Beiträge von alias

    Ziemlich blöde Sache...
    Mit nicht bestandenem 1.Stex giltst du als Studienabbrecherin und hast keinen Berufsabschluss. Und das nach Jahren der Ausbildung.

    Auf Grund deiner Schwangerschaft würde ich auf jeden Fall eine Beratung beim Prüfungsamt in Anspruch nehmen und die Möglichkeiten ausloten, ob eine Wiederholung der Prüfung mit Härteantrag möglich ist. Vielleicht kannst du das Prüfungsergebnis auch anfechten - aber da musst du dir guten Rat holen. Vielleicht kann dir jemand beim Studentenwerk Tipps geben. Warte nicht zu lange, damit du keine Fristen versäumst.

    Aber zunächst: Durchatmen, freu dich aufs Baby. Das steht nun im Mittelpunkt.

    Ich sehe folgende Möglichkeiten:
    1. Widerspruch wie beschrieben mit Härtefallbegründung
    2. Wechsel der Schulart. Du hast auf Lehramt Gymnasium studiert. Wenn du den Schwerpunkt auf SEK I (Realschule/Mittelschule oder wie das bei euch an der Waterkant heißt) legst, wirst du einige Semester Pädagogik und eventuell ein weiteres Fach aufsatteln müssen - aber kein komplettes Studium und hast Perspektive A 13.
    3. Wechsel in die Waldorfpädagogik. Das bedeutet i.d.Regel weitere Ausbildungsjahre - und bezahlt wird auch nicht sonderlich gut, aber besser als eine prekäre Beschäftigung im Nachhilfeinstitut ist das alle Mal.
    4. Wechsel der Fachrichtung in die Erwachsenenpädagogik (Erweiterungsstudium) - frag das Prüfungsamt, was geht. Die haben ständig derartige Fälle. Du bist nicht allein. Besonders nicht mit Mathe ;)

    Schau auf jeden Fall, dass du das Studium doch noch irgendwie zu einem Abschluss bekommst. Sonst werden dir für die Rentenberechnung noch weniger Ausbildungsjahre angerechnet, als das eh schon der Fall ist.

    Mögliche Alternativen, sowie Handreichungen und Veröffentlichungen zum Thema "Alternativen zum Lehrerberuf/Abbruch im erstem/zweiten Stex findest du hier:
    http://www.autenrieths.de/links/lehrerberuf.htm

    Man kann das ja erstmal versuchsweise anlaufen lassen. Wenn es dann nicht klappt, kommen die Sachen eben unter Schloss und Riegel.

    So scheint es bei euch ja bereits zu sein ;)

    Wir haben einen frei zugänglichen Medienraum und es funktioniert.... nu ja. Wie überall.
    An meiner letzten Schule hatte ich für den Mathematikbereich die Medien nach einem Farbleitsystem geordnet - farbiges Isolierband aus dem Elektrobereich des Handwerkermarktes bietet da eine große Auswahl von einfarbig bis mehrfarbig gestreift.
    Auf jede Seite des Mediums einen entsprechenden Kleber und man sieht sofort, dass etwas nicht korrekt einsortiert wurde.
    Das war ein selbststeuerndes System, weil die Kollegen - wenn sie ein falsch sortiertes Objekt sahen - das selbst umsortiert hatten.
    An meinem neuen Arbeitsplatz bin ich nicht für die Medien zuständig und es funktioniert.... nu ja - wie überall.

    Ich würde heute eine Kombination aus Farbcodierung und Barcode verwenden. Barcodescanner sind für wenig Geld bei Ebay erhältlich. Einem Buchausleihesystem wie http://www.java400.de/default.html?Libp.htm Perpestukaan ist es egal, ob es sich um ein Buch oder um einen Füllzylinder handelt, der sich im Ausleihesystem befindet. Die Freeware schafft 500 Artikel - das reicht für das Wichtigste.

    u hast den Artikel wohl nicht gelesen - selbstverständlich hat der Autor ein Interesse daran, dass Werbung angezeigt wird. Das ändert jedoch nichts an den von ihm - in seiner Rage wohl fundiert - recherchierten Fakten zum Hintergrund der Adblocker-Eigner.
    Ich bin der Meinung, dass z.B. Stefan für die Bereitstellung und Pflege dieses Forms eine Aufwandsentschädigung zusteht. Woher soll die kommen - wenn nicht über die eingeblendete Werbung?
    Zahlreiche Zeitschriften und Verlage schränken bereits ihr kostenfreies Angebot ein - oder ersetzen es durch kostenpflichtige Zugänge. Die Vielfalt des Web lebt auch von (finanziellen) Anreizen für die Hersteller der Inhalte. Adblock zerstört diese Einnahmekanäle - und damit die Inhalte.

