Keine Prüfungsmitschriften rausgeben und die Schüler bekommen nur einen Bewertungsbogen mit dem Ergebnis, auf das man sich geeinigt hat. Alles andere führt verständlicherweise zu Unmut und Diskussionen.
Ich hab das mit verschiedenen Kollegen in verschiedenen Varianten durchgespielt und für mich funktioniert am besten: beide haben die Bögen, beide kreuzen, hinterher kurzer Abgleich und ggf. auf dem Bogen, der rausgegeben wird, nochmal "umkreuzen", daher mit radierbarem Stift schreiben. Prallel protokollieren beide auf Schmierzetteln und ich als Fachlehrer picke mir in der Nachbereitung ggf. aus beiden Schmierzetteln prägnante Punkte raus, die ich zur Nachvollziehbarkeit des Zustandekommens der Note auf den Schülerbogen übertrage. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Beim Inhalt hilft es, zumindest in Teil A die antizipierten Antworten bereits auf den Bogen zu drucken und überwiegend nur abzuhaken.
Wenn jemand mein Geschmiere rausgibt, wäre ich übrigens auch angepisst. Mir würde auch nicht einfallen, dass jemand auf solche Ideen kommt, von daher hätte ich dazu im Vorfeld auch nichts angesprochen. Macht man aber einfach nicht, das ist ein wirklich blöder Faupax.