Beiträge von Volker_D

    Danke. Kannte ich noch nicht. Das Puschen von kleineren Projekten finde ich immer gut, die haben sonst gegen die alt eingesessenen überhaupt kaum Chance, obwohl die "Kleinen" z.T. in vielen Punkten wesentlich besser sind. (Bitte nicht falsch verstehen. Ich möchte mich jetzt nicht expliziet für istest2 aussprechen, auch wenn ich die "Underdogs" i.d.R. gern habe. Ich kenne die Plattform selbst noch nicht (Ich sehe mehrere Vorteil, aber leider auch zwei kleine Nachteile. Betrifft aber vermutlich nur mich und nicht unbedingt euch.))

    Ich muss zugeben, dass ich das Beispiel von Susannea, zumindest so wie es sich anhört, auch nicht gut finde und ich dabei sehr starke Bedenken habe.

    Trotzdem riskiere ich mal ein Beispiel zum Möbelpacken aus meinem Leben:

    Bei den 10er Abschlüssen in der Stadthalle hatte ich an meiner alten Schule immer mit angepackt und die Instrumente geschleppt und gefahren (ich bin kein Musiklehrer!), die Stühle und die Tische hin und her getragen, ... Und es waren zum Teil noch nicht einmal meine Abschlussklassen.

    Ich nicht. Du trägst damit zu einem Umfeld bei, in dem es als normal angesehen wird, dass Lehrkräfte Unterrichtsmaterialien aus eigenen Mitteln besorgen.

    Jain. Zum einen gebe ich dir voll recht. Ich würde das normalerweise nicht machen. Aus genau den von dir genannten Grund.

    Der kleine Unterschied hier ist, dass ich die Zeitschriften privat lese, weil es mein Hobby ist. Ich kaufe keine Mathezeitschriften und bringe die zur Schule mit, weil ich privat keine Mathezeitschriften lese. Ich lese und kaufe zwar privat Mathebücher, aber damit können meine Schüler nichts anfangen und meine Schule auch nicht. Da geht es um Themen, die man erst im Studium macht. Die Bücher verbleiben in meiner Bibliothek oder ich verkaufe sie. Dafür bekommt ich I.d.R. noch mindestens 20% des urspünglichen Preises. Ich hatte aber auch schon Bücher, die im Preis um über das fünffache gestiegen sind.

    Außerdem habe ich mich für Info freiwillig gemeldet. Hätten wir an der Schule gar nicht anbieten müssen. Macht mir Spaß.

    Du schriebst, dass du Altpapier rumtragen würdest [...] bitte nicht schon wieder 100 Beispiele..[...]

    Ok. Dann eben nur ein Beispiel mit Altpapier. Ich hatte eine zeitlang regelmäßig private Computerzeitschriften mit in die Schule gebracht. Durften sich die Schüler ausleihen und ich habe sie auch benutzt, damit die Schüler damit z.B. Referate erstellen konnten oder sich zu Unterrichtsthemen fortbilden konnten. Meiner Meinung nach finde ich das vorbildlich, insbesondere, wenn ich mir so angucke wie wenige Lehrwerke in Informatik zugelassen waren und ich mir die offiziellen Hinweise des Landes NRW zu den zugelassenen Lehrmitteln in Informatik angeguckt hatte (Dort wurde ausdrücklich dazu aufgerufen Werke ohne Gutachterverfahren zu benutzen).

    Leider ist das so viel gewesen, dass ich einmal pro Jahr die alten Zeitschriften (also Altpapier) in den Container gebracht habe.

    Habe ich da jetzt meine Arbeitszeit illegal und schlecht investiert?

    Das ist EIN Vorschlag von vielen. Ich habe hier im Verlauf auch mehrfach geschrieben, dass natülich eine andere Endung ok ist (Ich glaube ich hatte meine Präferenz mit gefühlten 70% für "-us" angegeben, wenn das männliche auch eine Endung bekommen sollte (Und das ist ja nur ein Vorschlag von den verschiedenen Alternativen)). Da bin ich flexibel. Ich hatte keine Lust hier immer soetwas wie "die Variante, ber der die männliche Genus auch eine eigene Endung bekommt" zu schreiben und habe es mit "us"-Variante abgekürzt. Es haben ja schon einige gemerkt, dass ich eine kurze Variante bevorzuge. Dafür hatte ich auch 3 gute Gründe genannt und auch darauf hingewiesen, dass Kürze nicht DAS Kriterium ist und man es damit nicht übertreiben darf. Aber es ist ein Kriterium, welches sinnvoll ist und in Sprachen ganz normal ist. Daher gibt es doch so viele verschiedene Worte. Wenn es auf die Länge nicht ankäme, dann könnte man ganz viele Worte in der Sprache steichen. Sie sind überflüssig. Man kann sie ja stattdessen mit anderen Worten beschreiben.

