Auf dem Papier sind die Gymnasien "dicht". Aber auch nur deshalb, weil der Mangel woanders noch größer ist und nicht, weil es faktisch keinen Bedarf gäbe. Wir schließen ja und müssen von einem anderen Träger in den Landesdienst überführt werden (können also nicht willkürlich verschoben werden) und bisher kommen die Kollegen, die ans Gymnasium wechseln möchten, recht gut dort unter. Wo ein Wille, da ein Weg.
Schützt einen natürlich nicht davor, später ggf. doch wieder abgeordnet zu werden, aber es ist halt auch nicht so, als würden an den Gymnasien keine Lehrkräfte fehlen. Ich verstehe im vorliegenden Fall überhaupt nicht, wieso man sich so querstellt - außer, man fürchtet, dass sich ähnliche Fälle in Zukunft häufen werden und möchte keinen Präzedenzfall schaffen, der die Unterbesetzung in bestimmten Schulformen und Regionen perspektivisch noch verschärfen könnte.