Beiträge von Maylin85

    Letztlich ja wechselseitig.

    Ich könnte mir aber tatsächlich vorstellen, dass ein Teil der 30% eben seine neue Beziehung über Kinder priorisiert (weil sie sonst tendenziell nicht funktioniert) und die Zahl auch deswegen zustande kommt. Insbesondere dann, wenn die neue Partnerin deutlich jünger ist. Lässt sich jedenfalls völlig anekdotisch vereinzelt im Bekanntenkreis beobachten.

    wenn sich jemand in eine Person mit Kindern verliebt - verliebt er/sie sich in eine Person mit Kindern. Und dann muss auch das Verständnis dafür da sein, dass der neue Partner erst einmal der Vater / die Mutter der Kinder ist. Und wenn dieses Verständnis nicht da ist .... sollte der neue Partner überlegen, ob dieser jemand die richtige Wahl ist.

    Und über so viel Egoismus im Sinne von "Ich bin wichtiger als die Kinder des Partners" kann ich nur die Stirn runzeln.

    Richtig. Deswegen sind Kinder bei mir mittlerweile auch Red Flag.

    Es geht auch gar nicht um "wichtiger", sondern um Interessensausgleich. Wenn ich ein Leben leben wollen würde, das um Kinder und deren Bedürfnisse kreiselt, hätte ich selbst welche. Ich habe sehr bewusst keine.

    Der Mann war sicher toll und macht das gut 😊 Für neue Beziehungen ist sowas aber ein Killer.


    Hättest du in die Kirche nicht mitgehen können?

    Vermutlich fände ich da sogar den Fußballplatz an einem verregneten Sonntagnachmittag noch attraktiver...

    (welcher Direktor?)

    Es reicht, wenn jedes Kind einen einzigen Sport macht. In der Regel geht das mit mindestens 1 Training unter der Woche und einem Wettkampf am Wochenende einher. In Großstädten erledigen Kinder zwischen 7 und 11 das auch nicht alleine zu Fuß oder mit dem Bus, bei Auswärtsterminen sowieso nicht. Dass eine 16jährige abends nicht alleine mit der Bahn durch die Gegend gurken soll, verstehe ich in diesen Zeiten durchaus auch. Also in der Sache alles korrekt und nachvollziehbar. Und trotzdem hast du da als Partner keinen Bock drauf.

    Anfang 20 war ich 5 Jahre mit einem alleinerziehenden Vater zusammen, das war dagegen überhaupt kein Problem. Retrospektiv allerdings vermutlich auch nur deswegen, weil das Kind ordentlich zurückstecken musste. Damals ist mir das nicht aufgefallen, aber wenn ich so zurückdenke... wir waren alleine im Urlaub, superoft auf Wochenendtrips und Kind bei Oma, sehr oft im Restaurant und Kind hat bei Oma gegessen, in den ganzen 5 Jahren nur ein einziges Mal beim Fußballspiel am Wochenende (fand ich sehr ätzend und hab meinen Partner das damals auch wissen lassen, danach hat er nie wieder gefragt), haben ausgeschlafen und Kind hat alleine gefrühstückt und sich dann alleine beschäftigt usw. Aus heutiger Sicht finde ich manches daran etwas fragwürdig, aber so funktionierte es.

    Fakt ist, keine Frau stellt sich hinter Kindern an. Wenn also Väter sich nicht kümmern, ist das für neue Beziehungen sicherlich erstmal positiver, als wenn sie sich zu viel kümmern.


    Sicherheitshalber: das heißt nicht, dass ich das gutheiße. Wer Kinder hat, sollte sich selbstverständlich auch angemessen kümmern und seine Kinder priorisieren. Mir geht es ausschließlich um den angesprochenen Aspekt, was nachfolgende Partnerinnen wohl denken, und das ist ganz einfach: je weniger Kinder ins Leben pfuschen, desto besser.

