Beiträge von Volker_D

    Der Staat. Steuern einfach mal für sinnvolle Dinge ausgeben. Ich hätte an der Schule einen Platz im Schutzraum, im Quartier zu Hause hätten wir den praktischerweise direkt unter dem eigenem Haus.

    https://www.babs.admin.ch/de/aufgabenbab…hutzraeume.html

    Wobei bei dem von dir angelten Link folgendes steht:

    Zitat: "Die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer tragen die Kosten für die Erstellung, die Ausrüstung und den Unterhalt der Schutzräume."

    und

    Zitat: "Die Eigentümerin, der Eigentümer ist verpflichtet, für den Unterhalt zu sorgen und den Schutzraum und seine Einrichtungen zugänglich zu halten."

    Die Schutzräume in der Schweiz sind also nicht vollständig vom Staat bezahlt.

    Wobei ich aus dem Bauch heraus vermute, dass der Bau von Schutzräumen in der Schweiz günstiger und leichter ist als in Deutschland. (Vermute ich deshalb, weil ich mir jetzt so naiv einige Schutzräume in Bergen, Stollen, Autobahntunnel, ... vorstelle.)

    Die Handlungsanweisung kommt auf dein Handy. Das kannst du lesen.

    Glaubst du jetzt wirklich, dass bei deinem Festivalbesipiel es geholfen hätte, wenn dich eine Sirene gewarnt hätte und du dann bis zu einem Schutzraum hättest laufen müssen?

    Also dein Vorschlag ist: Für jeden einen Schutzraum bauen. Habe ich das richtig verstanden? Was schätzt du denn wie teuer das wird und wie stark die Steuern dann erhöht werden müssen?

    Informationen über den Alarm einholen, Schutzräume aufsuchen. Das hätten die Lehrer 1982 bis 1986 gemacht und das wurde auch geübt.

    Und ich frage nur, wie das Konzept heute ist.

    Und die Bundesregierung arbeitet ja wohl auch an einem Konept.

    Das halt noch nicht fertig ist.

    ??? Genau das macht doch das Handy. Es gibt dir Informationen über den Alarm. Ob man einen Schutzraum aufsuchen muss weißt du doch noch gar nicht. Was willst du in einen Schutzraum gegen Luftangriffe, wenn eine Flutwelle kommt? Ertrinken?

    Deine Antwort halte ich für absolute Panikmache.

    Selbst wenn das Handynetz nach dem Alarm zusammengebrochen sein sollte, dann ist das ja NACH dem Alarm passiert und nicht davor. Den Alram selbst wurde noch verteilt. Das ist ja nur eine kurze Textnachricht, das belastet das Netz so gut wie gar nicht. Zusammenbrechen tut das Netz ja nur deshalb, weil NACH dem Alarm plötzlich viele oder alle Sprachnachrichten verschicken wollen oder telefonieren wollen und dann die Kapazität nicht mehr reicht. Dein Denkfehler ist dabei: Eine Sirene nutzt da überhaupt nichts, denn die Sirene hätte nicht besser informiert und das Handynetz wäre auch mit Sirene genau so zusammengebrochen. Also kein Vorteil. Ganz im Gegenteil: Das Handy hat den Vorteil und zeigt dir genau was passiert ist und was empfolen wird zu machen. Die Sirene macht das nicht. Dafür hat die zumindest in NRW viel zu wenige verschiedene Alarmtöne.

    Das mit den Schutzräumen ist ebenfalls Panikmache. Klar gab es bei uns Schutzräume. Für ganz wenige Menschen. Die meisten hatten hier selbst im kalten Krieg keinen Schutzraum. Der Schutzraum an meiner ersten Schule war übrigens der Keller der Schule. Der war voll mit Feldbetten und ansonsten war da Null Vorbereitung.

    Was ist jetzt dein Vorschlag? Für jeden Bürger einen Platz im Schutzraum schaffen? Wer soll das denn bezahlen?

