Beiträge von Volker_D

    [...] Wenn nun eine Fahrzeughalter mit den Konditionen nicht einverstanden ist (oder nicht mehr, wie Frapper), dann muss der Dienstherr eben schauen, [...]

    Ganz genau. Das sage ich doch schon von Anfang an. Du tust so als wenn ich alle Leute zwingen würde ausschließlich ihren privat PKW zur Verfügung stellen zu müssen. Das habe ich nie gemacht. Ich habe hier immer betont, dass es genüged andere Alternativen gibt. Die i.d.R. schlechte Dienstwagenlösung und andere gute Lösungen (Erhöhung der Bezahlung, öffentliche Verkehrtmittel, anmieten, Taxi, ...) Bin jetzt zu faul all die Alternativen wieder aufzuzählen, die ich hier schon vor Tagen genannt habe. Bitte einfach noch einmal von vorne die Diskussion lesen.

    Dann könnte die Schule auch für diese 2 Wochen die Fahrzeuge anmieten.

    Ach nee... Dann guck doch mal was ich u.a. schon 9. April hier im Diskussionsbetreig vorgeschalgen habe (Beitrag 33).
    Hat ganz schon lange gedauert bis du mein Argument übernommen hast.

    Um, nachdem du das Argument für einen kurzen Augenblick verstanden hast, wieder Dienstwagen vorzuschlagen.

    Es kommt mir hier so vor, als wenn ich mit Kevin diskutiere:
    "Der Ali hat bessere Eltern, den der Ali hat von seinen Eltern einen PC bekommen."
    "Aber der Ali bekommt auch weniger Taschengeld, er muss von dem wenigen Geld seine eigene Kleidung und Schulsachen kaufen, er hat kein eigenes Zimmer, er ist noch nie mit seinen Eltern in den Urlaub gefahren. Warum kauft du du dir nicht mal von deinem Taschengeld einen PC? Ich bezahle dich auch pro Stunde mit 0,50 ct (doppelte Stromkosten) und im Schadensfall würde ich dir den Zeitwert des PCs als Taschengeld zurückgeben."
    "Ihr seid einfach [...]. Der Ali hat bessere Eltern, den der Ali hat einen PC bekommen."

    Aber ich stelle mich auch mal gerne auf deine Seite:
    Ich kenne Leute, die bekommen sogar eine Dienstwohnung. Warum gekommt der Lehrer nicht eine Dienstwohnung in (der nähe) der Schule. Das war/ist doch durchaus auch schon so. Es gibt/gab Rektoren, Hausmeister, Schrankenwärter, ... die eine Dienstwohnung haben/hatten.

    plattyplus:
    Das Arguemnt mit Schule/Uni hast du gut gekontert.

    Das Argument mit PKW nicht: Klar kann sich das für eine Firma rechnen, insbesonderen, wenn das Fahrzeug täglich benutzt wird.
    Aber bei Lehrern ist das schlicht und ergreifend nicht der Fall.
    Wenn ich an unsere Schule denke: An kanpp 2 Wochen pro Jahr brächten sehr viele Lehrer gleichzeit einen DIenstwagen. Ansonsten fast nie. Sprich: Sehr viele Dienstwagen stehen ungenutzt an 350 Tagen im Jahr herum. Das ist einfach unsinn.
    An Frappers Schule könnte das evtl nicht ganz so schlecht aussehen, wenn die Lehrer den Wagen mit nach Hause nehmen, weil sonst der Wagen "nur" an 280 bis 320 Tagen pro Jahr unbenutzt wäre, sondern wenn sie unnötigerweise noch immer zwischen Schule und Daheim hin und her fahren uns so auf eine Auslastung von kanpp 200 Tagen pro Jahr zu kommen. Aber selbst das ist weit entfernt von der Wirtschaft mit über 280 Tagen pro Jahr.