    @BaldPension Ich bezog mich eher auf den Satz "Wie gehen im Zweifelsfall zukünftige Partnerinnen damit um".

    Ich hatte vor ein paar Jahren eine kurze Beziehung mit einem Mann, der 3 Kinder hatte und sich sehr engagiert gekümmert hat. War ganz toll (Ironie). Ständig musste irgendein Kind zu irgendeinem Hobby gefahren werden, die Wochenenden waren mit Vereinsterminen der Kinder vollgeklatscht, in den Ferien war permanent irgendein Kind (oder wahlweise gleich mehrere) da oder wollte/sollte mit in den gemeinsamen Urlaub (mit den entsprechenden Einschränkungen vor Ort). Abends am Wochenende war er ständig auf Abruf, seine älteste Tochter spätabends irgendwo abzuholen und nach Hause zu fahren; Sonntagmorgens rannte er mit dem angehenden Kommunionskind in die Kirche. Jeden. Verdammten. Sonntag. Das ist definitiv too much und hält keine neue Beziehung aus, ergo habe ich dort auch die Reißleine gezogen.

    Sich kümmernde Väter sind superunattraktiv für nachfolgende Partnerinnen.

    Okay, so kann man argumentieren. Ich persönlich finde "viel, aber unsauber" schlimmer, als weniger Aspekte anzuführen und dafür aber über den gesamten Text hinweg handwerklich sauber zu arbeiten, aber das kann man ja oder oder so sehen. Wenn du deine Kriterien transparent darlegen kannst, müsste sich die Situation doch schnell auflösen.

    Bei mir entfiel am Gymnasium auch immer viel Zeit auf Korrekturen und ich sehe das auch als einen der Hauptzeitfresser im Job, aber niemand kann mir erzählen, dass er von 12 Wochen Ferien 6 oder 8 durchkorrigiert. Das ist Blödsinn und deutet auf extrem überdurchschnittlich ineffizientes Korrigieren hin.

    40 Stunden für eine halbe Stelle, da stimmt ja schon was nicht. Ich muss sagen, dass ich sehr häufig mittags zu Hause bin, wenn die Kinder von der Schule kommen. Das hat man nur in wenigen Jobs.

    Du hast korrekturfreundliche Fächer und bist vor allem an der Berufsschule. Das kann man überhaupt nicht vergleichen mit dem "Rahmenprogramm", was an allgemeinbindenden Schulen so läuft. Und auch nicht mit dem Korrekturaufwand.

    Derart frauenverachtenede Beiträge können nur von Männern kommen. Mein Partner ist gegangen. Dafür, dass er nicht die Eier hat, sich um seinen Sohn zu kümmern, willkürlich Unterhalt zahlt und sein Kind nicht sehen will kann ich nichts. Was ist denn dein Vorschlag? Ihm das Kind vor die Wohnungstür zu setzen und dann zu fahren? Hast du dir ernsthaft mal überlegt, was du hier schreibst?

    Du liest meine Beiträge (und auch andere) viel zu emotionalisiert 😊 Was du schreibst, ist alles sehr bedauerlich und unglücklich, es ist aber eben deine Baustelle und nicht die deiner Schule und Ausbilder. Was ich geschrieben habe, ist das, was faktisch nunmal gedacht wird.

    Ich würde das Ref unterbrechen, bis eine zuverlässige Betreuungslösung auch im Krankheitsfall gefunden ist. Das ist bei allem, was du schilderst, das Kernproblem.

    Ich fände das Vorgehen als Betroffener auch unangenehm. An sich ist es objektiv betrachtet aber sicherlich nicht verwerflich, sich eine Zweitmeinung einzuholen, wenn man ggf. fachfremd ist und einem das sehr gute Abschneiden diffus unschlüssig vorkommt.

    Viel spannender ist aber doch, wie es zu einer vollen Punktzahl bei analytischen Mängeln kommt.

    Es gibt stichhaltige Gründe, warum die Stimmung kippt. Einige wählen dann eben AfD.

