Beiträge von Maylin85

    Naja, die Noten sind ein Geschenk. Das eine oder andere Abitur am unteren Ende des Spektrums einer eher leistungsschwachen Schule sicherlich auch, wenn man ehrlich ist. Ich kannte es vor meiner Ruhrpottschule beispielsweise nicht, dass ein Oberstufenkoordinator vor den mündlichen Abiprüfungen genau formuliert, welche Note bitte schlechtestenfalls in der Prüfung rauskommen dürfe und war ob der Ansage ziemlich baff. Noch schlimmer ist, dass diese Note letztlich auch entsprechend gesetzt wurde. Und ich weiß mittlerweile, dass das kein Einzelfall ist. Also doch, ich bleibe dabei, dass das verschenkte Abitur kein Märchen ist.

    Chancengleichheit wird es niemals geben, dafür ist bereits das elterliche Verhalten im Kleinkindalter ein zu großer Einflussfaktor auf späteren Bildungserfolg. Wenn wir Studienplätze nach Sozialkriterien vergeben wollen, meinetwegen, dann aber bitte transparent und nicht über fragwürdig zustande gekommene Abschlussnoten. Letztlich bedeutet das eine Diskriminierung des oberen Spektrums aus sozialen Gründen - kann man drüber diskutieren, aber dem sollte eine offene, transparente Debatte vorausgehen, ob wir das gesamtgesellschaftlich wirklich wollen.


    ...ich merke an dieser Stelle, ich hab langsam so gar keinen Bock mehr auf dieses gesamte System 🙈 Hier geht bildungstechnisch alles den Bach runter, während die Abiturquoten und -durchschnitte immer besser werden und das Ganze wird auch noch permanent mit irgendwelchen vermeintlich sozialen Notwendigkeiten schöngeredet. Und als Lehrkraft ist man bei dieser fröhlichen Fahrt gegen die Wand auch noch aktiver Antriebshelfer. An den meisten Tagen ist mir das mittlerweile überwiegend egal, an anderen frage ich mich, ob man sich diesen ganzen Blödsinn wirklich noch fast 3 Jahrzehnte geben will und kann..

    An meiner aktuellen Schule stoße ich auf das Gegenteil. Entsprechend gebe ich deutlich schlechtere Noten. Und dennoch muss man sich dessen bewusst sein, dass diese SchülerInnen ganz andere, oft deutlich ungünstigere Voraussetzungen haben. Das Abitur bekommen sie deshalb nicht geschenkt - und sie werden sich an der Uni, sofern sie denn im Anschluss an das Abitur dorthin gehen, deutlich schwerer tun.

    Damit trägt man dazu bei, dass leistungsschwächere Absolventen leistungsstärkeren Absolventen ggf. Studienplätze wegnehmen. Finde ich überhaupt nicht gut und widerspricht dem System der Bestenauslese bei der Studienplatzvergabe. Interessant wäre, sich hier mal anzugucken, wie diese Mechanismen mit Studienabbrüchen einhergehen - etwas, was die Allgemeinheit letztlich auch Geld kostet.

    Ich hoffe ein wenig darauf, dass die Korrekturen irgendwann zentral von einer KI erledigt werden, die einen einheitlichen Maßstab für alle Schüler eines Jahrgangs ansetzt. Vermutlich würde dieser Maßstab zwar aus politischen Gründen auch so gesetzt, dass jeder durchrutscht, aber immerhin wären die Schüler leistungsstarker Schulen dann nicht durch vergleichsweise strengere Korrektur ihrer heimischen Lehrkräfte benachteiligt.


    Ich sitze gerade an der Zweitkorrektur. Solche Threads lassen mich ehrlich grübeln, was ich hier eigentlich mache und welch grandiose Zeitverschwendung das ist. Ist doch sowieso völlig egal und wenig aussagekräftig, was ich am Ende eintrage, wenn jeder lustig seine eigene Bezugsnorm wählt.