    Dass die Eigner von Adblock laut Artikel gleichzeitig Eigner eines eigenen Werbenetzwerkes sind - das nicht geblockt wird - macht das Ganze schon sehr suspekt. Auch dass Seiten wohl die Freischaltung ihrer Werbung erreichen können, wenn sie 30% der Einnahmen an dieses Werbenetzwerk abgeben, indem sie über dieses Netz die Werbung einblenden - die dann nicht mehr geblockt wird.

    Und wenn du schon aus der Wikipedia zu Pellenberg zitierst, sollte diese Stelle nicht fehlen:

    Zitat von Wikipedia

    Das Time Magazine, The New York Times, ABC News, ZDF (Heute-Journal, heute) und viele andere großen englisch- und deutschsprachige Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sender haben Pallenberg als Experten befragt.[2] ....
    Im Sommer 2013 wurde Pallenberg auch außerhalb der Blogger-Szene bekannt, nachdem er Geschäftspraktiken der Eyeo GmbH (Hersteller des Werbeblockers Adblock Plus) anprangerte.

    "In einer Stellungnahme bestätigen die Macher von AdBlock Plus die von Pallenberg aufgezeigten Zusammenhänge weitgehend. "Ein Großteil der Informationen zu der Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist korrekt recherchiert, einiges nicht", heißt es in einer Stellungnahme von Mitgründer Till Faida, den Pallenberg in seinem Artikel kritisiert hatte. "Im Gegensatz zu Sascha Pallenberg sehen wir in der Vernetzung keinen Gewissenskonflikt."

    http://www.heise.de/newsticker/mel…us-1897152.html

    Ich werde dieses Jahr - vermutlich bei Schneesturm und glatten Straßen - zweimal 40 Kilometer Landstraße (davon eine Richtung spät in der Nacht) hinter mich bringen, um gemütlich mit den (auch ehemaligen) Kollegen zu reden, zu speisen und gemeinsam einen netten Abend zu verbringen - der sich "Weihnachtsessen" nennt.

    Wer derartige gemeinsame, außerdienstliche Treffen aus Prinzip ablehnt, hat keine Kollegen, sondern "Mit-Arbeiter" und vergibt sich selbst die Chance auf Unterstützung im Alltagsbetrieb, die "on-the-fly" funktioniert und auf gegenseitiger Wertschätzung und Sympathie beruht, denn bei derartigen Gelegenheiten redet man nicht über den Dienst, sondern zeigt sich als Mensch.

    Ich habe noch nie erlebt, dass über jemanden "abgelästert" wurde, der keine Zeit hatte. Es sei denn, diese Person hatte bereits die letzten 5 Jahre keine Zeit. Doch selbst dann war die einzige Bemerkung: "XY kann schon wieder mal nicht kommen ;) " - und damit war das Thema erledigt und man hat sich über wichtigere Nebensächlichkeiten unterhalten.

    Das Dorfschulmeisterlein
    (Eine etwas unbekanntere Version)
    Quelle, Melodie

    Willst wissen du, mein lieber Christ,
    Wer das geplagteste Männchen ist?
    Die Antwort lautet allgemein:
    Ein armes Dorfschulmeisterlein.

    Bei einem kargen Stückchen Brot,
    Umringt von Sorgen, Müh und Not,
    Soll es dem Staate nützlich sein,
    Das arme Dorfschulmeisterlein.

    Noch eh der Hahn den Tag begrüßt,
    Und alles noch der Ruh genießt,
    Hängt's schon am Morgenglöckelein,
    Das arme Dorfschulmeisterlein.

    Geendigt hat die Uhr den Lauf,
    Es zieht dieselbe wieder auf,
    Wälzt kräftig an dem Treibestein,
    Das schwache Dorfschulmeisterlein.

    Von diesem Frühgeschäfte matt,
    Was wunder, wenn es Grimmen hat.
    Drum schluckt's ein Tröpfchen Branntewein,
    Das arme Dorfschulmeisterlein.

    Der Tag steht nun in hellem Licht.
    Das Weibchen hat auch angericht'
    Nun schlingt's die Morgensuppe ein,
    Das arme Dorfschulmeisterlein.