    Und das hat in einer Region, die seit Jahrzehnten von Multikulturalismus geprägt ist, nichts mit grundsätzlicher Fremdenfeindlichkeit und Nazi-Attitüden zu tun.

    Danke für so viel Mitgefühl. Hoffentlich bist du nie alleinerziehend.

    Laut deiner Logik, soll ich also Bürgergeld beziehen, bis mein Sohn 10 Jahre alt ist und sich sein Immunsystem stabilisiert hat. Da merkt man wieder, dass wir eben nicht in einem kinderfreundlichen Land leben. Aber dass die Menschen bei kranken Haustieren mehr Empathie als bei kranlen Kindern habe ist ja geläufig. Wenn der Hund der Kollegin krank ist, bekommt sie regelmäßige Mitleidsbekundungen und da ist es seltsamerweise nie ein Problem, wenn sie zum Tierarzt fahren muss. Wenn ich zum Kinderarzt fahre fragt man mich, warum mein Kind keine Oma hätte.

    Mein Mitgefühl hilft dir nichts. Es ist nunmal faktisch allein dein Problem und so wird es nach Ausschöpfen einer gewissen Toleranzspanne auch deine Schule sehen.

    Die Frage nach der Oma ist an sich ja gar nicht so abwägig. Vielleicht wäre ja ein Ansatz, seine komischen Familienverhältnisse (kein Kontakt zum Vater, kein Kontakt zu allen 4 Großeltern) mal zu sortieren und im familiären Umfeld nach Optionen zu schauen. Grundsätzlich haben Kinder nunmal zwei Elternteile. Dass ihr es nicht auf die Reihe kriegt, euer Verantwortung gemeinsam gerecht zu werden und die Belastungen aka Ausfalltage zu teilen, ist ebenfalls nicht Problem deines Arbeitgebers und dafür muss er auch nicht endlos Verständnis haben.


    Ich bin in 16 Jahren "alleinerziehender" Hundehaltung übrigens keinen Tag ausgefallen und auch keine Minute früher gegangen. Man hat seinen Privatkram ganz einfach gescheit zu organisieren.

    Ich merke aber, dass sich hier und da die Stimmung wandelt und ungehemmter über MigrantInnen gesprochen wird.

    Diese Leute wählen womöglich (noch) nicht AfD, aber man spürt zunehmend, wohin wir uns in Deutschland entwickeln.

    Das ist im Ruhrgebiet schon seit Jahren sehr deutlich zu spüren. Und es hat stichhaltige Gründe, die man endlich ernst nehmen und angehen muss, statt sich in Gutmenschmanier über Wahlergebnisse in Wahlkreisen zu empören, die die volle Breitseite aller Fehlentwicklungen abkriegen.

    Sorry aber ich kriege das ja gerade live bei meiner Tochter mit. Die ist zum Glück nicht Lehrerin und kann jederzeit ins Home Office wechseln. Aber sobald die kleine hustet ruft die Kita an, das Kind muss abgeholt werden. Dann war sie eine Woche mit echter Influenza krank und darauf die Woche war das Immunsystem so runter gefahren, dass sie eine Woche mit einer Herpes Infektion aus der Kita genommen wurde. In der Woche drauf wollte die Kita sie wieder nicht haben wegen Durchfall. Also wieder zum Kinderarzt und die Kita Fähigkeit bescheinigen lasse, dass es nichts ansteckendes ist. Und so kurzfristig kriegst Du nicht mal eben eine Betreuung.

    Das mag ja alles sein, ist aber nicht das Problem der Schule (bzw. generell eines Arbeitgebers). Wer dafür keine Lösungen hat, kann in einem Beruf, der Präsenz erfordert, eben nicht arbeiten, solange die Kinder so betreuungsintensiv sind.

