Ich finde es problematisch, es direkt als ausgrenzend darzustellen, wenn man äußert, nicht mit Klientel arbeiten zu wollen, für das man nicht ausgebildet ist und für das man sich nie aktiv entschieden hat. Nicht das einzelne Kind wird als Zumutung empfunden, sondern die Verpflichtung zur Arbeit in diesem Rahmen. Ich will mit diesen Kindern auch nicht arbeiten. Wieso ist das direkt behindertenfeindlich? Ich will auch nicht mit älteren Menschen arbeiten und bin nicht direkt seniorenfeindlich.
Für die Arbeit mit Förderschülern oder Kindern mit besonderen Bedarfen muss man sich meines Erachtens bewusst entscheiden und kann nicht einfach irgendwen dort hinschieben, der praktischerweise gerade verfügbar ist.