Beiträge von Volker_D

    Leider alles kompliziert. Nachdem ich den negativen Reddit Beitrag hier über Microsoft und Open Source oben verlinkt habe. Hier mal ein aktueller Beitrag von "The Linux Experiment". Da gibt es immer Neuigkeiten auch oft mit Hintergrundinformation.

    In Kapitel 6 (direkter Link:

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    ) wird mal schön erzählt, das Microsoft auch Open Source hilft. Interessant sind dabei die beiden negativen Stellen. Einmal der Punkt über GitHub und einmal über die Zeit, die Open Source Entwickler für ihre Tätigkeit haben. Aber ich will da nicht zu viel spoilern. Einfach mal reinhören. (dauert nur 2 Minuten).

    (Wie) Landet das gespendete Geld bei den Menschen, die die viele Arbeit ehrenamtlich machen?

    Das ist in der Tat der schwierige Teil.

    Zum einen muss man sagen, dass viele Open Source Projekte schlicht und ergreifend gar nicht genug Geld haben um es an alle zu verteilen. Es "lohnt" i.d.R. nicht tausend Leute für ein Projekt nur 1€ zu zahlen (Arbeitsaufwand für die Verteilung, Wer beurteilt die erbrachte Leistung?, Steuerliche Fragen, ...). Selbst die großen Projekte nehmen dann i.d.R. sinnvollerweise lieber wenige Person und bezahlen die dann Vollzeit. So kann man viel effektiver arbeiten.

    Wenn die viel Geld haben (was ja leider fast nie der Fall ist), dann besteht natülich das Risiko, dass das nicht da ankommt, wo man es vermutet. Ist zum Beispiel bei Wikipeda der der Fall. Das ist eins der wenigen Projekte, die wirklich gute Einnahmen haben und viele Leute gar nicht wissen, wofür das Geld bei denen benutzt wird (nämlich nicht für die vielen ehrenamtlichen, die Artikel schreiben/kontrollieren).

    Zum anderen geben die Projekte i.d.R. an, wofür das Geld benutzt wird. Es stimmt schon, wenn du bei den "kleinen" Linuxdistrubutionen spendest, dann investierst du i.d.R. nur in das Paketmanagement und in das Aussehen. Davon profitieren andere Linuxdistubutionen genau Null.

    Ich persönlich habe jedenfalls als Entwickler, wenn ich andere Tools benutze und dort Fehler gefunden habe oder gerne neue Features hätte, diese logischerweise gemeldet. Die sind dann auf der TODO Liste der anderen gelandet. Und ich kenne es ja von mir bzw. meiner TODO Liste: Man/Ich kümmere mich erstmal nur um die Punkte die mir wichtig sind, die ich für wichtig halte bzw. von denen mir klar ist, dass ich es auch zeitlich schaffen kann. Alles andere sammelt sich schon zum Teil seit Jahren in TODO Listen. Daher habe ich meine Meldungen (zumindest wenn es mir wichtig war) mit einer Belohung versehen (Sprich z.B. 50€ für die Fehlerbehebung angeboten). Mir war klar, dass der Wert oft viel zu gering war, aber ich spende privat und habe selbst keine Einnahmen durch Spenden. Daher ist das besser als nichts. Hat auch i.d.R. funktioniert. Zwei mal wurde ich allerdings auch ausgelacht bzw. "beschimpft", weil ich so wenig geboten habe. Da steckte dann wohl einfach mal wieder der Frust der unbezahlten Freiwillen in der Aussage. Kann ich leider nachvollziehen :(

    Und ja, wie ich als prominentes Negativbeispiel schon so oft erwähnt habe: xz wird im Grunde von fast allen benutzt und es spendet im Grunde keiner. In der Tat ein Problem.

    Die jetzigen Lösungsmöglcihkeiten liegen dann z.B. in der Politik, die Steurgelder verteilen könnten, welche ansonsten für Softwarelizenzen ausgegeben wurden. Das geht dann aber im Moment eher oft in Richtung "Bürosoftware" oder Server.