    Nicht verwunderlich in dem Kontext, was alles an der Schule war und wie sich mir gegenüber verhalten wurde. Ich habe zwei Schülerinnen beim Rauchen auf der Toilette erwischt. Ich habe ihnen gesagt, dass ich mir weitere Schritte wie eine Verweisandrohung vorbehalte. Rat mal wie es am Ende ausging? Ich wurde zur Schulleitung bestellt und gefragt, ob ich Zeugen dafür hätte. Es wurde NICHTs unternommen. Das dazu

    Steht dir das in deinem Bundesland zu? In meinem entscheidet die Teilkonferenz über Maßnahmen, nicht eine aufsichtführende Lehrkraft.
    Mögliche Konsequenzen ankündigen ist meines Erachtens okay, darüber entscheiden aber andere Stellen und man sollte sich mit konkreten Maßnahmen evtl. nicht zu arg weit aus dem Fenster lehnen.

    Unabhängig vom sonstigen Verhalten der Kollegin und Schulleitung finde ich durchaus verständlich, dass bei derart horrenden Fehlzeiten in nichtmals einem Jahr die Stimmung kippt. Ist ein Kindermädchen denn wirklich keine Option? Oder eine Leihoma oder eine Studentin, die sich an paar Euro dazuverdienen will?

    Die Mails würde ich im Krankenstand nicht beantworten, sondern eine letzte knappe, freundliche Mail schreiben, dass ich im Krankenstand bin und mich gesundheitlich nicht in der Lage sehe, Aufgaben zu stellen und Stoffverteilungspläne zu schreiben.

    Vielleicht wäre eine Unterbrechung sinnvoll, wenn kein Schulwechsel möglich ist? Du hättest Zeit, dein Betreuungsproblem anzugehen, die Gemüter könnten sich auf allen Seiten abkühlen und du könntest den letzten Abschnitt später nochmal mit frischer Energie angehen.

    Kris24

    Kann man alles so oder so werten. Tatsache ist, die CDU hat unmittelbar nach der Wahl bei zentralen Positionen aus ihrem Wahlprogramm direkt mal eine 180-Grad-Wende hingelegt. Neuverschuldung, deutlich verschärfte Migrationspolitik, Stromsteuer-Senkung, Bürgergeld. Alles mindestens extrem verwässert oder gleich komplett über den Haufen geworden. In Wirtschaftskreisen ist man auch nicht zufrieden mit dem weitgehenden Stillstand, der weit hinter den Ankündigungen zurück bleibt. Ich habe die CDU nicht gewählt, aber als Wähler käme ich mir bei vielen Punkten massiv verarscht vor.


    Schade finde ich, dass sich bei den aktuellen Koalitionsoptionen nichts Sachen Strafrechtsverschärfungen oder Herabsetzung des Stragmündigkeitsalters ändern wird. Fände ich extrem wichtig.

    Lockerung der Schuldenbremse, 100 Milliarden für Klimaschutz, höhere Staatsverschuldung zur Finanzierung öffentlicher Ausgaben, Sozialstaatsreformen statt Sozialstaatabbau bzw. Zurückfahren staatlicher Leistungen finde ich jedenfalls ganz und gar nicht "unlinks".

    Tja, was ist links?

    Ich sehe die aktuelle CDU sehr weit rechts. Warum meinen wohl viele, sie könnte mit der AfD Politik machen?

    In ihren Äußerungen möglicherweise, aber davon wird ja herzlich wenig auch tatsächlich politisch umgesetzt. Wie auch, in Koalitionen mit Parteien aus dem linken Spektrum...

    Ich finde die Brandmauer grundsätzlich richtig. Gleichzeitig wählt eine Mehrheit der Bürger aber mittlerweile rechtskonservativ oder rechtsradikal, bekommt aber weiterhin überwiegend linke Politik. Wenn man so weitermacht, braucht man sich nicht wundern, dass die AfD immer mehr Zulauf bekommt und in einigen Bundesländern auf absolute Mehrheiten zusteuern könnte.

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