    Nehmen wir mal das, ehrlicherweise eher seltene, Szenario an, dass Familie X aus Gelsenkirchen 10 mio. € im Lotto gewinnt und mit dem Gewinn beschließt, sich in Bonn ein schönes Häuschen zu kaufen. Das Kind der Familie soll dann auch dort auf die Schule gehen. Ich fände es schwierig, wenn das Kind dann dort auf die harte Art und Weise lernen müsste, dass die guten Noten, die es womöglich bisher erhielt, kein Zeichen guter Leistungen waren, sondern eher eine Art Trostpreis. Im schlechtesten Fall führt das zu unreflektierten Selbstzweifeln und Vertrauensproblemen.

    Man muss gar nicht so weit gehen. Als meine Ex-Kollegin vom Ruhrgebiet (kein Brennpunkt) ins ländliche Münsterland zog und ihren Sohn da in der Schule anmelden wollte, wollte ihn kein Gymnasium annehmen mit der Begründung, Gymnasiasten aus dem Ruhrgebiet würden erfahrungsgemäß Schwierigkeiten haben, da sie weit hinterherhinken. Man empfahl Gesamtschule. Sie haben sich dann letztlich für ein Privatgymnasium mit sehr kleinen Lerngruppen entschieden und auch da musste er ordentlich strampeln anfangs.

    Sowas darf einfach nicht sein.

    Tja, dann kannst Du die Brennpunkt-Gesamtschulen und Gymnasien allesamt dichtmachen - und die bildungsaffinen (Ober)Schichten müssten keine "Konkurrenz von unten" mehr fürchten.

    Seit Jahrzehnten wird regelmäßig festgestellt, dass in Deutschland der soziale Hintergrund stärker auf den Bildungserfolg wirkt als anderswo.

    Die SchülerInnen aus dem Bonner Villenviertel wird es freuen...

    Und das ist ein Grund, Abschlüsse und Noten zu vergeben, die das Papier nicht wert sein?! Quasi als soziales Erhebungsprojekt?

    Sorry, aber nein. Dann können wir uns die Farce sparen, überhaupt noch "Leistungen" zu bescheinigen und direkt Blankopapiere ausstellen. Wenn es in Brennpunkten nicht möglich ist, nach objektivem Standard ein angemessenes Oberstufenniveau zu erreichen, dann ist das halt so. Und ja, ggf. kann man da dann alle Gymnasien und Gesamtschulen dicht machen. Im nächsten Schritt müsste man sich dann vielleicht endlich mal ehrlich machen und anerkennen, dass unter gewissen sozialen Rahmenbedingungen eben scheinbar nicht mehr drin ist, ohne das Niveau komplett zu erodieren. Im nächsten Schritt könnte man sich dann überlegen, ob und wie sich das irgendwie ändern ließe. Einfach Abschlüsse verschenken und sich dann dafür auf die Schulter klopfen, dass man auf einem guten Weg ist, die Korrelation zwischen sozialer Herkunft und Bildung zu lockern, obwohl diese Abschlüsse de facto quasi wertlos sind, kanns ja wohl nicht sein.

    Ich finde diese Entwicklung wirklich furchtbar.

    Aus dem Blickwinkel der eigenen Arbeitsplatzsicherung verstehe ich das. Aus jedem anderen nicht, denn exakt so wird der Abschluss entwertet und eine unfaire Ausgangslage bei Studienplatzbewerbungen geschaffen. Eigentlich sollte es Aufgabe der Aufsichtsgremien sein, sich zu überlegen, wie man landesweit und schulformübergreifend gleichwertige und objektive Bewertungsmaßstäbe durchsetzt.

    Die Anpassung an das Level vor Ort gibt es ganz sicher, was eigentlich nicht in Ordnung ist. Ich wäre ein großer Befürworter davon, dass Korrekturen in Abschlussprüfungen generell schulextern und unbekannterweise erfolgen. Ich bin immer noch nachhaltig "beeindruckt" von dem Stapel, den ich mal extern von einer Gesamtschule bekommen habe und wo die Noten einfach überhaupt keine Grundlage hatten. Ich bin ja grundsätzlich der Auffassung, dass ich spätestens im Abitur nicht Fehler suche, sondern Punkte, und bemühe mich immer, das Maximum rauszuholen ohne zu verschenken. Was die Erstkorrektur da aber alles an Punkten gefunden haben will, blieb ein großes Rätsel. Wenn schon im Wissen um externe Zweitkorrekturen so gepunktet wird, will ich gar nicht wissen, was an solchen Schulen intern abläuft. Das darf eigentlich nicht sein.