    @plattyplus
    Also noch mal ganz langsam für dich:
    Der Arbeitgeber bezahlt für die Zusatzleistungen: Du bekommst 35 ct pro km, obwohl du wahrscheinlich deutlich unter 10 ct pro km für Sprit brauchst. In den 35 ct Kalkulation sind sogar Zinsen für Neuanschaffung usw. drin (siehe Link an die beiden von mir unabhängigen Seiten weiter oben).
    Im Schadensfall wirst der Schaden genau so bezahlt, wie du (bzw. deine Versicherung, wenn du eine abgeschlosssen hast) auch bezahlen würde, wenn du jemanden etwas kaputt machst (so wie es Frapper z.B. gemacht hat).
    Streng genommen müsste jetzt sogar der Anteil von den 35 ct zurückgegeben werden, weil dieser nun Nachträglich doch voll bezahlt wurde.
    Ob das hoch genug ist oder nicht, darüber will ich nicht streiten, aber das habe ich schon vor langer Zeit mehrfach geschrieben.

    Außerdem zwingt dich keiner deinen Privatwagen zu benutzen. Wer erzählt dir so einen Unsinn?

    Als Wehrpflichtiger hatte ich damals meinen eigenen Syncro VW Bus (über 70 Fahrzeuge in der mit weniger als 50 Mann großen Kompanie) und wurde als Gefreiter mit 15 DM pro Tag bezahlt. Die Dienstwagen sind auch für den Ernstfall gedacht, also gar nicht vergleichbar. Was soll die BW machen: "Oh... Warte mal bitte kurz du böser Angreifer, aber wir müssen erst die Fahrzeuge bestellen. Lass uns mit dem Krieg bitte erst in 3 Monaten anfangen". Dienstwagen für alle: Lehrer ab heute Bezahlung auf 20 € pro Tag kürzen, wenn dir das besser gefällt.

    Spannend wird es in Zukunft, wenn immer weniger Leute logisch Argumentieren können und der Anteil an Menschen, die Lehrer werden können immer geringer wird. Der Anteil der Durchfallquote an den Gymnasiuen hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt; an den Unis sieht es nicht viel besser aus. Also wenn das so weiter geht...

    Spannend wird es, wenn du das mal deinen Schülern erzähltst, die sich Freitags auf die Strasse stellen.

    Ich verrate dir es auch mal, warum es Firmen manchmal (aber nicht immer; siehe Link weiter oben) machen:
    - Chef benötigt eh größere Fahrzeuge, keinen Arbeitgeber kann es sich Leisten die vielen/großen Werkzeuge täglich in ein privates Fahrzeug umzuladen
    - Chef zieht das Geld mindestes indirekt vom Lohn ab
    - Chef setzt Werbung auf das Auto. Ist für ihn billiger als tägliche Werbeanzeigen und für ihn überlebenswichtig. Bei uns an Schulen geht es i.d.R. auch ohne die Werbung, da die Auswahlkriterien der Kunden einfach anders sind
    - Chef lässt den Mitarbeiter so länger arbeiten, weil der nun um 17.00 Uhr auf der Baustelle Feierabend hat und nach hause fährt statt schon eine Stunde vorher zur Firma losfahren zu müssen, um dort das Werkzeug zu entladen
    - Chef hat nur an etwa 80 bis 130 Tagen "Pech"/Mehrkosten, statt wie beim Lehrer an 280-340 Tagen pro Jahr
    - Chef bindet seine günstigen Mitarbeiter so stärker. Wenn sie keinen eigenen Wagen haben, dann werden sie auch nicht so schnell zu Konkurrenz gehen; sie bräuchten nicht nur einen eigenen Wagen, sondern müssten ihn auch noch wie ein Fahranfänger versichern, onwohl sie ggf. schon seit Jahren fahren.
    - ...

