Beiträge von Sawe

    3. Vor- und Nachname dürfen im Allgemeinen veröffentlicht werden, werden sie ja in vielen anderen Kontexten ja auch, die dienstliche Emailadresse darf auch auf der Homepage veröffentlicht werden.

    Das bezweifele ich, den dann wäre das Datenschutzgesetz hinfällig.
    Ich musste eine Datenschutzerklärung unterschreiben, ob ich damit einverstanden bin, dass mein Name auf der Homepage genannt werden darf.
    Dem habe ich nicht zugestimmt, und mein Name steht nirgends auf der Homepage. Somit wird das bei einer dienstlichen Mail Adresse sicher nicht anders sein.

    Stimmt, in der Eile habe ich wohl falsch getippt :D
    Bei einer 40 Stunden Woche, komme ich auf einen Bruttolohn von 145€ pro Stunde.
    Das wären dann 60320€, aber immer noch keine Kleinigkeit.

    Und nun bin ich raus, da es nichts mehr mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat!

    Moin,

    gibt es Vorschriften/Gesetze, die Regeln ob die Schule eine dienstliche E-Mail Adresse anordnen darf, und in welchem Rahmen sie genutzt werden muss?
    Für mich ergeben sich folgende Fragen:

    1. Muss ich die Mails privat abrufen, und beantworten?
    2. Dürfen Eltern/Schülern mir schreiben und muss ich antworten?
    3. Darf die Adresse ohne meine Einwilligung auf der Homepage veröffentlicht werden?
    Sie enthält ja meinen vollständigen Namen.
    4. Muss der Schulleiter explizit verordnen wie oft die Adresse abgerufen werden muss?

    Ich verweigere mich momentan einer dienstlichen Mailadresse.
    Wenn Eltern was von mir möchten, können sie eine Nachricht im Sekretariat hinterlassen, oder zu den Elternsprechtagen kommen.
    Für die schulinterne Kommunikation hat die Schule meine private Mail Adresse, die natürlich nicht weiter gegeben werden darf.

    Ich möchte nicht über den Sinn diskutieren, sondern nur wissen wie die Rechtslage ist.

    Danke für Eure Hilfe ;)

    Daran wird es liegen,
    eigentlich bräuchten wir alle nicht mehr als 40 Stunden die Woche, wenn wir nur effektiv genug arbeiten würden. :D
    Ist aber ein anderes Thema, und vielleicht sollte man das getrennt von dem Thema hier diskutieren.

    Wieso muss jede Kleinigkeit angerechnet werden? Das ist doch klar, dass unser Geschäft nicht nur im Unterrichten besteht - und Weiterbildung gehört eben auch dazu.

    Bei solchen dümmlichen Aussagen bekomme ich ne Krawatte.
    Ich habe ohne drumherum im Schnitt eine 48 Stunden Woche im Jahr, bei nur 40 erlaubten.
    Das sind im Jahr bei 52 Wochen, 416 Stunden , in Geld ausgedrückt: 70720€ brutto. Aber für Dich nur ne Kleinigkeit :=)
    Es geht hier nicht um Kleinigkeiten, sondern darum, dass es keinen Lehrer gibt, außer Dir vielleicht der im gesetzlich erlaubten Rahmen arbeitet.
    Der Staat freut sich, dass es solche Beamten wie Dich gibt :D

    Also spare Dir solche dummen und unreflektierten Aussagen!

    sie fragen auch nach Anrechnung etc. Aber es ist ja nur zweimal ein Mal. Das ist nicht so schlimm,

    Moin,

    wenn ich alles aufzähle was nur 1-2 mal im Jahr ist und nicht angerechnet wird, komme ich auf mindestens 50 Stunden.
    Von daher ist es schon wichtig, dass es angerechnet wird.

    Ansonsten vielen Dank an Euch, für die Anmerkungen.
    Nun habe ich wenigstens eine Idee, was in 2 Wochen auf der Dienstbesprechung besprochen wird :)

    Moin,

    bei uns sollen kollegiale Hospitationen eingeführt werden.
    Ich hätte vorab gerne ein paar Erfahrungswerte von Euch, sofern diese bei Euch schon stattfinden.

    1. Wie ist der genaue Ablauf?
    2. Wie ist der rechtliche Rahmen was die Anrechnung betrifft.
    3. Kann ich gezwungen werden?
    4. Darf ich entscheiden wer bei mir hospitiert?

    u.s.w.

    Wäre nett, wenn Ihr schon Erfahrungswerte habt :D

    Moin,

    heute das Gespräch gehabt.
    Meine Kollegin wusste direkt warum ich komme, und war sehr kleinlaut und einsichtig.
    Sie wurde auch mehr oder weniger von der Mutter überumpelt, aber Ihr war klar, dass Ihr das eigentlich nicht passieren darf
    und in welche Situation sie mich damit gebracht hat.
    Auf jeden Fall hat sie sich entschuldigt und mir zugesagt, dass so etwas nie wieder vorkommen wird.

    Somit alles wieder gut :)

    Ich hätte so wie Jazzy82 reagiert. Alternative hätte man vielleicht auch sagen können. "Ja klar. Ich begleite sie ins Sprechzimmer/Konferenzraum und hole dann noch meine Unterlagen. Dann können wir ganz in Ruhe sprechen. Gut das Sie mitgekommen sind, Frau X. Übernehmen Sie so lange den Unterricht. Falls das Gespräch länger dauern sollte: Ich habe in der nächsten Stunde in Klasse Y.". Die Tasche in die Hand nehmen und aus der Klasse rausgehen.