    Es gibt doch die Warntage. Das wird doch geübt. Daran wird doch gearbeitet. Was ist den jetzt der konkrete Vorschlag? Seit dem letzten Warntag ist doch absolut klar wo es gehapert hat und wo nicht. Also Handy hat bei uns perfekt funktioniert.

    Sirene hatte nicht funktioniert. Das haben die aber gemerkt. Dafür war der Warntag da. Ich gehe erstmal davon aus, dass die es jetzt behoben haben und spätestens mit dem nächten Warntag wieder testen.

    Wenn ich es also richtig verstehe, dann ist der Vorschag, wieder so wie damals, jeden Samstag um 12:15 einen Sirenentest durchzuführen? Oder was ist jetzt der konkrete Vorschlag?

    Also die Alarmtöne werden doch regelmäßig geübt. Nicht so oft wie früher, aber es kommt doch heute eh aufs Handy. Was willst du da extra üben? Lesen üben wir doch jeden Tag in der Schule.

    Die Überlastung des Handynetzes ist i.d.R. Unsinn. Wir hatten doch in diesem Jahr bei uns eine Übung. Da war kein Netz überlastet. Bei uns haben alle die Nachricht auf ihr Handy bekommen. Ich habe nirgens gelesen, dass es Flächendeckend zu einer Überlastung des Netzes wegen des Empfangs der Alamübung gekommen wäre.

    Was ist denn jetzt dein Vorschlag: Die Schulen sollen einmal pro Woche eine Unterrichtsstunde "Alarmtöne üben" haben oder wie lautet jetzt dein konkreter Vorschlag? Und welche Alamtöne möchtest du jetzt ganz konkret üben?

    Wir üben in der Schule den "Feueralarm" zwei mal pro Jahr. Ammokalarm sagen wir nur.

    Ein Festnetzanschluss hat doch, vermute ich jetzt mal, jede Schule. Welche Schule hat den kein Festnetzanschluss?

    Genau. "Überschwemmungsgebiete" meinte ich doch. Mir war der Fachbegriff nicht so schnell eingefallen und hatte deshalb "Auslauffläche" geschrieben. Hochwasserschutz ist heutzutage nämlich gerade oft NICHT Dämme, sondern von der Idee her genau das Gegenteil.

    Ist ja oft eine Kostenfrage.

    Am Beispiel Kössen: Dort wurden etwa 19 Millionen Euro innerhalb der letzten 10 Jahre für den Hochwasserschutz ausgegeben. (Soll laut Zeitungsbericht jetzt fertig sein). Pro Jahr also im Schnitt 1,9 Millionen Euro.

    Kössen hat etwa 4500 Einwohner. Macht also 422 € pro Jahr und Einwohner für den Hochwasserschutz.

    (Ok, das Geld kam aus der Kasse von Kietzbühl. Die haben ~65.000 Einwohner. Dann verteilt sich das stärker. Die haben bestimmt auch von irgendwo Fördergelder bekommen. Auf der anderen Seite wird ja Kössen nicht der einzige Bereich gewesen, sein, der evtl. mehr Hochwasserschutz brauchte.)

    hmmm... Da bin ich im Thema zu wenig drin, aber perfekt ist das in Österreich auch nicht (gewesen?). Als vor 10 Jahren in Österreich bei Kössen das Hochwasser war, da waren die auch nicht (perfekt?) vorbereitet und haben im Nachhinein erkannt was alles falsch war und nachträglich viele Millionen in den Hochwasserschutz investiert.

    Das kann ich dir nicht beantworten. Ich kann dir nur sagen, dass ich solche Pläne aus Deutschland schon gesetzt habe. Ich vermute, dass dort zum Teil Förderstunden (einfach) parallel gesetzt wurden statt am Nachmittag, VR Stunden genommen wurden, man die Stundentafel für sie Schüler nicht in voller Breite anbietet, sondern am unteren Limit, weniger AGs angeboten wurden, ... . Bei einer Schule waren Klassen jahrgangstufenübergreifend zusammengelegt, also statt vieler kleiner Klassen lieber wenige große Klassen ... Oft kann man da etwas "spielen", aber jede Variante hat so seine Vor- und Nachteile.