    Gut das du das jetzt wenigstens mit den Kosten für deinen Unfallgegner begriffen hast.
    Aber dein Argument ist ja scheinbar: Unverschuldeter Unfallgegner ist mir egal; hauptsache der dienstlich fahrende Lehrer, welche den Unfall veruracht hat, soll entschädigt werden.
    Meiner Meinung nach wäre die richtige Konseqeunz: Beide müssen richtig entschädigt werden. Aber was soll das mit einem Dienstwagen zu tun haben? Das richtige Arguemnt wäre dann doch "nur", dass offensichltich der Zeitwert falsch berechnet wird.

    Ach Frapper, ich finde deine Argumentation nicht gut.
    Nur mal einige Punkte (du suchst dir bestimmt wieder nur einen aus und lässt die anderen unbeantwortet. Ich tippe auf den Ersten)
    - Hat man dich zur Arbeit gezwungen? Bist du Skalve? Oder willst du mir sagen, dass Leute, die privat unterwegs sind grundsätzlich selbst Schuld bzw. weniger Wert sind, wenn andere Menschen die Straße dienstlich benutzen?
    - Was ist, wenn der andere dienstlich (in der freien Wirtschaft) unterwegs war. Abholen lassen, Papiere ausfüllen, zum Arzt gehen, ... wird im all diese Arbeit vom Arbeitgeber bezahlt?
    - Wer spricht davon, dass Kreide nicht bezahlt wird? Sowohl Kreide als auch Auto werden bezahlt.
    Du scheinst einfach den Anspruch zu haben, einen Neuwagen zu bekommen. Mag sein, dass deine Werkstatt den Zeitwert falsch bewertet hat, über die Grenze/Bewertung kann man mit Sicherheit streiten. Wenn du deinen Anspruch noch etwas höher schrauben würdest, dann könntest du auch noch die Rechnung für deine Socken einreichen, weil sich bei der heftigen Bremsung dein Zehnagel durch die Socke gebohrt hat. In der Wirtschaft kenne ich auch Berufe, die Dienstkleidung bezahlt bekommen, warum also nicht die Lehrer?
    In der Wirtschaft ist auch nicht alles Gold was glänzt. Du suchst dir einen scheinbaren Glanzpunkt heraus, und siehst nicht die negativen Punkte. Mein Bruder hat auch einen Dienstwagen, musste aber nach einem Unfall an einem Freitag Abend auch blöd auf der Autobahn rumstehen und wurde dafür nicht bezahlt. Papierkram musste er auch ausfüllen. Klar waren abholen des neuen Wagens dann viel leichter; hat vom Stamm-Autohaus sofort einen Ersatzwagen erhalten. Nachteil: Er kann nur Peugot aussuchen. Frabe ist vorgeschrieben (da sonst der Wiederverkaufswert zu gering ist), nur er darf das Auto fahren; sein Sohn z.B. nicht und das Auto muss er auch noch bezahlen.
    Das es Betriebe gibt, die ihre Angestellten mit einem Auto ködern ist mir auch klar; wenn der Chef das aber nicht direkt vom Gehalt abzieht, dann macht er es zumindest indrekt; kann mir nicht vorstellen, dass die alle eine Gelddruckerpresse im Keller haben.

    plattyplus:
    Aber dann ist dein Argument total kontraproduktiv. Ihr habt schon zu wenige Lehrerparkplätze und jetzt willdu du neben den vielen Dienstwagen, welche Parkplätze brauchen auch noch zusätzlich mit deinem privaten Auto ankommen, welches ebenfalls einen Parkplatz braucht. Das hört sich sehr günstig an.
    Wenn du wie in der freien Wirtschaft an 230 bis 270 Tagen pro Jahr Jahr arbeitest und du es direkt oder indirekt von deinem Chef abgezogen bekommst, dann kann ich das sogar noch verstehen. Wir reden hier aber von 10-80 Tage pro Jahr. Das ist einfach nicht wirtschaftlich und ökologisch unsinning. Ich war vor 2 Jahren auch abgeordnet. Wenn ich da immer erst zu meiner Stammschule gefahren wäre um den Dienstwagen zu holen, dann wäre die Strecke nicht nur mehr als 3 mal so lang gewesen, sondern es würden auch noch zwei Wagen "gebraucht". Selbst wenn die Orte auf einer Linie liegen und somit im Optimalfall die Strecke mit 2 Wagen absolut identisch ist, dann werden die Wagen und die Umwelt doch stärker beansprucht, weil gerade am Anfang der Motor noch kalt ist und das Öl noch nicht schön verteilt ist.
    Wenn du neidisch auf deine Azunis und ihren Dienstwagen bist: Warum nochmal genau bist du Lehrer geworden und hast nicht den tollen Beruf deiner Azubis ergriffen? Warum macht deren Chef das wohl und warum macht es deiner nicht? (Tipp: Ich kenne schon die Antwort und habe sie hier schon ein paar mal geschrieben.)