    Jetzt erst beginnt die größte Plag':
    Sein Ämtchen sperrt den ganzen Tag
    Zu Kindern in die Schul' hinein,
    Das arme Dorfschulmeisterlein.

    Hier ist es nun, das eine brummt,
    Das andre lacht, das dritte summt
    Mutwillig in das Ohr hinein
    Dem armen Dorfschulmeisterlein.

    Wenn's liebevoll den Kindern wehrt,
    Und keines die Ermahnung hört,
    So schlägt es öfters hitzig drein,
    Das gähe Dorfschulmeisterlein.

    Ein Kind zeigt dies dem Vater an,
    Und der, ein ungeschliffner Mann,
    Macht ihm die größten Flegelein,
    Dem armen Dorfschulmeisterlein.

    So wird die Speise ihm vergällt,
    Die es auf den Mittag erhält.
    Nie darf sich's eines bessern freun,
    Das arme Dorfschulmeisterlein.

    Was ist denn wohl des Männchens Kost?
    Nur leer Gemüs' und saurer Most.
    Höchst selten Fleisch von einem Schwein.
    O armes Dorfschulmeisterlein.

    So es mittags nicht Schule hält,
    Geht's mit der Haue in das Feld,
    Und schafft, weil der Gehalt so klein.
    O armes Dorfschulmeisterlein.

    Nachts macht sich's, wenn es Hunger hat,
    Mit Suppe und Kartoffeln satt.
    Sonst gibt es nichts? Ach, leider, NEIN.
    O armes Dorfschulmeisterlein.

    Von Sorgen wird es aufgeschreckt,
    Wenn alles noch in Federn steckt.
    Und voller Kummer schläft es ein,
    O armes Dorfschulmeisterlein.

    In diesem Zirkel dreht es sich,
    Die ganze Woch' bedauerlich.
    Kein Tag ist ohne Kreuz und Pein.
    O armes Dorfschulmeisterlein.

    Valliret oft die Kirchenuhr,
    Verfehlt sich oft der Zeiger nur,
    Da schimpft der Schulz und die Gemein'
    Auf's arme Dorfschulmeisterlein.

    Anfänglich nahm man gern vorlieb,
    Wenn es den Unterricht betrieb.
    Jetzt sollt's ein halb Gelehrter sein,
    Das arme Dorfschulmeisterlein.

    Befindet sich's bei einem Schmaus,
    So heißt's, wenns kaum zur Tür hinaus:
    "Es ißt, es trinkt, es stinkt auch ein,
    Das grobe Dorfschulmeisterlein.

    Hat's einmal etlich Stückchen Geld,
    Und kommt es müd und matt vom Feld,
    Trinkt's auch beim Wirt ein Gläschen Wein,
    Das durst'ge Dorfschulmeisterlein.

    Wenn nun allda der Fall geschieht,
    Daß es wie Noah sich versieht,
    So will es ihm kein Mensch verzeihn,
    Dem guten Dorfschulmeisterlein.

    Bei Leichen und im Gotteshaus
    Brüllt oft ein Dummkopf nebennaus.
    Ach Gott: wie muß es da nicht schrei'n?
    Das arme Dorfschulmeisterlein.

    Wenn's mit den Kindern sich nicht hält
    Zur Zeit, wo ein Präsentchen fällt,
    Da büßt es leider merklich ein.
    Das arme Dorfschulmeisterlein.

    Oft macht's der Pfarrer ihm zu bunt
    Und läßt ihm keine Ruhestund'
    Was will's, es muß gehoram sein,
    Das alte Dorfschulmeisterlein.

    Doch ist ihm noch DER Trost beschert,
    Daß seine Not nicht ewig währt.
    Im Grabe, Gott, wie wohl wird's sein,
    Dem armen Dorfschulmeisterlein.


    Samuel Friedrich Sauter, 1766 ~1845


    Und vom selben - passend zur Lehrergehalts-Diskussion:


    Das avancirte Dorfschulmeisterlein
    (Siehe Prenningers Landschulbibliothek 3 B. 4 St. S. 109,
    und Badisches Volksschulblatt No. 2 den 10.April 1843.)
    Quelle

    Zu einem Kaufmann in Hanover,
    Der, wie mein Buch sagt, Böttcher hieß,
    Den Armen sehr viel Guts erwies,
    Und sich besonders tausend Lober
    Dadurch erwarb, daß er voll Edelmuth
    Ein neues Lehrer-Institut
    Dort stiftete, — zu diesem Manne
    Kam scheu, als wäre es im Banne
    Ein armes Dorfschulmeisterlein!
    Sein Anblick ließ schon prophezeihn,
    Was es für ein Verlangen trage.