    Genau diesen Deal "wir stehen erst auf, wenn ich aufstehen will" hatten wir auch jahrelang. Mit Nr. 1 null Problem. Nr. 2 war immer schon beim ersten Fitzel Dämmerung wach und hätte gerne losgelegt, hat aber schnell gelernt, dass Nr. 1 und ich das sehr hartnäckig ignorieren können und sich ihrem Schicksal ergeben. Ich weiß, dass sie immer früh wach war, aber sie blieb eben ruhig liegen und hat gewartet.

    Was neuerdings gekippt ist, weiß ich nicht. Nr. 2 fiept und Nr. 1 steht mit auf und tippelt in Endlosschleife durch die Bude, es nervt einfach nur. Wahrscheinlich hab ich einen zentralen Fehler gemacht, als ich anfangs dachte, dass die Blase möglicherweise im Alter nachlässt und mindestens einer wirklich Nöte hat. EINMAL aufgestanden, auf ewig bei Nr. 2 verloren. Und es war natürlich nichts dringend 🙄


    Aber stimmt schon, jeder Hund tickt anders 😄 Wir haben im Freundeskreis festgestellt, dass gerade Hunde von der Straße scheinbar fröhliche Frühaufsteher sind.

    Meine Hunde (immer Langschläfer bis 11, wenn man sie ließ) haben seit einigen Monaten senile Bettflucht und spätestens um 6, manchmal aber auch um kurz nach 5, steht Nr. 2 laut und ausdauernd fiepend im Flur. Es ist einfach nur schlimm 😭

    Hab auch keine Lösung dafür und da ich selbst ja eher spät ins Bett gehe, komme ich derzeit selten überhaupt noch auf 5 Stunden am Stück. Und stelle fest, eigentlich bin ich definitiv zu alt für sowas.

    Will sagen, genieße es, CDL 😉😊

    Dass eine ganz andere Note bei der Zweitkorrektur herauskommt, die sich aus genau diesem Bereich ergibt, habe ich noch nie erlebt. Eigentlich nur dann, wenn jemand irgendwo mehrfach 0 Punkte setzt, was ich in diesen Bewertungsbereichen nicht tue, da sie eben hochgradig subjektiv sind und ich 0 Punkte - anders als bei inhaltlichen Items - hier nicht für widerspruchsfest halte.

    Ich würde auch eher einen Raumwechsel anstreben.

    Von langen Schreibphasen würde ich in Unterrichtsbesuchen absehen. Hab ich bei meinem allerersten Besuch gemacht und die Schüler waren fantastisch und haben mucksmäuschenstill 10-15 Minuten geschrieben - es war grauenhaft 😅 Ich fand die ewig lange Stille superunangenehm und da man selbst ja nicht komplett inaktiv wirken möchte, läuft man 15 Minuten im Kreis, guckt über Schultern, bietet Hilfe an, die keiner braucht/will... würde ich mir gut überlegen.

    Ist doch ok. Da gibt es bestimmt unterschiedliche Möglichkeiten.
    Was habt ihr denn gemacht oder würdet es machen?
    Von der Schule schmeißt ihr den Schüler oder die Schülerin wohl nicht.

    Die 8. Klasse wurde zweimal durchlaufen. Der Wechsel des sozialen Umfelds war für den einen oder anderen Betroffenen aber alles andere als einfach.

    Solche Diagnosen spekulativ rauszuhauen, ist einfach nur fahrlässig. Wir hatten das in der Familie mit pulmonaler Hypertonie, was quasi ein Todesurteil ist - nächster Facharzttermin erst 6 Wochen später und das waren keine schönen 6 Wochen. Letztlich war es eine Fehldiagnose. Ich wünsche dir sehr,dass sich alles als gutartig und harmlos herausstellt. Ein Termin in 6 Tagen hört sich für mich schon sehr zeitnah an, aber vielleicht hast du ja Glück und bekommst noch früher eine kompetente Einschätzung. Alles Gute!