    Eine andere Möglichkeit ist das der Nutzer sich schlau macht. Ich würde daher in erster Linie immer mal gucken, was ich so an Programmen hauptsächlich nutze und dann prüfen, wie die finanziell aufgestellt sind und dann dort ggf. selbst spenden.

    Entwickler können auch aktiv um Föderung bittet (von privaten Leuten, Stiftungen, Firmen oder Staaten). Das ist allerdings sehr Mühsam. Die großen Föderprogramme haben aber oft bestimmt Vorgaben. (Müssen aus bestimmten Bereichen sein; die Entwickler dürfen nur aus bestimmten Ländern kommen; ...). Daher konnte ich "unser/mein" Projekt z.B. nicht bei dem deutschen Föderprogramm angeben, welches letztes Jahr zur Föderung von Open Source auferlegt wurde.

    Volker_D Du bist schon wieder off-topic. Es geht im Thread um einen Umstieg von Windows 10 - und die mögliche Weiternutzung der vorhandenen Hardware. Deine Links kannst du mir noch oft präsentieren. Ich hab' dafür weder Zeit noch Interesse.

    Ja, da nehmen wir beide uns nicht viel.

    Ich lese den Thread erstmal so, dass man Windows 10 updaten soll. Im Moment also einfach auf ein aktuelle Windows 10. Das geht zum Glück mehr oder weniger automatisch. Oder auf Windows 11, was ggf. schwerer sein könnte, aber hier wurden ja schon alternativen genannt.

    Mit Linux Updates ist das übrigens so eine Sache. Ich habe schon auf vielen Kanälen Leute gesehen, die sich darüber "freuen", dass sie die "Kontrolle" über ihre Updates haben und Microsoft sie ja ungefragt zwingt. Halte ich auch für sehr fraglich. Viele Linuxnutzern ist gar nicht klar, dass ihre Updates teilweise noch gar nicht aktiv sind, weil sie ggf. ihren Rechner neu starten müssen. Ja, es gibt Linux-Systeme die Livepatching anbieten, aber das ist oft kostenpflichtig. So verdienst Canonical zum Beispiel auch sein Geld. Nennt sich Ubuntu Pro. Bei nur 5 Geräten im privaten Bereich ist es kostenlos. Kommerziell bzw. bei mehr als 5 Geräten kostet es ~500€ pro Jahr und Gerät.

    Für mich jetzt nicht nötig, da ich meinen Rechner jeden Tag richtig runter fahre. Ich kenne aber viele Leute, die ihren Rechner nur in einen Standby Modus "runterfahren". Da wird der Kernel dann nicht aktualisiert.

    Ich habe mich mal letzten auch mit jemanden über Arch Linux unterhalten. Da wird ja sehr gerne für die hohe Aktualität gelobt. Im zuge dessen haben wir bemerkt, dass z.B. die Mediatheksoftware von den Linux Entwicklern schon seit 6 Monaten einen wichtigen Bug behoben hatte und Arch die Pakete nicht aktualisiert hat. Wunderte uns aber auch nicht, nachdem wir uns angeguckt haben für wie viele Pakete der verantwortliche Arch Maintainer verantwortlich ist. Der war für über 1000 Pakete zuständig. Da frage ich mich ersthaft, wie er das schaffen soll. Er muss ja den Quellcode vom Programmierer runterladen. Den Quelltext mal prüfen, ob da nicht heimlich eine Sicherheitslücke eingebaut wurde, so wie es unter xz passiert ist. Dann muss er das Programm testen, ob es funktioniert und es nicht so solchen Dingen kommt wie mit kdenlive, welches unter Fedora nicht funktionierte und ja sogar zu Klagen von kdenlive geben Fedora gekommen ist, weil Fedora die Software unvollständig geupdated hat und sie daher regelmäßig abgestürzt ist, sodass die Fedora Nutzer die kdenlive Entwickler mit Fehlerberichten überhäuft haben, die sie gar nicht beheben können, weil sie die Fehler gar nicht verursacht haben. Der Arch Maintainer für die Mediathek ist, wie gesagt, für über 1000 Pakete zuständig. Selbst wenn er es schafft jeden Tag 4 Pakete herunter zu laden, Kontrolle zu lesen, upzudaten und zu testen, kann es sich nur 1 mal pro Jahr um jedes Paket kümmern. Dann wundert es nicht, dass einige Pakete über 6 Monate alt sind. Das Beispiel kann ich auch gerne durch Links belegen. Mache ich aber nur auf Nachfrage, da du es ja sonst eh nicht liest. Und das Problem ist nicht nur da, sondern fast überall im Open Source bereich.

