Beiträge von Nitram

    ... ich verstehe da nicht ganz, wo das Problem darin besteht, wenn man das Buch komplett einscannt, da man es ja eh auf Dauer so zerschneiden möchte.


    Das "Problem" liegt einfach in den ist einfach in den vertraglichen Regelungen zwischen den Ländern und die Schulbuchverlagen. Pacta sunt servanda.


    Dass man seit 2012 einscannen darf für den Unterricht ist eine gute Änderung, aber ich finde den Rahmen irgendwie zu eng gefasst.


    Meines Wissens Zahlen die Länder für die Kopierrechte. Ein weiter gesteckter Rahmen würde wohl höhere Kosten verursachen.
    Ich formuliere mal überspitzt: Das Land bezahlt die Lehrkräfte für die Unterrichtsvorbereitung. Die Lehrkräfte wollen aber einen Teil der Unterrichtsvorbereitung durch die Verlage erledigen lassen indem sie sich nicht selbst Aufgaben ausdenken, sondern die Aufgaben andere nutzen. Für diese Arbeitsentlastung der Lehrkräfte soll das Land dann mehr an die Verlage zahlen. Dieses "mehr" müsste dann doch eigentlich den arbeitsentlasteten Lehrkräften genommen werden. ;)


    Es ist ja letztlich nicht so, als würden die Schulbuchverlage am Hungertuch nagen.


    Interessant. Woher stammen deine Informationen über die wirtschaftliche Situation der Schulbuchverlage? Ich hab mir grad mal die Werte für Schroedel angesehen. Bilanzgewinn 2013: 93.605,50€. Das reist mich nun nicht vom Hocker...
    Edit: Sorry. Das war der Bilanzgewinn der Schroedel & Haas GmbH. Zum Schulbuchverlag hab ich keine Daten.


    Gruß
    Nitram

    Hallo Tracy

    Zitat

    ... dummerweise sind die ältesten Rechnungen von 2013 nun bereits älter als ein Jahr und damit nicht mehr einreichbar.


    Worauf beruht diese Aussage? Steht das in deinen Versicherungsbedingungen? Bei mir (Nicht-Debeka) sind es zwei Jahre. Hier Link zu GuteFrage.net sieht es auch so aus.
    Frag doch mal bei der Debeka nach. Die Beitragsrückerstattung kann rückabgewickelt werden.

    Gruß
    Nitram.

    Guten Tag,

    ich habe eine Frage zur Rheinland-Pfälzischen Schulordnung. Die Versetzung durch Notenausgleich ist dort für Gymnasium und Realschule plus gleich geregelt.
    In §65 heißt es:

    Zitat

    Die Note „ungenügend" kann durch die Note „sehr gut" und die Note „mangelhaft" durch die Note mindestens „gut" in einem anderen Fach ausgeglichen werden. An die Stelle der Note „sehr gut" können zwei Noten „gut", und an die Stelle der Note „gut" zwei Noten „befriedigend" in anderen Fächern treten.


    (1) Die verbreitete Lesart dieser Vorschrift scheint zu sein:
    "6" durch "1" oder "2 und 2" ausgleichbar.
    "5" durch "2" oder "3 und 3" ausgleichbar.

    (Beispiele für diese Lesart: Information der Anne-Frank-Realschule Ludwigshafen
    Seite 5, oder Information der Realschule Plus Eich) zu §65.

    (2) Kennt jemand eine Verordnung / einen Kommentar zur Schulordnung / einen Erlass oder eine juristische Interpretation, die folgende Lesart ausschließt:
    "6" durch "1" oder "2 und 2" ausgleichbar.
    "5" durch "2" oder "3 und 3" ausgleichbar.
    "6" durch "1" oder "2 und 2" oder "3 und 3 und 3 und 3" ausgleichbar.

    Ich habe den Paragraphen bisher auch immer so wie oben (1) interpretiert, aber ist das juristisch richtig?
    Die Formulierung "... an die Stelle der Note gut ..." legt für mich nahe: Hier soll nur eine Note "2" durch zwei 3en ersetzbar sein. Ich hätte gerne mehr als "legt für mich nahe" in der Hand.
    Kann mir da jemand weiterhelfen? Gibt es Schulen, die den Ausgleich nach der Auslegung (2) durchführen?

    Gruß
    Nitram

    P.S. In der Praxis ist der Fall meiner Erinnerung nach bei mir noch nicht aufgetreten.