    Ergänzend: In einem weiteren Bullshit-"Argument" wurde der fachkompetenten Linguistin auch schon eben diese Fachkompetenz abgesprochen. Sinngemäss mit einem wirklich überzeugenden "nur weil die das studiert hat...". An dem Punkt habe ich mich inhaltlich bereits aus der Diskussion verabschiedet, das ist schon vor einigen Seiten passiert.

    Naja, wenn ich Frage warum etwas so ist bzw. so gut ist, und mir als Antwort gesagt wird, weil die es studiert haben, dann ist dass doch keine Begründung. Warum kann ein studierter Fachman nicht den Grund nennen? Grund "weil die studiert haben"?!?

    Interessante Ansicht.

    zu Zitat 1: Was CDL geschrieben sehe ich anders. Ich habe nie gesagt, dass es eine richtige Lösung gibt. Ich habe nur die Vor- und/oder Nachteile (je nach Sichtweise) von vielen verschiedenen Varianten genannt.

    zu Zitat 2: Das ist eine Behauptung von Palim, die ich mit verschiedenen Beispielen besprechen wollte. Was war an meinen Beispielen falsch? Palim hat ohne Begründung und ohne Beispiele etwas in den Raum gestellt. Ich habe dazu zumindest Beispiele genannt. Was war daran falsch?

    zu Zitat 3: Das ist eine dreiste Unterstellung. Ich habe hier in dem Thema so oft gesagt, dass sich im Laufe der Zeit Dinge ändern. Ich war es, der gesagt hat, dass sich im Laufe der Zeit weibliche Namen in männlche Namen "ändern" können und umgekehrt. Ich war es, der den Vergleich mit Programmiersprachen angestellt hat, die ebenfalls regelmäßigen Änderungen unterliegen, ... . Mir jetzt vorzuwerfen, dass ich behauptet hätte, dass es ein dauerhaft Richtig gib ist lächerlich. Wo soll ich das gemacht haben?

    zu Zitat 4: Meine Texte drehten sich doch i.d.R. immer um männlich/weiblich/Mann/Frau/der/die/... Und es geht hier um "gendern". Meiner Meinung nach genau passent zum Thema. Es war vielleicht mehrfach von deiner Auffassung des Genderns entfernt, weil dir die alternativen Varianten vermutlich nicht gefallen. Das kann ja gerne jeder sehen wie er will. Dafür sind doch Diskussion da. Ich kann genau so gut sehen, dass du dir nur einen ausgewählten sehr kleinen Bereich des Genderns anguckst und Alternativen ohne sinnvolle Begründung ablehnst. Die vorgebrachten Begründungen waren ja in einigen alternativvorschlägen enthalten. Trotzdem wurden damit komischerweise alle Alternativen gleichzeitig abgeleht und nicht nur die Alternative, in der dieser eine Punkt nicht vorhanden ist.

    Das finde ich - meine persönliche Meinung! - nicht in Ordnung,

    Ob ich das gut finde oder nicht, habe ich nicht gesagt. Ich habe nur gesagt, dass es so war. Und es sollte sich auf das von ??? vorher erwähnte "geben und nehmen" beziehen. Wenn du mich persönlich fragst: Die Idee finde ich gut, wenn es rechtlich abgesichert wird. Da das nicht der Fall ist, finde ich es nicht gut.

    Ich kenne es nur von meiner ersten Schule. Und dort war es keine Idee der Lehrer, sondern der Hausmeister hat das von sich aus selbst gerne gemacht und angeboten. Der hatte immer ganz gerne ein paar Helfer.

    So langsam wird es mit dem Gish-Galloping Vorwurf lächerlich, oder?

    Ich habe schon mehrfach darum gebeten mir einmal zu begründen, an welcher Stelle ich eine Falschaussage gemacht habe und das es sich hier um keine Live Diskussion handelt, sondern jeder im Nachhinein meine Argumente lesen und prüft kann.

    Das hat absolut nicht mit Gish-Galloping zu tun.

    Wenn du in der Schule gelernt hast nur einseitig zu Diskutieren und alles nur aus einer einzigen Perspektive zu erörtern, dann kannst du es es ja gerne machen. Hätten mir die Lehrer damals angestrichen.

    Super Gedankenexperiment, du bist ausgebildet für deinen Unterricht und wirst dafür bezahlt. Wenn du stattdessen Handlangearbeiten oder sonstwas erledigst, ist das ein Dienstvergehen.

    hmm... Gib mir mal ein Beispiel was du genau meinst.

    Mir fallen da so einige Dinge ein, die ich als "Handlagerarbeit" bezeichnen könnte. Bei uns ist am Fenster schon mal gerne der Gruff abgegangen. Den habe ich dann einfach in 2 Sekunden draufgesteckt. Deshalb extra bis zum Hausmeister laufen war mir echt zu umständlich. War das jetzt ein Dienstvergehen von mir?

    Verwaltungsarbeiten geören zur Tätigkeit des Lehrers dazu. Muss mir die Sekritätrin jetzt immer die Akten aus dem Schrank hohlen und richtig aufgeschlagen auf den Tisch legen, weil ich dafür zu gebildet bin und das nichts mit meinen Fächern zu tun hat?