    Helft mit, Übersetzt, Spendet etwas Geld, ...

    Ganz ehrlich: Ich finde es für nicht arme Leute (und dazu zähle ich jetzt mal nahezu alle Leute hier im Forum) auch vollkommen ok, wenn man mal 1€ oder mehr spendet, selbst dann, wenn man es sich nur mal anguckt/testet. Das mache ich doch auch, wenn ich mir einen Film angucke. Den gucke ich mir ja auch nicht vorher an und sage nachher: Der Film war Mist, für den Film bezahle ich keinen Eintritt. Oder: Der Film war gut, aber die Schauspieler hatten ganz viel Lust einen Film zu drehen und es gibt öffentliche Födereinrichtungen, die Filme subventionieren; da brauche ich nichts bezahlen.

    Wenn das so toll ist, dann Frage ich mich, warum sich immer wieder so viele Open Source Entwickler darüber beschweren und sie die von dir genannten Punkte als vollkommen unzureichend bemängeln.

    Ja, da kenne ich zwar auch "viele" aus dem Hochschulberecih, aber eben auch etrem viele tote Projekte und extrem viele Projekte, die nach einen Jahr wieder tot sind oder Projekte, die jedes Jahr wieder neu gestartet werden. Hochschule schicken gerne Studenten zu uns um eine gleichwertige Software wie unsere zu schreiben und uns als Beisopiel. Folge ist, dass wir jedes Jahr von ihm Studenten "bekommen", die wir im Grunde ausgebildet haben und denen wir zig Stunden geholfen haben. Das doofe ist, das sie nicht unserem Projekt helfen, sondern unser Projekt immer versuchen zu kopieren. Sobald die Studenten ihren Abschluss haben stellen sie die Arbeit daran i.d.R. fast immer ein und neue Studenten kommen. Neue Studenten arbeiten aber an dem Projekt dann nicht weiter, weil es dann schon zu komplex für sie ist. Die neuen Studenten bekommen dann wieder die gleiche, alte Aufgabe und starten von vorne. Wenn ich alleine daran denke, wie oft mein/unser Proket von Studenten angeschrieben wird, weil die Jungs einen Bachelor order Master machen und dann unser Projekt benutzen.

    Die einzigen die unser Projekt weiterbenutzen, sind die Studenten, die unsere Engine benutzen aber eine eingene GUI dafür bauen und das dann aber versuchen kommerziell zu vermarkten. Davon bekommen wir aber nichts ab, weil unsere Engine Open Source ist und sie genau so denken wie du. Richtig "weiterführen" oder Hilfe kommt von den Universtitäten nicht. Da hat bisher kein einziger geholfen, aber ich kann dir zig Dokumente von Bachelor und Masterarbeiten zeigen, die unsere Software benutzen.

    Ja, einige Reiche finanzieren Linux. Schön. Dann lass uns doch Steuern abschaffen. Das finanzieren doch auch einige reiche. Warum sollte ein normaler Arbeiter steuern zahlen.

    Hast du überhaupt mal den Reddit Link von mir gelesen oder einfach mal wieder nicht gelesen?

    Du redest dich immer wieder mit den gleichen "Argumenten" raus. Dann sag uns jetzt doch einmal, wie sich die xz Entwickler finanzieren sollen. Sie bitten um Hilfe und bekommen nach einem Monat 5$ zusammen, obwohl im Grunde alle sie nutzen. Auch Canonical.