    Herr Böttcher that ganz mild die Frage:
    Was man in seinem Laden such'?
    Die Antwort war: drei Ellen schwarzes Tuch
    Zu einem neuen Sonntagskleide.
    Der Kaufmann machte ihm die Freude
    Und gabs ihm um den halben Preis,
    Sprach auch dazu: im Fall was Neu's
    Er ferner brauche, soll er lecklich
    Zu ihm nur kommen, wenn erklecklich
    Sein Geld auch nicht stets sollte seyn.
    Tief bückte hier das Männelein
    Vor diesem edeln Manne sich
    Und dankte ihm herzinniglich.

    Nach ein'gen Jahnen, als Herr Böttcher,
    Umringt von Männern, Weiber, Mädchen
    Umher in seinem Laden sah,
    War auch dieß Männchen wieder da;
    Allein, gesteckt in einen Kittel
    Von grobem Zwilch, womit der Titel:
    "Herr Lehrer" sich nicht reimen ließ.
    Hah! dacht er gleich, der darf gewiß
    Jetzt keine Schule mehr versehen,
    Und wollte schon das Männlein schmähen,
    Weil es so übel sich gethan,
    Als dieß ihn heilt von seinem Wahn:

    "Sie glauben, daß man mich kassirte?
    "O nein, mein Edler! Ich quittirte
    "Aus freien Stücken meinen Dienst.
    "Er trug mir nicht so viel Gewinnst,
    "Daß ich dabei mit Weib und Kinder
    "Könnt' leben. In dem vor'gen Winter
    "Starb unser Kuhhirt Hungersnoth
    "Litt dieser nie. Ich bat ums Brod
    "Des Hirten, und erhielt es auch.
    "Gott Lob! Nun kann ich meinen Bauch
    "Auch täglich zur Genüge füllen, —
    "Und meiner Kinder Hunger stillen.
    "Denn — glauben Sie, Herr, meinem Wort! -
    "Als Kuhhirt hab' ich in dem Ort
    "Zweimal so viel Besoldung, als
    "Ein mancher Lehrer — in der Pfalz.

    Friedrich Samuel Sauter, 1843

    Wenn deine Schüler im Praktikum sind, musst du keinen Unterricht halten und vorbereiten.
    Vermutlich hat mal ein Kollege diese Zeit als zusätzlichen Ferienabschnitt betrachtet - und nun muss die Arbeitszeit dokumentiert werden. Ist lästig - aber wenn die Schulleitung das verlangt, hast du kaum Argumente das abzulehnen.
    Bedanke dich bei deinen Vorgängern.

    Wer oder was benotet deinen Besuch und weshalb fertigst du deshalb ein Protokoll an?

    Den Papierkram mit dem Dienstreiseantrag kannst du leicht abstellen. Dann bekommst du jedoch kein Geld - es sei denn, du reichst das bei der Steuer ein. Dort kannst du zwar 36ct pro gefahrenen Kilometer absetzen, bekommst jedoch davon (bei einem Steuersatz von 40% in der Spitze) jedoch nur 14,4ct erstattet - beim Antrag jedoch den vollen Satz.

    Von diesen Links sind einige nicht funktionsfähig - vermutlich veraltet, andere sind nicht DAF-spezifisch oder kommerziell.
    Es funktionieren:
    Forum Deutsch als Fremdsprache - Deutsch lehren und lernen mit dem Internet
    DaFnet - Portalsite für Deutschlehrer und Deutschlerner
    Stefans Planet - Deutsch als Fremdsprache
    DaF DaZ - Deutsch als Fremdsprache - Deutsch als Zweitsprache Irmgard Graf-Gutfreund

    Keinen Terz draus machen, den Punkt anerkennen.
    ABER: In Zukunft alle Tests der Schülerin kopieren.

    Falls sie denselben Trick danach nochmals probiert, ein Elterngespräch anberaumen und das Verhalten deutlich zur Sprache bringen - sowie die gesamte Arbeit mit 6 bewerten - denn dann hast du eine rechtssichere Grundlage.

    So einfach ist es auch wieder nicht:

    Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt im Durchschnitt wöchentlich 40 Stunden. 2Sie vermindert sich für gesetzlich anerkannte Wochenfeiertage um die darauf entfallende Zeit.

