1. Ja, dann muss man mit den Konsequenzen leben (ältere Kinder, kleinere Kinder, Bandbreite der Aufgaben, ...)
2. Gibt es bitte einen Zusammenhang zwischen "migrantischer Klientel", "prolligem Verhalten" und "Kopftuchtragen"?
1. Sicherlich, aber es ist doch legitim, nach Wechseloptionen zu schauen, wenn man merkt, dass man am aktuellen Einsatzort nicht glücklich wird. Mich irritieren "als Lehrer musst du mit allem klarkommen"-Aussagen. Je nach Klientel fühlt sich der Job komplett anders an. Es muss nicht jeder alles können und wollen, meine ich.
2. Es gibt zumindest Korrelationen in Bezug auf sozioökonomisch benachteiligte Klientel, herausforderndes Sozialverhalten und Migrationshintergrund. Das ist auch kein Rassismus, sondern zeigt sich ganz real in jedem Brennpunktviertel. Gewichtigster Aspekt dürfte hier wohl der sozioökonomische Faktor sein, der andere Probleme zu begünstigen scheint. Den Kopftuchkommentar finde ich persönlich sehr daneben, auch wenn ich verstehe, dass manche Leute Kopftücher als Ausdruck einer unterdrückenden religiösen Weltanschauung grundsätzlich ablehnen. Mir sind sie egal. Im Unterrichtsalltag ist das "prollige Verhalten" aber vermutlich das größere Problem als das Kopftuch, unterstelle ich einfach mal. Das kann aufreibend sein und dass man sich dem dauerhaft nicht aussetzen möchte, kann ich nachvollziehen.