    Genauso so aus wie auf allen anderen Schulen. Die SuS haben die Möglichkeit, in der Klasse dabei zu sein - in der Klassengemeinschaft zu bleiben. Es ist egal, ob G8 oder G9: Die SuS bleiben so lange in der Klasse, bis die Schulpflicht endet.

    Äh, nein. In die Oberstufe unter G8 wurde bei uns keines der Kinder mitgenommen. Wie denn auch, da gibts Kurssystem und keine Klassen mehr.

    Maylin85 : Ich würde unterscheiden zwischen seheingeschränkten und wirklich blinden Schülern. Bei blinden Schülern geht es nicht nur um Vermittlung von Inhalten, sondern auch darum, zu lernen, sich möglichst selbstständig im öffentlichen Raum zu bewegen. Das kann ein Gymnasium gar nicht leisten oder könntest du mal eben 2 Stunden aus dem laufenden Unterricht ausgeplant werden, um dir einen blinden Schüler (m/w/d) zu schnappen und eine Tour durch die Stadt zu machen, um ihm oder ihr zu zeigen, wie man sich an stark befahrenen Straßen, auf der Suche nach öffentlichen Toiletten oder Behörden verhalten muss? Es geht bei dieser Schülerschaft ja nicht nur um Vermittlung von Fachinhalten im Klassenraum, mal plakativ formuliert.

    Wieso muss die Schule das vermitteln? Das gehört meines Erachtens in den Bereich von Eltern oder Sozialassistenten.

    Wenn ein Kind im 9. Schuljahr Inhalte erarbeitet, die Kinder mit durchschnittlicher Begabung im 3. Schuljahr erarbeiten, gilt doch dennoch ein Lehrplan, nämlich vermutlich der vom Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Ich kenne mich jetzt nicht mit diesem Förderschwerpunkt aus, würde aber vermuten, dass dieser nicht einfach nur Inhalte aus dem Curriculum für andere Schulformen streckt, sondern teilweise andere Schwerpunkte setzt, manche Themen streicht und dafür andere Themen hinzufügt, die bei Kindern mit anderer Fähigkeitsausprägung entweder keine Rolle spielen oder im Rahmen ihrer Entwicklung und Sozialisierung bereits unterbewusst erworben werden, ohne dass hier eine explizite Vermittlung im Unterricht notwendig ist.

    NRW hat keinen Lehrplan, meine ich. Unsere bayrische Sonderpädagogin fand das seinerzeit völlig verstörend, wie auch diverse andere Inklusionsrealitäten, und ist ganz fix wieder an eine bayrische Förderschule zurückgegangen.

    Ich hatte letztes Jahr einen Schüler, der sukzessive erblindet ist und wo das Sehvermögen rapide schlechter geworden ist. Sowas ist doch gar kein Thema - dann kriegt er eben größere Kopien, Extrazeit, darf in Klausuren Laptop nutzen etc.

    Alles, was zielgleich ist und ein tragbares Sozialverhalten aufweist, MUSS irgendwie ermöglicht werden. Inwiefern das beim Hören an Grenzen stößt, weiß ich nicht, aber alles andere ist doch gar nicht ernsthaft Thema bei der Inklusionsdebatte.

    In der Oberstufe hat sich das eh erledigt. Sie konnen evtl. den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 schaffen und darauf haben wir dann auch vorbereitet - so gut oder schlecht man das halt kann, wenn man in einem System gar nicht drinsteckt. Unter G8 hieß das, dass die Kinder irgendwo in der Sek I wiederholen mussten, da ihre Präsenzpflicht ein Jahr länger ging, als die Sek I der Mitschüler - ich erinnere mich an eine GE Schülerin, die mit dem Wechsel der Klassengemeinschaft extrem unglücklich war und sehr arg zu kämpfen hatte. Auch das ein Beispiel, warum das Ganze von vornherein nicht stimmig war.