    Mir ist schon klar wie du es meinst. Wenn die Heizung im Klassenzimmer leckt, dann repariere ich dort auch nicht die Heizung. Es gibt eben Tätigkeiten, die etwas im Graubereich liegen.

    Nö. Es ist ganz einfach: Ich habe (NRW, BK) 25,5 Stunden Deputat. Dienstzeit pro Woche ist 41 Stunden (plus eventuelles Vor/nacharbeiten der Ferien). Trage ich nach meinem Unterricht den Müll runter oder bleibe ich bis Abends in der Schule, um Umzüge zu stemmen, habe ich weniger Zeit für anderes. Genau das postuliert O. Meier hier schon seitenlang.

    ahh... Genau das habe ich doch auch geschrieben. Was soll da jetzt der Unterschied sein?

    @Papergirl: Da muss ich dich leider enttäuschen. Das verstehe ich sehr wohl. Daher habe ich auch verschieden Vorschläge gemacht und die Vor- bzw. Nachteile mir angeguckt. Wenn ich es nicht verstehen würde, dann würde ich ja auf eine schon existierende ale Variante fest bestehen. Mache ich ja nicht. In bin ja offen für Alternativen.

    @Quittengelee: Nein, dass meine ich Ernst. Und es passt genau zum Thema.

    Nein, tust du nicht, zumindest äußerst du hier ganz andere Meinungen und Vorschläge.

    Die Wahl des Nicknamen und Gendern in der Alltagssprache sind 2 Paar Schuhe.

    Du hast mich doch selbst meinen Text "Die meisten Beiträge sind doch unabhängig vom Gechlecht." zitiert und mit "gut/richtig/stimmt" bestätigt, siehe oben.

    Und das gilt doch nicht nur im Internet, sondern auch im "echten" Leben, oder?

    Stell dir vor ein Schüler kommt in den Klassenraum rein und sagt "Frau X benötigt Y.". Also gebe ich dem Schüler das benötigte Y.

    Es ist mir doch vollkommen egal, ob es "Frau" oder "Herr" X ist. Ich würde in beiden Fällen absolu gleich reagieren und es geben. Daher ist doch die Betonung des weiblichen absolut unerheblich. Und kommt mir jetzt nicht mit dem Argument, dass es an einer Schule einen Hernn X und eine Frau X gibt und man sonst nicht beide unterscheiden kann. Bei uns gab es eine Frau X und eine andere Frau X, und die Schüler konnten sie trotzdem unterscheiden (witzigerweise ganz unterschiedlich. Einige wussten den Vornamen, andere haben die Haarfarbe genutzt, andere die Körpergröße und andere das Unterrichtsfach).

    Und das gilt doch überall. Wenn mir von der Schulleitung gesagt wird, dass ich mal eben den Unterricht von Z übernehmen soll, dann ist mir doch vollkommen egal, ob das der Unterricht von einer Frau oder einem Mann ist. Ich übernehme die Stunde und fertig.

    Das entscheidene bei meinem "Gedankenexperiment" ist, dass man es "statt" einer dienstlichen Tätigkeit macht (Dem Vor- oder Nachbereiten von Unterricht macht.) Wer also den Müll rausbringt, lässt dann die andere Arbeit liegen oder macht sie weniger ordentlich, damit man die verlorengegangene Zeit aufholt. Dann wird beim Nachgucken eben nicht jeder Rechtschreibfehler angestrichen oder in Mathe nur die Lösung kontrolliert und nicht jeder einzelne Zwischenschritt. oder .... Es gibt ja ganz viele dienstliche Tätigkeiten, die man so macht und machmal überschneidet sich das.

    Am Extremsten finde ich das bei der Pausenaufsicht. Entweder mache ich in der Stunde komplett unterricht und damit kann ich erst deutlich nach dem Klingeln als letzer aus der Tür rausgehen um abzuschließen, dann bin ich aber auf dem Schulhof für die Aufsicht deutlich zu spät. Oder ich beende den Unterricht schon etwas eher, dann kann ich die Pausenaufsicht vollständig machen. Es geht eben nur eins.

    Das erste wäre zugegebenermaßen mein bevorzugtes Ziel. Aber du hast Recht. Das ist in der Tat ein Problem. Die "einfachte" Lösung wäre ja vielleicht eine Plansprache wie Esperanto einzuführen. Ich kann mich jetzt nicht mehr daran erinnern, wie das dort mit dem Gendern war, ist zu lange her. Aber ich weiß auch, dass, obwohl die Sprache eigentlich ganz gut gestartet ist (wurde ja an vielen Schulen unterrichtet. Ich kann mich erinnern, dass wir an der Uni einige Bücher zweisprachig hatten (linke Spalte Deutsch und rechte Spalte Esperanto). Aber es hat sich nicht durchgesetzt, obwohl es viele Unterstützer hatte. Die Idee fand ich damals klasse, aber es war dann doch so "radikal", dass selbst ich keine Lust hatte es zu lernen.

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