Volker_D Du bist schon wieder off-topic. Es geht im Thread um einen Umstieg von Windows 10 - und die mögliche Weiternutzung der vorhandenen Hardware. Deine Links kannst du mir noch oft präsentieren. Ich hab' dafür weder Zeit noch Interesse.
Ja, da nehmen wir beide uns nicht viel.
Ich lese den Thread erstmal so, dass man Windows 10 updaten soll. Im Moment also einfach auf ein aktuelle Windows 10. Das geht zum Glück mehr oder weniger automatisch. Oder auf Windows 11, was ggf. schwerer sein könnte, aber hier wurden ja schon alternativen genannt.
Mit Linux Updates ist das übrigens so eine Sache. Ich habe schon auf vielen Kanälen Leute gesehen, die sich darüber "freuen", dass sie die "Kontrolle" über ihre Updates haben und Microsoft sie ja ungefragt zwingt. Halte ich auch für sehr fraglich. Viele Linuxnutzern ist gar nicht klar, dass ihre Updates teilweise noch gar nicht aktiv sind, weil sie ggf. ihren Rechner neu starten müssen. Ja, es gibt Linux-Systeme die Livepatching anbieten, aber das ist oft kostenpflichtig. So verdienst Canonical zum Beispiel auch sein Geld. Nennt sich Ubuntu Pro. Bei nur 5 Geräten im privaten Bereich ist es kostenlos. Kommerziell bzw. bei mehr als 5 Geräten kostet es ~500€ pro Jahr und Gerät.
Für mich jetzt nicht nötig, da ich meinen Rechner jeden Tag richtig runter fahre. Ich kenne aber viele Leute, die ihren Rechner nur in einen Standby Modus "runterfahren". Da wird der Kernel dann nicht aktualisiert.
Ich habe mich mal letzten auch mit jemanden über Arch Linux unterhalten. Da wird ja sehr gerne für die hohe Aktualität gelobt. Im zuge dessen haben wir bemerkt, dass z.B. die Mediatheksoftware von den Linux Entwicklern schon seit 6 Monaten einen wichtigen Bug behoben hatte und Arch die Pakete nicht aktualisiert hat. Wunderte uns aber auch nicht, nachdem wir uns angeguckt haben für wie viele Pakete der verantwortliche Arch Maintainer verantwortlich ist. Der war für über 1000 Pakete zuständig. Da frage ich mich ersthaft, wie er das schaffen soll. Er muss ja den Quellcode vom Programmierer runterladen. Den Quelltext mal prüfen, ob da nicht heimlich eine Sicherheitslücke eingebaut wurde, so wie es unter xz passiert ist. Dann muss er das Programm testen, ob es funktioniert und es nicht so solchen Dingen kommt wie mit kdenlive, welches unter Fedora nicht funktionierte und ja sogar zu Klagen von kdenlive geben Fedora gekommen ist, weil Fedora die Software unvollständig geupdated hat und sie daher regelmäßig abgestürzt ist, sodass die Fedora Nutzer die kdenlive Entwickler mit Fehlerberichten überhäuft haben, die sie gar nicht beheben können, weil sie die Fehler gar nicht verursacht haben. Der Arch Maintainer für die Mediathek ist, wie gesagt, für über 1000 Pakete zuständig. Selbst wenn er es schafft jeden Tag 4 Pakete herunter zu laden, Kontrolle zu lesen, upzudaten und zu testen, kann es sich nur 1 mal pro Jahr um jedes Paket kümmern. Dann wundert es nicht, dass einige Pakete über 6 Monate alt sind. Das Beispiel kann ich auch gerne durch Links belegen. Mache ich aber nur auf Nachfrage, da du es ja sonst eh nicht liest. Und das Problem ist nicht nur da, sondern fast überall im Open Source bereich.
Helft mit, Übersetzt, Spendet etwas Geld, ...
Ganz ehrlich: Ich finde es für nicht arme Leute (und dazu zähle ich jetzt mal nahezu alle Leute hier im Forum) auch vollkommen ok, wenn man mal 1€ oder mehr spendet, selbst dann, wenn man es sich nur mal anguckt/testet. Das mache ich doch auch, wenn ich mir einen Film angucke. Den gucke ich mir ja auch nicht vorher an und sage nachher: Der Film war Mist, für den Film bezahle ich keinen Eintritt. Oder: Der Film war gut, aber die Schauspieler hatten ganz viel Lust einen Film zu drehen und es gibt öffentliche Födereinrichtungen, die Filme subventionieren; da brauche ich nichts bezahlen.