    Aber das hinterfrage ich nie. Ich steige in die Themen so ein, dass sich bei mir jemand "beschwert" weil es nicht geht und ich dann das Problem lokalisiere. Sprich: Die UV ist schon gemacht.

    Ich kann z.B. von einer griechischen Schule sagen, dass es dort wohl "normal" sei, dass die Schulen grundsätzlich unterbesetzt ins Schuljahr starten und die dann nach 2 Monate noch ein paar Stunden hinzubekommen, dann wieder 2 Monate später ein paar Stunden hinzubekommen, dann wieder 2 Monate später ein paar Stunden hinzubekommen, ... Um dann im nächsten Schuljahr die Stunden wieder verlieren und erstmal wieder unterbesetzt starten. Total absurd, aber mir wurde erklärt, dass das da ganz normal sei. Das macht die Planung immer total schwer, wenn man nicht alle 2 Monate einen komplett neuen Plan haben möchte.

    Und wenn es zu einem "Fehler" kommt, einer Bedingung, dass etwas nicht geht, muss ja ohnehin jemand eine Entscheidung treffen, die im Rahmen der Möglichkeiten liegt.

    Genau. Und da gibt es grundsätzlich zwei Taktiken. Die meisten Stundenplaner machen erst einen Plan und versuchen dann die Fehler zu verbessern.

    Ich gehe i.d.R. umgekehrt vor. Ich versuche erst die Fehler zu verbessern um danach einen fertigen Plan zu erhalten.

    Je nach Schultyp funktioniert das unterschiedlich gut.

    An den meisten Schulen ist "meine" Variante besser, weil sie insgesamt wesentlich schneller ist, man den Stundenplan besser versteht und die Kriterien sehr objektiv und nachvollziehbar sind. (Da i.d.R. schon vorher festgelegt)

    An Grundschulen, wo die Lehrer fast alles machen können und auch noch viel im Teamteaching flexibel gesetzt werden kann, kann man oft als Mensch den Plan nur mit Papier und Bleistift an einem Nachmittag perfekt setzen. Hat dann natülich nicht den Vorteil nachträglich schnell ändern zu können.

    Leider muss ich zugeben, dass viele Stundenplanprogramme nicht für Grundschulen "optimiert" sind. Die Stundenplanungsprogramme sind i.d.R. so designed, dass sie für "normale/klassische" Volgsschulen, Hauptschulen, Realschule, Universitäten" sind. Schon BK und GS bräuchten eigentlich bessere Designs. Oberstufen laufen i.d.R. über Kursplanungen.

    Ob es ein Programm gibt, dass sämtliche Bedingungen führen kann, weiß ich nicht.

    Genau darauf wollte ich hinaus. Weil ich diese Diskussion bestimmt schon 200 mal mit verschiedenen Leuten geführt habe. Manchmal wußten diese Leute einfach nicht wie es geht und ich habe es ihnen gezeigt. Manchmal hatten sie eine Idee, die wir nach der Diskussion verbessert haben und machmal ging es einfach nicht. Und wenn es nicht ging, dann war das oft genau der Moment, in dem ich etwas gelernt habe und wir dies in unserem Programm eingebeut haben und im schlimmsten Fall seht es noch auf unserer TODO Liste.

    Wenn du (oder ein anderer) Lust hast darüber zu sprechen, dann können wir das gerne machen. Das sprengt, glaube ich, hier das Thema. Schreib mich dann einfach per PN.

    Danke für die Idee, Palim! Habe ich mir notiert :)

    Aber trotzdem muss ich doch noch einmal nachhaken (Ich will dich echt nicht "ärgern". Wenn du "mein" Forum sehen würdest, dann wüsstest du, dass ich oft so kritsich hinterherfrage um es möglich "richtig" umzusetzen. (Ich habe nämlich schon Dinge ohne großes Nachfragen umgesetzt. Hörte sich damals ganz toll an und Jahre später habe ich erkannt, dass es total bescheuert war. Was zum Teil zur Folge hat, dass es dann heute leider immer noch so ist und sich wahrscheinlich nie mehr ändern wird.)