    Jedem normalen Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft (sehe es ja bei meinem Nachbarn und auch bei meinem Vater war es früher so) wird ein Dienstwagen für seine dienstlichen Fahrten zur Verfügung gestellt (mein Nachbar darf den Wagen sogar privat nutzen).

    Kommt darauf an, wie du "normal" definierst.
    Ich würde daher eher "nein" bzw "falsch" sagen.
    Diese "normalen" Arbeitnehmer in der freien Witschaft haben das z.B. nicht:
    https://de.indeed.com/Fahrer-MIT-Eigenem-Pkw-Jobs

    Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich da immer tausche möchte. Ich kenne auch Leute mit Dienst/Firmenwagen, die sie privat nutzen. Mit folgenden Nachteilen:
    a) das wird denen auch vom Lohn abgezogen. Ohne Firmenwagen würden sie mehr verdienen.
    b) sie sind an ein bestimmtest Autohaus gebunden und können nur Fahrzeuge einer bestimmten Marke und Farbe wählen
    (c) einige müssen sogar Fahrtenbuch führen)

    Ich habe mich die ganze Zeit gewundert, wie du auf jemandem vom Schulamt kommst. Ich bin zu meiner Beratungsleitung (Konrektorin) gegangen und nicht zu einer Sachbearbeiterin beim Schulamt. Am Schulamt weiß man noch gar nichts von meinem Schaden. Die Anträge habe ich erst abgegeben und müssen über den Schreibtisch meines Chefs. Das kann aus Erfahrung dauern ...

    ah. ok. Das konnte ich deinem Text so nicht entnehmen (Es macht es aber auch nicht gerade besser).

    Du verstehst meinen Punkt mit dem tatsächlichen Sachschaden einfach immer noch nicht. Es wurde ein Gutachten im Auftrag der KFZ-Versicherung über die entstehenden Reparaturkosten, den Wiederbeschaffungswert und den Zeitwert erstellt, damit man etwas hat, womit man diesen Schaden einkategorisieren kann. Dieser Wagen lief absolut gut und auch in der Inspektion war alles in Ordnung. Der voraussichtliche - ich nenne es mal so - Nutzwert für die nächsten Jahre wäre einfach höher gewesen als das, was ich letztendlich an Zeitwert bekomme. Da das aber ein Blick in die Kristallkugel ist, fällt das einfach nicht ins Gewicht, wenn es um meine Entschädigung geht. Für meine Entscheidung, dass ich so etwas nicht noch einmal erleben möchte, aber sehr wohl.

    Doch, das verstehe ich schon. Deinem Unfallgegner geht es übrigens evtl. genau so. Auch sein Wagen lief evtl. absolut gut und auch die Insepktion war [....]
    Wie machst du das bei deinem Unfallgegner, dem du aufgefahren bist: Ersetzt du dem auch die Differenz aus Zeitwert und tatsächlichem Schaden oder stellst du ihm einen Ersatzwagen zur Verfügung?

    Was ist daran so schwer zu verstehen, daß ich meine Zeit, die ich für das Ausfüllen der Formulare, den Fahrten zur Werkstatt etc. bezahlt haben will? Das ist Arbeitszeit und nicht mein Privatvergnügen.

