts angesprochen. Gewicht war aber auch okay.
Ich kenne jemanden, die Berichte vom Phlebologen vorlegen musste (Stadium), aber danach auch problemlos verbeamtet wurde.
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Wenn derjenige vom Jugendamt abgestellt ist, muss er reingelassen werden. Notfalls eben mit Unterstützung der Polizei.
(aber schon klar, dass solche Gedankenspiele an alle Ecken und Enden am Personal scheitern)
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Und wie sieht diese Sanktionierung dann aus? Kürzung der Sozialleistungen (was dann auch zum Nachteil der Kinder geht)?
Ansonsten kannst du ganz viele Leute nicht wirklich sanktionieren - ist leider so.
Ja, zum Beispiel.
Mal rumgesponnen (ich weiß, das braucht auch entsprechendes Personal): wer es nicht hinkriegt, dass sein Kind morgens in der Schule erscheint, bekommt zwangsweise eine Familienhilfe, die gegenfinanziert wird durch Streichung des Kindergeldes o.ä. Mal schauen, ob das ein Anreiz ist, den Arsch vielleicht einfach morgens selbst hochzukriegen.
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Ich sehe es auch so, dass Eltern mehr in die Verantwortung genommen werden müssen. Alles andere - ausgeprägtere, niederschwellige Hilfen - sind nette Ideen, die selbst bei gesicherter Finanzierung aber spätestens am Personal scheitern. Wer soll das denn machen? Ich bin auch nicht sicher, ob immer mehr Förderung, immer mehr bereitgestellte Ressourcen, immer weniger Eigenverantwortung der richtige Weg sind. Wer Kinder in die Welt setzt, der hat schlichtweg eine gewisse Mitwirkungspflicht. Es gibt bereits jetzt zahlreiche Unterstützungsangebote, um dieser Pflicht auch angemessen nachkommen zu können. Vielleicht braucht es mal einen Strategiewechsel und erhöhten Druck/Sanktionierung bei Kooperationsverweigerung.
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Stimmt wohl. Eine frühere Freundin hat damals als Studentenbude ein 100-irgendwas-Quadratmeter Loft in einer schicken, luxussanierten, ehemaligen Fabrik bekommen. Und natürlich das offiziell als Dienstwagen laufende Auto.
Tatsächlich andere Welt..
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Ich würde für diesen Preis jedenfalls nicht in einer 2-Zimmer-Wohnung in dieser Lage wohnen. Die Bilder vom Interior sahen schick aus, aber Durchgangsstraße und es donnern 2 Buslinien vorbei. Schon ziemlich verrückt.
Für den gleichen Preis gab es am nördlichen Stadtrand vor 3 Jahren noch kleine Einfamlienhäuschen (ok, zwischen B8 und Bahnlinie, aber dennoch).
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Bei uns denken viele darüber nach per Zwangsversteigerung etc. eine alte Bruchbude zu kaufen und die dann selber zu renovieren.
In meiner Nachbarschaft ist jemand so für 120.000€ an ein 140m2 Einfamilienhaus samt 800m2 Grundstück gekommen. Die Versteigerung belief sich am Ende auf 78.000€ und er hat noch einmal 40.000€ Material und reichlich eigene Arbeitskraft hineingesteckt.
Ich hab mein Häuschen komplett selbst renoviert (der Lockdown kam zeitlich praktisch), aber eben auch 40 km von Düsseldorf entfernt. Und ich bin kein Handwerker, also muss die Grundsubstanz schon irgendwo stimmen.
Renovierungsbedürftige Bruchbuden kriegt man in Düsseldorf natürlich auch, aber in erster Linie treibt die Lage des Grundstücks den Preis. Bei meiner Mutter um die Ecke versucht jemand sein abrissreifes Einfamilienhaus an der Stadtteil-Durchgangsstraße auf Hanggrundstück (= kein toller Garten) für 1,2 Millionen zu verkaufen. Bin gespannt, ob sich dafür irgendein Investor findet, der da ein Mehrfamilienhaus draufsetzt. Etwas weiter die Straße hoch ist genau das passiert und die knapp 80 Quadratmeter große 2-Zimmer-Wohnung im Neubau war mit 800.000 inseriert.
Rommerskirchen, Grevenbroich usw. hat keine repräsentativen Preise für die Region. Für Düsseldorf-Pendler unattraktiv, weil niemand so irre sein kann, morgens über Rheinbrücken pendeln zu wollen, und ganz grundsätzlich unattraktiv, weil die ganze Region da immer noch fett unter Kohlestaub liegt.
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Schau mal in Kaarst 😀 Da hatte ich eine Wohnung mit alledem in Aussicht und es war eine 2 vorne.
Im Nachhinein bin ich trotz der genialen Terrasse froh, dass ich den Weg nicht täglich pendele.
Falsche Rheinseite.
Aber ja, de Preise sind "drüben" besser 😊
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