    Und "gesponsort" ist bei Canonical "gut". Das ist neben RedHat einer der wenigen, die damit (indirekt) Geld verdienen können. Sie machen das Geld aber nicht mit den Privatleuten, sondern mit der Serversoftware und Wartung. Guck doch mal in Rasperry Pi Forum, wie die sich mit Ubuntu streiten. Beide sind kommerziell und sie "beschimpfen" sich, dass sie den Support für den jeweils anderen machen würden und die andere Seite dafür nicht bezahlt. Beide verdienen ihr Geld aber nicht mit der Software, sondern einmal mit dem Support von großen Firmen und einmal mit dem verkauf von Hardware. Das "Geschäftmodell" kann ich aber zum Beispiel gar nicht umsetzten. Ich braucht/habe keine Hardware und ebenfalls keine großen Firmen, sondern "nur" Schulen und Universitäten, die oft so denken wie du. Also wie sollen wir das machen. Die TODO -Liste/Wunschliste der Nutzer ist so lang, dass wir das selbst bei Vollzeitarbeit nicht mehr schaffen können, weil ich dafür nicht lang genug lebe. Aber spenden machen viel zu wenige Leute. Bei uns sind zwar schon, im Gegensatz zu xz, ein paar tausend Euro zusammengekommen, aber a) nur weil wir ab und zu "aggressiv" auf das Problem hinweisen und b) dieses Geld ist in 20 Jahren zusammengekommen. Also die Spendensumme durch 20 Teilen, die Serverkosten abziehen, die Stromkosten abziehen, (Weil lassen die Rechner sehr oft viele Tage unter Vollast 24/7 laufen, wir müssen selbst Geld für Software/Literatur ausgeben, ...) dann bleibt da keine 0 Euro über. Für mich jetzt nicht "so" schlimm, weil ich einen Job habe. Der andere ist macht das aber "Hauptberuflich".

    Guck dir bitte einfach mal die vielen Links von mir zu Entwicklern und Journalisten aus dem Open Source Bereich an, die ich hier gepostet habe, die sich darüber beschweren, dass viele Leute nur schmarotzen und nichts geben und nicht helfen.

    Ja, das nicht bezahlen ist ein dickes Problem für Open Source. Zum Testen kein Problem. Wenn man selbst kein/kaum/wenig Geld hat auch kein Problem. Aber wenn man mit der Software Geld verdient und dann nichts abgibt, dann passieren eben dumme Dinge bzw. die Entwicklung geht langsam vorran.

    Um mal eine andere Quelle als heise zu nehmen (aber auch die haben darüber berichtet) und um mal eine Quelle zu nehmen, wo Microsoft dafür angegangen wird (aber es genau genommen fast jeden Linux Nutzer trifft):

    https://www.reddit.com/r/programming/…e_on/?rdt=35169

    Und noch schlimmer: Es wurde dann zwar nach dem fatalen Sicherheitsfiasko ein Spendenkonto eingerichtet, aber der Auto hat mal geschrieben, dass nach einem Monat keine 5$ spenden zusammengekommen waren. Den aktuellen Wert kenne ich nicht. Ich würde aber fast wetten unter 100$.

    Mich wurder es ehrlich gesagt nicht, dass xz dann immer wieder mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen hat. Die letzte würde vor 4 Tagen gefixed. (Für die, die es nicht wissen: Das ist eine Bibliothek, die Daten kompremiert und die benutzen fast alle Linuxdirstubutionen beim Systemstart. Aber auch so einige Windows und MacOS Programme nutzen diese Bibliothek).

    So so get es so vielen Open Source Projekten. Habe hier im FOrum ja schon viele andere Links zu dem Problem gepostet :(

    hmm... da steht doch:

    §122 (2):

    "(2) §§ 120 und 121 gelten für Ersatzschulen, soweit für diese gleichwertige
    datenschutzrechtliche Regelungen nicht bestehen."

    Und in §120 geht es um "Schutz der Daten von Schülerinnen und Schülern und Eltern"

    Da steht in (1):

    "(1) Schulen und Schulaufsichtsbehörden dürfen personenbezogene Daten der Schülerinnen und Schüler, der in § 36 genannten Kinder sowie der Eltern verarbeiten, soweit dies zur Erfüllung der ihnen durch Rechtsvorschrift übertragenen Aufgaben erforderlich ist. Die gespeicherten personenbezogenen Daten dürfen in der Schule nur den Personen zugänglich gemacht werden, die sie für die Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen."