    Reich die Kosten doch mal ein.
    Frapper kann ja mal schreiben, wie er das am Unfalltag gemacht hat. Hat er dann seinen Wagen abholen lassen und ist noch zu Fuss zum Unterricht gelaufen um zu arbeiten, oder hat er in der Schule angrufen und gesagt: Ich hatte leider einen Unfall und kann jetzt nicht arbeiten: Bitte meldet das als unbezahlten Sonderurlaub, weil ich mich gerade um mein Auto kümmern muss. Oder hat er.... Unzählige Möglichkeiten. Ich kann nur raten was er gemacht hat, ich weiß es nicht.
    Da man sich einen privaten Wagen aussucht, ist das sehr wohl auch (aber nicht nur) privatvergnügen.

    Und wenn wir schon bei "total unwirtschaftlich, volkswirtschaftlicher Wahnsinn und total umweltschädlich" sind: Schaff die Inklusion ab und mach die Förderschulen wieder auf, dann müssen die Förderschullehrer nicht dauernd von einer Schule zur nächsten kutschen. Das wäre wirtschaftlich und umweltverträglich. Aber das willst garantiert nicht hören. Wer die Party "inklusion" bestellt, der soll sie auch bezahlen und zwar komplett, egal wie teuer es wird.

    Doch. Weil genau das eine der vielen besseren Möglichkeiten wäre, von denen ich die ganze Zeit schreibe. Aber nur weil du glaubst, dass ich das nicht hören möchte, die schlechteste Lösung zu wählen, ist total unlogisch.

    Wenn der dienstwagen aber schrott ist, ist das das Problem des Arbeitgebers und nicht meins. Soll er mir morgen den nächsten Wagen hinstellen und fertig.

    Dem ersten Satz muss ich dir natürlich zustimmen. Das ist ein Vorteil, der aber die vielen Nachteile bei weitem nicht aufhebt.
    Der zweite Satz macht mir "angst". Genau das ist das Problem: Extrem sorgloser Umgang verschlimmert die ohnehin schon untragbar hohen Kosten für so einen Vorschlag.

    zu 1: Hat er doch gemacht! 35 ct pro km plus die Schadenregulierung im Schadensfall.
    zu 2: Macht er doch jetzt schon. Der Schaden wird doch gedeckt, wenn man einen Antrag stellt. Was erwartest du von Frappers Sachbearbeiterin? Sollte die in die Glaskugel schauen um den Sachschaden festzustellen oder aus ihrer Handtasche ein Bündel Geld ziehen, als ein "2m großer" "erboster" Mann plötzlich unerwartet zwischen zwei Terminen bei ihr auftaucht und bisher keinen Schaden beziffern konnte?
    zu 3: Ganz genau meine Meinung. Das schreibe ich schon seid langem.
    zu 4: Ach so. Ja dann. Dann ist es natülich erlaubt?! Was hat denn das eine Recht/Unrecht mit dem anderen Recht/Unrecht zu tun? Mit deiner Argumentation müsste dann alles immer bezahlt werden und es dürfte nie einer bestraft werden, weil sich für beide Dinge immer Beispiele finden lassen.

