Die Lokalpresse hier ist voll mit Clankriminalität, Großfamilienkonflikten, Überfällen an diversen Bahnhöfen und Bushaltetellen mit sehr ähnlichen Täterbeschreibungen, dazwischen der eine oder andere Femizid etc. Keine 10 Minuten von hier hat jemand seine 19jährige Frau samt Sohn im Kinderwagen erst gezielt überfahren und dann totgeschlagen. Passiert halt. Im Kleinen sind es Kinder- und Jugendbanden, die andere Kinder abziehen, was ständig Thema in der Nachbarschaftsgruppe ist, also gehäuft vorkommt. Meine Hundesitterin ist 20, wohnt keine 3km entfernt und ich muss sie jedes Mal mit dem Auto nach Hause fahren, weil ihr das abends mit Rad oder Roller zu gefählich ist.
Mir ist Migrationshintergrund an sich total egal. Ich hatte supertolle Schüler mit Migrationshintergrund, auch letztes Jahr noch. Aber halt auch zunehmend welche, die ich als sehr problematisch empfinde. Und was sich hier neuerdings verstärkt im öffentlichen Raum bewegt, sind halt deutlich aggressiver auftretende Jugendliche und Gruppen junger Männer (die in sich auch keine homogene Gruppe sind und auch untereinander Stress haben - es kommen eben ungute Konstellationen zusammen).
Als Frau Merkel 2015 Marxloh besucht hat, habe ich noch zu jemandem gesagt, dass das für mich gar keine No Go Area ist und man dort problemlos nachts mit der Straßenbahn nach Hause fahren kann. Eine Ex-Kommilitonin wohnte dort billig und ich war öfters da, das war also nicht nur dahergesagt. Heute sehe ich das deutlich kritischer. Ich selbst habe im Studium sehr günstig im Essener Norden gewohnt, das war auch damals schon multikulti, Brennpunkt, ab und an haben sich Libanesen beschossen und 2x lag 200m entfernt morgens im Park ne Leiche. Trotzdem hatte ich nie Angst und man konnte da als Unbeteiligter ganz normal leben. Hat heute auch andere Vibes, wenn man dort rumläuft.
Ich sehe das große Problem der aktuellen Migration darin, dass zu viele junge Leute aus gewaltaffinen Kulturen und mit entsprechender Sozialisierung hierher kommen. Dazu kommen mitunter noch religiöser Fundamentalismus, fragwürdige ideologische und politische Weltbilder und diverse psychische Auffälligkeiten. Keine gute Mischung. Bei allem Verständnis für Fluchtgründe halte ich es für dringlich notwendig, weiteren Zuzug mit diesem Profil rigoros zu begrenzen und abzuwehren.