    Meiner Meinung nach gilt es also trotzdem. Soweit ich das verstehe, heißt das im Endeffekt aber nur, dass der Träger der Ersatzschule sich die Strafe "aussuchen kann". Sprich: Der freie Schulträger könnte dann entscheiden, ob er dir nur einmal "du du du" sagt, oder ob er dir eine Abmahnung schickt oder ob er dich fristlos entlässt.

    Oder ob im allerschlimmsten Fall der freien Schule die Unterrichtserlaubnis wieder entzogen wird.

    Hier steht bei Nr. 701 etwas anderes. Leider widersprechen sich die Quellen, aber diese hier ist aktueller.

    Ahh... Wo widersprechen sich denn da die Quellen? Sie schreiben doch genau das gleiche. Bei dir auf S.25:

    Zitat: "Die Heranziehung zum Reservistendienst außerhalb des Spannungs- oder Verteidigungsfalls

    erfolgt gem. politischer Vorgabe nur bei freiwilliger Bereitschaft des Reservisten/ der Reservistin und

    erfordert zusätzlich die Zustimmung der Arbeitgeberin/ des Arbeitgebers oder der Dienstbehörden für eine Beorderung. Die Freistellungsbereitschaft zu erhöhen bleibt daher wichtige Voraussetzung für das Engagement in der Reserve."

    Ich kenne diese Seite, kann aber die Verlässlichkeit dieser Quelle nicht einschätzen. Das ist keine Seite der Bw oder sonst einer Behörde o.ä.

    Nee, dass ist keine Behörde, sondern jemand, der sich selbstständig gemacht hat und sich darauf spezialisiert hat alten Bundeswehrangehörigen neue Jobs zu vermitteln. Der hat also offenbar Kontakt zu Firmen aufgebaut, die gerne Soldaten aufnehmen. Wenn man davon leben kann, dann wird der vermutlich nicht nur einen alten Soldaten vermittelt haben, sondern ein paar mehr. Die Links zu seinen sozialen Medien weisen mehrere tausend Follower aus. Es wird also wohl schon "etwas" Rückmeldung von ehemaligen Soldaten haben.

    Wie verlässlich die sind, kann ich jetzt auch nicht sagen, aber ich würde auf den ersten Blick zumindest nicht auf gering tippen, da sich die Aussagen doch grundsätzlich erstmal mit den anderen Quellen hier decken (man muss bedenken, dass der Artikel zuletzt 2018 überarbeitet wurde. Da er noch auf den Sozialen Medien heute noch aktiv ist, gehe ich davon aus, dass sich da nicht viel geändert hat.)

    Aber wenn der Anspruch auf hohe Verlässilchkeit beruht, dann dürfte man so eine Frage auch nicht in einem Lehrerforum stellen, sondern sollte direkt bei der Bundeswehr fragen.

    Aber ganz ehrlich: Ich würde es genau so machen. Erst den Arbeitgeber fragen. Warum sich in der Bevölkerung angreifbarbar machen? Stell dir vor was passieren würde, wenn die Bundeswehr das Zwangsweise machen würde, obwohl sich der Arbeitgeber quer stellt. Das würde doch sofort einen großen Schittstorm in so mancher Partei/Szene geben. Dann würden die als Beweis das Schreiben der Bundeswehr hernehmen, in denen die Bundesqehr sich gegen den Arbeitgeber entscheidet und dann kämen so Argumente wie "Der Staat macht Zangsrekrutierungen", "Der Staat bereitet einen aktien Krieg vor", ... Guck dich doch mal auf YouTube ein bischen um. Da wenn du da einmal so ein paar gar nicht mehr so kleine links und rechtsextreme Kanäle auf YouTube gesehen hast, dann müsstest du eigentlich wissen, das dort einige Kanäle soetwas mit großer Freude aufnehmen würden um gegen den Staat zu hetzen und sich zig tausend Leute freuen würde, dass sie endlich mal wieder einen Punkt gegen den "bösen" Staat gefunden haben.