    Das ist doch viel zu kurz und unlogisch gedacht.
    1. Wenn sich der Wert deines Autos gar nicht beziffern läßt, wie hast du das (bzw. warum überhaupt) dann mit der Vollkoskoversicherung gemacht? Sollen die dir auch einen nicht zu beziffernden Wert erstatten, wenn du einen Schaden hast?
    2. Natürlich wirst du hochgestuft. Sollte auch bei Dienstwagen ehrlich gesagt auch so sein und mal dringend eingeführt werden! Das ist eine gravierende Lücke im System, die auf Kosten aller Versicherungsteilehmer deiner Versicherung gehen. Das dein Argument unlogisch ist erkennt man auch an folgenden Vergleich: Ansonsten würde man z.B. bei Verkehrsstößen, bei denen man den Führerschein verliert auch sagen: Das Vergehen habe ich dienstlich gemacht. Dafür darf mir der Füherschein nur dienstlich abgenommen werden und nicht privat.
    3. Versteckte Kosten hast du schon absetzen können. z.B. bei der Steuer oder bei der km-Pauschale. In den 35 ct pro km sind ja nicht nur Spritkosten, sondern auch andere Kosten. Die 35 ct hast du aber immer "klaglos" angenommen, obwohl du wahrscheinlich viel geringere Spritkosten hattest, oder?
    4. Wenn man das private und dienstliche wirklich zu 100% trennen würde, dann würden die Kosten unnötig steigen. Wer soll das bezahlen? Letztentlich wir. All diejenigen, die keinen Dienstwagen haben natürlich am stärksten. Aber selbst bei den Leuten mit Dienstwagen würde es sich negativ auswirken. Wie soll sich den so ein Auto wirtschaftlich rechnen, wenn es nur an 10 bis max 80 Fahrten pro Jahr eingesetzt wird? Wenn wir alle so verschwenderisch mit Resourcen und Steuern umgeben, dann dürften wir aber bald locker das Doppelte zahlen. Ich stelle mir auch schon nur die Parkplätze hier in der Strasse vor. Da sollen dann im Extremfall jetzt nächstens doppelt so viele Autos herumstehen, weil jeder seinen Dienstwagen und seinen Privatwagen hat? Ich glaube kaum, dass jeder Lehrer mal eben so einen weiteren Parkplatz hat. Wie/Wo soll man die bauen? Wer bezahlt die?
    5. Wenn sich alle benehmen würden, dann wäre es evtl. nicht ganz so teuer. Viele können das auch, aber nicht alle. Guck dich doch einfach mal in den Klassenräumen um. Einige Lehrer behandeln die so, wie sie auch ihr Eigentum behandeln. Anderen ist das alles egal, weil es ihnen nicht gehört. Das wird die Kosten nochmal hochtrieben. Dann geht man mit dem Auto nicht mehr so pfleglich um, gibt richtig Bleifuss, ...

    Die jetzige Regel ist meiner Meinung nach grundsätlzich gut. Dienstwagen würde ich da ganz klar ablehnen. Es gibt genügend andere bessere Alternativen.

    Ich war einen Tag nach dem Unfall bei meiner Beratungsleitung und habe ihr das mitgeteilt. Da war noch kein Gutachter beim Auto. Letzte Woche wusste ich dann, dass der Wagen hin ist. Ja, da war ich ziemlich sauer drüber und finde, dass meine Leitung das auch ruhig mitbekommen kann.[...]

    Ich glaube, du verstehst es einfach nicht: wenn einem mit einem Dienstwagen etwas passiert, habe ich noch nie von jemandem gehört, dass man selbst dafür haften muss, außer man hat es mit Vorsatz getan. Stellst du aber deinen Privatwagen, hast du das Risiko! [...]

    Viele haben bei ihrer Versichrung auch keine freie Werkstattwahl [...]

    Ich weiß auch nicht, was du mit der Umwelt und der Volkswirtschaft hast. Soll man das alles einfach ertragen, weil der Dienstherr es sich wieder besonders einfach macht, das Meiste auf uns abzuwälzen?[...]

    zu 1: Ah. ok. Kann ich nachvollziehen, hilft aber nicht viel.

    zu 2 und 4: Nein, verstehe ich auch nicht, weil es deine Argumente unlogisch sind. Man stellt einen Sachschadenersatz-Antrag und erhält seinen Schaden ersetzt. Das ist die Fürsorgepflicht deines Arbeitgebers. Wo ist da ein Schaden, der nicht ersetzt wird?

    zu 3: Jain. Du hast freie Wahl der Versichung und hast dir deine Versichung ausgewählt, welche dich evtl. einschränkt. Das war aber deine eigene Wahl und nicht die Wahl deines Arbeitgebers.

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