    Ja ne is klar.
    Vielleicht hätte ich noch Kaffe kochen sollen.
    Das nächste Mal, was nicht vorkommen wird, schicke ich die Mutter nach Hause.
    Könnte mich ohrfeigen, dass ich überhaupt mit der Mutter gesprochen habe.

    Unfassbar, was Eltern sich so rausnehmen.
    Im übrigen hat der Schüler kein gymnasial Niveau.
    Die Mutter schickt Ihre Kinder aus reinem Egoismus auf die falsche Schulform und sucht die Schuld von Beginn an bei den Lehrern.
    Alle Ihre Kinder haben bei uns in allen Fächern nur vieren und fünfen. Das wird durch alle 2 Tage Leistungsbesprechung auch nicht besser :)

    ja, hast du den Eltern etwa Rede und Antwort gestanden??

    Ich war so überrumpelt, dass ich der Mutter natürlich was gesagt habe.
    War aber schon sehr bestimmt, und nicht bester Laune.
    Unfassbar, dass das meine Kollegin aus der erweiterten Schulleitung mit der Mutter bei mir angetanzt ist.

    Die wird Montag ein paar ganz deutliche und scharfe Worte bekommen.
    Leistungsstandbesprechungen machen wir 2 mal im Jahr zum Elternsprechtag.
    Bei wichtigen Dingen, kann man seine Nummer im Sekretariat hinterlassen, und ich rufe zurück.

    Ich bin immer noch extrem genervt von diesem unkollegialen Verhalten meiner Kollegin.
    Das sie dann noch einfach bei dem Gespräch dabei geblieben ist, war dann die Krönung.

    Die Kollegin ist im übrigen gerade erst in der erweiterten Schulleitung, und massiv übermotiviert.

    Moin,

    vorgestern hat mich fast der Schlag getroffen.
    Während des Unterrichts steht auf einmal die erweiterte Schulleitung mit einer Mutter vor der Klasse.
    Die Mutter wüsste gerne wie der Leistungstand Ihres Sohnes ist.
    Nicht zum Sprechtag kommen, und dann einfach in die Schule reinspazieren. Stellt Euch mal vor, dass würde jeder so machen.
    Was fällt Euch dazu ein?

    Ich werde nächste Woche meiner Kollegin aus der erweiterten Schulleitung erstmal ein paar Takte dazu sagen.
    Der Knüller war noch, dass meine Kollegin stumpf während des Gespräches daneben gestanden hat und mitreden wollte.

    Ist ja auch nicht so, dass ich während meiner Arbeitszeit nichts zu tun hätte :D

    Moin,

    ich habe in diesem Jahr zu ersten Mal ein Seminarfach.
    Nachdem ich mir die Voraussetzungen und Bestimmungen durchgelesen habe, frage ich mich ernsthaft, ob ich dazu in der Lage bin.
    Ich bin Spanisch/Französisch Lehrer, und meine Fächer beinhalten das Lernen der Sprache.
    Anders als bei Bio, Geschichte oder Erdkunde Lehrkräften, fehlt mir ein Wissen, welches dem Seminarfach gerecht wird.
    Ich kann mir doch jetzt nicht irgendwelche Themen ausdenken, und mir dann das Wissen selber aneignen.
    Dazu fehlt mir im Rahmen meiner jetzt schon 45-50 Stunden Woche auch die Zeit.
    Die Kernpunkte des Seminarfaches sind auch nicht ansatzweise Bestandteil meines Unterrichts.

    Ich überlege offen und ehrlich an den Schulleiter ran zu treten um mit ihm darüber zu reden.
    Aus der Erfahrung heraus weiß ich, das an vielen Schulen das Seminarfach einfach nur als erweiterte AG betrachtet wird.
    Das ist aber ja nicht Sinn der Sache.

    Bin gerade echt verzweifelt :(

    Dazu merke ich einfach mehr und mehr, warum ich ursprünglich einmal eine andere Schulform gewählt habe. Ich komme zwar mit dem häufig eher schwierigen Schülerklientel (sozialer Brennpunkt) im Unterricht klar, merke aber einfach, dass es mich absolut nicht mehr zufrieden stellt, "mehr Sozialarbeiter als Lehrer" zu sein. Ich möchte einfach perspektivisch wieder zurück an ein Gymnasium, um ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen pädagogischer Arbeit und Vermittlung von Inhalten zu haben.

    Den Zahn kann ich Dir ziehen.
    Wir sind ein reines Gymnasium, und ich bin mittlerweile auch mehr Sozialarbeiter als Lehrer.
    Unser Bildungssystem ist leider eine Witzveranstaltung, aber das ist ein anderes Thema.

    Moin,

    danke erstmal für die Antworten.
    Die Stunden die wir mehr leisten werden bei uns voll angerechnet.
    Es sind auch immer Überstunden in Form von Unterricht aufgrund Lehrermangel.
    Das heißt im Klartext, ich würde dann statt 23 Stunden 26 Stunden unterrichten.
    Kann ich hier ganz klar äußern, dass ich über meine Belastungsgrenze komme?
    Frage ist, wie nimmt es der Schulleiter auf. Ist er verpflichtet das Ernst zu nehmen?
    Problem ist, dass er einige Stunden in Französisch nicht abdecken kann, wenn meine Kollegen und ich Nein sagen.

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