    Zitat: "Unter diesem Gesichtspunkt wird selbst bei kleineren Übungen regelmäßig auch die Einwilligung des Arbeitgebers eingefordert. Schließlich soll ein Konsens zwischen allen Beteiligten erzielt werden und sich der „zivile" Vorgesetzte rechtzeitig auf die übungsbedingte Abwesenheit einstellen können. Rein rechtlich muss eine Zustimmung bei freiwilligen Übungen zwar erst dann vorliegen, wenn die Gesamtdauer sechs Wochen pro Kalenderjahr überschreitet sowie bei Pflichtübungen ein Zeitraum von mehr als 3 Monaten angesetzt wird. In der praktischen Umsetzung wird aber in der Regel seitens der Bundeswehr keine Einberufung veranlasst, sollte sich der Arbeitgeber komplett querstellen."

    Quelle:

    https://www.dienstzeitende.de/m/dze-magazin/…nternehmen-154/

    Das strenge von beiden ist ja eh die VO-DV. hmm... Habe ich jetzt nicht geguckt, ok, wenn ich eine private Musikschule habe, dann gilt die da logischerweise nicht. Aber wenn es eine kirchliche (oder private) Schule ist, die als Ersatz für eine öffentliche Schule dient? Gilt die da (auch) nicht?

    1. Das Notenbuch zählt als Akte im Sinne von §9 Abs. 1 DSGVO. [...]

    Ahh... Was hat §9 mit deiner Frage zu tun?

    §9 sagt doch "Die Verarbeitung personenbezogener Daten, aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, sowie die Verarbeitung von genetischen Daten, biometrischen Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung einer natürlichen Person ist untersagt."

    Da frage ich mich eher, ob die Religion überhaupt angegeben werden darf (Religionskurslisten). Oder wie das mit der Besprechung über Schüler X war (Wandelt sich von Mann zu Frau); ob der jetzt noch als Junge durchgeht oder doch schon als Mädchen und welches WC er aufsuchen darf. Muss ja irgendwie den Aufsichtsführenden Personen auch klar sein, insbesondere wenn da plötzlich andere Schüler kommen und sich beschweren, wenn da ein Kind angeblich auf der falschen Toilette ist.

    Ok, hat sich geklärt. In Absatz 2 sind die erlaubten Ausnahmen aufgezählt.

    Wenn du eine Notenliste anlegst, dann ist das nicht privat, sondern eine dienstliche Tätigkeit.

    Auch dir biete ich die Wette an:

    Mach mal eine Selbstanzeige und zeige uns die Bestätigung, dass du so solche Daten "privat" über die Regelung hinaus speichern darfst. Ich wette 100€, dass du es nicht darfst.

    Es geht ja auch nicht um die DSGVO, sondern um die Vorgaben des Landes für Schulen. Die sind strenger. Für Akten werden dort extra Beispiele genannt. zum Beispiel:

    Geschäftsbücher, Karten, Pläne, Zeichnungen, Druckschriften, Lichtbilder, Tonträger, ....

    zu 2: Stimmt, die Schuld liegt dann immer noch beim Schulleiter. Das kam evtl. bei meiner Antwort nicht richtig rüber. Ich wollte damit ausdrücken, dass

    a) die Leute dort aber an einer Universtät gelernt haben, wie man u.a. solche Gesetzestexte liest und bewertet

    und

    b) die Gesetzestexte auch oft lesen bzw. gelesen haben.

    Das hat der "einfache Lehrer", der Datenschutzbeauftragter ist, aber i.d.R. nicht (und auf die hast du verlinkt). Vorallem nicht in dem Umfang, insbesondere weil es ja bei der Frage über den Umfang des Datenschutzbeauftragten hinausgeht.

    zu 1:

    Ich wette 100€, dass deine "lose Zettelsammlung" als Datenschutzverstoß gewertet wird, wenn Sie persönliche Daten (also z.B. inkl. der Notenliste) enthält. Du kannst ja mal spaßeshalber Selbstanzeige erstatten, dann werden wir ja sehen was passiert.

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