    Solange wir eine Sonderpädagogin hatten, hat die sich auch um irgendeine Art von Anschluss bemüht. Ich weiß aber, was meine Freundin an der Förderschule alles mit den Schülern macht, um sie bei potentiellen Praktikumsstellen oder Arbeitgebern unterzubringen und langjährige Kontakte zu knüpfen - auch das kann Regelschule "nebenbei" überhaupt nicht leisten und findet nicht statt.

    Weil die Gesellschaft auf alle Schulformen verteilt ist. Die Schüller*innen, die zieldifferent Beschult werden, würden nach dem ursprünglichen System, alle zusammen nur die Förderschule besuchen können. Das ist keine gleichberechtigte Teilhabe aller Schüler*innen in allen Bereichen der Schule, unabhängig von der Behinderung.

    Inwiefern ist es Teilhabe, in einem Raum mit anderen Kindern zu sitzen, die einen anderen Abschluss anstreben? Und welchen Sinn hat das Ganze, außer dass es die Lernbedingungen für Mitschüler durch häufige Störungen (ES, aber auch LE hatte häufig ein interessantes Sozialverhalten) sowie natürlich für die Lehrkräfte verschlechtert? Teilhabe am Bildungssystem ist meines Erachtens mit dem Recht auf passende Beschulung erfüllt - und das hatten Kinder hier immer.

    Ich habe LE und GE Beschulung am Gymnasium (Klasse 5-9) und an der Realschule (Klasse 6 und 8 erlebt und am Gymnasium crashed es komplett mit dem notwendigen Tempo der Unterrichtsprogression. Man hat einfach keine Zeit, sich Studen durch Sozialverhalten zerschießen zu lassen oder ständig irgendwo zu unterstützen. An der Realschule was es auch nicht spaßig, ging aber irgendwie besser. Wir mussten übrigens am Ende auch schauen, ob wir die LE Kinder zum Hauptschulabschluss führen können und einige haben ihn auch geschafft. Dass es bei den Inklusionskindern von Anfang an nur um Dabeisitzen geht, ist also auch nicht richtig.


    Wenn ich es richtig rauslese, ist das Hauptargument gegen Verzicht auf zieldifferente Inklusion am Gymnasium, dass es dort bitte genauso schlecht laufen soll, wie woanders auch. Finde ich etwas problematisch unter dem Aspekt, dass diese Schulform (eigentlich) die Aufgabe hat, Studierfähigkeit zu vermitteln und die Leistungsträger von morgen zu generieren, die den ganzen sozialromantischen Luxus, den dieses Land sich leistet, gegenfinanzieren sollen. Es hat gesamtgesellschaftlich niemand was davon, hier durch noch mehr Heterogenität noch schlechtere Rahmenbedingungen zu schaffen, als wir sie sowieso schon haben. Es ist auch nicht falsch, wenigstens eine Schulform vorzuhalten, wo Kinder halbwegs ungestört lernen können. Diese ominöse Teilhabe übersetzt sich bisher nicht sonderlich beeindruckend in Teilhabe außerhalb der Schule - man sollte also auch berücksichtigen, was man diesem Ideal alles an Leistungspotential bei anderen Schülern opfert und ob die Schaden/Nutzen-Rechnung unterm Strich so gelungen ist.


    tibo

    Naja Pisa wird später erhoben und da schneiden Sachsen und Bayern ja auch sehr gut ab 😊

    Wieso ist der Besuch einer Schule, die den eigenen kogitiven Fähigkeiten entspricht, eine Ausgrenzung? Nach der Logik werden Schüler aller Schuformen irgendwo ausgegrenzt (je nachdem, wo man halt die Bezugsnorm setzt). Vielleicht ist es ja gar keine Ausgrenzung. sondern lediglich eine schnöde Abgrenzung.


    "Beide Seiten profitieren" halte ich für ein nettes Märchen. Durfte ich in der Praxis jedenfalls bisher nirgends feststellen.

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