    3. Ist das in allen Bundesländern so, dass die Begleitperson zwar Vorschrift ist, aber nicht finanziert wird?


    Für Rheinland-Pfalz sagen die Richtlinien für Schulfahrten unter 4.1.
    "Es ist bis einschließlich der Klassenstufe 10 sicherzustellen, dass in der Regel zwei Aufsichtsführende die Gruppe begleiten. Dabei ist anzustreben, dass jeweils ein Mann und eine Frau die Aufsicht führen."

    Jetzt sind die Juristen gefragt. Heißt "in der Regel zwei", "auch drei oder mehr, wenn erforderlich" oder "auch eine, wenn ausreichend"?
    Die Finanzierung stützt sich auf die Regelung "Reisekostenvergütung für Lehrkräfte". Damit sind Aufsichtspersonen, die nicht Lehrkräfte sind (und ebenfalls nach 4.1. mit Aufsichtsaufgaben betraut werden dürfen) wohl nicht finanzierbar.

    Gruß
    Nitram

    Hallo Asfaloth,

    rechtliche Informationen findest Du in der bereinigten Amtlichen Sammlung der Schulvorschriften NRW 16 -01 Nr 04 im Punkt 2.3.
    Es wird unterschieden zwischen "Kopien zu Unterrichts- und Prüfungszwecken" (-> Sachkosten -> Schulträger) und und "Kopien, die dafür eingesetzt werden, die Schülerinnen und Schüler davon zu entlasten, komplexere Informationen von der Tafel in ihre eigenen Hefte übertragen zu müssen, und für Kopien, die Mitteilungen an Eltern enthalten, die ansonsten ins Heft diktiert würden.". Diese Kosten muss der Schulträger nicht tragen. Sie sind umlagefähig.

    Gruß
    Nitram


    Bei uns dürfen Fachkollegen nicht teilnehmen, wenn sie Unterricht haben!


    Wer sagt das? Die Schulleitung?
    Die Ordnung für Lehrerkonferenzen (Rheinland-Pfalz sagt unter 1.15 anderes.
    Ggf. kann ein "Verbot" der Teilnahme Konferenzbeschlüsse anfechtbar machen oder die Beschlussunfähigkeit herbeiführen (Punkt 8.7).
    Auch den Verfassern der Konferenzordnung war klar: Es kann durch Konferenzen zu Unterrichtsausfall kommen. (Punkt 1.19 der Konferenzordnung).

    Gruß
    Nitram

    Hallo Traci,

    Zur Frage

    Zitat

    Habe ich ein Recht auf feste Pausenzeiten?


    Es gilt das Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

    Zitat

    § 4 Ruhepausen
    Die Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.

    Dies Gesetzt hilft dir also höchstens dann, wenn deine Arbeitszeit mehr als 6 Stunden beträgt. Und selbst dann müsstest du noch durchsetzen, dass die Fahrzeiten als Arbeitszeit gerechnet werden.

    Gruß
    Nitram.

    Hallo Bonzo21,

    unter Bezugnahme auf die Veröffentlichung Datenschutz an öffentlichen Schulen Abschnitt II 3.1 (dort sind sowohl "Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen" als auch "Noten" genannt) halt ich das Vorgehen ("öffentlich" einsehbare Liste) für nicht zulässig.

    Begründung: Für "Noten" wird die öffentliche Bekanntgabe explizit z.B in der FAQ zum Datenschutz unter Frage 18 verboten.
    Aufgrund der Aufzählung im gleichen Abschnitt der Veröffentlichung "Datenschutz an Schulen" halte es auch für Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen für unzulässig.

    Gruß
    Nitram

    Hallo Umi,

    für exakte Werte hilft nur individuelles Zählen.
    Z.B. hatte das SJ 2011/2012 für mich 195 Schultage. Im 2ten HJ aber z.B. nur 17 Freitage , aber 20 Mittwoche.

    Dann waren da Fortbildungstage, "letzte Tage vor den Ferien", an denen (je nach Stundenplan) zwischen 0 und 7 Stunden entfallen, Wandertage, Tage an denen Klassen nicht da sind oder Kursarbeiten schreiben, Vertretungsstunden, mündliches Abitur...

    Bei mir liegt jedenfalls die tatsächlich gehaltene Anzahl von Unterrichtsstunden deutlich unter dem, was ich bei der Rechnungen "Anzahl Schulwochen" mal "Anzahl Wochenstunden" herausbekomme.
    Z.B. im 1ten HJ 2013/14: 95 Unterrichtstage, (rechnerisch also 19 Wochen), 24 Std/Woche -> 456 Stunden. Real habe ich aber 424 Unterrichtsstunden gehalten. (Keine Krankheitstage).

    Gruß
    Nitram

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