    Gleichzeitig stehen dir 30 Urlaubstage zu. Rechnet man die Ferientage um, erhöht sich deine wöchentliche Arbeitszeit entsprechend. Als Lehrer gelten andere Arbeitszeitregeln als für den Rest des Beamtentums - darüber können wir uns manchmal freuen, manchmal geht's eben auch anders herum.

    Wird eine Schulveranstaltung mit Konferenzbeschluss auf einen Samstag gelegt, besteht Anwesenheitspflicht. No way out.
    Ich denke, dass es dazu auch bereits Grundsatzurteile gibt - das "Problem" besteht immerhin, seit es Lehrer mit Unterrichtsdeputaten und "frei einteilbarer" Restzeit gibt.

    Ach Quatsch, web.de hat die (kostenlose) Quota längst auf 1 GB erweitert. Die einzige Einschränkung liegt jetzt noch darin, dass man selbst keine Anhänge mit mehr als 4 MB verschicken kann.

    Nicht ganz Quatsch:


    Zitat

    Web.de spendiert den Nutzern seines FreeMail-Dienstes nun 1 GB Speicher­platz. Doch dazu ist weiterhin das fragwürdige, vom letzten Update bereits bekannte Prozedere über eine Toolbar notwendig. Auch der Online-Speicher lässt sich verdoppeln.Nachdem der Speicher­platz des kosten­freien und einst vorbild­lichen Web.de-FreeMail-Dienstes bis Dezember 2011 nur magere 12 MB betrug, entschloss sich der Provider seinerzeit, den Kunden ein Update zukommen zu lassen. Bereits damals wurde die Erweiterung mit dem Wunsch einer stärkeren Bindung der Nutzer an das Portal gekoppelt. Das Ergebnis war eine "MailCheck" genannte Toolbar, die der Nutzer installieren und mindestens ein Mal nutzen musste, um das Update zu erhalten. Bei diesem Prozedere bleibt es auch beim aktuellen Update.

    Da grassiert ja eine ausgeprägte Paranoia...

    Zitat

    Muss man sich das gefallen lassen? Ist man verpflichtet, den von der SL gewünschten Account zu benutzen?


    Andersrum wird ein Schuh draus.
    Der Schuleiter ist nicht verpflichtet, den von dir gewünschten Account zu benutzen und ständig neue Mailadressen von web.de/gmx/gmail ins System einzupflegen.
    Muss er sich nicht antun. Zumal - nach meiner Erfahrung - besonders die Kollegen mit web.de-Accounts unnerreichbar sind, weil nach 2-3 PDF-Dateien das Quota von 10MB ausgeschöpft ist.

    In Ba-Wü gibt es schon lange eine geschützte Umgebung für die Schulverwaltung und für die Seminare. Das Quota liegt dabei für Mail auf 290 MB - das sollte reichen. Mitarbeiter und Schulen erhalten automatisch eine standardisierte Mailadresse zugewiesen - dienstliche Mails werden nur an diese Adressen versendet.

    Das Hauptproblem der privaten E-Mails liegt in der Virendurchseuchung und -verbreitung. Zahlreiche Kollegen gehen mit dem Schutz ihrer Rechner unwissend und lax um. Da genügt dann einer im Kollegium, um alle anzustecken. Ein geschütztes System, in dem alle ein- und ausgehenden Mails auf Viren durchleuchtet werden, hat durchaus Vorteile.

    Oft werden vertrauliche Daten unter Kollegen versendet, wie Zeugnisnoten, Elternbriefe usw.usf - die nicht unverschlüsselt über offene Kanäle versendet werden dürfen. Den meisten Kollegen ist nicht bewusst, dass Standard-Emails den Charakter von Postkarten besitzen. Unterwegs kann das jeder lesen.

    Im Thread Philologenverband warnt Mädchen vor Muslimen
    wird diskutiert, wie der der Philologenverband Sachsen-Anhalt in seiner Mitgliederzeitschrift fremdenphobe Äußerungen im Editorial veröffentlicht.

    Aus der Quelle
    http://www.phvsa.de/files/gisa/Zeitschrift_03-2015_WEB.pdf
    wurde nun die entsprechende 2.Seite mit dem Editorial gelöscht.

    Ist das Quellenkösmetik? Quellenfälschung? Vertuschung? ...

    Wie bezeichnet man das?
    Es ist auf jeden Fall ärgerlich.

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