    Warum konntest du die Fehler vorher nicht sehen? Warum wird bei der Planung kein Fehlerprotokoll erstellt/geprüft? Warum willst du nachträglich optimieren? Warum wurden die Bedingungen/Vorschläge nicht schon vorher beachtet/genannt/eingegeben?

    Ist mir schon klar. Für mich sind es zwei Tabellen. Eine Lehrertabelle und eine Klassentabelle.

    Willst du es nur Drucken und sehen oder auch Planen? (Planen ist schwieriger umzusetzen)

    Du hattest nur eine sehr kleine Schule, richtig? Da könnte das in der Tat vielleicht komplett auf eine Bildschirmseite passen.

    Normalerweise wird soetwas der Übersichtlichkeit wegen, für große Schulen, getrennt. Du musst bedenken, das solche Programme so angelegt sind, dass es auch noch Universitäten mit über 50.000 Studenten sinnvoll verwalten kann.

    Programmiertechnisch wäre das gar nicht so schwer es zusammenzulegen.

    Aber warum machst du nicht einfach zwei Fenster über- und untereinander auf? Wäre doch genau so, wie ein mauelle Trennung in Excel. Dann sieht es wie eine Tabelle aus, aber in Wirklichkeit sind es zwei. Dann kannst man noch getrennt oben und unten scrollen, wenn es nicht ganz auf den Bildschirm passt. Ok. Dein Vorschlag ist kompackter, aber hat keine Trennung mehr. Bei großen Schulen ist das einfach zu unübersichtlich.

    hmmm.... Ich schreib mir das mal auf meine TODO Liste und gucke mal, ob ich das Feature bei mir implementiere.

    Palim: Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, wie du es meinst.

    a) Willst du die Pläne nur für dich haben um etwas zu sehen und Vorschläge zu machen und diese Information dann dem Stundenplaner weitergeben; Oder willst du selbst als Stundenplaner deine Optimierungen planen?

    Wenn es das erste ist: Das geht bei Untis. Siehe meine alte Antwort. Wenn es das zweite ist: Dann geht das, glaube ich, bei Untis nicht. (Aber bei mir :) Ich lade dich noch immer herzlich ein )

    b) Willst du ALLE Lehrer- UND GLEICHZEITIG ALLE Klassenpläne sehen und manual planen? Ich befürchte das geht nicht in einem Fenster. Dafür ist zu wenig Platz. In der Praxis würde ich das mit zwei Monitoren bzw. bei sehr großen Bildschirmen mit zwei Fenstern machen und das Programm einfach zwei mal starten. Das geht aber nur dann problemlos, wenn der Stundenplan in einer (multiuserfähigen) Datenbank abgespeichert ist und nicht in einer Datei.

    [...] nicht darum, mit anderen zu kommunizieren.

    Ah... Sorry. Quittengelee. Ich glaube jetzt verstehe ich erst wie du es meinst.

    Du möchtest also gendern, wenn man eine Gruppe persönlich anspricht (Also z.B. ("Liebe Kollegen und Kolleginnen")) aber nicht gendern, wenn es zum Beispiel in einer Textaufgabe vorkommt (Also z.B. ("Der Lehrer geht mit seinen Schülern in den Zoo." (Geschlecht von Lehrer und Schülern ist also unbekannt))?

    Habe ich das so richtig verstanden? Finde ich gut.

    Ich bin mir nicht sicher, wie ich die Variante in meiner Tabelle festhalten soll. Ist das eine extra Variante des Genderns oder soll das ein Kriterium für die Varianten sein ("Die Variante kann zwischen persönlicher Kommunikation und 'keine Kommunikation' unterscheiden"?)

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