Beiträge von Maylin85

    Naja, es wird halt auch schnell inhaltlich flach, wenn einem die sprachlichen Mittel für komplexere Äußerungen fehlen. Ich weiß nicht, ob man sich als Politiker einen Gefallen tut, wenn man sich so extrem "unterkomplex" präsentiert. Aber insgesamt: nein, Sprache war hier sicherlich nicht der zentrale Tiefpunkt. Gut genutzt hat sie diese PR-Chance meines Erachtens jedenfalls nicht.


    Ganz schlimm und plump fand ich allerdings das Ende. "I don't know what to continue", okay 😄 Wenigstens für erwartbare Gelenkstellen hätte man sich doch irgendwo schönere Phrasen zurechtlegen können.

    Das ist Wunschdenken. Die Analdrüse ist bei Rüden das Organ, mit dem das Revier markiert wird. Da kannst du Zucker zufüttern, soviel du willst. Da hilft nur der Tierarzt, der die von Zeit zu Zeit reinigt und leert ;)

    Die leeren sich bei jedem Kotabsatz, also mindestens 1x täglich, wenn der Haufen die richtige Konsistenz hat (sonst markiert es sich auch schlecht erfolgreich). Und das liegt halt am Futter. Sorry, aber Analdrüsen sind geschlechtsunabhängig ein selbstverursachtes Problem und bestimmt 95% aller Hunde sind leider fehlernährt.

    Eigengeruch jein, auch der hängt sehr extrem mit Fütterung zusammen. Mein Papa mit sehr empfindlicher (und wenig hundebegeisterter) Nase riecht (und motzt) z.B. sofort, wenn meine mal 2 Tage schlampig gefüttert wurden.

    Und oft ist der vermeintliche Eigengeruch auch genau die Analdrüse (kein Gasangriff, sind ja keine Blähungen, sondern eher ein faulig-scharfer Dauergeruch).

    Nasser Hund allerdings -> ja, der stinkt leider wie hulle 😅😫

    Verstehe auch, dass man das als Belästigung empfindet, wenns nicht gerade der eigene ist.

    Und Allergie ist natürlich auch nochmal ein ganz anderes Thema. Mit Allergikern in der Umgebung gehts halt nicht.


    Ansonsten denke ich, muss man unterscheiden, ob der Hund aktiv als Schulhund eingesetzt wird und arbeitet - dann braucht er natürlich eine Ausbildung und die entsprechenden Genehmigungen - oder ob er bei Betreuungsproblemen einfach mal dabei ist. Einer meiner alten Schulleiter und auch die Sekretärin hatten ihre Hunde z.B. auch als Welpen dabei, bis die Stubenreinheit zu Hause beim Alleinebleiben klappte. Das sind halt pragmatische, aus dem Bedarf erwachsene Grauzonen, und dann sind eben auch mal "nicht genehmigte" Hunde in der Schule.

    Es reicht ein lautes Geräusch oder Schreckmoment, der Hund beißt

    Das halte ich für ziemlichen Quatsch. Man kennt seinen Hund ja und bringt sicher keinen mit, der bei Stress nach vorne geht.

    Ich hatte meinen nur mal mit zur Konferenz, meine Kollegin bringt ihren öfters mit. Ex-Kollegin hatte ihre Hunde mal mit beim Schulfest, war auch okay. Ich finde es schön, im Notfall die Option zu haben. Würde den jetzt allerdings auch nicht groß ohne Leine laufen oder durch die Klasse wandern oder von Kindern bekuscheln lassen. Decke in die Ecke, ablegen, fertig. Sollte natürlich alles nicht Überhand nehmen.

    Ich (oder vielmehr der Schulleiter) begründe zB, dass ein Schüler so gehäuft bei Klassenarbeiten fehlt, dass der schulische Erfolg gefährdet ist und der Schüler daher eine ärztliche Attestpflicht, oder im verschärften Fall eine amtsärztliche Attestpflicht auferlegt bekommt.

    Und das hat nichts damit zu tun, dass ich eine ärztliche Meinung in Frage stelle (die ich ja gar nicht kenne, denn ein Attest enthält keine Diagnose). Es ist aus Sicht der Schule zu argumentieren, dass eine entsprechende Pflicht notwendig ist.

    Das ist ein völlig anderer Fall. Wenn jemand eine klar operierte Nase hat und der operierende Arzt dies bestätigt bzw. ein Attest ausstellt, gibt es null Grundlage für ein Anzweifeln und für eine Belästigung des Amtsarztes mit solchem Tineff.

    Rückwirkend ausgestellte Atteste würde ich nicht akzeptieren. Um so etwas kann man sich im Voraus kümmern.

    Der Zustand besteht ja noch und vermutlich ist heute Tag 1 von x Wochen. Wenn man unbedingt drauf rumreiten möchte, nennt man die eine Stunde halt 6. Oder man agiert mit Augenmaß und erkennt an, dass sie faktisch ja tatsächlich nicht teilnehmen konnten, Attest oder nicht.

    Man kann dir aber auch nicht die Staatsbürgerschaft entziehen, wenn du gegen geltendes Recht verstößt, du wirst halt dann entsprechend bestraft. Die Staatsbürgerschaft ist doch kein nettes Gimmick, was man gnädigerweise auf Bewährung bekommt.

    Ich hab ja auch keine andere, also muss sich mein Land wohl oder übel mit mir rumschlagen.

    Und doch, das Privileg Doppelstaatler zu sein, kann man durchaus unter den Vorbehalt eines gesetzeskonformen Verhaltens stellen.

    Man ist dann auch kein Bürger 2. Klasse, sondern man macht sich höchstens selbst aktiv dazu, wenn man sich für kriminelle Handlungen entscheidet.

    Sehr theoretisch. Dann müsste der Schulleiter erstmal prüfen, ob der vorgesehene Vertretungslehrer fachlich dazu in der Lage ist. Bei Mathe bin ich z.B. konsequent raus. Und wenn Schüler sagt "kann ich nicht", kann ich auch nix zur adäquaten Durchführung beitragen und lass den halt malen oder Musik hören.

    ...und noch ein Argument für korrekte Arbeitszeiterfassung 😊

    Ich weiß nicht mehr genau, aber ich meine, ich hab immer nur "Vertretung" ins Klassenbuch geschrieben. Weiß ich doch nicht, woran die da in Mathe gerade arbeiten...

    Der Deal Staatsbürgerschaft gegen gesetzeskonformes Verhalten wäre kein schlechter und auch nicht unzumutbar, meine ich. Mit der Staatsbürgerschaft geht ein Haufen Privilegien einher, dafür sollte im Gegenzug die Achtung der Gesetze und das Unterlassen von Handlungen, die der Gesellschaft schaden, erwartet werden dürfen.

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